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4. August 2016 um 12:10 Uhr | Verantwortlich: Albrecht Müller
Deutschlands Völkermord an den Hereros und Nama – die Einübung der Ausrottung von Völkern
Veröffentlicht in: Bundestag, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Militäreinsätze/Kriege, Wertedebatte

Der Deutsche Bundestag hat Vertreibung und Tötung von etwa 1,5 Millionen Armeniern 1916 durch das Osmanische Reich als Völkermord bezeichnet. Ein gleiches Diktum über den deutschen Genozid an Hereros und Nama 1904 steht aus. Ein Beitrag von Heiko Flottau.

„Diese kühne Unternehmung zeigt die rücksichtslose Energie der deutschen Führung bei der Verfolgung des geschlagenen Feindes in glänzendem Lichte. Keine Mühen, keine Entbehrungen wurden gescheut, um dem Feinde den letzten Rest seiner Widerstandskraft zu rauben; wie ein halb zu Tode gehetztes Wild war er von Wasserstelle zu Wasserstelle gescheucht, bis er schließlich willenlos ein Opfer der Natur seines eigenen Landes wurde. Die wasserlose Omaheke sollte vollenden, was die deutschen Waffen begonnen hatten: Die Vernichtung des Hererovolkes.“

Quelle

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5. August 2016 um 17:02 Uhr | Verantwortlich: Albrecht Müller
Und hier frei Haus die Verschwörungstheorie fürs Wochenende: US-Fondsgesellschaften im Dienste des Imperiums?
Veröffentlicht in: Ökonomie, Banken, Börse, Spekulation, Lobbyismus und politische Korruption
Albrecht Müller

In den Hinweisen vom 2. August hatten wir auf einen Artikel der FAZ hingewiesen. Hier der Hinweis mit Kommentar und hier der Link auf den FAZ-Artikel über „Die neue Macht der Fondsgesellschaften“. Seit der Lektüre dieses Artikels treibt mich eine Vermutung um. Es wäre hilfreich, NachDenkSeiten-Leserinnen und -Leser und darunter gerade solche, die in der deutschen Wirtschaft tätig sind, würden ihre praktischen Erfahrungen mit dieser Vermutung konfrontieren:

Quelle

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9. August 2016 um 12:35 Uhr | Verantwortlich: Jens Berger
Trump und die Wirtschaftspolitik – Geschenke für die Reichen, Luftschlösser für den Rest
Veröffentlicht in: Denkfehler Wirtschaftsdebatte, Steuern und Abgaben, USA, Wahlen
Jens Berger

„Pie-in-the-sky nonsense“, also frei übersetzt „unrealistische Flausen“ – so bezeichnete der Wirtschaftswissenschaftler William Gale das steuerpolitische Konzept Donald Trumps. Und das zu Recht: Seit Reagan hat es kein derart unseriös neoliberales Konzept mehr in der US-Politik geben.


Quelle

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09.08.2016 18:17 pussycat1 ist offline Beiträge von pussycat1 suchen Nehmen Sie pussycat1 in Ihre Freundesliste auf
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9. August 2016 um 9:37 Uhr | Verantwortlich: Jens Berger
Medien als Kriegssprachrohr
Veröffentlicht in: Interviews, Medienkritik, Militäreinsätze/Kriege, Strategien der Meinungsmache
Jeffrey Bachman

Obwohl zahlreiche Staaten weiterhin von US-amerikanischen Drohnen bombardiert werden, hört man nur selten davon. Der Drohnen-Krieg der Vereinigten Staaten, laut Noam Chomsky die „mörderischste Terror-Kampagne der Gegenwart“, findet seit mittlerweile fast fünfzehn Jahren im Schatten der medialen Öffentlichkeit statt.

Quelle

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10. August 2016 um 10:04 Uhr | Verantwortlich: Albrecht Müller
Künftig mehr Videos in den NachDenkSeiten. Heute zum Denkfehler „Exportüberschüsse sind prima“.

Der Bedarf unserer Leserinnen und Leser ist verschieden. Viele sind mit Texten und Zahlen einverstanden, andere bevorzugen Podcasts oder Videos. Diesem unterschiedlichen Bedarf wollen wir damit gerecht werden, dass wir mehr Videos und Audios anbieten.

Quelle

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11. August 2016 um 11:53 Uhr | Verantwortlich: Albrecht Müller
Populismus – über die selektive Anwendung dieses Schimpfwortes

Das Wort Populismus wird in der Kombination Rechtspopulismus und Linkspopulismus von den etablierten Medien und Parteien gerne und vielfältig eingesetzt. Nur selten wird dabei überhaupt nur angedacht, was das Wort im konkreten Fall bedeutet. Und selten wird das Wort für Verlautbarungen, Aktionen und Forderungen der etablierten Parteien selbst benutzt.


