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Willkommen in den Vereinigten Staaten von Absurdistan

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Zum Ende der Seite springen Willkommen in den Vereinigten Staaten von Absurdistan 4 Bewertungen - Durchschnitt: 7,504 Bewertungen - Durchschnitt: 7,504 Bewertungen - Durchschnitt: 7,50
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Lonicera
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Willkommen in den Vereinigten Staaten von Absurdistan Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

... willkommen in den USA, die gerade von von der rechtspopulistischen Tea-Party-Fraktion der Republikaner zum staatlichen Stillstand und zur Schließung zahlreicher Regierungsbehörden verurteilt wurden.

Weiterlesen unter
http://www.tagesschau.de/kommentar/komme...hutdown100.html

Was bedeutet der US-Shutdown konkret? Wie viele Staatsbedienstete erhalten keinen Lohn mehr, welche Einrichtungen werden geschlossen? Und inwiefern ist die Wirtschaft betroffen? Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Lesen unter
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...t-a-925432.html

... 6. Was müssen Ausländer jetzt wissen?
Touristen werden die Auswirkungen spüren: Die mehr als 350 Nationalparks sind nicht mehr zugänglich. Das Smithsonian in Washington - der größte Museumskomplex der Welt - und die Freiheitsstatue in New York müssen dichtmachen. Laut dem US-Außenministerium werden allerdings die Visaabteilungen in den Botschaften nicht geschlossen. Auch die Aktivitäten der US-Entwicklungshilfe USAID werden zumindest für begrenzte Zeit normal fortgeführt.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 01.10.2013 09:15.

01.10.2013 09:08
Elster
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Was bedeutet die Zahlungsfähigkeit?

In einer kämpferischen Rede machte US-Präsident Barack Obama am späten Montag Abend (Ortszeit) die Republikaner für die Folgen verantwortlich. Und stimmte die Bevölkerung schon einmal ein, was der Zahlungs-Stillstand jetzt für das gesamte Land bedeutet:

º Fast alle Regierungsgebäude bleiben ab Dienstag geschlossen

º Alle Nationalparks und Museen bleiben ebenfalls sofort geschlossen

º Es werden keine Gehälter an Regierungsmitarbeiter mehr gezahlt. Die Zahlungen könnten nur „verspätet“ erfolgen, so Obama

º Umweltschutz-Maßnahmen werden eingefroren

º Gesundheitsämter stoppen ihre Maßnamen zur Grippe- und Seuchen-Bekämpfung

º Bei der US-Weltraumbehörde NASA gibt es nur noch einen Notdienst

º Das nationale Ernährungsprogramm, um Mütter, Schwangere und Kinder aus den unteren Einkommensschichten mit gesundem Essen zu versorgen, wird erheblich zurückgefahren

º Hygiene-Kontrollen in Restaurants und Supermärkten werden eingestellt

º Kontrollen für Arbeitssicherheit und gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz werden eingestellt

º Die gesamte Wirtschaft wird laut Obama stark mitgenommen: Allen Regierungsmitarbeiter wird das Gehalt zunächst fehlen, die ganze Wirtschaft wird darunter leiden. Denn: „Die US-Regierung ist der größte Arbeitgeber des Landes", so der Präsident.

º Die Folgen der Wirtschaftskrise werden dadurch deutlich verstärkt, am Abend reagierten bereits die Börsen auf den US-Shutdown

º Auch Genehmigungen für Unternehmen und neue wirtschaftliche Projekte wird es gar nicht – oder nur mit extremer Verspätung – geben

º Lediglich Sozialversicherung, Post, Gesundheitswesen, Polizei, Gefängnisse, Feuerwehr und Armee werden im normalen Betrieb weiterlaufen

º Bundesgerichte werden noch zehn Arbeitstage offen bleiben. Wie es ab dem 15. Oktober weitergeht, wenn bis dahin noch keine Einigung im Haushaltsstreit steht, ist noch nicht klar.

º Pharmaunternehmen müssen mit Verspätungen bei Entscheidungen der Arzneimittelaufsicht FDA rechnen. Die Behörde will nur in begrenztem Ausmaß weiterarbeiten.

