Tipps: Promi Big Brother 2018 Promi Big Brother 2018 - DSDS und andere Castings - Blog - Computer & Internet - Gesundheit - Arbeit und Beruf

Medien Forum
Registrierung Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite





Medien Forum » Das Thema der Woche »

Bundestagswahl 2017

» Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Forenarchiv | Thema zu Favoriten hinzufügen
Seiten (5): « vorherige 1 2 [3] 4 5 nächste » Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Bundestagswahl 2017
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Elster
Administrator


images/avatars/avatar-21.jpg

Dabei seit: 21.01.2006
Beiträge: 13.657
Herkunft: Bodenseenähe

Level: 61 [?]
Erfahrungspunkte: 63.239.932
Nächster Level: 64.602.553

1.362.621 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich kann mir das nur mit dem Wollen eines politischen Wechsels durch die Bürger erklären. Sie wollen eine Partei die was verändern will.
Die AfD hat im Gegensatz zu den Linken von Anfang an erklärt, Regierungsverantwortung übernehmen zu wollen wenn sie genug Wählerunterstützung bekommt. Wie die Sache konkret aussehen soll sei jetzt mal dahin gestellt.
Aber bundespolitisch gab es diese klare Aussage von den Linken noch nie.

__________________

27.09.2017 20:57 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
Lonicera Lonicera ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3770.png

Dabei seit: 22.01.2015
Beiträge: 4.665
Herkunft: Brandenburg

Level: 47 [?]
Erfahrungspunkte: 6.262.376
Nächster Level: 7.172.237

909.861 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Lonicera
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich habe hier am 15.9. ein Interview von Albrecht Müller, NachDenkSeiten, mit der LINKEN-Spitzenkandidatin Sarah Wagenknecht verlinkt, in dem sie u. a. Auskunft darüber gab, was sie in Deutschland verändern würde, und auch das Wahlprogramm der Partei enthielt dazu eindeutige Ausagen.
Aber ich bezweifle, dass die Mehrheit der zur AfD übergelaufenen Wähler diese zur Kenntnis genommen hat.
Zumal die LINKE - beispielsweise beim "Flüchtlingsproblem" - eben keine einfachen/schnellen "Lösungen" anbietet wie die von der AfD geforderte totale Abschottung und rigorose Bekämpfung/Beseitigung von Flüchtlingen; sondern vor allem die Fluchtursachen bekämpfen/beseitigen, zugleich den zu uns Geflüchteten wirksam helfen und verhindern will, dass dies wie bisher - wenn überhaupt - zu Lasten von ohnehin bereits sozial benachteiligten Schichten und überforderten Kommunen erfolgt.
So und nicht anders stelle ich mir verantwortungsvolle Politik vor.
Aber nicht nur die AfD, sondern auch CDU/CSU/SPD haben in der Vergangenheit dafür gesorgt, dass sich in den Köpfen vieler Wähler ein Horrorszenario entwickelte, das nach radikalen Lösungen verlangt - die von der bisherigen Regierungskoalition allerdings auch ohne AfD-Mitwirkung längst umgesetzt werden.
Ulla Jelpke , innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die LINKE im Deutschen Bundestag, hat dazu in der heutigen jW eine sehr aussagekräftige Stellungnahme veröffentlich.

Lesen unter
https://www.jungewelt.de/artikel/318997....Cgelhalter.html

Richtig bleibt nach wie vor:

Zitat:
[...]Flucht und Migration sind Konsequenzen der globalen ökonomischen Ungleichheit, von der Länder wie Deutschland dauerhaft profitieren.
Die deutsche Politik trägt zudem mit Rüstungsexporten und Bundeswehreinsätzen im Ausland sowie dem Schulterschluss mit Autokraten wie dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan selbst zur Vertiefung von Fluchtgründen bei, anstatt Fluchtursachen ernsthaft zu bekämpfen.
Andererseits spitzt sich auch in Deutschland als reichem Land die soziale Frage immer weiter zu.
Aber daran sind nicht Flüchtlinge schuld, wie die völkischen Hetzer der AfD behaupten, sondern dasselbe kapitalistische System, das weltweit Millionen in die Flucht treibt, Kriege verursacht und die menschliche Lebensgrundlage zerstört.
Die Linke muss daher wesentlich größere Anstrengungen zur Vermittlung dieser Positionen unternehmen, damit nicht Flüchtlinge gegen Erwerbslose oder deutsche Arbeiter gegen Migranten ausgespielt werden.

