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Willkommen in den Vereinigten Staaten von Absurdistan

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...ich habe ja schon geschrieben, dass S. Bannon jetzt erst richtig loslegen wird.

Es sind regelrechte Psychos am Werk seit dieser Präsidentschaft.
Woher diese Vorhaben Bannon´s finanziert werden sollen?

Trump gehört zwar nicht zu den Eliten, die vorher an der Macht waren und die er bekämpfen will, aber er repräsentiert doch eindeutig die Finanzelite. Und, ich könnte mir vorstellen, dass auf diesem Weg das Geld kommt.

Die Amerikaner sind supergespalten, wie vorher noch nie. Entsprechend sind auch die Kräfte, die man diesen Vorhaben entgegensetzt. Und ich weiss auch, dass viele Amerikaner langsam die Nase voll haben von der ganzen Politik und dem ewigen Hin und Her. Vielen kam jetzt doch der Zweifel, ob dass, was sie wählten, gut war. Die wollen langsam Ruhe haben.
Die andere Seite fühlt sich durch die vollmundigen Sprüche von D. Trump erst recht bestätigt in ihrer Wahl für ihn.
Das ist, was ich von Bekannten aus den Staaten weiss. Und die Amerik. haben eine andere Mentalität. Wenn Zweifel aufkommen, dann fackeln die nicht lange und können unglaubliche Kräfte auf samtlichen Gebieten freisetzen.

Mehr wiess ich i. M. auch nicht. Zwinker2
22.08.2017 19:14 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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@Lonicera
Ich glaube, Panik brauchst du wegen der Vorgänge in den USA nicht übermässig zu bekommen. Ich habe sehr viel Vertrauen und auch Achtung vor der Bürgerreaktion dort. Weil ich die Stimmungen dort und den gewohnten Unterschied zu Deutschen und deren etwas manchmal sehr langsamen Entschlüssen wirklich zur Genüge kenne. Ich weiss nicht, woher mein Optimismus kommt, aber ich hatte ja dort genügend Zeit, das zu erkennen. Das wird schon nicht so schlimm, du brauchst nicht aufgescheucht zu sein. Zumindest nicht in der Stärke! nein Zwinker2
22.08.2017 20:43 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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Der russophobe Wahnsinn in den USA Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

@hoffi
Na dann hoffen wir also mal das Beste!
Allerdings zieht Doris Pumphrey im unten verlinkten Artikel eine ernüchternde Zwischenbilanz und hält beispielsweise vergebens Ausschau nach dem Protest der "Linken" und "Progressiven" gegen eine ausufernde Russophobie, die bei ihnen jedes vernünftige Denken zu blockieren scheint.
Denn der Zusammenhang zwischen dem dadurch ständigen wachsenden Druck auf Präsident Trump und seinen immer gefährlicheren außenpolitischen Verlautbarungen/Maßnahmen ist doch selbst für Außenstehende wie mich unverkennbar.
Wieso dann nicht für Bernie Sanders, Angela Davis, Tulsi Gabbard u.a.?