Quelle: http://www.bild.de/politik/ausland/haush...22364.bild.html

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02.10.2013 16:45
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04.10.2013 05:43
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06.10.2013 15:50
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13.10.2013 16:24
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Wie ein Senator die US-Pleite erzwingen kann Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ted Cruz hat eine Mission
"Er hat geschworen, die Gesundheitsreform Barack Obamas zu Fall zu bringen: Ted Cruz. Unerbittlich zieht der konservative Senator aus Texas gegen das Prestige-Projekt des Präsidenten zu Felde – und wird damit zu einem Problem für das Finanzsystem.

Dass er über ein beachtliches Stehvermögen verfügt, hat Ted Cruz vor kurzem bewiesen: In einer Dauerrede von 21 Stunden und 19 Minuten wetterte der texanische Senator gegen die bereits verabschiedete Gesundheitsreform von US-Präsident Barack Obama. Und nun könnte der 42-Jährige dafür sorgen, dass den USA das Geld ausgeht. ..."

Weiterlesen unter
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-ein-Se...le11542746.html
15.10.2013 18:05
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Gegen die Gesundheitsreform hat Ted Cruz nur kirze Zeit gewettert. Ein Grossteil seiner Ablenkungsrede befasste sich mit anderen Themen. Unter anderem hat er aus dem Kinderbuch "Green Eggs and Ham" von Dr. Seuss vorgelesen, seine Meinung zum Schauspieler Ashton Kutcher geäussert und die Hamburgerkette "White Castle" geäussert.

Was er selber gerne als Filibuster bezeichnet wurde von Nicht-Tea-Party-Mitgliedern korrekterweise als Faux-Filibuster beschrieben. Also ein Möchtegern-Filibuster. Ted Cruz ist im US-Kongress ein Neuling, der seinen Wählern versprochen hat, die US-Regierung zu Grunde zu richten. Seinen Wählern hat diese Idee gefallen. Er scheint auf dem besten Weg zu sein, dieses Ziel zu erreichen.

Im Repräsentantenhaus haben sich mittlerweile genügend Republikaner geäussert, dass Sie bei einer Abstimmung zur Erhöhung der Schuldengrenze mit den Demokraten stimmen wollen. Mit den Stimmen der abtrünnigen Republikaner wäre die Stimmenmehrheit vorhanden. Eine solche Abstimmung kommt aber nur dann zustande, wenn der Speaker of the House, "Cry-Baby" John Boehner diese Abstimmung ansetzt. Bisher hat er das noch nicht getan.

Noch sind zwei Tage Zeit dafür...

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15.10.2013 20:11 Senna ist offline E-Mail an Senna senden Homepage von Senna Beiträge von Senna suchen Nehmen Sie Senna in Ihre Freundesliste auf
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Interessante Sache das, mit den Filibustern! Kannte ich bisher nicht.
Ob so was ohne Doping überhaupt zu schaffen ist? Zwinker2
15.10.2013 20:14
Senna Senna ist männlich
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Im US Senat kein Problem. Dort darf man auch mehrere Stellvertreter benennen, wenn man mal auf's Örtchen muss oder einen der kleine Hunger zwischendurch befällt.

Im Senat von Texas sieht das ganz anders aus. Dort hat vor einigen Monaten eine Frau einen echten Filibuster veranstaltet, als sie eine Verschärfung der lokalen Abtreibungsgesetze verhindern wollte. Diese Frau, Demokratin Wendy Davis hatte harte Bestimmungen einzuhalten. Sie musste sich streng an das vorgegebene Thema halten und durfte nicht ein Jota davon abweichen. Ausserdem waren keine Pausen vorgesehen, auch nicht für natürliche Bedürfnisse. Stellvertreter waren nicht erlaubt. Sie durfte sich nicht einmal am Rednerpult abstützen oder sonst irgendwo anlehnen.

Sie hat fast 11 Stunden durchgehalten. Die Sportschuhe, die sie dafür trug wurden zum Verkaufsschlager.

Das Gesetz konnte sie vorerst verhindern, die texanischen Republikaner haben aber Wochen später einen anderen Weg gefunden, die Verschärfungen durchzusetzen.