Top

__________________
Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden
(Bertolt Brecht)

28.09.2017 03:56 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
hoffi hoffi ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3451.gif

Dabei seit: 27.04.2009
Beiträge: 2.179
Herkunft: Berlin

Level: 48 [?]
Erfahrungspunkte: 7.492.961
Nächster Level: 8.476.240

983.279 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

...stimmt so ganz genau, aber das sind alles Wahrheiten, auch im Detail, die langsam aber sicher alle zur Kenntnis genommen haben. Das wurde in der letzten Zeit wirklich hinreichend oft von verschiedenen Politikern in Analysen festgestellt.

Deshalb, hab´ ich jedenfalls den Eindruck, wird an Lösungen gearbeitet. Und dazu ist eine Demokratie, die jetzt Einiges erlebt hat, doch in der Lage. Hoffe ich.

Ich habe den Politikern in der letzten Zeit wirklich öfter und auch ganz genau zugehört, eine Reaktion auf die Lage kann gar nicht ausbleiben.
28.09.2017 12:35 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
Elster
Administrator


images/avatars/avatar-21.jpg

Dabei seit: 21.01.2006
Beiträge: 13.657
Herkunft: Bodenseenähe

Level: 61 [?]
Erfahrungspunkte: 63.239.932
Nächster Level: 64.602.553

1.362.621 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Statt auf die Ursachen der Wählerwanderung einzugehen, zieht man sich immer nur an der Flüchtlingspolitik hoch.

Wenn ich dann hier lese
Zitat:
Aber daran sind nicht Flüchtlinge schuld, .......... sondern dasselbe kapitalistische System, das weltweit Millionen in die Flucht treibt, Kriege verursacht und die menschliche Lebensgrundlage zerstört.

dann sage ich, dass gerade mit solchen Pauschalaussagen kein Blumentopf bei den Wählern zu gewinnen ist.

Das kapitalistische System kann weltweit gegenwärtig nicht abgeschafft werden und durch deutsche Politiker gleich gar nicht.

Unsere Menschen leben im Hier und heute und verlangen daher auch klare Entscheidungen für eine Besserung ihres Hier und heute.

__________________

28.09.2017 21:23 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
Lonicera Lonicera ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3770.png

Dabei seit: 22.01.2015
Beiträge: 4.665
Herkunft: Brandenburg

Level: 47 [?]
Erfahrungspunkte: 6.262.376
Nächster Level: 7.172.237

909.861 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Lonicera
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Elster
Statt auf die Ursachen der Wählerwanderung einzugehen, zieht man sich immer nur an der Flüchtlingspolitik hoch. [...]

Wer sich an der Flüchtlingspolitik hochgezogen hat, ist aber nun mal die AfD, und immerhin 86% der AfD-Wähler sind nach einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen der Meinung, dass Deutschland "die vielen Flüchtlinge nicht verkraften kann". Selbstverständlich ist bei den meisten dieser AfD-Wähler (größtenteils Arbeiter) dabei die Sorge ausschlaggebend, dass sich ihr ohnehin problematisches "Hier und Heute" in diesem Zusammenhang weiter verschlechtern könnte. Genau darauf spekuliert doch die AfD. Deshalb finde ich es richtig, dass Ulla Jelpke nochmals klarstellt, weshalb sich in Wahrheit auch in Deutschland als reichem Land die soziale Frage immer weiter zuspitzt.
Davon, dass der Kapitalismus zumindest nicht von heute auf morgen abgeschafft werden kann, geht sogar die LINKE aus. Aber es gäbe trotzdem viele durchaus realistische Möglichkeiten zur unmittelbaren Verbesserung des Lebensniveaus breiter Kreise der Bevölkerung. Sarah Wagenknecht hat in ihrem weiter oben bereits verlinkten Interview http://www.nachdenkseiten.de/?p=40095 einige davon benannt:

