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Flüchtlingsstrom ohne Ende ???

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Zum Ende der Seite springen Flüchtlingsstrom ohne Ende ???
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Lonicera Lonicera ist weiblich
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Eine radikale Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik? Ja, aber wohin? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
[...]Angela Merkels Flüchtlingspolitik ist gescheitert. Zumindest in diesem Punkt sind sich alle Kritiker der Kanzlerin einig – egal ob sie nun von links oder rechts kommen oder aber Sigmar Gabriel heißen und kurz vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Berlin noch mal schnell auf den Zug der Wir-schaffen-das-Kritiker springen.
Besonders geharnischt ist die politische Rhetorik innerhalb der Union, wo man so langsam die Konkurrenz der AfD fürchtet. Ab jetzt muss in der Flüchtlingspolitik eine radikale Kehrtwende erfolgen, so lautet es seitens der CSU und einiger Merkel-Kritiker innerhalb der CDU. Das ist erstaunlich.
Was konkret soll sich denn radikal ändern? Soll Deutschland dafür sorgen, dass das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei ausgesetzt wird? Soll Angela Merkel ihre Macht in Brüssel dafür verwenden, die Balkanroute wieder zu öffnen? Oder sollen die nordafrikanischen Staaten und der Balkan etwa wieder zu unsicheren Herkunfts- und Transitstaaten erklärt werden? Dann würde die Zahl der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge jedoch wieder massiv steigen. Kaum möglich, dass die Merkel-Kritiker innerhalb der Union das wirklich wollen, wenn sie von einer radikalen Kehrtwende sprechen.
Vielleicht ist die Kritik aber auch ernst gemeint. Es gibt schließlich gute Gründe, Merkels Flüchtlingspolitik zu kritisieren.
So hat die „Flüchtlingskanzlerin“ beispielsweise nichts, aber auch gar nichts, getan, um die Fluchtursachen zu stoppen. (Hervorhebg. Lon.)
Wer weiß … vielleicht meint radikale Kehrtwende ja, dass Angela Merkel sofort die Bundeswehr zurückrufen soll und ihren lieben Freunden aus Washington – natürlich auf Augenhöhe – die Nutzung ihrer auf deutschem Gebiet liegenden Stützpunkte im Rahmen kriegerischer Aktionen zu untersagen?
Vielleicht wünschen die Unions-Granden ja, dass Angela Merkel Obama, Putin, Erdogan, Salman ibn Abd al-Aziz und natürlich Baschar al-Assad zu gemeinsamen Friedensgesprächen nach Berlin oder von mir aus nach München einladen soll?
Vielleicht geht es aber auch um die zahllosen Wirtschaftsflüchtlinge und die Vertreter der selbsternannten christlichen Parteien fordern von Merkel, dass sie sich endlich dafür einsetzt, faire Bedingungen im Welthandel durchzusetzen und den Staaten der sogenannten Dritten Welt zu gestatten, sich durch protektionistische Maßnahmen vor der übermächtigen Konkurrenz aus den USA, der EU und Ostasien zu wehren?
Das wäre eine wirklich radikale Kehrtwende.
Aber wer weiß, vielleicht hat sich die CSU ja auch nur daran erinnert, wofür das „S“ in ihrem Namen steht und dass eine bloße „Wir-schaffen-das-Rhetorik“ nicht ausreicht, um Hunderttausende Flüchtlinge erfolgreich zu integrieren.
Sicher wünscht sich Horst Seehofer daher, dass die Bundesregierung ihre schwarze Null schnell vergisst und endlich den klammen Kommunen die Milliarden überweisen, die diese dafür benötigen, um die Flüchtlinge sozial und sinnvoll unterzubringen.
Sicher wünscht sich Andreas Scheuer eine radikale Kehrtwende bei der Integrationspolitik, so dass endlich jeder Flüchtling zeitnah Sprachkurse und Fortbildungsmaßnahmen bekommt.
Und ganz sicher geht es Markus Söder vor allem darum, europäische Solidarität zu zeigen und Ländern wie Griechenland oder auch der Türkei, die von den Folgen der Flüchtlingskrise überproportional betroffen sind, finanzielle Hilfen in Aussicht zu stellen. [...]