Zitat:
Putin und Trump, Trump und Putin. Seit Monaten bestimmt das antirussische Geschrei den Ton in Washington.
Die Konzernmedien sind besessen von einer angeblichen "Einmischung" Russlands zu Gunsten des Wahlsieges von Trump.
Die Demokratische Partei hat nichts zu bieten als den Kampf gegen Trump/Putin.
Sie sucht nach Möglichkeiten den außenpolitischen Spielraum des Präsidenten zu begrenzen, um eine Politik der Verständigung mit Moskau zu verhindern. [...]
Die anti-russische Hysterie treibt Blüten wie zu Hochzeiten des Kalten Krieges und McCarthyismus.
Hinter jedem Russen steht Putin, meint der demokratische US-Abgeordnete Quigley: "Wenn Sie sich mit irgendeinem Russen treffen, dann treffen Sie sich mit dem russischen Geheimdienst und deshalb mit Präsident Putin."
Für den obersten Koordinator der US-Geheimdienste unter Präsident Obama, James Clapper, liegt den Russen das Böse bereits im Blut. Er warnt vor ihnen, denn sie werden "fast genetisch dazu angetrieben, zu kooptieren, zu unterwandern, sich die Gunst zu erschleichen."
"Wir wurden und werden von einer feindlichen ausländischen Macht angegriffen" und dagegen helfen nur Bomben, ist das Rezept des Demokraten Paul Begala, einem engen Vertrauten der Clintons, der auf dem Sender CNN fordert, nicht nur über Sanktionen gegen Russland zu diskutieren, sondern "ob wir nicht den KGB, GSU oder GRU in die Luft sprengen sollten. Wir sollten massiv zurückschlagen."
Am 25. und 27. Juli wurde schließlich ein umfassendes Sanktionsgesetz gegen Russland, Iran und Nordkorea in beiden Häusern des Kongresses von der Einheits-Kriegspartei aus Demokraten und Republikanern in einer beängstigenden Einmütigkeit bei nur 3 bzw. 2 Gegenstimmen verabschiedet – "zur Sicherheit der Amerikaner", wie der Sprecher des Kongresses, der Republikaner Paul D. Ryan verkündete. Das Gesetz sei nötig, da Präsident Trump "unfähig" sei mit den "vielen Vergehen Russlands umzugehen", so der demokratische Minderheitenführer im Senat, Chuck Schumer.
Hillary Clintons Wahlkampfleiter, John Podesta, frohlockte, dass der Präsident in die Enge getrieben wurde und das Gesetz über die Sanktionen unterzeichnen muss.
Der auch in linken Kreisen hierzulande viel bewunderte Bernie Sanders, stimmte nur aus einem Grund beide Male gegen das Sanktionsgesetz im Senat, weil er befürchte, die Sanktionen könnten den Atomdeal mit Iran gefährden. Ansonsten aber mache er sich, wie er bei der ersten Abstimmung ausführlicher erklärte, "große Sorgen" wegen der Unterstützung Irans für das "brutale Assad Regime in Syrien." Sanktionen gegen Russland aber hätten seine "volle Unterstützung". Es sei "nicht hinzunehmen, dass Russland sich in unsere Wahlen einmischt, hier in den USA und überall auf der Welt. Es muss Konsequenzen geben für derartige Aktionen."
Der russophobe Druck der Demokratischen Partei muss enorm sein, wenn sich ihm sogar zwei Abgeordnete beugen, die sich wegen ihrer bisherigen mutigen Positionen, Abstimmungen und Handlungen weithin Anerkennung verschafft haben, nicht nur in den USA, sondern auch international. Die demokratischen Abgeordneten Barbara Lee und Tulsi Gabbard stimmten für die Sanktionen gegen Russland. [...]

Weiterlesen unter
http://www.mez-berlin.de/publikationen-r...ogressiven.html

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25.08.2017 00:59 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Ein bisschen verunsichert bin ich schon, wenn ich den obigen Text lese. Ist eine solche Polemik gegen Russland in den US-Medien wirklich an der Tagesordnung? In dem Stil habe ich das noch nicht bemerken können. Ganz schön starker Tobac!!! ratlos

Aber zur Sicherheit lese ich mir den Text noch einmal und vollständig durch. Und ggfs. muss ich bei US-Bekannten direkt mal nachfragen.
25.08.2017 19:32 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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@hoffi

Über die ungewohnt direkte Ausdrucksweise von Paul Craig Roberts habe ich mich bereits mehrfach geäußert. Aber die grundsätzlichen Inhalte fand ich bisher jedes Mal stimmig. Und auch diesmal muss ich ihm Recht geben, wenn er beispielsweise einleitend zum Thema "Verschwörungstheorie" schreibt

Zitat:
In den Vereinigten Staaten von Amerika werden als „Verschwörungstheorie“ Erklärungen bezeichnet, die von denen abweichen, die der herrschenden Oligarchie dienen, dem Establishment, oder wie immer wir diejenigen nennen wollen, die die Agenden und die Erklärungen festlegen und kontrollieren, die die Agenden fördern.
Die Erklärungen, die uns von der herrschenden Klasse aufs Auge gedrückt werden, sind selber Verschwörungstheorien.
Mehr noch, es sind Verschwörungstheorien, die den Zweck verfolgen, die wirkliche Verschwörung zu verbergen, die unsere Beherrscher betreiben.[...]


