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Bundestagswahl 2017

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@hoffi
Nochmals danke!
Aber dass es für Frau Merkel nach der Wahl sehr viel ungemütlicher wird, glaube ich eher nicht. Ihre Personenschützer werden einfach besser aufpassen, dass ihr reines Jäckchen nicht wieder durch Tomaten befleckt wird.
Und so lange sie von den "Leitmedien" und deren Personal so rücksichtsvoll wie bisher behandelt wird, kann sie doch im Bewusstsein ihrer historischen Rolle/Verdienste um das Wohl des Volkes weiterhin abgehoben über den Wolken schweben.
Den/die kleineren Koalitionspartner hat man im Griff, und das bisschen Opposition im Bundestag steckt sie locker weg, notfalls verlässst sie einfach mal den Plenarsaal oder flüstert mit Schäuble: War da was?
Mittlerweile denke ich, dass Frau Merkel vieles von dem selbst glaubt, was sie sagt und unbequeme Fakten einfach gedanklich ausklammert - typisch schon für manchen Politprofi vor ihr.
Sie hat ja persönlich auch ausgesorgt, und wenn sie mal in Rente geht, wird man ihr einen ebenso fürstlichen Ehrensold hinterherwerfen wie Herrn Gauck.
Was kümmert sie denn da das Los der Menschen, die ein Leben lang schwer gearbeitet haben und eine Rente auf bzw. sogar unter Hartz IV-Niveau beziehen!?

Ich fand eben zwei Freitag-Artikel als Nachschlag zum "TV-Duell", in denen sowohl diese Realitätsverweigerung als auch das damit abgestimmte Verhalten der die Politik angeblich "kritisch" hinterfragenden Journalisten sehr gut charakterisiert wird.

"In den Köpfen vieler Entscheider kommt Armut gar nicht vor" schreibt
Stefan Sell

Lesen unter
https://www.freitag.de/autoren/der-freit...etsverweigerung

Und wenn man das Nachfolgende liest, hat man auch keine Fragen zu den Fragen der Fragenden mehr

Wenn Millionäre fragen

Zitat:
Das Stichwort „soziale Gerechtigkeit“ fiel erst um 21:13 Uhr. Da waren zwei Drittel des Kanzlerduells schon vorbei.
Sandra Maischberger wandte sich Martin Schulz zu: „Deutschland boomt“, sagte sie, „es gibt ein Wirtschaftswachstum, das sich gewaschen hat ..., und doch sagen Sie, es geht ein tiefer Riss durch unsere Gesellschaft. Leben Sie vielleicht in einem anderen Land, mit anderen Nachbarn?“
Wäre Martin Schulz schlagfertig gewesen, hätte er diese unverschämte Frage sofort auf die vier Moderatoren zurückschnellen lassen: Ob nicht sie es seien, die hier in einer sozialen Filterblase lebten, in einem Wohlstands-Märchenland mit schicken Villen und Gärten und bestens beleumundeten Nachbarn?
Denn es fragten ja keine normalen Journalisten, sondern saturierte Millionäre, die mit Armen, Arbeitslosen, prekär Beschäftigten, Alleinerziehenden oder Flüchtlingen kaum in Berührung kommen dürften.
Sie profitierten als gut ausgebildete Kinder der 1960er Jahre vom Aufstieg eines Landes, in dem sie – gleich der Kanzlerin – „gut und gerne leben“.[...]

Artikel von Wolfgang Michal weiterlesen unter
https://www.freitag.de/autoren/wolfgang-...onaere-fragen-2

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 08.09.2017 18:30.

08.09.2017 16:44 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Die Bundestagswahl rückt näher und angesichts der aktuellen Umfragen werden bereits mögliche Koalitionen durchgespielt.
Dabei wird eines offensichtlich: Der Weg zu einer neuen Regierung wird kein einfacher sein.