http://www.nachdenkseiten.de/?p=34915

PK
Problematik ausgezeichnet auf den Punkt gebracht! Top

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Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden
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08.09.2016 12:51 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Den "fetten" Satz muss ich zustimmen.
Man muss aber auch sagen.
Frau Merkel hat diue Grundlagen für den Krieg und die Flüchtlinge mitgeschaffen.
Sie - und Andere - haben die Ursachen dafür gesetzt.
Und das hane sie mit Krieg und Terror und vor allem Lügen gemacht ...


Der Waldi
11.09.2016 11:20 Waldi ist offline E-Mail an Waldi senden Beiträge von Waldi suchen Nehmen Sie Waldi in Ihre Freundesliste auf
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In letzter Zeit höre ich immer häufiger von ganz normal informierten Bürgern, dass man u. a. auch sehr viel Angst hat, dass durch diese unlimitierte Flüchtlingsaufnahme evt. oder sicher sehr viel mer terrorinteressierte Ausländer miteingeladen werden.

Ich habe natürlich keine Ahnung, wie genau und streng die Überprüfungen jeder einzelnen aufzunehmenden Persön aussehen.

Zumindest scheint das die Ablehnung dieser Willkommenspolitik zu steigern.

Es ist ein unheimlich komplexes Thema, sowohl in bezug auf die Ursachen als auch auf die Behebung bzw. Lösung.
11.09.2016 15:39 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von hoffi
In letzter Zeit höre ich immer häufiger von ganz normal informierten Bürgern, dass man u. a. auch sehr viel Angst hat, dass durch diese unlimitierte Flüchtlingsaufnahme evt. oder sicher sehr viel mer terrorinteressierte Ausländer miteingeladen werden.

Ich habe natürlich keine Ahnung, wie genau und streng die Überprüfungen jeder einzelnen aufzunehmenden Persön aussehen.

[...]


... ja, die Überprüfungen sind sehr streng. Man hat z.B. festgestellt, dass:

"80 Prozent der Flüchtlinge, die ihre Beamten in den ersten vier Monaten dieses Jahres kontrolliert haben, konnten sich nicht ausweisen oder versuchten mit gefälschten Dokumenten ihre Identität zu verschleiern."

http://www.augsburger-allgemeine.de/poli...id38036332.html

Oder:

"130.000 Flüchtlinge nicht mehr auffindbar: Mehr als jeder zehnte in Deutschland registrierte Flüchtling ist verschwunden."

http://www.focus.de/politik/deutschland/...id_5315178.html


Stresstest - "Großraum Krefeld"

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"Eine nicht manipulierte Lotterie ist in deinem Land leider nicht verfügbar!"
11.09.2016 22:08 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
Lonicera Lonicera ist weiblich
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Ungarn raus aus der EU? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
[...]Ginge es nicht um die Aufnahme von Flüchtenden, sondern um die Ursachen der Flucht, müsste sich die EU natürlich komplett selbst rauswerfen. Selbst bei AfD-Wählern soll sich rumgesprochen haben, dass zu den wesentlichen Fluchtursachen Kriege gehören. Und an der Spitze der weltweiten Waffen-Exporteure stehen Länder wie Deutschland, Frankreich und Grossbritannien. Die beiden letzteren waren führend an der kriegerischen Zerstörung Libyens beteiligt. Und es gibt kaum einen Krieg in Afrika, an denen die alten Kolonialmächte nicht wenigsten ein bisschen mitgemischt haben. Also, wenn einer was davon versteht, die Völker der Welt in Bewegung zusetzen, dann die EU. Unter sachkundiger Hilfe der USA versteht sich.[...]