Zitat:
Die wichtigsten Dinge, die Sie in Deutschland ändern würden?
Ich denke, dringend ist die Wiederherstellung des Sozialstaates. Das ist ja noch nicht einmal irgendwie eine sozialistische Forderung. Längerfristig möchte ich eine andere Wirtschaftsordnung, längerfristig will ich den Kapitalismus überwinden.
Aber kurzfristig wäre ja schon viel getan, wenn man wenigstens wieder für alle eine gute Krankenversicherung herstellt, dass man nicht mehr zuzahlen muss, dass nicht der Arbeitnehmer alleine oder immer mehr von den Beiträgen zahlen muss.
Es wäre viel getan, wenn wir wieder eine Arbeitslosenversicherung hätten, die wirklich vor einem sozialen Absturz schützt und vor allem auch eine Rentenversicherung, bei der nicht Durchschnittsverdiener sogar Angst vor Altersarmut haben müssten. Und dieser ganze Riester-Unsinn, der ist doch gefloppt. Jeder weiß heute, dass das nur Banken und Versicherungen reich macht.
Also, warum gehen wir nicht den Weg von Österreich, lassen alle einzahlen, auch Selbständige, auch Beamte und haben am Ende eine gesetzliche Rente wie in Österreich, die aktuell 800 Euro mehr im Monat beträgt als in Deutschland.
Das wären ganz wichtige Reformen.
Dann brauchen wir ein gerechtes Steuersystem, das nicht Geringverdiener und Mittelverdiener belastet, sondern vor allem Superreiche besteuert und die Vermögenssteuer ist auch ein wichtiger Punkt.
[...]


__________________
Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden
(Bertolt Brecht)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 29.09.2017 03:41.

29.09.2017 03:13 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
Lonicera Lonicera ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3770.png

Dabei seit: 22.01.2015
Beiträge: 4.665
Herkunft: Brandenburg

Level: 47 [?]
Erfahrungspunkte: 6.262.376
Nächster Level: 7.172.237

909.861 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Lonicera
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Inzwischen gibt es viele Kommentare zum besonderen AfD-Wahlerfolg in Ostdeutschland. Sie zeigen vor allem die Vielschichtigkeit der Probleme, auf die von den jeweiligen Regierungskoalitionen in Bund und Ländern bisher wenig oder nicht reagiert wurde.

Nachfolgend die Links zu einigen besonders lesens-und bedenkenswerten Texten:

Zitat:
[...] Kaum waren die ersten Zahlen zur Wahl draußen, war der Galgenhumor da: Jetzt müsse das Fernsehen einen Brennpunkt „Der ostdeutsche Mann“ senden, forderte ein Twitter-Nutzer.
Bei den Männern in Ostdeutschland war die AfD laut der Wahlforscher von Infratest dimap vom Sonntag mit 26 Prozent die stärkste Partei – das waren 13 Prozentpunkte mehr als bei den Männern im Westen.
Wissenschaftler sind wenig überrascht.
Was bei Donald Trump der zornige weiße Mann in den Appalachen war, ist bei der AfD der zornige Ossi im Erzgebirge – eine starke Wählergruppe. [...]
Eine Studie stellte bereits 2007 die „Not am Mann“ im Osten fest – es ging um die neue Unterschicht, die entstand, nachdem so viele junge Frauen nach 1990 abwanderten.
Die Frauendefizite seien europaweit ohne Beispiel, hieß es. Selbst Polarkreisregionen im Norden Schwedens und Finnlands reichten nicht an die ostdeutschen Werte heran.
Die von Helmut Kohl beschworenen „blühenden Landschaften“ sind auch 2017 für manche noch weit weg.
Reiner Klingholz, Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, verweist auf den relativ hohen Anteil an Frustrierten. Diese hätten die AfD als Protestpartei gewählt, nicht wegen des Programms.
Viele Männer in der Altersgruppe, die noch die Vollbeschäftigung zu DDR-Zeiten erlebten, hätten nach dem Mauerfall ihre Malocher-Jobs verloren. „Das waren die Verlierer des Wandels“, sagt Klingholz. Schlecht qualifiziert, ohne Job und ohne Frau – das sei keine gute Mischung in dem Alter.
Der Görlitzer Soziologe Raj Kollmorgen sieht eine „komplexe Gemengelage“ bei den Männern. Zum einem nennt er das Problem durch die Abwanderung der Frauen, die Männer sind die Zurückbleibenden. „Das ist ein Gefühl, das die Psyche hart treffen kann.“
Dazu kommt die wirtschaftlich-soziale Lage.
Seit 1990 hat diese Gruppe laut Kollmorgen permanent das Gefühl, dass ihnen etwas weggenommen werde – etwa durch die Hartz-IV-Reform.
Dann kamen die Flüchtlinge, nach dem Motto: „Die kriegen es jetzt hinten hinein, und wir müssen für jeden Cent kämpfen.“ Dass das nicht stimme, sei für diese Wähler irrelevant. [...]