Lesen unter
http://www.n-tv.de/politik/Schulz-nennt-...le20026261.html

Mal sehen, was von all den unerschütterlichen Prinzipien nach der Wahl übrig bleibt.
Oder ist dann "nach der Wahl" etwa "vor der Wahl", und der ganze Rummel beginnt noch mal?
In diesem Fall müssten jedenfalls nicht nur die Politiker/Journalisten, sondern auch das Volk einen saftigen Erschwerniszuschlag kriegen. Augenrollen

P.S.
Aber wie es aussieht, werden sich andere Lösungen finden lassen.
Und der Kurs wird ja sowieso nicht verändert.
In jedem Fall gilt: Weiter so! Augenrollen Augenrollen
Lesen unter
https://www.welt.de/vermischtes/article1...warz-Gruen.html

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 11.09.2017 02:33.

11.09.2017 01:23 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Dr. Sahra Wagenknecht zur Situation in Deutschland Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ihre Rede im Bundestag am 05.09.2017

Sehen/hören unter
https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=YIm_KL8WPNw

Ich bin auch bei Sahra Wagenknecht nicht mit allem einverstanden. (So vermisse ich bei ihr [und weiteren führenden Politikern der LINKEN] eine objektive Aussage/Haltung zur DDR unter Berücksichtigung der historischen Situation. Aber um sich da im Hinblick auf S.W. ein Urteil zu bilden, müsste man jedenfalls ihr neues Buch - vor allem den autobiographischen Teil - gelesen haben).
Für die oben verlinkte kurze Rede bewundere ich sie dagegen vorbehaltlos. Eine Fülle von Fakten mit hohem Sachverstand zu einer brillanten Analyse der dank CDU-/SPD-Politik alles andere als befriedigenden innen- und außenpolitischen Situation Deutschlands gebündelt und kämpferisch mit alternativen Vorschlägen verbunden - das macht ihr in 13 Minuten so leicht keiner nach! Top

Die Kamera zeigte zwischendurch mal das Duo Merkel/Gabriel.
Für erfolgsverwöhnte Politiker mit bestem Gewissen/voraussichtliche Sieger sehen sie zumindest etwas müde aus.



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11.09.2017 12:05 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Sigmar Gabriel (SPD) im Interview Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Im Interview werden vor allem außenpolitische Positionen/Absichten der SPD erläutert - interessant beispielsweise in Bezug auf die Türkei und Afrika.

Zitat:
[...] Wie kann Deutschland die afrikanischen Länder stabilisieren?

Wir dürfen nicht dem Glauben von Herrn Trump verfallen – so wie es leider jetzt Frau Merkel tut –, durch eine Erhöhung der Rüstungsetats würden wir mehr Sicherheit schaffen. Alle Soldaten, die aus den Einsätzen zurückkommen, sagen uns: “Ja, wir brauchen auch manchmal Militär, aber glauben Sie bloß nicht, dass wir dadurch mehr Stabilität und Frieden schaffen. Stattdessen müssen wir den Hunger und die Armut bekämpfen. Für nachhaltige Entwicklung und Infrastruktur sorgen, da sind die großen Potentiale. Übrigens auch als Absatzorte für europäische Waren und Dienstleistungen.[...]

Zu der naheliegenden Schlußfolgerung, künftig auf Auslandseinsätze der Bundeswehr zu verzichten, kann sich Sigmar Gabriel allerdings leider nicht durchringen.
http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...umsteuern-.html

Als absolutes Manko empfinde ich, dass Kernfragen wie das Verhältnis zu Russland, NATO, Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland u. ä. überhaupt nicht angesprochen wurden.

Und in einem scheinbaren Nebensatz offenbarte dieser führende SPD-Politiker gar eine erschreckende Geschichtsvergessenheit, für die er ganz zu Recht in den NachDenkSeiten von Jens Berger hart kritisiert wird:

Zitat:
Es ist Wahlkampf. Da darf man natürlich als Parteipolitiker auch schon mal etwas krachledernder zur Sache gehen und Warnungen vor der AfD sind im Kern ja nie falsch. Aber was Sigmar Gabriel in einem Interview sagt, dass er gestern dem Portal t-online gegeben hat, sprengt sämtliche Grenzen von Anstand und Moral. Angesprochen auf den mittlerweile wohl wahrscheinlichen Einzug der AfD in den Bundestag sagt Gabriel, „dann [hätten] wir zum ersten Mal nach Ende des Zweiten Weltkriegs im deutschen Reichstag wieder echte Nazis“.
Das ist geschichtsvergessen und dumm.
Gerade in der Nachkriegszeit saßen zahlreiche „echte“ Nazis in den westdeutschen Landesparlamenten und im Bundestag.
Das geht vom NS-Juristen, über hohe Beamte, die verantwortlich bei den Deportationen und dem Holocaust mitgemacht haben, waschechte Kriegsverbrecher und ideologische Vordenkern der kruden NS-Ideologie bis hin zu einem Teilnehmer der zweiten und dritten Wannseekonferenz.
Betroffen sind alle alten Parteien – auch die SPD, in deren Reihen ein von den Franzosen in Abwesenheit zum Tode verurteilter SS-Offizier sogar in den Bundesvorstand aufsteigen konnte.
Wer derart geschichtsvergessen agiert, stärkt damit am Ende nur die AfD, die sich – diesmal sogar zu Recht – als Opfer einer Kampagne sieht.
Was ist nur in Sigmar Gabriel gefahren?
Sind ihm die populären Beispiele Filbinger und Kiesinger wirklich nicht bekannt? Nazis, die in der jungen Bundesrepublik in Amt und Würden kamen. Zugegeben – weder Filbinger noch Kiesinger entsprechen dem Klischee des „bösen Nazis“, wie wir es heute aus Literatur und Filmen kennen.
Aber wie sieht es mit Günther Hellwing aus? Hellwing, dessen Name sicher ziemlich unbekannt ist, war als SS-Offizier maßgeblich an Morden und Deportationen in Südfrankreich beteiligt und schaffte es nach dem Krieg bis in den Bundesvorstand der SPD.
Vor allem in FDP und CDU gibt es zahlreiche anderer solcher Beispiele und gerade Schleswig-Holstein und Sigmar Gabriels Heimat Niedersachsen tun sich hier besonders hervor.
Vielleicht braucht Herr Gabriel ja mal ein wenig Nachhilfe [...]

Weiterlesen unter
http://www.nachdenkseiten.de/?p=40053

Allerdings sollten die AfD und ihre "Vordenker" trotzdem nicht verharmlost werden. Deshalb reicht es mir persönlich nicht, wenn beispielsweise zum Schluss gesagt wird, Herr Gauland sei "doch auch nur ein boshafter alter Rentner aus der Provinz". nein

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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 13.09.2017 02:12.

13.09.2017 01:12 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Der Thüringer AfD-Spitzenkandidat Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Stephan Brandner legte lt. Wikipedia 1987 das Abitur am Städtischen Gymnasium Herten ab, absolvierte anschließend bis 1990 eine Ausbildung zum Industriekaufmann und studierte danach bis 1994 Rechtswissenschaft an der Universität Regensburg. Von 1994 bis 1996 absolvierte er sein Referendariat in Memmingen, Kempten und München. Seit 1997 ist er als Rechtsanwalt tätig; zunächst in München, danach in Gera.
Was dieser von West nach Ost exportierte "Intellektuelle" (ehemaliges CDU-Mitglied) während einer AfD-Wahlkundgebung im thüringischen Jena von sich gab, muss man gelesen haben down Kotzi

http://www.huffingtonpost.de/2017/09/13/..._hp_ref=germany

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 13.09.2017 14:10.

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Oskar Lafontaine im Interview Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
[...]Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, dass ich mit Schulz und Gabriel gesprochen habe und beiden vorgeschlagen habe, diese Reformen im Bundestag vor der Bundestagswahl durchzuziehen. [...] Wieso ist die SPD so hasenfüßig? Und es war doch sowieso vorbei, man hätte innerhalb von zwei Wochen Gesetze verabschieden können, die einen richtigen Aufbruch in Deutschland bedeutet hätten [...]