http://www.rationalgalerie.de/home/ungar...niger-rein.html

PK
Auch in diesem neuen Text hat der Autor Uli Gellermann den Nagel wieder mal auf den Kopf getroffen. Dagegen sind die maßgeblichen politischen Akteure der westlichen Welt eifrigst darum bemüht, all diese furchtbaren Fakten von der öffentlichen Wahrnehmung und Diskussion fernzuhalten.
Diese Heuchelei! bildet den idealen Nährboden für Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in den von U. Gellermann genannten Ländern. Und nicht zuletzt in Deutschland.

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15.09.2016 03:04 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Flüchtlingspolitik in "hart aber fair" "Die Welt ist grotesk ungerecht organisiert" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_79044158/-ha
rt-aber-fair-zu-fluechtlingspolitik-welt-ist-grotesk-ungerecht-organisiert-
.html

------------------------

Werde später mal nach dem Video suchen.
Bin gespannt, ob in der Sendung auch mal das Wort "Kapitalismus" fiel.
Wenn nicht, ist sogar der Papst schon erkenntnisreicher: "Diese Wirtschaft tötet!"
Und das wird so bleiben und letztlich zum Untergang nicht nur Europas, sondern der gesamten Welt führen, falls wir mehrheitlich die von ihr geschaffene groteske Gesellschaftsordnung weiterhin als "bestmögliche und unabdingbare" betrachten.
VÖLKER, HÖRT DIE SIGNALE!
20.09.2016 08:02
hoffi hoffi ist weiblich
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Die Sendung "hart aber fair" ist sehenswert gewesen. Ein Video wäre super!
20.09.2016 08:18 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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... das Wort "Kapitalismus" fiel nicht, meine ich, aber es wurde vor allem eine Ursache, nämlich die wirtschaftliche Ausbeutung der westlichen Länder in Afrika genannt, womit der Kapitalismus ausreichend definiert wurde.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von hoffi: 20.09.2016 12:14.

20.09.2016 12:11 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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Video Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

http://www.ardmediathek.de/tv/Hart-aber-fair/Z%C3%A4une-statt-Hilfe-sind-wi
r-selbst-schu/Das-Erste/Video?bcastId=561146&documentId=37836554

------------------------------

Ich habe den Link mal gesetzt, obwohl das Vido teilweise eine schlechte Qualität aufweist.
Zum Inhalt hätte ich derart viel zu sagen, dass ich mich damit momentan überfordert fühle.
Nur so viel ist klar: Trotz aller furchtbaren Wahrheiten und dringenden Appelle wird sich auch in Zukunft nichts zum Guten wenden, sondern ganz im Gegenteil. Denn der entfesselte Kapitalismus behält diese Welt voll im Griff, und praktizierte Menschlichkeit beeinträchtigt die Profite
In den sozialistischen Staaten, auch in der DDR, gab es trotz eigener ökonomischer Probleme bereits andere Ansätze, beispielsweise hinsichtlich gleichberechtigter Außenwirtschaftsbeziehungen mit Entwicklungsländern.
Aber darüber zu berichten, ist heutzutage ja müßig.
20.09.2016 14:32
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genau das dachte ich auch so insgesamt beim Verfolgen der Sendung.

Doch, auch, wenn das alles schon so oft analysiert und diskutiert wurde, ist es vielleicht nicht völlig ohne Wirkung.
20.09.2016 14:45 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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Outsourcing der Barbarei Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Diesen Artikel sollte man im Anschluss an das Video unbedingt lesen und auf sich wirken lassen! Er behandelt das Thema der Plasberg-Sendung, aber viel ausführlicher und komplexer. Eigentlich unvorstellbar, dass die angeführten Beispiele und Fakten einen fühlenden Menschen kalt lassen.
Und: Im Unterschied zu den Talkshow-Teilnehmern benennt der Autor als Ursache die kapitalistische Systemkrise und fordert einen breiten öffentlichen Diskurs über Systemalternativen.  Top  