Vollständiger Text unter
https://www.welt.de/politik/deutschland/...st-mal-uns.html

----------

Zitat:
[...] Ist Sachsen tatsächlich das Zentrum von "Dunkeldeutschland", wie es jetzt in den Medien heißt?
Einer, der das erklären kann, ist Jan Emendörfer, Chefredakteur der “Leipziger Volkszeitung”. [...]
Wie überall in Deutschland zeigt sich [...] auch in Sachsen ein starkes Gefälle zwischen Stadt und Land.
Sachsen boomt - zumindest in den Metropolen wie Dresden und Leipzig.
Auf dem Land aber sieht es in vielen Teilen Sachsens düster aus. [...]
"Je tiefer man ins Landesinnere geht, je gruseliger wird es: Ostsachsen, die Lausitzregionen, Görlitz - dort gibt es keine Konzertsäle, keine Oper, keine prosperierenden Wirtschaftsunternehmen, kein gut ausgebautes Bahnnetz, keinen erfolgreichen Fußballclub, keine jungen Ärzte, keine jungen Lehrer, die da hin wollen."
Die Menschen in den ländlichen Regionen erlebten einen Abwärtsdrall, sagt Emendörfer. Die jungen Menschen wanderten ab in die Städte, wo es Jobs und etwas zu erleben gebe. [...]

Vollständiger Text unter
http://www.huffingtonpost.de/2017/09/28/...n_18124026.html

__________________
Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden
(Bertolt Brecht)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 29.09.2017 13:08.

29.09.2017 13:03 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
Lonicera Lonicera ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3770.png

Dabei seit: 22.01.2015
Beiträge: 4.665
Herkunft: Brandenburg

Level: 47 [?]
Erfahrungspunkte: 6.262.376
Nächster Level: 7.172.237

909.861 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Lonicera
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Forts.

Besonders aussagefähig finde ich zwei focus-Berichte, weil darin einzelne AfD-Wähler und AfD-Nichtwähler ihre Entscheidung begründen

Über Brandenburg lesen unter
http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_7649403.html

Über Osterzgebirge lesen unter
http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_7646906.html

Der vorstehend verlinkte Text bewegte mich besonders, weil ich im idyllisch gelegenen Reichenau die dramatischen Maitage des Jahres 1945 erlebte. Siehe http://www.spurensicherung.org/texte/Band1/zimmermann.htm

__________________
Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden
(Bertolt Brecht)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 29.09.2017 14:21.

29.09.2017 13:05 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
Lonicera Lonicera ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3770.png

Dabei seit: 22.01.2015
Beiträge: 4.665
Herkunft: Brandenburg

Level: 47 [?]
Erfahrungspunkte: 6.262.376
Nächster Level: 7.172.237

909.861 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Lonicera
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Dieser Text von Tom Wellbrock bringt m.E. die Probleme sehr gut auf den Punkt!

Zitat:
Die relativ hohe Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl ist aufgrund der Ergebnisse für die AfD und die FDP nicht verwunderlich. Verwunderlich ist vielmehr die Verwunderung der etablierten Parteien über den Wahlausgang. Die ach so selbstkritische Analyse von CDU, CSU und SPD wirkte gleich nach dem Wahlabend schal und träge. Und auch in den Tagen danach übertrumpften sich die Protagonisten der Parteien darin, sich abermals ihre Welt schönzureden. Da fiel sogar ein Cem Özdemir beinahe positiv auf, als er für den Bruchteil einer Sekunde einen Hauch von etwas, das wie Kritik am eigenen Verhalten wirkte, formulierte. Allerdings nur, um gleich danach auf den eigentlichen „Übeltäter“ umzuschwenken: die AfD.
AfD also. Sie ist schuld an den miesen Wahlergebnissen von SPD, CDU und CSU. Die Grünen hatten sich ebenfalls mehr erhofft, so wie auch die FDP, aber da war halt diese böse AfD, die destruktiv ist (oh ja, keine Frage, das ist sie!) und diese ganze feine Demokratie bedroht, ja, kaputtmachen will.
Halten wir also fest: Wäre die AfD nicht so gemein und unsachlich und rassistisch und homophob (und erneut: oh ja, keine Frage, das ist sie!), die anderen Parteien wären deutlich besser weggekommen. So sieht die Analyse aus.
Das ist nicht nur dünn, das ist auch noch dumm.
Die AfD hat die Themen im Wahlkampf bestimmt, daran kann es keine Zweifel geben. Und viele Wähler sind drauf angesprungen.
Und natürlich kann man sich wochenlang darüber aufregen, dass so viele Menschen auf die AfD hereingefallen sind. Man kann monatelang darüber streiten, ob alle AfD-Wähler Nazis sind (sind sie nicht) oder Gauland ein neuer Hitler (oh nein, keine Frage, das ist er nicht!).
Aber damit steigt man ein in die Strategie, die auch SPD, CDU und CSU anwenden: man macht die AfD dafür verantwortlich, dass sie eine Menge Stimmen bekommen hat. Und als nächsten Schritt die Leute, die sie gewählt haben.
Klar, kann man machen, bringt vielleicht hier und da die eine oder andere Erkenntnis. Klärt aber nicht die Frage, auf die es ankommt: Warum in alles in der Welt konnte die AfD so viele Stimmen holen?
Sie konnte es, weil die wirklich wichtigen Themen nicht nur konsequent und konkret nicht angesprochen wurden, sondern in den letzten rund 15 Jahren glatt aus der politischen Wahrnehmung verdrängt wurden wurden. Die Aufzählung ist kurz, aber prägnant: Arbeit, Rente, Wohnen, Armut.
Nicht nur die sogenannte Unterschicht neigt zur AfD, die ihnen verspricht, dass alles besser wird (wird es nicht, aber das kennen wir ja nun von den leeren Versprechungen der anderen Parteien zur Genüge).
Auch diejenigen, denen es noch vermeintlich gut geht, haben Angst, und zwar zu Recht. Sie fürchten sich davor, künftig selbst abzusteigen, unbefristete Jobs gegen Zeitarbeit, Befristungen und Werkverträge eintauschen zu müssen. Sie haben die AfD gewählt, weil sie gewissermaßen vorsorgen wollen: gegen eine Politik, die ganz offenkundig immer mehr Menschen in den Abgrund zieht, Tendenz steigend. Das erklärt auch, dass nicht nur die die AfD gewählt haben, die eh kaum noch etwas zu verlieren haben, sondern auch die, die sich davor fürchten zu verlieren, was sie jetzt noch haben. [...]