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11.08.2016 18:11 pussycat1 ist offline Beiträge von pussycat1 suchen Nehmen Sie pussycat1 in Ihre Freundesliste auf
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11. August 2016 um 16:18 Uhr | Verantwortlich: Albrecht Müller

Nachtrag zum Thema Populismus: ein „Kampfbegriff“ und ein konkretes Beispiel für den Zustand mancher Intellektuellen

Als Reaktion auf den Beitrag Populismus – über die selektive Anwendung dieses Schimpfwortes kam eine weiterführende Reaktion des NachDenkSeiten-Lesers Udo Brandes, die ich einfach zitiere, weil sie ein paar weitere Informationen enthält:
„Sie haben mir mit Ihrer Kritik des Begriffes „Populismus“ aus der Seele gesprochen! Dies ist ein politischer Kampfbegriff, der von den herrschenden medialen und politischen Eliten benutzt wird, um ihnen nicht genehme politische Positionen zu diffamieren und zu stigmatisieren.“

Weiterlesen hier

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11.08.2016 18:13 pussycat1 ist offline Beiträge von pussycat1 suchen Nehmen Sie pussycat1 in Ihre Freundesliste auf
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12. August 2016 um 10:07 Uhr | Verantwortlich: Albrecht Müller

Zweitens wird im Gespräch herausgeschält, welche Bedeutung das Verhalten der Menschen untereinander hat. Wie wir leben, hängt von unserem Verhalten gegenüber anderen und von dem Verhalten anderer uns gegenüber ab. Darüber machen sich Politiker und Politikerinnen normalerweise keine Gedanken, obwohl der Umgang untereinander wesentlich beeinflusst, wie wir uns in einer Gesellschaft fühlen.


Quelle

So ist es , das verhalten untereinander ist sehr wichtig , denn so wie ich andere behandle möcht auch ich behandelt werden , dann wäre vieles leichter

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12.08.2016 13:04 pussycat1 ist offline Beiträge von pussycat1 suchen Nehmen Sie pussycat1 in Ihre Freundesliste auf
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12. August 2016 um 16:46 Uhr | Verantwortlich: Albrecht Müller
Neues bei den NachDenkSeiten? Ja und Nein – ein dickes Dankeschön, eine Beruhigungspille, die übliche Bitte und Ermunterung zum Weitersagen

Erstens, Danke für die vielen Anregungen. Zweitens: Seien Sie bitte nicht böse, wenn wir auf Ihre E-Mails nicht immer antworten können. Drittens: Die Videos sind kein Ersatz für Texte, sondern eine Ergänzung. Viertens: Helfen Sie den NachDenkSeiten bei der Weiterverbreitung. Albrecht Müller.

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist faszinierend zu beobachten, wie eine Internetseite wie die NachDenkSeiten vom Dialog mit den Leserinnen und Lesern und von ihren Anregungen lebt. Es ist beeindruckend, welche gehaltvollen Mails Sie uns schreiben. Nicht nur, dass Sie viel gutes Material für die „Hinweise des Tages“ liefern, auch Ihre Reaktionen auf unsere längeren Artikel sind sehr hilfreich. Im Anschluss an NDS-Artikel erreichen uns oft ergänzende Informationen oder auch Kritik, die nachdenklich stimmt und weiterführt.

Weiterlesen hier

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13.08.2016 15:32 pussycat1 ist offline Beiträge von pussycat1 suchen Nehmen Sie pussycat1 in Ihre Freundesliste auf
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Russland hackt zurück – Dopingunterlagen von US-Sportlern geleakt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die vor wenigen Wochen ausgetragenen Olympischen Spiele von Rio könnten zu einem sportpolitischen Skandal erster Güte werden. Wir erinnern uns: Auf starken Druck westlicher Medien hin wurden große Teile des russischen Olympiateams bei den Spielen gesperrt. Systematisches Doping – so der keinesfalls von der Hand zu weisende Vorwurf. Dass nicht nur die Russen systematisch dopen, war eigentlich von vorn herein klar; jedoch gefielen sich vor allem die deutschen Journalisten offenbar in der Rolle des Anklägers und biederten sich zudem dabei nur all zu gerne an der antirussischen politischen Großwetterlage an. Hochmut, so sagt das Sprichwort, kommt vor dem Fall. Die russische Hackergruppe „Fancy Bear“ veröffentlichte heute die ersten Dokumente, die sie aus einem Hack der Welt-Anti-Dopingagentur WADA erbeutet haben will. Diese Dokumente belegen – so sie denn authentisch sind – systematisches Doping auch bei US-Sportlern. Und „Fancy Bear“ kündigt bereits an, dass viele weitere Dokumente folgen sollen.