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15.10.2013 20:39 Senna ist offline E-Mail an Senna senden Homepage von Senna Beiträge von Senna suchen Nehmen Sie Senna in Ihre Freundesliste auf
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16.10.2013 10:16
Lonicera
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16.10.2013 17:22
Senna Senna ist männlich
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Gestern abend hat die eher moderate Republikanerin Jamie Herrera-Beutler ihren Kollegen ins Gewissen geredet, dass der aktuelle Kurs der Verweigerung nicht weiter geführt werden soll. Er führe nur ins Verderben. Für die Partei, für das Land, für die Weltwirschaft. Damit hat sie sich über die ungeschriebenen Grenzen in der Partei hinausgelehnt und ihr Wiederwahl in Gefahr gesetzt. Von den Parteioberen wird sie bestimmt keine Hilfe erhalten.

Der Speaker of the House, John Boehner steht als grosser Verlierer da. Die eher rechtsgerichtete Internetseite politico.com bezeichnet seine Leistung der letzten Wochen als "Desaster". Dei ebenfalls republikanerfreundliche Washington Post beschreibt es als "humiliating failure", also ein beschämendes Versagen.

Ted Cruz kann von Glück sprechen, dass Senatsmitglieder nur alle sechs Jahre wiedergewählt werden müssen, so hat er noch ca. 5 Jahre Zeit, die Erinnerung an sein unpatriotisches Verhalten auszuwetzen. Persönlich hoffe ich, dass ihm das nicht gelingen wird. Er liess heute morgen verlauten, dass er eine Abstimmung im Senat nicht mehr blockieren wird.

Die beiden Parteiführer im Senat, Mitch McConnell (R) und Harry Reid (D) konnten einen Deal aushandeln, die Regierung bis zum 15. Januar 2014 offen halten wird und die Schuldengrenze auf den 7.2.14 verschoben wurde. Ein wahrlich kleiner Sieg. Die Demokraten hätten die stark geschwächten Republikaner (74% der Bevölkerung gegen deren Verhalten) endgültig zu Boden strecken können. Sie hätten mehr herausholen können.

Ich vermute Wahltaktik dahinter. Die Demokraten wollen die nächsten Monate als die Guten dastehen, bis die Repräsentantenwahlen im nächsten Herbst durch sind. Danach werden Sie das House wieder in der Mehrzahl besetzen und Nancy Pelosi ist wieder Speaker. So könnte Obama in den letzten zwei Jahren seiner Präsidentschaft noch viele Änderungen durchbringen, denn dann sind die kleine und die grosse Kammer in der Hand der Demokraten. Und der Weg zur Präsidentschaft von Hillary Clinton könnte so ebenfalls geebnet werden.

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16.10.2013 20:05 Senna ist offline E-Mail an Senna senden Homepage von Senna Beiträge von Senna suchen Nehmen Sie Senna in Ihre Freundesliste auf
Lonicera
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Die amerikanische Lösung heißt vertagen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen


http://www.stuttmann-karikaturen.de/



Es sieht so aus, als würden Demokraten und Republikaner sich einigen können, um den nächsten Clash auf Anfang des nächsten Jahres zu verschieben

Lesen unter
http://www.heise.de/tp/artikel/40/40115/1.html

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 17.10.2013 05:37.

17.10.2013 05:33
Lonicera
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Dann bis demnächst Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen


http://www.stuttmann-karikaturen.de/


"Wer oder was garantiert, dass sich im Januar oder Februar nicht wiederholt, was im Oktober 2013 zu erleben war? Absolut nichts. Die Schuldenobergrenze für den US-Etat wird nur soweit angehoben, dass man wenigstens bis zum 7. Februar liquide sein kann. Der in letzter Minute im Kongress gefundene Kompromiss bleibt Stückwerk und die Obama-Regierung erpressbar. Innerhalb von knapp vier Monaten ist von ihr kein Schuldenabbau zu erwarten, der Anfang 2014 die Kreditaufnahme spürbar vermindern könnte. Die wird weiter steigen, und damit die Notwendigkeit erneuert, die Schuldenobergrenze wieder und wieder anzuheben (auch weil die US-Notenbank Fed ihre Nullzinspolitik nicht auf ewig betreiben kann und die Gläubiger sich durch einen Zinsschub absichern). ..."

