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Bundeswehreinsatz in Syrien

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Zum Ende der Seite springen Bundeswehreinsatz in Syrien
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Zitat:
Original von hoffi
...weisst du, mich einfach mal fragen, warum er das denn hätte tun sollen, funktioniert so einfach nicht. Denn ich kenne den Menschen Assad ja nicht persönlich. Und von daher kann ich dieser Sache ja nicht auf den Grund gehen. [...]

Ich meinte meine Bemerkung in dem Sinn, dass ein Giftgaseinsatz das Dümmste war/wäre, was er tun konnte/könnte. Weil der militärische Nutzen in keinem Verhältnis zu dem dadurch angerichteten Schaden stehen würde. Denn der Nachweis lieferte a) seinen Todfeinden - vor allem dem Westen - DAS endgültige Totschlag-Argument gegen ihn und würde b) die syrische Bevölkerung, die offenkundig noch immer mehrheitlich zu ihm steht, unwiderruflich auf die andere Seite der Barrikade treiben.
Und wenn ein Giftgaseinsatz bereits in der Vergangenheit unsinnig gewesen wäre, ist er es doch in der Gegenwart um so mehr, da die syrische Armee unaufhaltsam auf dem Vormarsch zu sein scheint und mit den "Rebellen" bereits tausende Abkommen zur Einstellung der Feindseligkeiten abgeschlossen wurden.
Cui bono?
Es gibt inzwischen derart hieb- und stichfeste Beweise dafür, wie skrupellos von westlichen Politikern/Medien über Syrien und Assad gelogen wurde - über einige habe ich hier berichtet -, dass ich persönlich keine Zweifel habe.
Und ganz nebenbei - da wir beide Hobby-Psychologinnen sind Zwinker2 :
Schau Dir doch nur mal die von mir vor einiger Zeit verlinkten Interviews mit Assad an, dann bekommst Du jedenfalls einen Eindruck, der mit dem uns vermittelten Horrorbild nicht übereinstimmt!

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29.08.2017 02:12 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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@hoffi
Ich habe eben ein auf Englisch geführtes Assad-Interview vom April 2017 gefunden.
Man kann auch deutsche Untertitel einstellen, die sind allerdings grad mal so dass man sich einen ungefähren Reim machen kann. Aber Du sprichst ja Englisch.
https://www.youtube.com/watch?v=XmC2JTbvm3U

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29.08.2017 13:48 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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@Lonicera
...vielen Dank für das aufschlussreiche Interview. Ein bisschen lachen musste ich schon.
Aber im Ernst, ich weiss, was du meinst, Assad hat sich gewehrt, und das Abstreiten der "Unterstellungen" war schon heftig, seine Argumentation zwar immer gleich, aber ich kann nicht leugnen, dass sie schlüssig schien.

Aber .....ich habe auch den Interviewer verstanden in seinem Bemühen, von Assad wenigstens ein kleines Zugeständnis zu bekommen. Er hat das doch nicht aus Spass oder Fake versucht, ich habe auch ihn ernst genommen und konnte es wirklich gut nachvollziehen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von hoffi: 29.08.2017 19:54.

29.08.2017 19:47 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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Wenn für Außenstehende wie mich schon die innersyrischen Verhältnisse schwer zu beurteilen sind, dann trifft das umso mehr für die unterschiedlichen bis gegensätzlichen Interessen/Handlungen der dort involvierten zahlreichen ausländischen Mächte zu, und nur gelegentlich gelingt dank Berichten wie dem unten verlinkten ein Blick hinter die Kulissen.
Im konkreten Fall geht es um Israel, dessen Regierung einen wachsenden Einfluss des Iran befürchtet, deshalb sowohl in Moskau als auch in Washington vorstellig wurde, mit ihren Vorschlägen aber scheinbar weder beim russischen noch beim US-Präsidenten auf Gegenliebe stieß.

Zitat:
[...] Der US-Journalist Robert Parry, der einst den Iran-Contra-Skandal mit aufdeckte, kommt zu dem Schluss, dass Israels Initiative keine Früchte trug. Unter Bezug auf eine Regierungsquelle schreibt Parry: „Mir wurde mitgeteilt, dass Präsident Donald Trump den häufigen Forderungen und Drohungen Netanjahus überdrüssig ist und einen israelischen Angriff, der sich gegen die iranische Präsenz in Syrien richtet, rundweg abgelehnt hat. Trump wischte Tel Avivs Alarmrufe mit dem Hinweis beiseite, Netanjahu habe mit seiner Unterstützung der Rebellen in Syrien den Iran und die Hisbollah in den Konflikt hineingezogen und so Israel selbst in die gegenwärtige Bredouille gebracht.“
Nach Ansicht von Parry habe Trump endlich damit begonnen, sein Wahlkampfversprechen umzusetzen und in der Außenpolitik von „dem neokonservativen Ansatz endloser Kriege und einer stetig wachsenden Liste von Feinden“ abzukehren.
Dieser Wandel habe sich weitgehend hinter den Kulissen vollzogen und wurde überdeckt von Trumps kriegerischer Rhetorik.
„Die wohl wichtigste außenpolitische Entscheidung von Trump war die Einstellung des verdeckten CIA-Programms zur Unterstützung der Rebellen in Syrien und seine Zusammenarbeit mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, die Waffenstillstandszonen in Syrien auszuweiten.“
Mit diesen Aktionen habe Trump zu einer deutlichen Verringerung des Blutvergießens in Syrien beigetragen.

Auch im Fall Russlands sei es laut der "Haaretz" sehr unwahrscheinlich, dass Putin gegenüber Netanjahu Zugeständnisse gemacht habe, die iranische Präsenz in Syrien zu beenden oder auch nur einzuschränken.
Selbst wenn er wollte, könnte Putin eine solche Zusage nicht machen, so die israelische Zeitung. „Russland und der Iran haben kein Verhältnis zueinander wie die USA und Israel, bei dem die Vereinigten Staaten die Rolle eines Schutzpatrons einnehmen. Die russische Supermacht und der Iran als Aspirant einer Regionalmacht kooperieren in Syrien aus Notwendigkeit miteinander, nicht aus Liebe. Der Unterschied bei ihren strategischen Zielen – ganz zu schweigen von ihren Ideologien – ist gewaltig.“
Russland wolle eine diplomatische Lösung, durch die es Syrien auch nach Abzug seiner Truppen aus der Ferne beeinflussen kann.
Iran versuche stattdessen, mit der Präsenz seiner Truppen in Syrien seiner Umzingelung im Nahen Osten zu entkommen. „Aber das bedeutet nicht, dass Teheran Syrien als Ausgangsbasis für Raketenangriffe auf Israel betrachtet. Iran strebt nach globaler Legitimität, und dieses Anliegen kann nicht mit einem direkten Angriff auf einen anderen Staat in Einklang gebracht werden.“
Israel solle sich deshalb mit der militärischen iranischen Präsenz in Syrien arrangieren, empfiehlt die Haaretz.
Die Alternative wäre ein militärischer Alleingang Tel Avivs, mit dem israelische Regierungsvertreter gegenüber Putin gedroht hatten.
Laut Parry habe der russische Präsident auf die Ankündigung, notfalls Assads Präsidentensitz zu bombardieren, lediglich erwidert: „Viel Glück!“
Putins sarkastischer Kommentar habe Netanjahu völlig aus dem Konzept gebracht, so Parry, der sich auf eine Quelle bezieht, die mit dem Treffen vertraut ist.

Vollständigen Text lesen unter
https://cooptv.wordpress.com/2017/08/30/...en-viel-glueck/

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31.08.2017 03:19 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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