Mehr: http://www.nachdenkseiten.de/?p=34977#more-34977
13.09.2016 17:23
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Vorsicht, Verschwörungstheorie! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Im September 1996 ergab eine telefonische Umfrage unter 800 erwachsenen Amerikanern, dass 74 Prozent ... glaubten, die US-Regierung sei regelmäßig in geheime und verschwörerische Aktivitäten verstrickt. ... Das blinde Vertrauen in die weise und gerechte Herrschaft der Oberen erodiert, das Misstrauen der Unteren wächst und Theorien über finstere Machenschaften und Verschwörungen haben Hochkonjunktur.
Doch wie ticken „Verschwörungstheoretiker“ und was genau sind „Verschwörungstheorien“? Und ist es wirklich angebracht, Verschwörungstheoretiker – weil ja vermeintlich irre und wirr im Kopf – stets umgehend mit Diskursverboten zu belegen und also aus öffentlichen Debatten auszuschließen?
Zu diesen Fragen sprach Jens Wernicke mit dem Autor und Publizisten Mathias Bröckers, dank dessen Engagements soeben das „Lexikon der Verschwörungstheorien“ in einer Neuauflage erschien, und der, wie zuvor bereits Friedensforscher Daniele Ganser, darauf insistiert, dass das Stigma „Verschwörungstheoretiker“ bereits seit Jahrzehnten von den Mächtigen dazu genutzt wird, um notwendige und berechtigte Kritik zum Schweigen zu bringen.

Interview lesen unter
http://www.nachdenkseiten.de/?p=35282#more-35282

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Besonders interessant finde ich an den Aussagen von Mathias Bröckers, dass sie sich nicht nur auf Gegenwart und jüngste Vergangenheit beziehen, sondern Jahrzehnte und bis in die Zeit des Kalten Krieges zurück reichen.
Denn selbst mancher Kritiker der aktuellen Verhältnisse scheint ganz selbstverständlich davon auszugehen, dass der Westen einschießlich seiner Geheimdienste immerhin bis 1990 - ganz im Gegensatz zu den sozialistischen Staaten - das "Gute" verkörperte und seine schwerstkriminelle Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder erst danach einsetzte.

"... Wie letztere zum Einsatz kommt – in Form von Anschlag, Attentat, Putsch und regime change – hat David Talbot in seinem gerade auf Deutsch erschienen Buch über Leben und Werk von Allen Dulles dokumentiert, des „Vaters“ der CIA.
Während sein Bruder John Foster Dulles als US-Außenminister überall salbungsvoll von “Demokratie” und “Freiheit” predigte, inszenierte der kleine Allen hinter der Bühne die politischen Morde, Terroranschläge und Aufstände, die zur Verbreitung dieser “Werte” erwünscht waren – von Guatemala bis Iran, von Puerto Rico bis Frankreich, von Kuba bis Italien. Um damit durchzukommen – um weiter als „die Guten“ zu gelten, bedurfte es der Medienunterstützung und wie Talbot zeigt, war Dulles auch hier ein Meister. ..."

Und dass auch die DDR ein bevorzugtes Ziel war, ist zweifelsfrei erwiesen.
06.10.2016 04:51
Waldi Waldi ist männlich
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Allen Dulles (07.04.1893-29.01.1969) war ein Staatsmann der USA. Von Beruf war er Jurist. In den Jahren 1916-1926 befand er sich im diplomatischen Dienst, dann war er Partner einer großen juristischen Firma. Von 1942 bis 1945 leitete er den politischen amerikanischen Nachrichtendienst in Europa. Von 1947 an arbeitete er in den Organen der CIA, und 1953-1961 war er Direktor der CIA. Er war Ideologe des „Kalten Krieges” und einer der Organisatoren der Spionagetätigkeit gegen die UdSSR und die anderen sozialistischen Staaten.