Weiterlesen unter
http://www.freitag.de/autoren/lutz-herde...-bis-demnaechst

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 17.10.2013 18:08.

17.10.2013 18:04
Lonicera
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»Change« war heiße Luft Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Der »amerikanische Traum« ist für die meisten ausgeträumt. Entgegen den offiziellen Statistiken verschlechtern sich die Lebensbedingungen

"Der Kern des »amerikanischen Traums« bestand in der Durchlässigkeit der US-Gesellschaft. Jeder, und sei er auch von noch so bescheidener Herkunft, sollte am Ende mit harter Arbeit reich werden können. Es sei dieser Traum gewesen, der die amerikanischen Bürger in all den Jahrzehnten davon abgehalten hat, sich gegen die korrupten Konzerne und Politiker aufzulehnen, meinte der US-Filmemacher Michael Moore vor genau zehn Jahren. »Bitte den reichen Mann nicht angreifen, denn eines Tages könnte ich das sein« war das Motto.
Es gilt nicht mehr. Noch nie in der Geschichte der USA ist der »gemeine« Amerikaner derart von den Konzernen und den von ihnen bezahlten und kontrollierten Politikern geschröpft worden wie in den letzten Jahren. Und noch nie sah die Zukunft für die große Masse der Amerikaner so trostlos aus wie heute. Laut verschiedener Studien sind die Strukturen in der US- Gesellschaft nahezu undurchlässig geworden. Selbst ein guter Universitätsabschluß bedeutet längst kein gutes Einkommen mehr. Nicht einmal mehr ein materiell abgesichertes Dasein, im Gegenteil. In den meisten Fällen ist ein Studium für jemand aus den unteren Schichten heute gleichbedeutend mit Schulden, je nach Fachrichtung bis zu 100000 Dollar wie beim Medizinstudium, die zur Finanzierung aufgenommen werden müssen. Weitere Untersuchungen haben gezeigt, daß viele dieser Akademiker ihre Schulden Jahrzehnte und manche bis zu ihrem Lebensende mit sich herumschleppen. ..."

Weiterlesen unter
http://www.jungewelt.de/2013/12-27/009.php
26.12.2013 21:26
Lonicera
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Gleichheit und der 4. Juli Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Am 4. Juli vor 238 Jahren wurde die Unabhängigkeitserklärung von dreizehn Kolonien unterzeichnet, die damit ihre Lostrennung vom britischen Königreich proklamierten.

Die Unabhängigkeitserklärung war nicht nur für die Bevölkerung der späteren Vereinigten Staaten von Amerika ein bedeutender Wendepunkt der Geschichte, sondern für die ganze Welt. Mit ihrem unwiderruflichen Bruch mit der britischen Monarchie suchten die Gründerväter in der Praxis die großen progressiven Ideen der Aufklärung zu realisieren.

Gleichheit stand im Zentrum der Prinzipien, die im Sommer 1776 proklamiert wurden. „Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht“, heißt es im zweiten Absatz des Dokuments [das damals in der Zeitung Pennsylvanischer Staatsbote auch auf Deutsch erschien], „dass alle Menschen gleich erschaffen worden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freiheit und das Bestreben nach Glückseligkeit“. ..."

Weiterlesen unter
http://www.wsws.org/de/articles/2014/07/05/juli-j05.html
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06.07.2014 04:16
Lonicera
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“Ich sehe Mistgabeln” – Milliardär erwartet Revolution Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Wir leben in einem absurden System namens “Kapitalismus”, der sich zu allem Anschein nach in seinen Endzügen befindet. Diese Worte kommen nich nur aus den Mündern seiner ärgsten Systemkrititer, sondern mittlerweile auch von den ganz reichen. ...

“Sie kennen mich wahrscheinlich nicht aber ich bin einer dieser 0,01% stolzen und uneinsichtigen Kapitalisten. Ich habe etwa 30 Unternehmen in unterschiedlichen Branchen mitbegründet und finanziert. Vom Nachtclub bis zu Amazon.com. Dann gründete ich AQuantive, ein Internet Werbeunternehmen, welches im Jahr 2007 von dem Softwarehersteller Microssoft für etwa sechs Milliarden US-Dollar übernommen wurde. In Bar. Meine Freunde und ich besitzen eine Bank. Ich sage Ihnen dass, weil ich in vielerlei Hinsicht nicht anders bin als Sie. Wie Sie, habe ich einen Blick auf Wirtschaft und Kapitalismus. Und für meinen Erfolg führe ich ein Leben, von dem 99,9% der Amerikaner nicht einmal zu träumen wagen. Ich besitze viele Häuser, ein eigenes Flugzeug usw, Sie wissen schon wovon ich rede.