Was ich diskussionswürdig finde, ist seine Meinung zu den innenpolitischen Zielen von Präsident Trump sowie zur Notwendigkeit/Wahrscheinlichkeit einer gewaltsamen Revolte durch die enttäuschten Wählermassen.

Zitat:
[...]Es gibt eine Verschwörung, und die richtet sich gegen die Menschen Amerikas. Deren Arbeitsplätze sind ausgelagert worden, um die bereits Reichen noch reicher zu machen.
Sie wurden in die Verschuldung gezwungen bei der aussichtslosen Anstrengung, ihre Lebensbedingungen aufrecht zu erhalten.
Ihr Bemühen, ihren Niedergang durch die Wahl eines Präsidenten aufzuhalten, der für ihre Interessen sprach, wird vor ihren Augen zunichte gemacht von durch und durch korrupten Medien und von der herrschenden Klasse.
Früher oder später wird ihnen dämmern, dass es nichts gibt, das sie tun können, außer mit Gewalt zu revoltieren. Höchstwahrscheinlich wird es zu spät sein, wenn sie zu diesem Schluss kommen.
Amerikaner sind sehr langsam, wenn es darum geht, der falschen Realität zu entkommen, in der sie leben.
Amerikaner sind durch und durch gehirngewaschene Menschen, die sich fest an ihr falsches Leben in der Matrix klammern.[...]


Im Gegensatz dazu fürchten andere Autoren bereits einen Bürgerkrieg infolge der wachsenden sozialen/innenpolitischen Spannungen.

Wie wahrscheinlich ist eine derartige Explosion nach Deiner Meinung?

Vollständiger Artikel unter
http://www.antikrieg.com/aktuell/2017_08...ungstheorie.htm

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26.08.2017 19:01 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Die Wahrscheinlichkeit tendiert gegen "0".


Das hat auch Paul Craig Roberts erkannt indem er schrieb:
"Höchstwahrscheinlich wird es zu spät sein, wenn sie zu diesem Schluss (mit Gewalt revoltieren) kommen."

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26.08.2017 21:11 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
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Ich bin längst nicht mit allem einverstanden, was Paul Craig Roberts schreibt.

In der letzten Anmerkung: die Medien hätten den Amerikanern beigebracht, die Moslems zu hassen und ihnen zu misstrauen
Ergo sind sie der Ursprung von allem Bösen. könnte man folgern.

Das kann er doch wirklich nicht auf alle Amerikaner beziehen. Damit würde man mindestens halb Amerika nicht meinen können.

Und genauso kommt es mir vor in dem Artikel, dass die amerikanische Regierung nicht gleichzusetzen ist mit dem amerikanischen durchschnittlichen Bürger.

Ähnlich scheint es sich in anderen Ländern auch zu verhalten. Die Regierungen repräsentieren doch meistens niemals die jeweiligen Menschenen des Landes.

P.Craig Roberts´ Beschreibung des Amerikaners nach, sind das alles "hirngewaschene" unkritische Wesen. Ich denke dabei an schwachsinnige Dummkopfe. Und das kann man doch wirklich nicht sagen.
Über die Sache mit den Verschwörungstheorien muss ich mir erstmal noch Gedanken machen, denn abwegig ist Vieles von dem, was er schreibt, nicht.
26.08.2017 22:39 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Elster
Die Wahrscheinlichkeit tendiert gegen "0".
Das hat auch Paul Craig Roberts erkannt indem er schrieb:
"Höchstwahrscheinlich wird es zu spät sein, wenn sie zu diesem Schluss (mit Gewalt revoltieren) kommen."

Jede nennenswerte Revolte gegen das Establishment, besser gesagt den "Tiefen Staat" (s.u.) würde ja auch einigermaßen organisierte Bewegungen (oder Parteien) mit charismatischen Persönlichkeiten an der Spitze voraussetzen, die zumindest in Grundfragen den Durchblick besitzen/weiter vermitteln und außerdem die Charakterstärke haben, sich ungeachtet aller persönlichen Nachteile/Gefahren den scheinbar übermächtigen Monstern entgegen zu stellen.
Dazu fallen mir für die Vergangenheit Namen wie M.L. King, N. Mandela, M. Ghandi, P. Nehru und natürlich W.I. Lenin ein, aber für die Gegenwart ... ratlos2
Ich selbst maße mir in Bezug auf US-Verhältnisse natürlich keinen umfassenden Durchblick an, könnte mir aber vorstellen, dass bei einer "Revolte" (mit freundlicher Nachhilfe des Tiefen Staates) derzeit quasi Jeder gegen Jeden kämpfen und damit die Niederlage bereits vorprogrammiert sein würde.
Und für Europa/Deutschland sehe ich das nicht anders. Die fortschrittlichen/linken Bewegungen wurden erfolgreich diskriminiert/zerlegt bzw. diskriminieren/zerlegen sich selbst. Augenrollen

