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360°-Panorama Dresden 1945

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Saebelzahnbiber
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Elster, wer mit Pop- Musik marschiert und angeblich der Opfer gedenkt und dabei lacht, sollte sich schämen.
http://new.livestream.com/MOPO24/events/...videos/76974101

Auch dieses Foto spricht Bände und sagt genug aus wie verkommen manche Leute sind!



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Am diesjährigen 13. Februar lief bei Phoenix eine ausführliche Dokumentation über die Zerstörung Dresdens. Ich hatte mich erst eine Viertelstunde nach Beginn eingeschaltet und empfand die Kombination der Berichte von Zeitzeugen, Originalaufnahmen und nachempfundenen Spielszenen als sehr authentisch. Wie ich tags darauf feststellte, handelte es sich um eine im Internet nicht frei verfügbare Filmproduktion aus dem Jahr 2005. Nach intensiver Suche fand ich ein englischsprachiges Video, verzichtete allerdings auf meine Absicht, es hier zu verlinken, als ich es Titels ansichtig wurde. Denn darin ist von einem "Genozid an der deutschen Bevölkerung" die Rede. Und nun fiel mir im Nachhinein natürlich auf, dass auch der Film hauptsächlich Entsetzen erzeugt, nichts zu den eigentlichen Ursachen dieser Katastrophe aussagt - und erstaunlicher Weise trotzdem im öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehen gezeigt wird.

Im Jahr als dieser Film produziert wurde, schrieb der Historiker Kurt Pätzold einen Artikel über "Dresdens Untergang 1945 und seine Urheber"

Zitat:
60 Jahre nach Hitler suchen in Deutschland vor allem Rechte das Geschichtsfeld Dresden zu besetzen und aus einer grausigen Erinnerung politisches Kapital zu schlagen.
Dreist nennen sie das einen Kampf gegen die Lüge und für die Wahrheit. Als diese stellen sie den Versuch hin, Dresden und Auschwitz zu parallelisieren und gleich zu gewichten. [...]
In Pressegesprächen hat (der britische Autor) Taylor gegenüber deutschen Journalisten das Ansinnen abgelehnt, Großbritannien möge sich, etwa durch die Stimme der Queen, offiziell für den Angriff auf Dresden entschuldigen.
Wie solle das, so sein aktuell-pragmatisches Argument, in einem Lande verständlich gemacht werden, in dessen Hauptstadt Menschen um Zehntausende ihrer Toten trauern, die Opfer jener Angriffe wurden, mit denen die deutsche Luftwaffe 1940 den Gegner kapitulationsreif bomben wollte. Wobei sie ihre rücksichtslose Kriegführung mit Schlagern wie »Bomben auf Engeland« besingen ließ. Wie in einer Stadt, auf deren Einwohner noch 1945 die V-2-Raketen gnadenlos niedergingen? [...]
Die Zerstörung Dresdens in ihre historische Koordinaten hineinzustellen und den Hergang von Legenden zu befreien heißt nicht, diesen Akt des Krieges anders anzusehen denn als Barbarei.
Aber was in diesem Kriege verdient die Bezeichnung »zivilisiert«? Wie soll zwischen Graden der Barbarei unterschieden werden? Was ihr Maß sein? Die Zahl der Toten? Die Tonnenmasse der Trümmer? Der materielle oder ideelle Wert zerstörter Kulturgüter und Kunstschätze? Die Art des Tötens und Sterbens, von Kugeln niedergestreckt, von Granaten oder Bomben zerfetzt, verbrannt oder erstickt? [...]
Wenn im Zusammenhang mit dem »Tod von Dresden« oder dem tausend- oder auch zehntausendfachen von Magdeburg (16. Januar 1945), Berlin (3. Februar 1945), Pforzheim (23./24. Februar), Dortmund (12. März) und weiteren Groß- und Mittelstädten, die in der Endphase des Krieges durch Bombenangriffe erstmals oder wieder furchtbar verwüstet wurden, die Schuldfrage gestellt und nicht engstirnig oder absichtsvoll in die Militärstäbe der Alliierten delegiert wird, dann wird die Schuld hierzulande zumeist Hitler und seinen braunen Paladinen angelastet.
Das ist nicht falsch, aber doch unvollständig.
Denn wie steht es mit den »Feldgrauen«? Was die Mehrheit der Deutschen in der Endphase des Krieges litt, als sie nicht mehr nur Instrument des Systems war, sondern zu Millionen auch sein Opfer wurde, verantworten mit dem »Führer« in erster Linie die deutschen Feldmarschälle, Generale und Generalstäbler, die im sicheren Wissen um die Unabwendbarkeit der militärischen Niederlage befahlen, weiterzukämpfen [...] Aber nicht sie, die das uneingeschränkt verdient hätten, vereinen nazistische Publikationen zu einem Verbrecheralbum, sondern deren Widerparte. [...]


Vollständigen Text lesen unter
http://www.jungewelt.de/2005/02-12/003.p...Zerst%C3%B6rung|Dresdens

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Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden
(Bertolt Brecht)

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17.02.2016 04:45 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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