Weiterlesen unter
http://www.neulandrebellen.de/2017/10/vo...it-sich-selbst/

__________________
Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden
(Bertolt Brecht)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 02.10.2017 17:34.

02.10.2017 17:34 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
hoffi hoffi ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3451.gif

Dabei seit: 27.04.2009
Beiträge: 2.179
Herkunft: Berlin

Level: 48 [?]
Erfahrungspunkte: 7.492.961
Nächster Level: 8.476.240

983.279 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

..und der Text

Von deutschen Parteien und der Beschäftigung mit sich selbst

ist richtig gut!!!!! Top
02.10.2017 19:56 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
Lonicera Lonicera ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3770.png

Dabei seit: 22.01.2015
Beiträge: 4.665
Herkunft: Brandenburg

Level: 47 [?]
Erfahrungspunkte: 6.262.376
Nächster Level: 7.172.237

909.861 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Lonicera
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich schrieb an anderer Stelle bereits sinngemäß, dass mir beim Gedanken an eventuelle Personalien einer Jamaika-Koalition äußerst unwohl ist.

Ein aktueller Artikel von Jens Berger auf den NachDenkSeiten beschäftigt sich heute mit zwei Kandidaten für einen der wichtigsten Mihisterposten:

Jamaika bedeutet auch, dass wir einen Transatlantiker als Außenminister bekommen


Zitat:
Eine schwarz-gelb-grüne Regierungskoalition wird nicht nur eine bürgerliche „Mittel-bis-Oberschicht-Koalition“, wie Albrecht Müller am letzten Freitag schon anmerkte, sondern auch die Koalitionsvariante, die so sehr wie keine andere für eine Fortführung der aggressiven Außen- und Sicherheitspolitik des transatlantischen Bündnisses steht.
Das wird auch in den Personalien der beiden denkbaren Spitzenkandidaten für das Außenministerium deutlich – Cem Özdemir von den Grünen ist überzeugter Transatlantiker, dem ein Think Tank sogar in der düstersten Periode seiner Karriere rettend unter die Arme griff und Alexander Graf Lambsdorff war bereits während seines Studiums Albright-Stipendiat und setzte seine transatlantische Karriere seitdem zielstrebig fort.
Egal welcher der beiden kleinen Koalitionspartner den Ministerposten zugesprochen bekommt – verschiedene transatlantische Think Tanks, denen es vor allem um amerikanische Hegemonialinteressen geht, werden künftig im Auswärtigen Amt mitregieren. [...]