DIE REDE VON ALLEN W. DULLAS 1945
„Der Krieg wird zu Ende sein, und alles ist geregelt sein und wird unterkommen. Wir werden alles einsetzen, was wir haben: das Gold, die ganze materielle Macht und die Verdummung und Irreführung der Menschen!
Das menschliche Gehirn, das Bewußtsein der Menschen ist veränderbar. Nachdem wir dort Chaos gesät haben, werden wir unmerklich ihre Werte gegen die falschen auswechseln, und wir werden sie zwingen, an diese falschen Werte zu glauben. Wie? Wir werden Gleichgesinnte und Verbündete in diesem Rußland finden. Episode um Episode wird sich eine unermeßlich grandiose Tragödie des Niederganges des widerspenstigsten Volkes der Erde, des endgültigen und irreversiblen Erlöschens seines Selbstbewußtseins abspielen. Wir werden zum Beispiel sein soziales Wesen aus der Kunst und aus der Literatur allmählich ausrotten; wir werden den Malern und Schriftstellern bei ihnen die Lust abgewöhnen, sich mit der Darstellung und der Erforschung jener Prozesse zu beschäftigen, die in den Tiefen der Volksmassen geschehen. Die Literatur, die Theater, das Kino – alles das wird die plattesten menschlichen Gefühle darstellen und verherrlichen.
Wir werden auf jede Weise die sogenannten Künstler unterstützen und hervorheben, die den Kult des Sexes, der Gewalt, des Sadismus, des Verrates ins menschliche Bewußtsein pflanzen und einbleuen – mit einem Wort: jegliche Sittenlosigkeit. In der Verwaltung des Staates werden wir Chaos und Durcheinander erzeugen.

Wir werden unmerklich, aber aktiv und ständig, zum Eigensinn der Beamten, zum Aufblühen von Korruption und Prinzipienlosigkeit beitragen. Der Bürokratismus und die Verschleppung von Angelegenheiten werden zu Tugenden erwachsen. Ehrlichkeit und Anständigkeit werden ausgelacht und niemand wird sich mehr in ein Überbleibsel der Vergangenheit verwandeln wollen. Grobheit, Frechheit, Lüge und Betrug, Trunksucht und Rauschgiftsucht, tierische Angst vor Freund und Feind, Rücksichtslosigkeit und Verrat, Nationalismus und Feindschaft der Völker – und vor allem die Feindschaft und den Haß auf das russische Volk – das alles werden wir geschickt und unmerklich kultivieren, das alles wird zur Grundfärbung erwachsen.
Und nur wenige, oder sehr wenige werden erraten oder gar verstehen, was da vor sich geht. Aber wir werden diejenigen Leute in eine hilflose Lage bringen, wir werden sie in eine Zielscheibe des Spottes verwandeln, wir werden einen Weg finden, sie zu verleumden und sie zum Abfall der Gesellschaft erklären. Wir werden die geistigen Wurzeln ausreißen, die Grundlagen der Volksmoral zerstören und sie ihres echten Inhalts berauben.
Auf diese Weise werden wir Generation um Generation ins Wanken bringen. Wir werden die Menschen von den Kinder- und Jugendjahren an übernehmen, das Hauptaugenmerk werden wir immer auf die Jugend legen – wir werden sie zerlegen, verführen und sie moralisch verderben. Wir werden aus ihr Zyniker, Primitivlinge und Kosmopoliten machen. Das ist es, was wir tun werden!»


Der Waldi
07.10.2016 11:21 Waldi ist offline E-Mail an Waldi senden Beiträge von Waldi suchen Nehmen Sie Waldi in Ihre Freundesliste auf
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@Waldi

Ich bin mal der Frage nachgegangen, inwieweit dieser Verbrecher seine Ankündigungen in der Praxis umgesetzt hat und bin dabei auf einen hoch interessanten Telepolis-Artikel aus dem Jahr 2007 gestoßen.
Liest sich wie ein phantasievoll zusammengesponnener Spionageroman, schildert aber historische Realitäten und ist bestens geeignet, harmlos-naiven Menschen die letzten Illusionen über eine irgendwelchen höheren ethischen Werten verpflichtete Politik der USA in der Vergangenheit zu rauben.
Aber noch schwerer wiegt die wohl unvermeidliche Erkenntnis, dass diese Schurkereien mit dem Tod von Allen Dulles keineswegs endeten, sondern verstärkt weiter betrieben wurden und gegenwärtig Dimensionen erreichen, die unsere Welt in ein Pulverfass verwandeln - und zwar ein noch bedrohlicheres als im Kalten Krieg.

Lesen unter
http://www.heise.de/tp/artikel/26/26326/1.html
07.10.2016 19:35
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Selbst die Heute Show schaltet in den Feindmodus um und folgt damit Spiegel, ZDF-Frontal, der TAZ, der FAS, Monitor usw.