---------------------------


"Wie die überflüssige Menschheit, die der Kapitalismus produziert, zum Verschwinden gebracht werden soll:

Flüchtlinge sind so was von uncool. Die flüchtige "Willkommenskultur" ist jüngsten internationalen Umfragen zufolge einer rasch anschwellenden Ablehnungsfront gewichten. Demnach sind rund 49 Prozent der Bundesbürger der Ansicht, dass es inzwischen zu viele Flüchtlinge in Deutschland gibt. Rund 40 Prozent der Befragten wollen die Grenzen schließen, während nur noch 20 Prozent in der Migration auch positive Aspekte ausmachen können.
Dieser rasch um sich greifende Stimmungswandel, der auch auf globaler Ebene vonstatten geht, kann auf eine einfache Ursache zurückgeführt werden: Die globalen Flüchtlingsbewegungen nehmen weiter zu. Laut UNHCR befanden sich 2015 weltweit rund 65,3 Millionen Menschen auf der Flucht, was abermals einen neuen Rekordwert darstellte.
Im Vorjahr waren es 59,5 Millionen. Eine von 113 Personen musste aufgrund von Konflikten oder Verfolgung im vergangenen Jahr fliehen. Nahezu ein Prozent der Menschheit befindet sich inzwischen auf der Flucht.
Ein Ende dieser dramatischen Entwicklung ist nicht in Sicht, da die zunehmende Instabilität des kapitalistischen Weltsystems sich in immer neuen ökonomischen wie militärischen Krisen- und Konfliktherden manifestiert, die entsprechende Fluchtbewegungen zur Folge haben. Das Mittelmeer wird auch in diesem Jahr ein Massengrab für verzweifelte Flüchtlinge sein, wobei abermals Negativrekorde zu befürchten sind, wie das UNHCR meldete. Die bisherige Todesrate deute darauf hin, dass 2016 zum bislang tödlichsten Jahr für Flüchtlinge werde, die das Mittelmeer überwinden müssen. Im Schnitt starben in den vergangen 12 Monaten 11 Menschen beim Fluchtversuch - täglich.
Die bürgerlich-liberale "Willkommenskultur" in Deutschland, die letztendlich auf eine ökonomische Verwertung arbeitsfähiger Flüchtlinge abzielte, zerbricht somit an der eskalierenden Krisendynamik.
Ohne die öffentliche Reflexion der Flüchtlingskrise als einen Moment der (öffentlich tabuisierten) kapitalistischen Systemkrise, ohne einen breiten öffentlichen Diskurs über Systemalternativen zur kapitalistischen Dauerkrise gewinnen somit dumpfe Abschottungstendenzen überhand. "

Bitte weiterlesen unter
http://www.heise.de/tp/artikel/49/49467/1.html
20.09.2016 17:59
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zwei Möglichkeiten sind mir besonders im Gedächtsnis geblieben.

1. Man kann eine Festung hier oder immer höhere Mauern bauen, die nur für eine verschwindend kurze Zeit einen fragwürdigen Erfolg hätten, denn uns einzumauern ist eine ziemlich antiquierte Lösung, die Zeiten sind lange vorbei. Das ist wie die Mauer selbst ziemlich beschränktes Denken. Denke ich. ..... und löst zudem noch mehr Agressionen und noch mehr Gewalt aus. Da konnte mich niemand überzeugen.

2. Gerade dadurch, dass alles schnell globaler wird, ob man will oder nicht, könnte man doch auf natürliche Weise in vielen Bereichen voneinander profitieren. Nicht nur im wirtschaftlichen Bereich. Im menschlichen, der Akzeptanz voneinander zu lernen, sich etwas abzugucken, es könnte sogar insgesamt lockerer und fröhlicher werden.