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 27.08.2017 02:28.

27.08.2017 02:26 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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@hoffi
Ich habe eben bei "Rubikon" einen m. E. außerordentlich aufschlussreichen Text gefunden, der die Feststellungen/Behauptungen von P.C. Robert mit weiteren Fakten untersetzt/ergänzt.
Da könnte einen schon mal das Gruseln vor der scheinbar aussichtslosen Situation überkommen, wenn nicht weltweit - beispielsweise mit China - enorme Gegenkräfte heranwachsen würden. Was natürlich aber auch die Gefahr verstärkt, dass das sterbende us-amerikanische Imperium in einem letzten Verzweiflungsakt die gesamte Welt mit in den von ihm geschaffenen Abgrund zieht.

Bemerkenswert am unten verlinkten Text ist auch, dass er von einem deutschen - inzwischen leider verstorbenen - Wissenschaftler verfasst wurde.
Außerdem setzt er die Bereitschaft zum gründlichen Nachdenken voraus. Mit flüchtigem Überfliegen ist es in diesem Fall nicht getan.

Zitat:
Das Ende der Demokratie
Exklusivabdruck eines Beitrages aus dem Buch "Fassadendemokratie und Tiefer Staat: Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter"

Im deutschsprachigen Raum war der Soziologe Professor Dr. Bernd Hamm der erste, der sich mit vernetzten Tiefenstrukturen in westlich-parlamentarischen Demokratien befasste.
In einem Manuskript vom Herbst 2014 mit dem Titel „Das Ende der Demokratie ... wie wir sie kennen“ bezeichnete Hamm diese Parallelstrukturen als „Dunklen Staat“.
Dieser erste Vorstoß blieb weitgehend unbekannt, obwohl in den USA die Diskussion zum „Tiefen Staat“ recht weit gediehen war.
2014 war in Deutschland die Zeit dafür offensichtlich noch nicht reif.
Der Beitrag befasst sich mit einigen wichtigen Elementen zur Definition einer global herrschenden Klasse.
Er beschreibt ferner, wie die Neokonservativen in den USA an die Macht gekommen sind und wie sie Regierungswechsel in anderen Weltregionen erzwingen, um dort Chaos zu stiften.
Die eigentliche Revolution besteht jedoch darin, dass bereits heute weite Politikbereiche einer demokratischen Kontrolle entzogen sind.
Die Strategie der Spannung dient dazu, die eigene Bevölkerung unter Konformitätsdruck zu setzen.
Der Tiefe Staat - ein Konglomerat aus Ministerien, Behörden, Politikern, Rüstungsindustrie, den Geheimdiensten, privatisierter Sicherheitsindustrie, Kontraktfirmen und Lobbyisten – hat in den USA weitgehend die Kontrolle übernommen.
Die Demokratie steht am Rande des Überlebens. [...]


Der Text ist bereits drei Jahre alt und beschreibt u.a. die ungeheure Geschwindigkeit/Gewalt, mit der sich der Tiefe Staat allein in einer kurzen Zeitspanne entwickelt hatte.
Wer davon ausgehend weiter denkt, kann sich seine bis zur Gegenwart erreichten Ausmaße annähernd vorstellen. hair

Lesen unter
https://www.rubikon.news/artikel/das-ende-der-demokratie

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 27.08.2017 03:22.

27.08.2017 03:21 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Nur mal so nebenbei ein Gedanke: Da mich immer die andere Seite, also die Gesellschaft, die kontrolliert wird, interessiert, fiel mir gestern noch u. a. ein, dass es sicher einen Zusammenhang gibt zwischen den Kontrollorganen und der Gesellschaft, die aus zunehmend "gutem" Grund immer öfter zu Antdepressiva und Tranquilizern, den "happy pills", greift.