Weiterlesen unter
http://www.nachdenkseiten.de/?p=40429

Ergänzend dazu ein aufschlussreicher Artikel zur "Atlantikbrücke" und prominenten Vertretern in der bundesdeutschen Politik

Lesen unter
https://www.heise.de/tp/features/Jan-Fle...IA-3838580.html

__________________
Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden
(Bertolt Brecht)

05.10.2017 15:09 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
hoffi hoffi ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3451.gif

Dabei seit: 27.04.2009
Beiträge: 2.179
Herkunft: Berlin

Level: 48 [?]
Erfahrungspunkte: 7.492.961
Nächster Level: 8.476.240

983.279 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

@Lonicera
Ich habe vorhin eine Biografie von Willy Brandt gesehen. Ich glaube, ich hätte ihn sehr gemocht.
Wie hast du oder habt ihr Willy Brandt damals gesehen? Für die damalige Zeit war das ein sehr gradliniger und charismatischer Mensch; vielleicht hätte er sogar gut in das heutige Berlin gepasst. Schade. Zwinker2
05.10.2017 19:25 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
Lonicera Lonicera ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3770.png

Dabei seit: 22.01.2015
Beiträge: 4.665
Herkunft: Brandenburg

Level: 47 [?]
Erfahrungspunkte: 6.262.376
Nächster Level: 7.172.237

909.861 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Lonicera
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

@hoffi
Das ist auch für mich ein sehr interessantes Thema, allerdings braucht es eigentlich eine längere Antwort, denn da gibt es allerhand Nuancen.
Charismatische Persönlichkeit: unbedingt!
Gradlinig? Das müsste man erläutern. Es stimmt nach meinem persönlichen Eindruck insofern, als er offenbar bis ins hohe Alter zu neuen Erkenntnissen fähig und dementsprechend auch zur Änderung voran gegangener Verhaltensweisen bereit war.
Wir haben ihn nach 1945 bis in die 70er Jahre vor allem als einen der radikalsten Kalten Krieger, Kommunistenfeind usw. in unverbrüchlicher US-Gefolgschaft gesehen/erlebt: z. B. als Unterstützer der US-Aggressionen in Korea und Vietnam, Verfasser hasserfüllter Statements zum 17.6.1953; oder - als Regierender Bürgermeister von Westberlin - später zum "Mauerbau", die jeder Objektivität Hohn sprachen. Nachdem JFK dieser Maßnahme der Warschauer-Pakt-Staaten praktisch zugestimmt hatte, um den sonst unvermeidlichen Krieg zwischen den beiden Blöcken zu verhindern, schrieb W.B. dem US-Präsidenten einen empörten "Offenen Brief".
Als Bundeskanzler war er 1972 für den "Radikalenerlass", durch den x-Tausende ihre Arbeitsstelle/Perspektive/Rentenansprüche verloren.
Noch 1979 stimmte er dem "Nato-Doppelbeschluss" zur Stationierung neuer, mit Atomsprengköpfen bestückten US-Raketen zur Abwehr einer angeblichen Gefahr aus dem Osten zu (erinnert sehr an die Gegenwart!). Jahre später äußerte er allerdings, dass er das nicht wieder tun würde.
In neueren Berichten wird aber auch erwähnt, dass er dem griechischen Widerstand gegen die Obristendiktatur "dezente Hilfe" leisten ließ.
Beim von den USA unterstützten/inszenierten Putsch gegen Chiles Präsident Allende zeigte er dann klare Haltung, flog sogar nach Santiago und sorgte dafür, dass ein besonders gefährdeter Politiker in die BRD flüchten konnte. (Allerdings verweigerte ihm die Landesregierung Baden-Württemberg das beantragte Asyl, wonach es ihm die DDR gewährte.)
Eingang in die Gechichtsbücher findet ja vor allem die von Brandt/Bahr entwickelte "Neue Ostpolitik" - d. h. "Wandel durch Annäherung". Diente fraglos der Entspannung und blieb trotzdem ein zweischneidiges Schwert. Denn das Ziel war zumindest anfangs ganz eindeutig nicht nur einfach friedliche Koexistenz, sondern die "Konterrevolution auf Filzlatschen"/eine erstickende "Umarmung".
Vielleicht änderte sich das mit den Jahren. Denn wer sich beispielsweise den Bericht von Egon Krenz über das gemeinsame SED-/SPD-Dokument von 1986 durchliest, stößt auf Äußerungen wie diese

Zitat:
[...]Bemerkenswert bleibt, dass es während des Staatsbesuchs von Honecker Anfang September 1987 auch zu einer Begegnung mit Willy Brandt, inzwischen Ehrenvorsitzender der SPD, kam und der die Frage stellte, ob man »bei dem Trennungsstrich zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten von 1918 stehen bleiben muss?« Er gab zu überlegen, »ob nicht auch zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten über die Friedensfrage hinaus Gemeinsamkeiten festzustellen seien, die es gelte, hervorzuheben«.[...]