Würde dann nicht die Gewaltbereitschaft schwinden, stattdessen beidseitig eine gute Entwicklung jedes einzelnen und gemeinsam entstehen?

Das wäre doch mal Profit, der sich nicht nur auf Reichtumsanhäufung beziehen würde.
20.09.2016 18:42 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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@hoffi
zu 1. Ohne "die" Mauer hätte es Krieg gegeben, wie sinngemäß sogar J.F. Kennedy einräumte. Die damalige Situation mit der heutigen zu vergleichen, wie es auch der ansonsten sehr überzeugende Herr Bierdel tat, halte ich für für abwegig.
zu 2. Da wünschst Du Dir aber - ebenso wie ich und Millionen anderer - einen weltweiten Sozialismus, denn unter kapitalistischen Bedingungen bleibt das Illusion.
(Jetzt kann Dir Thorsten01 wenigstens auch "altlinkes Geschwätz" vorwerfen.)  Zwinker2  
21.09.2016 03:11
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wieso eigentlich "a l t - linkes "Gschwätz"-"?????

Ich bin noch u 40, im kapitalistischen System großgeworden, habe mich vorher selten mal aktiv mit "links" beschäftigt usw., möglicherweise ist der Torsten sogar älter als ich und irgendwie wohl steckengeblieben, weil er vergass, die Augen offenzuhalten und gewisse Dinge, die zunehmend immer mehr Angst machen, vielleicht ´mal im Zusammenhang zu sehen. Zu welchem Schluss würde er denn kommen?

Oder fühlt er sich in der mit Sicherheit fortschreitenden sog. verkalkenden Komfortzone so wohl und sicher, dass auch er denkt, "was geht´s mich an, wie´s morgen aussehen könnte"?

Dies ist jetzt mein einziger pers. Kommentar zu einem Mitglied, ansonsten interessieren mich solche "Schwätzer"nicht, die anscheinend gar nichts mehr merken. rauchen
21.09.2016 10:30 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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@hoffi:
Du sollst dich auch nicht um Rechts oder Rinks kümmern - vorerst.
Bilde dich - nicht gerade mit den Medien - aber du hast ja das allwissende Internet - nur, du musst schon etwas Zeit und Aktivität entwickeln und dir auch viele Texte durchlesen.
Trotz des "bösen" Internets kann man auch viele gute Dinge für sich erkennen.
Nutze deine Möglichkeiten (deinen Geist), ernähre dich mit "Lebensmitteln" und nicht mit dem was du kaufen sollst (die billigen Sachen).

Ach was schreibe ich - gehe einfach deinen Weg!
Das muss JEDER machen.