"Wer gegen den Aufbau einer neuen feindseligen Konfrontation in Europa eintritt und deshalb andere Menschen aufzuklären versucht, musste am vergangenen Freitag beim Blick auf Oliver Welkes „Heute Show“ verzweifeln. In dieser Sendung waren die üblichen Sticheleien und Aggressionen gegen Russland und gegen Putin versammelt. Gibt’s in Deutschland noch ein Medium, das aufklärt und befriedet statt aufzuhetzen? Noch bedrückender: Auch Menschen, die man als kritisch und aufgeklärt schätzen gelernt hat, gehen der Propaganda auf den Leim.
Das beobachte ich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis. Und von guten Freunden weiß ich, dass sie Ähnliches beobachten. Unter dem Trommelfeuer der Mehrheitsmedien und beeinflusst von den umschwenkenden Medien, die als kritisch und linksliberal gelten, schalten viele um auf den Feindmodus. Sie richten sich auf das Denken in Gut und Böse ein. In Freund und Feind. Und die Russen sind der Feind – wie zur Nazizeit und im Kalten Krieg der 1950er Jahre.

Wenn diese Tendenz einen immer größeren Anteil der eigentlich für Nachdenklichkeit prädestinierten Menschen erfasst, dann ist unsere Aufklärungsarbeit wirklich umsonst.
Dennoch, da es um Frieden oder Krieg geht, muss man halt weitermachen. ..."

Weiterlesen unter
http://www.nachdenkseiten.de/?p=35354

----------------------
Der Verfasser des oben verlinkten Artikels ist ALBRECHT MÜLLER, früher enger Mitarbeiter von Willy Brandt und nun seit Jahrzehnten unter hohem persönlichen Engagement Herausgeber und Autor der unverzichtbaren, täglich von Hunderten bis Tausenden gelesenen NachDenkSeiten.
Ich muss ihm leider zustimmen: Die auch von vielen anderen fortschrittlichen Käften geleisteten Aufklärungsarbeit kommt sogar scheinbar immer weniger gegen den von unserer Politikelite zielstrebig inszenierten Mainstream an: "Unter dem Trommelfeuer der Mehrheitsmedien und beeinflusst von den umschwenkenden Medien, die als kritisch und linksliberal gelten, schalten viele um auf den Feindmodus..."
Die Bevölkerung soll für den großen Krieg bereit gemacht werden.

--------------
Nur mal ein Beispiel, dem ich persönlich nachgegangen bin.
Gestern erschien auf der Website "Antikrieg" der sehr lesenwerte Text eines us-amerikanischen Autors. (Link weiter unten).
Er beginnt mit der Feststellung:
"Am 28. September behauptete die französische UNO-Botschaft, dass zwei Krankenhäuser in Ost-Aleppo bombardiert worden waren. Sie belegte das mit einem Tweet mit einem Bild von zerstörten Gebäuden in Gaza. Die Franzosen löschten später diesen Tweet. Das ist nicht das erste Mal, dass solche falsche Behauptungen und vorsätzlichen Vernebelungen von „westlichen“ Regierungsvertretern gemacht werden. ..."

Auf der Suche nach dem Echo, das dieses "Nicht-Ereignis" in den deutschen Leitmedien hervorrief, fand ich den nachfolgend verlinkten "Zeit-"Artikel, der geeignet ist, bei jedem Leser Abscheu und Hass nicht nur gegenüber dem syrischen UN-Botschafter (früher hätte man ihn als "Untermenschen" charakterisiert), sondern gegenüber dem gesamten syrischen "Regime" und - natürlich - dem unter Generalverdacht stehenden Russland zu wecken.
Überschrift:
"Das ist das Gesicht des syrischen Regimes"
Und einleitend weiter:
Syriens UN-Botschafter hat auf die Frage eines Reporters nach den Bomben auf Krankenhäuser in Aleppo nur ein zynisches Lachen übrig. Für die USA eine "gruselige" Szene. "
http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-09/syrien-aleppo-bashar-jaafari-un-
botschafter-bombardierung

Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, ein späteres "Zeit"-Dementi zu suchen. Sollte es jemand finden, bekommt er die Hälfte meines nächsten Lottogewinns, versprochen!  Zwinker2  

-------------------
11.10.2016 15:21
P.S.
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Die Lügen der US-Administration Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Aber viel wichtiger als meine kleine Privatermittlung ist der Artikel
auf "Antikrieg".
Denn nur wenige Tage nach dem oben erwähnten Nicht-Ereignis behauptete US-Außenminister J. Kerry:

"... In der letzten Nacht hat das Regime ein weiteres Krankenhaus angegriffen und 20 Menschen wurden getötet und 100 Menschen verletzt. Und Russland und das Regime schulden der Welt mehr als eine Entschuldigung, warum sie weiterhin Krankenhäuser und medizinische Einrichtungen und Kinder und Frauen angreifen. Das sind Handlungen, die nach einer entsprechenden Untersuchung von Kriegsverbrechen rufen. Und diejenigen, die diese begehen, sollten für diese Taten verantwortlich gemacht werden. ..."