Dies und die notwendigen Konsequenzen hatten wir in der "Ostzone" bereits Anfang 1946 (ich war kurz zuvor als 16Jährige der KPD beigetreten) begriffen, als wir mit beispielloser Begeisterung die "Zwangsvereinigung" von KPD und SPD beschlossen, um gemeinsam mit dem Wiederaufbau und der Errichtung einer besseren Gesellschaft zu beginnen.
Außerdem: Hätte nach den bis 1989 doch recht guten Beziehungen zu Honecker für Brandt nicht zumindest der Versuch Anstandspflicht sein müssen, mit seiner Autorität den inzwischen Todkranken vor der entsetzlichen Hetzjagd zu schützen? Davon ist mir nichts bekannt. Im Grunde waren doch beide Verbündete - einig in dem Bestreben, sich von ihren "Schutzmächten" hinsichtlich der gegenseitigen Beziehungen nicht länger bevormunden zu lassen.

Weiteres zu Verbindungen SPD/SED bzw. Brandt/Honecker lesen unter
https://www.jungewelt.de/artikel/317079....tr=Egon%7CKrenz

__________________
Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden
(Bertolt Brecht)

Dieser Beitrag wurde 5 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 06.10.2017 20:39.

06.10.2017 19:34 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
Lonicera Lonicera ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3770.png

Dabei seit: 22.01.2015
Beiträge: 4.665
Herkunft: Brandenburg

Level: 47 [?]
Erfahrungspunkte: 6.262.376
Nächster Level: 7.172.237

909.861 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Lonicera
Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich könnte hier noch einige interessante Texte über Willy Brandt verlinken, belasse es aber erstens beim Bericht eines Journalisten, der ihn während des Wahlkampfes zur Volkskammer 1990 durch die (Noch-)DDR begleitete. Ist als Stimmungsbild ebenso aufschlussreich wie beispielsweise zum unterschiedlichen Herangehen von Kohl und Brandt. Diese Schilderung nimmt mich noch im Nachhinein für W.B. ein.

Lesen unter
http://www.euractiv.de/section/wahlen-un...-bananenfaktor/

und zweitens bei einem Kommentar seines "Lieblingsenkels" Oskar Lafontaine

Lesen unter
https://de.sputniknews.com/politik/20170...nd-einkreisung/

Abschließend gebe ich Dir unumschränkt Recht: Der (altersweise) Brandt würde sehr im heutigen Berlin/in der SPD gebraucht!
Dann hätten wir zumindest erst mal Aussicht auf eine etwas zurückhaltendere/friedlichere Außenpolitik.
Allerdings weiß ich immer noch nicht so recht, ob Willy Brandt erkannt hatte, dass es ohne Überwindung des kapitalistischen Gesellschaftssystems weder dauerhaften Frieden noch soziale Gerechtigkeit geben wird, für die ja die SPD angeblich auch steht. Beziehungsweise ob und welche Konsequenzen er aus dieser Erkenntnis zu ziehen bereit war.
So viel ich las, setzte er innenpolitisch auf das "skandinavische Gesellschaftsmodell", das aber mittlerweile auch schon kräftig bröckelt.
Lediglich "Arzt am Krankenbett des Kapitalismus" spielen zu wollen, führt die Sozialdemokratie bekanntlich seit mehr als 100 Jahren in eine Sackgasse nach der anderen. In Deutschland und vielen anderen Ländern.

__________________
Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden
(Bertolt Brecht)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 06.10.2017 20:04.

06.10.2017 19:51 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
hoffi hoffi ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3451.gif

Dabei seit: 27.04.2009
Beiträge: 2.179
Herkunft: Berlin

Level: 48 [?]
Erfahrungspunkte: 7.492.961
Nächster Level: 8.476.240

983.279 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

...vielen Dank @Lonicera für die Berichte. Jetzt am WE habe ich mehr Zeit, mich damit zu beschäftigen.
Ich bin ja schon froh Lachen2 , dass du ihn, W. Brandt, nicht völlig vernichtest. In besagter Biogafie hat er sich als junger Mensch immer von sozialen Gedanken leiten lassen; und so hat er sich auch immer arrangiert.