Im Jahr 1992 verkaufte ich Polster und Betten in meinem Familienbetrieb „Pacific Coast Feather Company“, zu einer Zeit wo das Internet noch eine schwerfällige, langsame unbekannte Maschine war. Alle Kaufhausketten haben das seinerzeit verurteilt. Aber ich wußte auch, sobald sich das Internet schneller und vertrauenswürdiger entwickelt, wird es nicht mehr lang dauern und die Kunden werden in Online-Shops kaufen.

Die Eigenschaft, über den Tellerrand hinauszuschauen ist ein Teil meines Erfolges. Mein Glück war auch, dass ich zwei überaus talentierte Jungs kennenlernte, die im Web eine Menge Potenzial erkannten. Beide hießen Jeff. Von Jeff Tauber haben Sie wahrscheinlich noch nie gehört. Und der andere hieß Jeff Bezos. Ich war so von dem Potenzial des Webs fasziniert, dass ich beiden sagte, was auch immer ihr macht, ich investiere bei euch. Durch Zufall nahm der zweite Jeff (Bezos) mein Angebot an. So half ich ihm, bei seinem damals kleinen Start-Up für den Online Buchhandel. Der andere Jeff gründete ein Internet Kaufhaus namens Cybershop. Allerdings zu einer Zeit, in der das Vertrauen der Kunden zum Kaufen von Waren über das Internet noch gering war. Zu früh, für seine High-End Idee. Die Menschen waren damals noch nicht bereit, teure Waren oder persönliche Artikel ohne Überprüfung zu kaufen. Im Gegensatz zu einem Buch, welches in der Qualität kaum variieren kann. Cybershop schaffte es nur zu einer der vielen Dotcom Blasen. Amazon dagegen ging es besser. Heute besitze ich eine sehr große Yacht.

Aber lassen Sie uns offen sprechen. Ich bin nicht der intelligenteste Mensch den Sie je gesehen haben oder der am schwersten Arbeitende. Ich war ein mittelmäßiger Schüler und bin technisch nicht begabt und ich kann auch nicht programmieren. Was mich von anderen unterscheidet ist wohl meine Risikotoleranz und die Eigenschaft zu sehen, wo die Reise hingeht und was in der Zukunft passieren wird. Und was sehe ich in jetzt unserer Zukunft? ..."

Weiterlesen unter
http://diefreiheitsliebe.de/allgemein/ich-sehe-mistgabeln-milliardaer-erwar
tet-revolution
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PK
Finde ich irgendwie belustigend, wie da einer versucht dieses ebenso verbrecherische wie verrottete Gesellschaftssystem durch Pflästerchen und Handauflegen "menschenfreundlicher", aber vor allem zukunftssicherer für Seinesgleichen zu machen. Die Angst vor den Mistgabeln gönne ich denen. Leider sehe ich solche zumindest in der westlichen Welt in naher Zukunft noch nicht.
06.07.2014 07:51
Waldi Waldi ist männlich
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Beiträge: 447

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... und ich dachte schon du willst in Rente gehen!

Danke für deinen Anschlusskommentar.
Darin unterscheidest du dich von diesem Herrn und bist mir deshalb sympathischer!
Er blickt (angeblich) über den Tellerrand - aber das ist nur der kapitalistische Tellerrand.
Den er angeblich "menschlicher" machen will ...

Du blickst in die Zukunft, hast die Zukunft der Gemeinschaft - des Volkes - im Blick.

Rein finanziell gesehen: Ich würde mein Geld lieber in DICH - in deine Ziele - investieren als in diesen Herrn.


Der Waldi

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Waldi: 06.07.2014 11:05.

06.07.2014 11:04 Waldi ist offline E-Mail an Waldi senden Beiträge von Waldi suchen Nehmen Sie Waldi in Ihre Freundesliste auf
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