Sehr interessante Aussage, die einmal mehr die Fadenscheinigkeit der gegenwärtigen SPD-Wahlpropaganda enthüllt!
Und es hätte doch bereits in den vergangenen vier Jahren viele Gelegenheiten gegeben, große Teile von dem, was die SPD jetzt als Zielstellung angibt, im Bundestag mit den Stimmen der LINKEN und einigen Fällen auch von Grünen durchzusetzen. Aber entsprechende Vorschäge der LINKEN wurden stets abgelehnt.

Besonders wichtig auch die Einschätzung zur Außenpolitik, insbesondere in Bezug auf Russland

Zitat:
[...]Die jetzige Führung der SPD hat die ganze verfehlte Europapolitik Merkels mitgetragen.
Am schlimmsten ist, dass sie das Erbe meines politischen Ziehvaters Willy Brandt verraten haben.
Jetzt stehen deutsche Soldaten an den Grenzen Russlands.
Ich kann mir gar nicht ausmalen, was Willy Brandt sagen würde, sähe er, wie seine Ost-Entspannungspolitik entsorgt wurde.
Mit Hilfe der SPD!

Denken Sie, Willy Brandt wäre heute in der Linkspartei?

Seine Maxime, dass von deutschen Boden kein Krieg mehr ausgehen soll, wird heute von keiner anderen Partei vertreten.
Sein massives Eintreten für Frieden und Ausgleich mit Russland, damals Sowjetunion, wird heute ebenfalls von keiner anderen Partei vertreten.
In welcher anderen Partei sollte sich der Friedensnobelpreisträger und Entspannungspolitiker Willy Brandt engagieren?

Vollständiges Interview lesen unter
https://www.freitag.de/autoren/jaugstein...so-hasenfuessig

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13.09.2017 18:31 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Frau Merkel und die Putzfrau Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Am Donnerstagabend trat die CDU-Chefin in der ZDF-Sendung "Klartext" auf.
Schon die dritte Frage brachte die Kanzlerin gehörig in Bedrängnis. Petra Vogel aus Bochum ist Reinigungskraft in einem Krankenhaus. [...] Vogel schilderte in der Sendung ihre Sorgen vor dem Alter. Ihr Stundenlohn von knapp 10 Euro wird später nur für eine Mini-Rente von 654 Euro reichen, sie wird wohl Grundsicherung beantragen müssen. [...]
In der Sendung fragte sie Merkel dann, warum es in Deutschland nicht eine Bürgerversicherung wie in Österreich gebe. Ein System, in dem alle einzahlen. [...]
Vogel ist kein Einzelfall in Deutschland. Die Zahl der Menschen in Deutschland, die im Alter von Armut bedroht sind, steigt seit Jahren. Waren 2010 noch 4,9 Millionen Menschen im Alter von 55 und älter betroffen, stieg deren Zahl seither kontinuierlich auf zuletzt 5,7 Millionen, wie aus Daten des Europäischen Statistikamts Eurostat hervorgeht. Damit waren 2015 20,8 Prozent aller Menschen im Alter von 55 Jahren und älter von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. [...]
"Machen Sie noch eine Zusatzversicherung?", fragte Merkel. "Von 1050 Euro?", fragte Vogel empört zurück. [...]

Vollständiger Text unter
http://www.huffingtonpost.de/2017/09/14/..._hp_ref=germany

Wie schon mal geschrieben: Völlige Realitätsverweigerung bei Frau Merkel & Co!
Man malt sich die Welt, wie sie einem gefällt.

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15.09.2017 00:36 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Sahra Wagenkecht sollte eigentlich Kanzlerkandidatin sein Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

das ist die Meinung von Albrecht Müller, Herausgeber der NachDenkSeiten, und auch für mich wäre sie die beste Wahl.
Der LINKEN wird immer wieder vorgeworfen, dass ihre Vorstelllungen nicht realisierbar wären, aber auf das, was Frau Wagenknecht aktuell verändern würde, trifft das jedenfalls nicht zu.