Ich glaube, dass es wenigstens ein Aspekt in der Entwicklung ist. Für politische Menschen vielleicht nicht so wichtig - ich sehe das anders.
27.08.2017 15:25 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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@Lonicera
...mein Gott, das ist ja fast ein ganzes Buch! Lachen2 Und man braucht wirklich länger als 10 Minuten
Aber ich bin begeistert von Rubikon. Es ist eine fantastisch-gute Analyse! Und es ist gruselig.

Eine Sonderstellung haben die USA in der Tat. Lachen2 So ist sie dann auch dasThema in der Analyse.

Wenn man die in "Rubikon" definierten festen Strukturen als unerschütterbar annimmt, dann wird man den Mut und die Kraft gegen Ungerechtigkeiten zu kämpfen verlieren.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von hoffi: 27.08.2017 15:58.

27.08.2017 15:46 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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Ich setze mal (vor allem für @hoffi und andere Sprachkundige) einen Link zum Video der gestrigen gemeinsamen Pressekonferenz der Präsidenten Finnlands und der USA.
Ich finde es besonders als "Momentaufnahme" der aktuellen Aktivitäten/Meinungen/Absichten des US-Präsidenten aufschlussreich und bin sogar mit der deutschen Übersetzung einigermaßen klar gekommen.
Die Themen waren sehr vielfältig - beginnend mit Hurrikan "Harvey" und endend beim Bau der Mexiko-Mauer, dazwischen Ostsee, Arktis, NAFTA, Sheriff-Begnadigung (verbunden mit massivem Angriff auf die Clintons), NATO, Afghanistan usw. ...
Außerdem aber Russland! Und die Trump-Sätze dazu klangen im Gegensatz zur grassierenden US-Russophobie eigentlich recht vernünftig.
Ansehen/-hören unter
https://www.youtube.com/watch?v=yFGjZ-XUbro

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29.08.2017 15:50 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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@Lonicera
...danke für den Link. Ich werde mir das in Ruhe angucken oder -hören. Es interessiert mich natürlich.
Ich will dir nur sagen, weil du von einer allgemeinen Russophobie der Amerikaner sprichst - ich muss das einfach berichtigen. Denn gerade in der letzten Zeit und aufgrund meiner Aufmerksamkeit bezügl. der Stimmung in den USA, habe ich mehr als einmal lesen und hören können, dass es eine Russophobie so gar nicht (mehr) gibt. Und das sagt mir eigentlich, dass ich dann doch oft die richtige, weil neutrale Berichterstattung lese und höre. Nicht erst durch Trump hat sich das geändert. Denn seine Bemühungen um Annäherung mit Putin traf oder trifft allgemein auf Zustimmung.
Aber das nur am Rande, ich fand es wichtig, dir meine Beobachtung mitzuteilen. Zwinker2
29.08.2017 17:01 hoffi ist offline E-Mail an hoffi senden Beiträge von hoffi suchen Nehmen Sie hoffi in Ihre Freundesliste auf
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@hoffi
Diese Einschätzung freut mich natürlich sehr!
Klar, unsereins verfolgt mit Sorge vor allem die aggressiven Aussagen von Leuten aus dem Clinton-Clan, aber auch von Republikanern wie McCain u.a. Abgeordneten, die ich hier neulich zitiert habe.
Ich konnte/kann mir nur nicht so recht vorstellen, dass sie das ohne einen gewissen Rückhalt in der Bevölkerung tun.

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29.08.2017 17:18 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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@hoffi
Vielleicht interessiert Dich ja diese Einschätzung eines bereits längere Zet in der Bundesrepublik lebenden US-Amerikaners zur Mentalität seiner Landsleute.
(Allerdings betrachtet er die Vergangenheitsbewältigung in der alten/neuen BRD durch die rosarote Brille und übersieht manchen tiefbraunen Flecken hinter den sauber getünchten Fassaden. Von wegen Exportgut!)
Lesen unter
https://www.heise.de/tp/features/Welfare...ss-3806032.html