Moon of Alabama kommentiert das wie folgt:

"... Keine oppositionelle Gruppe hat behauptet, dass sich ein dermaßen schwerwiegender Vorfall ereignet hat. Keine. Keine Presseagentur hat eine Meldung darüber gebracht. Die MI6-Desinformationsstelle SOHR („Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“) im Vereinigten Königreich, die sehr verlässlich jedes behauptete Opfer meldet und häufig in den „westlichen Medien“ zitiert wird, hat kein Wort über einen derartigen Vorfall irgendwo in Syrien berichtet.
Den schwerwiegenden Vorfall, den Kerry behauptete, hat es nicht gegeben. Kerry hat ihn erfunden. (Hätte er geschehen sollen, wurde aber abgesagt und Kerry hat die Information nicht bekommen?) Kerry benützte die Lüge, um Untersuchungen wegen Kriegsverbrechen und Bestrafung ins Spiel zu bringen. Und das vor Kameras, bei einem offiziellen Auftritt mit einem ausländischen Gast in Zusammenhang mit einer Resolution des UNsicherheitsrats. ..."

Vollständigen Text lesen
http://www.antikrieg.com/aktuell/2016_10_09_eineverzweifelte.htm
11.10.2016 15:24
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RE: Hoffnungslos! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von P.S. [...]

Die Bevölkerung soll für den großen Krieg bereit gemacht werden.

[...]


... @Lonicera, mach dir nicht allzu viel Sorgen. Es wird schon werden. Als kleine Aufmunterung - "Das Denkmal für den Sieger im III WK":




Stresstest - "Großraum Krefeld"

__________________
"Eine nicht manipulierte Lotterie ist in deinem Land leider nicht verfügbar!"
11.10.2016 17:21 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
P.S.
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Hochgiftige Propaganda gegen Russland neuerdings schon für Kinder! Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Und das, worauf die NachdenkSeiten heute aufmerksam machen, verschlägt einem förmlich die Sprache.

"Am 19.10.2016 strahlte Deutschlandfunk-Radio-Kultur in der Kindersendung folgenden Text aus:

[…] „Der russische Präsident Putin führt derzeit zwei Kriege. Einen in der Ukraine und einen in Syrien. Bundeskanzlerin Merkel und der französische Präsident Hollande wollen Putin dazu bewegen mit beiden Kriegen aufzuhören. Das wird wahrscheinlich nicht funktionieren, weil Putin sich nicht an internationale Regeln hält. Er ist der Ansicht, dass er den russische Einfluss in der Welt vergrößern muss und das auch mit Krieg. Bundeskanzlerin Merkel und Präsident Hollande haben mehrfach gesagt, dass Putin in Syrien schwere Menschenrechtsverletzungen begeht. Die russische Luftwaffe bombardiert Krankenhäuser und Hilfskonvois der Vereinten Nationen. Deshalb fliehen viele Syrer mit ihren Familien nach Deutschland. Auch in der Ukraine kämpfen trotz eines Abkommens russische Soldaten. Wie man Putin davon abhalten kann, ist aber nicht klar. Man könnte ihn unter Druck setzen, in dem man Russland bestimmte Waren nicht mehr verkauft. Das nennt man Sanktionen. Aber dafür müssten sich alle Europäer einig sein und das sind sie zur Zeit nicht.“

http://www.nachdenkseiten.de/?p=35569

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26.10.2016 11:52
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P.S. vom 07.10. ...:

Das stimmt - enden wird es nur wenn ...

Es gibt ja auch die entsprechenden Nachfolger:

Die Variante des „Dulles-Plans“ von Mitt Romney:
Wir haben die UdSSR zerstört, und wir werden auch Rußland zerstören
Aus der Wahlrede des Präsidentschaftskandidaten der USA Mitt Romney.
(Sept. 2012)