Zitat:
[...] Ich denke, dringend ist die Wiederherstellung des Sozialstaates. Das ist ja noch nicht einmal irgendwie eine sozialistische Forderung.
Längerfristig möchte ich eine andere Wirtschaftsordnung, längerfristig will ich den Kapitalismus überwinden.
Aber kurzfristig wäre ja schon viel getan, wenn man wenigstens wieder für alle eine gute Krankenversicherung herstellt, dass man nicht mehr zuzahlen muss, dass nicht der Arbeitnehmer alleine oder immer mehr von den Beiträgen zahlen muss.
Es wäre viel getan, wenn wir wieder eine Arbeitslosenversicherung hätten, die wirklich vor einem sozialen Absturz schützt und vor allem auch eine Rentenversicherung, bei der nicht Durchschnittsverdiener sogar Angst vor Altersarmut haben müssten.
Und dieser ganze Riester-Unsinn, der ist doch gefloppt. Jeder weiß heute, dass das nur Banken und Versicherungen reich macht.
Also, warum gehen wir nicht den Weg von Österreich, lassen alle einzahlen, auch Selbständige, auch Beamte und haben am Ende eine gesetzliche Rente wie in Österreich, die aktuell 800 Euro mehr im Monat beträgt, als in Deutschland.
Das wären ganz wichtige Reformen.
Dann brauchen wir ein gerechtes Steuersystem, das nicht Geringverdiener und Mittelverdiener belastet, sondern vor allem Superreiche besteuert und die Vermögenssteuer ist auch ein wichtiger Punkt.
Und außenpolitisch muss Deutschland endlich wieder die Kurve bekommen und eine Außenpolitik machen, die sich an den Traditionen Willy Brandts orientiert: also Friedenspolitik, Entspannungspolitik, auch gerade gegenüber Russland. [...]
Die Politikverdrossenheit kommt ja daher, dass die Menschen [...] das Gefühl haben, dass sich die Politik nicht mehr um ihre Interessen kümmert und dass sie auch die Bodenhaftung verloren hat.
Wenn Frau Merkel den Menschen erzählt, Deutschland gehe es so gut wie nie zuvor und man weiß aber [...] vierzig Prozent der Bevölkerung haben heute weniger Einkommen, als Ende der 90er-Jahre, dann ist das eine Demonstration einer solchen Ignoranz gegenüber den Lebensverhältnissen, dass man sich nicht wundern muss, dass Menschen sich abwenden, dass sie das Gefühl haben, entweder wissen die Politiker überhaupt nicht mehr, wie es ihnen geht oder aber, sie interessieren sich nicht dafür.
Ein Beispiel: Das Wahlplakat der CDU „Für ein Deutschland in dem wir gut und gerne leben“. Das ist doch eigentlich eine Aufforderung Frau Merkel abzuwählen, denn in diesem Deutschland leben heute eben sehr viele Menschen nicht mehr gut, sondern sehr unsicher. [...]

Mir besonders sympathisch ist Sahra Wagenknechts intenvise Beschäftigung mit dem Werk Goethes..

Zitat:
Goethe war einer der frühesten Kapitalismuskritiker. Wenn man den „Faust“, vor allen Dingen „Faust II“ liest, entdeckt man, dass das ein unglaublich prophetisches Werk ist. Goethe hat auf der einen Seite natürlich die Potenziale des Kapitalismus gesehen, Reichtum zu schaffen, Wohlstand zu schaffen, aber eben auch die ganzen Gefahren dahinter. Faust ist ja zum Schluss quasi der Gebieter über einen Weltkonzern und dieser Weltkonzern expandiert weiter und Faust hält es nicht aus, dass ein kleiner Hügel nicht zu seinem Besitz gehört. Weil er aber eben alles beherrschen will, wird er am Ende dadurch zum Verbrecher: Er schickt Mephistopheles und lässt die alten Leute, Philemon und Baucis, verbrennen. Und Goethes „Faust“ enthält auch die prophetische Beschreibung: „Krieg, Handel und Piraterie, dreieinig sind sie, nicht zu trennen“. Also Welthandel und kriegerische Konflikte um Rohstoffe, das gehört schon für Goethe alles zum Kapitalismus dazu.