Der Waldi
24.09.2016 11:03 Waldi ist offline E-Mail an Waldi senden Beiträge von Waldi suchen Nehmen Sie Waldi in Ihre Freundesliste auf
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@Waldi Zwinker2 ..... bin schon auf dem Weg!
24.09.2016 13:08 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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Mal so nebenbei:
Der "Tag der deutschen Einheit" naht, und die Ost-Beauftragte der Bundesregierung selbst eine Ostdeutsche - lamentierte in ihrem dazu fälligen Bericht vor allem über die besondere Fremdenfeindlichkeit der Hiesigen. Sie habe nicht viel Gutes zu berichten.
Damit wurde speziell den Bürgern der neuen Bundesländer zur Freude gewisser Leute wieder mal ein Negativ-Stempel aufgedrückt, der mit der Realität nichts zu tun hat.
Denn wie diese Karte zeigt, gab es im Jahr 2015 fremdenfeindliche Übergriffe in ganz Deutschland.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gewalt-gegen-fluechtlinge-in-dies
en-orten-gab-es-uebergriffe-a-1044777.html
Die Bilanz für 1916 wird nicht anders ausfallen - nur dass die Anzahl der Übergriffe bereits jetzt enorm zugenommen hat - fraglos nicht zuletzt im Ergebnis des Wirkens fremdenfeindlicher bzw. rechtextremer Organisationen wie AfD oder NPD, deren maßgebliche Politiker ständig Öl ins Feuer gießen.
Ich habe mich mal für die Biographien einiger dieser Leute interessiert und zu meinem eigenen Erstaunen festgestellt, dass beispielsweise die Damen/Herren von Storch, Meuthen, Gauland, Petry (AfD) und Pastörs (NPD) aus Westdeutschland stammen. Gauland und Petry wurden zwar im Osten geboren, durften danach aber über Jahrzehnte das selbstverständlich(!) viel humanistischere Klima der alten Bundesländer verinnerlichen.
Und speziell zu Frau Petry: Eigentlich hatte ich vor, hier das Video einer kürzlich unter ihrer Telnahme stattgefundenden Talkshow zu verlinken, unterlasse es aber. Mich ekelte diese Dame mittlerweile nur noch an, und das scheint nicht nur mir zu gehen. In einem Kommentar las ich, sie sei eine "aalglatte Grinserin". Ich selbst finde dieses ständige Grinsen in höchstem Maße arrogant, gefühlskalt und verantwortungslos.
24.09.2016 16:24
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Habe mich oben vertan. Es muss natürlich heißen "Die Bilanz für 2016 ..."
Aber mein PC nahm vorhin die Korrektur nicht an, hat wahrscheinlich auch genug von Frau Petry, ich musste ihn erst neu starten, um meinen Gedanken zu Ende zu bringen.
Ja, eigentlich wünsche ich niemandem Schlechtes. Aber während der o.g. Tallkshow ging mir tatsächlich durch den Kopf, ob Frau Petray noch so grinsen würde, nachdem sie auch nur einen Bruchteil von dem hätte durchmachen müssen wie jene Menschen auf der lebensgefährlichen Flucht und in Zwangslagern, deren Schicksal ihr so gleichgültig ist.
24.09.2016 16:35
P.S.
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Sarah Wagenknecht zu Flüchtlingen, Sozialpolitik und möglicher Koalition mit der SPD Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"... Die relevante Frage ist: Ist die SPD bereit, eine ordentliche gesetzliche Rente wieder herzustellen? Ist sie bereit, bei Leiharbeitern und Werkverträgen so zu regulieren, dass das Lohndumping aufhört?

Ist sie bereit, in der Steuerpolitik Geringverdiener zu entlasten und die oberen Zehntausend und Konzerne stärker zu belasten? Bleibt sie bei den Kriegseinsätzen der Bundeswehr? Über diese konkreten Fragen muss man reden. Und nicht darüber, ob einem die Nase von irgendjemandem passt oder nicht.

An uns ist eine Politik für mehr soziale Gerechtigkeit noch nie gescheitert. 2013, als es die entsprechende Mehrheit gab, haben wir den Sozialdemokraten Gespräche angeboten. Stattdessen sind sie sofort in die Arme von Frau Merkel gesunken. ..."

Mehr lesen unter
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sahra-wagenknecht-die-linke-ist-n
icht-die-partei-des-schwachen-staates-14451342-p2.html?printPagedArticle=tr
ue#pageIndex_2
25.09.2016 02:02
Waldi Waldi ist männlich
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Wenn man sich um "kleine Dinge" wie Rente Demokratie und Freiheit kümmern will, musss man sich um das "Große und Ganze" kümmern.
Die Gesellschaftsfrage ist der Schlüssel.

Das haben große Kapitalisten schon begriffen.
Sie lesen Marx und Engels um einen Ausweg für sich zu finden.
... auf Kosten der Masse, des Volkes ...

Mal schauen ob die Masse mithalten kann oder sich wieder verdummen lässt.



Der Waldi
01.10.2016 11:09 Waldi ist offline E-Mail an Waldi senden Beiträge von Waldi suchen Nehmen Sie Waldi in Ihre Freundesliste auf
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