Passend dazu offenbar George Clooneys Film Suburbicon

Zitat:
Ein wütender Film für ein wütendes Land
[...] Die Aktualität von „Suburbicon“ überrascht nicht nur, weil der Film in einer Zeit vor 70 Jahren spielt, deren Vorurteile man heute überwunden glaubt. Sondern auch weil das zugrundeliegende Drehbuch der Brüder Joel und Ethan Coen schon viele Jahre alt ist.
Clooney erzählte auf der Pressekonferenz am Lido, dass ihn der Präsidentschaftswahlkampf 2016 darauf gebracht habe, nach historischen Vorbildern für das Minderheiten-Bashing und Rufe nach dem Mauerbau zu forschen.
Er sei dabei auf die Geschichte einer schwarzen Familie gestoßen, die in eine weiße Vorstadt zog und dort wochenlang von den Nachbarn belästigt und bedrängt wurde. Das Vorstadt-Setting ließ ihn an das unverfilmte Coen-Drehbuch aus den 80er Jahren denken, und zusammen mit seinem langjährigen Mitstreiter Grant Heslov brachte er die beiden Dinge in einem neuen Drehbuch zusammen.
Tatsächlich passt „Suburbicon“ mit seinem historischen Setting so gut in die aktuellen Diskussionen, dass einem als Zuschauer fast ungemütlich wird. Schließlich ist das 50er-Jahre-Eisenhower-Amerika genau das Amerika, das Präsident Trump „wieder groß machen“ will. [...]
George Clooney sprach von einer dunklen Wolke, die gerade über den USA hänge. Er sei Optimist, aber er müsse feststellen, dass es gegenwärtig viel Menschen sehr, sehr wütend seien. [...]

Vollständige Inhaltsangabe lesen unter
https://www.nwzonline.de/kultur/venedig-...3139534342.html

Lido-Interview mit G. Clooney unter
https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=gHYfFwEoW8A

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03.09.2017 18:32 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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@hoffi
Besten Dank für das mir an anderer Stelle gespendete Lob zur Artikelauswahl!
Diesmal setze ich die Links zu einem zweiteiligen Text des Wissenschaftlers Ingar Solty, der zwar außerordentlich interessant/reich an Details, aber stellenweise - besonders im 1. Teil - zumindest für mich nicht ganz einfach zu lesen ist. Ich werde mir die Absätze mit umfangreichen theoretischen Erwägungen wohl noch einmal vorknöpfen müssen.
Immerhin sehe ich frühere Einschätzungen bestätigt, dass Donald Trump im Ergebnis des erbitterten Ringens einflussreicher Kreise nach der Wahl "auf Linie" gebracht wurde und seitdem in allen wesentlichen Fragen der Spur seiner Vorgänger folgt. Denn entscheidend für die Beurteilung sind nicht Worte, sondern Taten, wie der Autor sinngemäß schreibt.

Zitat:
Die Behauptung, die US-Regierung handele zum Wohle des kleinen Mannes, ist ein schlechter Witz. [...]
Die neue Regierung steht für eine Radikalisierung des neoliberalen Programms ihrer Vorgängerregierungen. Einen sozial-nationalen Kurs gibt es nicht. Statt dessen betreibt Trump im marktradikalen Geiste eine Kahlschlagpolitik, höhlt die verbliebenen Sozialprogramme aus und erhöht den Druck zu weiterem Sozialabbau, indem die Unternehmens- und Kapitalertragssteuern auf den niedrigsten Stand seit Ende des Zweiten Weltkriegs gesenkt werden.
Die Börse freut’s. Der US-Aktienindex Dow Jones befindet sich auf einem Höchststand.

Teil I lesen unter
https://www.jungewelt.de/artikel/317495....e-gebracht.html

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Zitat:
Auch unter dem neuen Präsidenten haben die USA besonders einen Konkurrenten im Visier: China.
[...] Die Außenpolitik der neuen Regierung ist [...] alles andere als neu, sondern steht in Kontinuität zu jener ihrer Vorgänger. Das gilt auch und erst recht für die China-Politik der USA. [...]
Damit verbunden ist die erklärte Absicht, das 21. Jahrhundert zu »Amerikas pazifischem Jahrhundert« zu machen [...]
Einbindung und Eindämmung – so ließe sich die China-Politik der USA zusammenfassen. [...]
Mit seiner aggressiven Rhetorik macht Trump China (sowie Mexiko, Deutschland und Japan) für die soziale und politische Krise im eigenen Land verantwortlich, die ihn aufgrund der daraus erwachsenden Antifreihandels- und Anti establishment-Stimmungen erst ins Amt brachte. [...]