Das gesamte Interview lesen unter
http://www.nachdenkseiten.de/?p=40095

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15.09.2017 02:45 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Aktuelle Meldungen verfolgen unter
http://www.n-tv.de/politik/14-45-Bundesk...le20049510.html

Livestream ARD mit Video
http://www.tagesschau.de/multimedia/live...eam3/index.html

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 24.09.2017 17:25.

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So, da haben wir die Merkel wieder.
Ach ja, und die FDP.

Ich hätte auf beide verzichten können. ja

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24.09.2017 22:02 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
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Ich hätte mir für die Linke ein besseres Ergebnis gewünscht.

Die knapp 13% der AfD werden für meine Begriffe völlig überbewertet.
Das es Demos gibt gegen die AfD ist der falsche Weg. Je weniger man sie beachtet, desto schneller verschwinden die.
Ich war irritiert, das Hunderte gestern gleich demonstrierten, wenn es um wirklich wichtige Themen geht, findet man kaum Demonstranten. Pfeiffen
25.09.2017 11:16 lolita ist offline Beiträge von lolita suchen Nehmen Sie lolita in Ihre Freundesliste auf
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...da hast du wohl Recht.

Was das Wahlergebnis der Linken betrifft, hätte ich mir auch ein noch besseres Ergebnis gewünscht. In dieser Partei gefallen mir viele Politiker.

Bezügl. der AfD finde ich es gar nicht so schlecht, dass sie so zahlreich sind, das garantiert auf jeden Fall endlich mal ein bisschen Bewegung im politischen Alltag. Und ich finde es so sogar viel spannender. Ist doch gut, je bunter desto besser .....erstmal. Und dafür ist die AfD allemal gut.
Insgesamt doch ein gutes Ergebnis.
25.09.2017 12:02 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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Genau @ hoffi....ich bin auch dafür, das die Karten neu gemischt werden!
Ich hoffe, die Grünen und die FDP entschließen sich zu 1 Koalition mit der CDU, denn Neuwahlen und deren Ergebnis möchte ich mir nicht vorstellen.

Ich hoffe auch, das der Seehofer endlich abtritt, mit seiner Obergrenze und seinen 6% gehört er nicht mehr an die Spitze der CSU.

Was wird wohl aus Gabriel werden?
Ich jedenfalls sehe ihn im nächsten Jahr mit Putin und Schröder gemeinsam in Rußland sitzen. Pfeiffen ja
25.09.2017 13:07 lolita ist offline Beiträge von lolita suchen Nehmen Sie lolita in Ihre Freundesliste auf
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Während die etablierten Parteien noch ihre Wunden lecken, beginnt in der Presse das Naserümpfen über den fatalen Erfolg der AfD in Ostdeutschland. Und bei der Suche nach den Ursachen gibt es erwartungsgemäß tatsächlich bereits erste Fingerzeige in Richtung des Schmuddelkindes DDR. So las ich irgendwo, dass man sich über das Wahlergebnis nicht wundern müsse, da ja viele DDR-Lehrer auch noch nach 1990 an den Schulen verblieben seien.
Ich möchte nichts von alledem wiederholen, was jederzeit im Fred "Warum der Osten so tickt wie er tickt" nachlesbar ist und es an dieser Stelle lediglich um eine Meinungsäußerung des früheren brandenburgischen Ministerpräsidenten Manfred Stolpe (SPD) ergänzen.