„Ladies and Gentleman!
Unser Ziel ist Rußland. Die heute in diesem Land vor sich gehenden Prozesse lassen uns vermuten, daß Rußland buchstäblich durch Herantasten versucht, für sich einen Ausweg aus der Krise zu finden. Dieses wilde Land, unter Leitung seines ständigen Präsidenten Putin, stellt nicht nur für die USA eine Bedrohung dar. Rußland ist eine Bedrohung für die ganze Menschheit.
Die halbherzigen Entscheidungen von Herrn Obama, der sich das Ziel setzte, Rußland mittels der Eskalation internationaler und interreligiöser Konflikte zu zerstören, haben nur dazu geführt, daß die Machthaber in dem Land die Schrauben fester angezogen haben. Heute hat Präsident Putin entschieden, die Freiheitsheldinnen, die musikalischen Göttinnen aus der Gruppe „Pussy Riot“ hinter Gitter zu bringen.
Heute begann er, unseren Freund, Herrn Nawalny, zu verfolgen, der nach der Zeitschrift „Foreign Policy“ auf der Liste der globalen Denker der Gegenwart steht. Er verfolgt ihn, weil Präsident Putin sich vor klugen Menschen fürchtet. Er fürchtet sich vor Amerika, und er fürchtet sich vor den Freunden Amerikas. Er fürchtet, daß Herr Nawalny ihm Konkurrenz machen kann und bei den Präsidentenwahlen siegen. Deshalb hat er sich das Ziel gesetzt, unseren Freund zu verhaften. Das können wir nicht zulassen. Nur Herr Nawalny ist fähig, Rußland die Freiheit und die Demokratie zu geben.
Unsere vordringlichste Aufgabe ist es, als Nation die Kampagne zu verstärken, die von der willensschwachen Regierung Obamas in Bezug auf Rußland durchgeführt wird. Unsere Aufgabe ist es, Rußland zu zwingen, sich von innen zu zerfressen, die Wirren und die Zwietracht zur Gesellschaft dieses Landes beitragend. Das was heute mit Herrn Nawalny nicht gelang, das wird man morgen mit vielen Tausenden solche Leute wie er machen.
Wir werden die Russen zwingen, zu den Waffen zu greifen. Wir werden die Tschetschenen, die Tataren, die Baschkiren, die Dagestaner gegen die Russen aufbringen. Wir sind verpflichtet, sie zu zwingen, miteinander zu kämpfen. Wir sind verpflichtet, die Handlungen zu vervielfachen, die auf die Diskreditierung der orthodoxen Kirche in Rußland gerichtet sind. Der Patriarch Kyrill kommt mit den auf ihn gesetzten Hoffnungen mehr nicht zurecht. Ihm gelang es nicht, die Menschen ihres Glaubens an Gott zu entziehen. Ihm gelang es nur, die Menschen ihres Glaubens an die Kirche zu entziehen.
Und wenn nichts vom dem Obengenannten ansprechen wird, bleibt uns nichts anderes übrig, als diesem Land einem schnellen und siegreichen Krieg zu erklären. Schnell, weil nachdem wir drei Monate den Kauf von Gas und das Erdöl bei diesem Land einstellen, die Regierung des Präsidenten Putin nichts mehr hat, um das Gehalt für die Militärs zu bezahlen. Und wenn wir unsere Truppen in dieses Land einbringen werden, hat man niemanden mehr, um es zu schützen. Weil wir bei den Russen seit langem den Geist des Patriotismus vernichtet haben, sie in eine Nation böser, kleinlicher und neidischer Unmenschen verwandelt haben. Wir haben sie gezwungen, ihr Land zu hassen, einander zu hassen, die eigene Nation zu hassen. Es gibt keine Russen mehr, wir haben sie zerstört.
Wir haben die UdSSR zerstört, und wir werden auch Rußland zerstören.“

... und jetzt gibt es Clinton ...


Waldi
06.11.2016 11:11 Waldi ist offline E-Mail an Waldi senden Beiträge von Waldi suchen Nehmen Sie Waldi in Ihre Freundesliste auf
P.S.
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Albrecht Müller, Herausgeber der NachDenkSeiten, zur US-Wahl Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"324 Millionen US-Amerikaner haben die Wahl zwischen zwei erstaunlichen Persönlichkeiten, zwischen Pest und Cholera

Das könnte uns ja ziemlich egal sein, und wir haben im übrigen angesichts alternativloser Wahlen bei uns auch keinen Grund, über andere zu meckern, aber entscheidend ist bei der morgigen Wahl in den USA, dass wir als weitgehend abhängiges Land und Europa direkt davon betroffen sind und dass es dabei auch um Leben oder Tod geht.