Teil II lesen unter
https://www.jungewelt.de/artikel/317562....r=Ingar%7CSolty

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08.09.2017 01:12 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Alle bloß rückständig und dumm?
[...] Die Rechte ist über die Jahre immer weiter nach rechts gerückt.
Wie und warum konnte dies eigentlich passieren?
Wie konnte es einem Immobilienmakler ohne jede politische Erfahrung gelingen, eine Konkurrentin wie Hillary Clinton zu bezwingen, die das Einmaleins des Politikgeschäfts von Grund auf gelernt hat?
Wie war es möglich, dass ausgerechnet ein Sozialdarwinist erster Güte sich erfolgreich zum Kandidaten des einfachen Mannes von der Straße stilisieren konnte?
Je länger die Amtszeit Donald Trumps andauert, desto vehementer stellt man sich weltweit, vor allem aber unter US-amerikanischen Liberalen, diese Fragen. Hinsichtlich der Beantwortung dieser Frage ist es eher unwahrscheinlich, dass es schlicht daran lag, dass über 48 Prozent der Wähler bloß dumm, rückständig oder vom russischen Geheimdienst manipuliert waren. Oder daran, dass Hillary Clinton nicht unbedingt die bestmögliche Kandidatin der Demokraten war.
So einfach ist der Erfolg von Donald Trump nicht zu erklären. Vielmehr ist wohl eher ein wenig Selbstkritik im liberalen Lager angebracht: Schließlich haben sich die progressiven Eliten in den vergangenen Jahrzehnten primär mit eher akademischen Fragestellungen wie der nach der kulturellen Hegemonie oder der nach sexueller Identität befasst anstatt mit den Auswirkungen, die ein entfesselter globaler Markt auf das Leben der sozial Benachteiligten hat.
Dieses „Elfenbeinturm-Problem“ machte es wiederum den ökonomischen Eliten leichter, von sich selbst und den positiven Auswirkungen der entfesselten Märkte für sie abzulenken und stattdessen Akademiker, Intellektuelle und Medien als das Feindbild der wirtschaftlich Marginalisierten aufzubauen.
Aber auch dieser Gedankengang greift noch zu kurz, da er nicht vollständig erklären kann, warum sich besagte Unterprivilegierte in ihrer Not ausgerechnet zu jemandem hinwandten, der sie doch so offenkundig verachtet.
Dieser Problematik geht die renommierte Soziologin Arlie Russell Hochschild in ihrem jüngsten Buch nach.
Während des Vorwahlkampfes verließ sie das kalifornischen Berkeley, um ins südliche Louisiana, quasi die konservative Wildnis, zu fahren. Dort vergiften petrochemische Konzerne seit Jahrzehnten die Umwelt, während sich die Lokalregierung gegen jede Form von Regulierung sperrt.
Hochschild ging dort nicht hin, um den Menschen ihren reaktionären Lebensstil vorzuhalten, sondern vielmehr, um ihnen genau zuzuhören. [...]

Weiterlesen unter
https://www.freitag.de/autoren/windheuser/auf-trumps-spuren

Nach dieser Ankündigung war ich gespannt auf die Leseprobe und wurde nicht enttäuscht. Ich finde den Bericht der Autorin bereits anhand dieses Auszugs derart vielseitig, aufschlussreich und anschaulich, dass ich mir überlege, ihn mit e-book vollständig zu lesen.

Leseprobe unter
https://www.freitag.de/autoren/der-freit...-der-finsternis

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09.09.2017 18:22 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Am Rande eines Bürgerkrieges? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Gerd Ewen Unger schaut auf die verschiedenen Fraktionen in den Machtapparaten der USA.
Der Spielraum des Präsidenten ist extrem eingeschränkt.