Zitat:
[...] Das Ergebnis überrascht mich nicht.
Es zeigt aber auch die unzureichende Sensibilität der Politik und der Medien für die in den Jahrzehnten der Teilung Deutschlands entstandenen Unterschiede zwischen Ost und West.
Kaum beachtet wurde, dass die Menschen im Osten die eigentlichen Kriegsverlierer waren und trotzdem enorme Aufbauleistungen erbracht haben.
Statt dessen gab es eine Totalverteufelung der DDR und einen Generalverdacht gegenüber allen, die nicht im Gefängnis waren oder geflohen sind, dass sie Mitarbeiter des Unterdrückungssystems oder zumindest Mitläufer waren.
Nach der ersten Begeisterung im Osten über die Freiheit, das gute Geld und das Überfluss-Waren-Angebot wuchs schnell der Eindruck, im vereinten Deutschland nur Bürger zweiter Klasse, ja drittklassig gegenüber integrierten Ausländern oder Asylbewerbern zu sein.
Das zeigte sich schon Anfang der 90er Jahre in Gewalttaten.
Besonders in wirtschaftlich schwachen Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit und starker Abwanderung ist Ausländerfeindlichkeit verbreitet. Geradezu Ängste wuchsen mit der ungehinderten Flüchtlingswelle 2015/2016. [...]
Rechtspopulisten nutzen diese Ängste und sammeln die Unzufriedenen bei den Nichtwählern, aber auch bei den Wählern von CDU, SPD und Linken.
Das bedeutet eine dringende Aufforderung an alle Parteien, aber auch die anderen gesellschaftlichen Organisationen, diesen Ängsten mit Argumenten und überzeugenden Maßnahmen zu begegnen.
[...] wir dürfen benachteiligte Regionen nicht sich selbst überlassen. Sie müssen wirtschaftlich gefördert, verkehrsmäßig gut angebunden sein und attraktiver gemacht werden. Das gilt in Ost und West. Denn in ganz Deutschland haben wir ausblutende und frustfördernde Landstriche.[...]
Die Umbrüche in Ostdeutschland haben Jedem völlig neue Lebensbedingungen gebracht. Das politische und soziale Umwelt ist total verändert, und mehr als 70 Prozent mussten sich auf eine neue Arbeit einstellen. Die Menschen sind froh, wenn alles durchgestanden ist und nicht neue Umbrüche kommen. Da ist eine Zurückhaltung gegenüber Veränderungen entstanden. [...]

http://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam...scht-mich-nicht

Eingermaßen gespannt bin ich auf die Wahlanalyse der LINKEN, denen ihr Duckmäusertum in diesen Fragen immer mehr auf die Füße fällt. Augenrollen

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@Lonicera
Was meinst du mit "Duckmäusertum" der Linken? Das habe ich in dem Zusammenhang auch schon 1 - 2mal gelesen. Während der Beschäftigung mit dieser Partei ist mir so nichts aufgefallen.
25.09.2017 20:13 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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@hoffi


Quelle Ostthüringer Zeitung


Dieses Foto aus 2015 sagt eigentlich schon alles.
Links "DDR-Bürgerrechtler" und einer der skrupellosesten Aufarbeiter angeblichen "DDR-Unrechts" Rainer Eppelmann. Von seinem Vater - ehemals SS-Unterscharführer und Wächter in den Konzentrationslagern Buchenwald und Sachsenhausen - wurde er offenkundig zum glühenden Antikommunisten erzogen, später wiederholt von der CIA kontaktiert, arbeitete zielstrebig auf den Untergang der DDR hin.
Rechts Bodo Ramelow, der aus der Alt-BRD stammende Thüringer Ministerpräsident von der LINKEN, mit dessen ausdrücklicher Billigung die DDR im Koalitionsvertrag (Rot-rot-grün) als "Unrechtsstaat" bezeichnet wurde und der es für eine seiner vordringlichsten Aufgaben hielt/hält, angebliche DDR-"Zwangsadoptionen" aufzuklären.
Was ich generell an der LINKEN tadele, ist ihr nahezu totaler Verzicht auf eine objektive Aufarbeitung der Vergangenheit, d. h. vor allem die Einordnung der gegenläufigen Entwicklungen von DDR/BRD in den internationalen/historischen Kontext.
Die früheren Bürger der DDR haben keinen Grund, sich minderwertig zu fühlen und/oder irgendwelchen Eppelmännern mit der beschämenden Devotion des Herrn Ramelow zu begegnen. Offenbar sind Letzterer und Seinesgleichen auch für manchen Thüringer inzwischen nicht mehr wählbar.