Bei Trump wissen wir nicht so recht, was er mit uns und der Welt vorhat. Vor der Wahl Clintons plagt manche von uns, wozu ich gehöre, Angst. Angst vor der imperialen Grundeinstellung dieser Frau und Angst auch vor der ausgestrahlten Kälte.
Hier sind nacheinander ein paar Eindrücke:

Der Lynchmord an Gaddafi
https://www.youtube.com/verify_controversy?next_url=/watch%3Fv%3Ddy1dsO-jKd
0%26bpctr%3D1472328703

Clintons Ergötzen
https://www.youtube.com/watch?v=FmIRYvJQeHM

Hillary Clinton laughs off question at Benghazi hearing
"Democratic presidential candidate Hillary Clinton deflects Republican criticism of her handling of the 2012 attack in Libya, in which the US ambassador and three other Americans died. At the 11-hour hearing on Tuesday, Republican members accused Clinton of ignoring requests for security upgrades and misinforming the public. A Democratic congressman in turn suggested their true motive was to destroy her presidential campaign, saying: ‘we’re better than that. We are so much better.’
Video ab Sekunde 17
https://www.theguardian.com/us-news/video/2015/oct/23/hillary-clinton-bengh
azi-republican-criticism-congress-video

FNN: Hillary Clinton Benghazi Hearing
https://www.youtube.com/watch?v=vpCRL_KVC1k

Allen, die bei so viel vermeintlichem Antiamerikanismus mahnend die Stimme erheben wollen, sei empfohlen sich die einschlägigen Video-Hinweise von heute anzuschauen, insbesondere den ersten Hinweis in der Serie auf ZDF-Zoom „Die gekaufte Demokratie“.
http://www.nachdenkseiten.de/?p=35718#h01


http://www.nachdenkseiten.de/?p=35723#more-35723

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Besonders diese Bemerkung von Albrecht Müller entpricht gänzlich meiner eigenen Empfindung: "... Bei Trump wissen wir nicht so recht, was er mit uns und der Welt vorhat. Vor der Wahl Clintons plagt manche von uns, wozu ich gehöre, Angst. Angst vor der imperialen Grundeinstellung dieser Frau und Angst auch vor der ausgestrahlten Kälte. ..."
07.11.2016 17:43
P.S.
unregistriert
Wie infam Teile der Medien mittlerweile agieren Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ein Experiment, mit dem Sie sich selbst davon überzeugen können,

JENS BERGER schrieb gestern

"Sollten Sie die ... Generaldebatte über den Bundestagshaushalt 2017 noch nicht gesehen haben, dann lade ich Sie hiermit herzlich zu einem kleinen Experiment ein. Schauen Sie sich doch bitte vollkommen unvoreingenommen die Rede der Oppositionsführerin Sahra Wagenknecht an. Lassen Sie das Gesehene und Gehörte sacken und lesen sich bitte dann die Kommentare der Herren Rübel, Volmer und Denkler durch. Und nun frage ich Sie: Schreiben diese drei Vollblutjournalisten wirklich über die selbe Rede? Über die selbe Sahra Wagenknecht?

Weiterlesen unter
http://www.nachdenkseiten.de/?p=35969

„Sage mir, wer dich lobt, und ich sage dir, worin deine Fehler bestehen“ – so soll es Lenin einst gesagt haben. Drehen wir das Zitat doch mal um: „Sage mir, wer dich kritisiert, und ich sage dir, was du richtig machst“. So gesehen, macht Sahra Wagenknecht dann wohl alles richtig.
Oder ist bei Ihrem Experiment etwas anderes herausgekommen?"

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Ja, es ist schon recht erbärmlich, was da einige Schreiberlinge nach dem Startschuss von SPD-Oppermann bereitwillig produzierten, der Sarah Wagenknecht mit geheuchelter Empörung Populismus vorwarf. Denn, dass deren Rede samt ihren logischen Schlussfolgerungen auf unwiderlegbaren Fakten basiert und die Regierungskoalition sehr alt aussehen lässt, dürfte ihm wohl nicht entgangen sein. Letzteres traf übrigens buchstäblich auch auf Frau Merkel zu, sofern sie sich nicht durch Unterhaltung mit Nachbarn den Anschein gab, als interessiere sie Wagenknechts Kommentar auf ihr kurz zuvor geäußertes "Den Deutschen geht es so gut wie nie" überhaupt nicht. Da hätte sie mal in den Spiegel schauen müssen!
Aber ich mache auf diesen Text der NachDenkSeiten vor allem wegen der in ihm enthaltenen hervorragenden Analyse von Sarah Wagenknecht aufmerksam.
Eine Meisterleistung, nach der ich mir desto mehr wünsche, dass vor allem diese Politikerin das Gesicht der LINKEN im Bundestagswahlkampf prägt.

Hier noch mal der Link zu ihrer Rede vor dem Bundestag am 23.11.2016
https://www.youtube.com/watch?v=j9d4xOKfgME
25.11.2016 03:43
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