Momentan beschäftigen mich Leute wie Edward Snowden und Julian Assenge und deren Engagements.
07.10.2017 15:55 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
Elster
Administrator


images/avatars/avatar-21.jpg

Dabei seit: 21.01.2006
Beiträge: 13.657
Herkunft: Bodenseenähe

Level: 61 [?]
Erfahrungspunkte: 63.239.932
Nächster Level: 64.602.553

1.362.621 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Der Solibeitrag wird natürlich nicht abgeschafft.
Man braucht das Geld für alles mögliche, nur nicht für den Zweck für den es ursprünglich gedacht war.

Jetzt kommt auch noch die Subvention für Diesel (z.Zt. 18 Cent gegenüber dem Benzin) auf den Prüfstand.
Eine Abschaffung würde dem Staat fast 9 Milliarden Euro bringen. Das ist natürlich verlockend.
Die höhere Steuer für Dieselfahrzeuge soll natürlich bleiben.

Einfach wäre es doch die 18 Cent Differenzsteuer vom Benzin abzuziehen.
Pfeiffen

__________________

26.10.2017 16:31 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
hoffi hoffi ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3451.gif

Dabei seit: 27.04.2009
Beiträge: 2.179
Herkunft: Berlin

Level: 48 [?]
Erfahrungspunkte: 7.492.961
Nächster Level: 8.476.240

983.279 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

...und dabei wude das Thema "Soli" lang und breit diskutiert, man sprach sogar davon, dass weitere Zahlungen "unredlich seien und überhaupt nicht mehr gerechtfertigt. Und das war`s dann. Natürlich ändert sich gar nichts.

So oder ähnlich im Stil wird das mit den meisten wichtigen Themen gehandhabt. Kommt mir jedenfalls Vieles vor.
28.10.2017 16:30 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
Elster
Administrator


images/avatars/avatar-21.jpg

Dabei seit: 21.01.2006
Beiträge: 13.657
Herkunft: Bodenseenähe

Level: 61 [?]
Erfahrungspunkte: 63.239.932
Nächster Level: 64.602.553

1.362.621 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Der Lindner (FDP) schließt momentan sogar Neuwahlen nicht aus weil die Grünen nicht so mitspielen wie er das will.
Wenn die Probleme von der CDU kommen würden hätte er aber sicher schnell gekuscht und die Klappe gehalten. Pfeiffen

__________________

05.11.2017 14:21 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
Cash4Life Cash4Life ist männlich
Grünschnabel


Dabei seit: 23.10.2017
Beiträge: 5
Herkunft: Geburtsland: Russia

Level: 11 [?]
Erfahrungspunkte: 1.688
Nächster Level: 2.074

386 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das Jamaika sowieso der größte Witz ist, war doch sowieso vom ersten Tag an klar. Ich habe da genau dieses Kindergartentheater erwartet und Merkel wird alles und jedem klein bei geben, weil sie machtgeil ist.
16.11.2017 19:40 Cash4Life ist offline E-Mail an Cash4Life senden Beiträge von Cash4Life suchen Nehmen Sie Cash4Life in Ihre Freundesliste auf
Elster
Administrator


images/avatars/avatar-21.jpg

Dabei seit: 21.01.2006
Beiträge: 13.657
Herkunft: Bodenseenähe

Level: 61 [?]
Erfahrungspunkte: 63.239.932
Nächster Level: 64.602.553

1.362.621 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Am liebsten wären mir Neuwahlen ja Pfeiffen

__________________

17.11.2017 00:07 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
hoffi hoffi ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3451.gif

Dabei seit: 27.04.2009
Beiträge: 2.179
Herkunft: Berlin

Level: 48 [?]
Erfahrungspunkte: 7.492.961
Nächster Level: 8.476.240

983.279 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich könnte ja kotxxxxen- sry- speien. Nachdem sich nun die "politische Elite" in Klausur fast zu Tode gerungen hat, um eine neue Politik mit neuen fortschrittlichen Ideen in die Wege zu leiten, ist leider davon gar nix mehr zu merken
Der Klimaschutz, die Digitalisierung, die Bildung - alles ist gar nicht oder ganz weit hinten angesiedelt. Und die üblichen Verdächtigen Merkel-Schulz-Seehofer verkaufen uns das alte Papier neu.
Also weiter mit der alten kleingewordenen GroKo. Gut, dass wenigstens die JuSos in der eigenen Partei SPD sich gegen eine Wiederneuaufllage wehren wollen.
13.01.2018 14:41 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
Seiten (5): « vorherige 1 2 [3] 4 5 nächste »
Share |
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Medien Forum » Das Thema der Woche » Bundestagswahl 2017






© 2004-2018 bb6.org - Impressum - AGBs - Datenschutz - Forensoftware: WoltLab GmbH



Gerstengras - Weihnachtsradio - Blog