Vergleich der Wahlergebnisse

2017 (Bundestag)
CDU: 28,8%
AfD: 22,7%
Linke: 16,9%
SPD: 13,2%
FDP: 7,8%
Grüne: 4,1%

2014 (Landtag)



Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Wähler zu Landes- bzw. Bundespolitik unterschiedlich entscheiden, ist der Stimmenverlust doch derart dramatisch, dass man ihn wohl oder übel auch als Kritik an der politischen Linie der Thüringer Regierungskoalition verstehen muss, die mit einem Ergebnis von nur 34,2% (-12,1%) quasi abgewählt wurde. Dass dabei die von Manfred Stolpe (s.o.) ins Feld geführten Argumente eine große Rolle spielten, bestätigen inzwischen auch mehrere Interviews.
Und wenn man sich dann noch die im Fred "Warum der Ossi usw. ..." zumindest ansatzweise dargelegten Einzelheiten zu Verlauf und Folgen der beispiellos räuberischen "Wiedervereinigung" vergegenwärtigt - die in nahezu jeder ostdeutschen Familie bis zum heutigen Tag schmerzhaft spürbar sind - gewinnt das alles doch noch an Deutlichkeit.
Es hat im "Unrechtsstaat" DDR manches individuelle Unrecht gegeben, aber es steht in keinem Vergleich zu dem maßlosen Unrecht, das die politisch-ökonomische Eliten der des "Rechtsstaates" Bundesrepublik begingen und noch begehen - sowohl im nationalen als auch internationalen Rahmen, und oft genug unter Bruch des Grundgesetzes.
Ihre internen Flügelkämpfe zu überwinden, endlich aus der Defensivhaltung zu finden und im Interesse der Bevölkerungsmehrheit als Gesamtpartei (mit anderweit bzw. nicht organisierten Gleichgesinnten) bei diesen Grundfragen in die Offensive zu gehen, wäre dringendst erforderlich.
Sonst macht sich die LINKE selbst überflüssig
Darüber können wir uns sehr gern austauschen. ja

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26.09.2017 13:05 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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...danke @Lonicera, ich merke immer, wenn ich das lese, dass ich völlig anders geprägt bin als du mit der anderen Vergangenheit in der DDR. Manchmal ist das anstrengend, wenn man es wirklich verstehen will. Ich tue mein Bestes.

Der erste Gedanke war eben, warum hatte z. B. in der ehemalligen DDR nicht in erster Linie die Linke Partei ihre Wahlerschaft nach der Maueröffnung. Das möchte ich wissen, denn mich hätte als ehemalige DDR-Bewohnerin vor allem die Linke beim Wählen interessiert.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von hoffi: 26.09.2017 13:59.

26.09.2017 13:58 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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Wie Manfred Stolpe bereits andeutete, war damals in großenTeilen der DDR-Bevölkerung die Euphorie "über die Freiheit, das gute Geld und das Überfluss-Waren-Angebot" in der BRD vorherrschend, und sozialistische/linke Ziele verpönt.
Vor allem die ununterbrochene Hetze der Westmedien führte zeitweise sogar zu einer Art Pogromstimmung, und wenn Honecker nicht in einer kirchlichen Enrichtung Schutz gefunden hätte, wäre er wahrscheinlich sogar gelyncht worden.
Die meisten DDR-Bürger glaubten den Versprechungen von Bundeskanzler Kohl ("blühende Landschaften") und nahmen außerdem als selbstverständlich an, dass ihnen auch die Errungenschaftender DDR - beispielsweise soziale Sicherheit, Vollbeschäftigung, Bildungsmöglichkeiten usw. - erhalten bleiben würden.
Das böse Erwachen folgte später.
Betroffen war zunächst vor allem die Generation unserer Kinder, und nun ist doch bereits klar, dass die Enkel noch schlechter gestellt sein werden, beispielsweise bei der Rente.
Und ganz egal, welche Koalition nun zustande kommt - für den Großteil der Bevölkerung wird es unaufhaltsam weiter abwärts gehen.
Auch bzw. sogar vor allem in dem durch den voran gegangenen Kahlschlag ohnehin strukturell und ökonomisch benachteiligten Osten Deutschlands.

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Das erklärt aber nicht die massenweise Abkehr der ehemals linken Wähler jetzt hin zur AfD, Lonicera. ratlos

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26.09.2017 21:23 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
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Und wie erklärst Du Dir das, Elster? ratlos

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27.09.2017 03:01 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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