Zitat:
[...] Zum einen wollte er den amerikanischen Bürgern mit der Schaffung von Arbeitsplätzen ihre Teilhabe an gesellschaftlichem Wohlstand zurückbringen. [...] Ziel war, die Verarmung breiter Teile der amerikanischen Bevölkerung zu stoppen und den seit den 1990ern anhaltenden Trend umzukehren. Zwar sind in diesem Jahr entsprechend der schon länger anhaltenden Entwicklung tatsächlich viele neue Jobs in den USA entstanden. Allerdings steigt das Lohnniveau nur sehr moderat. [...]
Zum anderen wollte Trump auf weltpolitischer Bühne eine Politik auf Augenhöhe praktizieren. [...] Vor allem im Hinblick auf Russland strebte Trump eine Neuausrichtung des Verhältnisses an, das Obama mit aller Kraft ruiniert hat und das Hillary Clinton weiter ruinieren wollte. Trotz Trumps Bekunden und seinen Versuchen, das Verhältnis der USA zur Russischen Föderation zu verbessern, lässt sich zweifellos feststellen: Es liegt nach wie vor am Boden, verschlechtert sich sogar noch. Die geopolitischen Risiken haben weiter zugenommen. [...]
In den USA tobt ein beispielloser Machtkampf. Alle politischen Kräfte arbeiten gezielt auf eine Zuspitzung der bestehenden Konflikte hin. [...]
Was in den vergangenen Wochen und Monaten gerade angesichts der US-amerikanischen Eskalation gegenüber Russland sichtbar wurde, ist, wie wenig Macht und Einfluss der amerikanische Präsident hat, wenn Verwaltung, Parlamentskammern und Medien gegen ihn arbeiten. [...]
Bereits am letzten Präsidenten, der an allen seinen Wahlversprechen gescheitert ist, wurde das deutlich. Allerdings machte sich Obama selbst zur willfährigen Marionette einer Administration und politischen Elite, die in einem stillen Staatsstreich die Macht an sich gerissen hatte. Er machte gute Miene zum bösen Spiel und lieh den Washingtoner Eliten sowie dem militärisch-industriellen Komplex sein fotogenes Gesicht und seine smarte Rhetorik zum Machtausbau, sowie zum Führen und Unterstützen illegaler Angriffskriege.
Trump ist da deutlich widerständiger als Obama. Die Konsequenz der Trump sich ausgesetzt sieht, ist allerdings die Vorbereitung eines Staatsstreichs gegen ihn. [...]
Was sich in den USA gerade zeigt ist, wie demokratische Prozesse angesichts des Faktums der Postdemokratie zur Farce verkommen. [...] Administration, Parteien, Geheimdienste und Medien sind mit den inneren Vorgängen des Politbetriebs beschäftigt, wobei sie jeweils eine eigene politische Agenda verfolgen. Entsprechend entkoppelt ist dieses Establishment von Entwicklungen in der Bevölkerung, deren ökonomischer Abstieg weiter voranschreitet. [...]
Sicherlich, Trump ist kein Kommunist und auch vom Sozialisten weit entfernt. Allerdings, das müssen ihm seine Kritiker zugute halten, wollte er tatsächlich einen anderen Akzent setzen [...]
Was allerdings zählt ist die Tatsache, dass die amerikanische Gesellschaft angespannt ist, wie ein Katapult vor dem Abschuss. Eine völlig fragmentierte Gesellschaft, in der eine unüberschaubare Zahl von gesellschaftlichen Gruppen und Untergruppen sich in wechselnden Allianzen gegeneinander in Stellung gebracht haben. [...] Es fehlt lediglich ein die ohnehin schon vorhandene Gewalt verbindendes und kanalisierendes Thema. [...]
Was der konkrete Auslöser für einen Bürgerkrieg in den USA sein wird, ist [...] nebensächlich. Denn dass die Gemengelage sich in dieser Richtung entladen wird, ist unvermeidbar, sollte nicht plötzlich eine die Gesellschaft einigende Kraft in Erscheinung treten. Diese ist jedoch nirgendwo sichtbar. [...]

Vollständigen Text lesen unter
https://deutsch.rt.com/meinung/56974-her...erkrieg-in-usa/

Diese Einschätzung ist durch Außenstehende schwer zu beurteilen, aber nach dem, was ich so mitgekriegt habe, doch irgendwie nachvollziehbar. Und auch George Clooney sprach von der "dunklen Wolke" über dem Land.

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