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Manipulationen der Woche

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Lonicera
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RE: Über die Biermann-Legende Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich ging den Verlagen in Berlin auf die
Nerven, bis mir der Chef des Verlags Das
Neue Berlin zusagte, einen Band Balladen
von Biermann zu veröffentlichen.
Das teilte ich dem Künstler freudig am
Telefon mit. Seine Antwort war: „Bist du
wahnsinnig? Ich habe die Rechte längst
an Wagenbach in Westberlin gegeben,
und nicht die Absicht, in der DDR etwas
zu veröffentlichen.“ „Und warum hast du
mich losgeschickt?“ – „Ich dachte doch
nicht, daß du es schaffst.“
Nicht deswegen habe ich Biermann
Anfang 1963 aus meinem Leben entfernt.
Es war auch nicht, weil ich merkte, daß er
uns ständig belog. Er versorgte uns ausschließlich
mit Informationen, die für ihn
nützlich waren. Und blieb uns gegenüber
nur der verwaiste, selber verfolgte Judenjunge,
der für jede Hilfe dankbar war.
Es war der Abend, an dem Ernst Busch in
der Akademie der Künste von der Öffentlichkeit
Abschied nahm. Wir waren mit
Blumen dabei und mit unserem Dank für
ein großes Leben. Singen konnte Busch
nicht mehr, seine Lieder wurden eingespielt.
Am Schluß stand Biermann an der Tür.
Er lud uns und einige andere in seine
Wohnung ein; man müsse ja etwas tun,
um sich über den Schwachsinn und
Kitsch dieses Abends gegenseitig wegzuhelfen.
Das sagte er laut, noch innerhalb
des Raumes. Warum waren wir
so blöd, hinzugehen? Wir hatten einen
Schriftsteller aus Rumänien zu Gast,
vielleicht deshalb. Alle saßen auf der
Erde, und Biermann schüttete sich aus
über Busch, der noch nie was konnte und
sich jetzt aufspielt ... Erster Akt!
Zweiter Akt: Biermann kündigte uns
die Premiere seiner Lieder vom großen
DraDra an, also seine Drachenlieder. Es
war kurze Zeit nach der Premiere des
Stückes von Jewgeni Schwarz im Deutschen
Theater.
Ich habe die Lieder gehört. Und hielt das
nicht aus. Nun war es nicht mehr schöpferischer
Zorn, es war unkünstlerischer
Haß, Wut, Mordlust – es war unerträglich
persönlich, eigentlich privat. Gegen
wen richtete sich solche Wut? Bürokraten,
Funktionäre – genauer kriegten wir
es nicht.
Ich bin vor der Diskussion gegangen,
allein und sehr uneins mit mir.
Es ging also um Bürokraten, um Leute,
die in Sesseln sitzen, die wollte er lebendig
begraben, auf die Schnauze hauen,
aufhängen. Mindestens.
07.11.2014 14:08
Lonicera
unregistriert
RE: Über die Biermann-Legende Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Er wurde sicher rund um die Uhr abgehört.
Aber was haben die Zuständigen
mit den Informationen gemacht? Mich
hat bei meiner Bettelei um seine Karriere
niemand aufgehalten.
Aber der Barde hielt mich auf. Noch
immer war er nicht ohne Gitarre unterwegs,
und meist hatte er ein kleines
Stühlchen bei sich, auf dem er sich
jemandem zu Füßen setzen konnte, um,
psychologisch raffiniert, zu diesem aufzublicken,
sich scheinbar zu erniedrigen.
Aber Biermann war feige. Nicht er
selber zog mit den Farbeimern los, die
ihm Emma aus Hamburg mitbrachte. Er
schickte junge Leute in Mutproben, die
ihnen allerdings gerade recht waren.
Einige kamen aus intellektuellen antifaschistischen
Familien, in denen häufig
die häusliche Rede über die Politik
der DDR nicht zum öffentlichen Auftreten
paßte.
Ihre gelangweilten Kinder haben aber
nicht zu Hause, sondern für Guru Biermann
aufgetrumpft – in der Schule,
auf der Straße, mit offenem Aussprechen
oder dummer Provokation. Unter
Benutzung von verfälschten Zitaten der
Klassiker. Diese jungen Leute wurden
kurzfristig eingesperrt oder flogen von
der Schule. Das nahmen sie alle – damals
noch! – auf sich, um nicht hinter Biermanns
Mut zurückzustehen.
Den gab es nicht. Wir wußten nicht,
warum der Geduldsfaden so lang war.
Wir erfuhren erst nach seiner Ausreise,
welcher Dank da von einer Ministerin
an die Mutter von Biermann abgestattet
werden sollte. Als auch Margots Vater
den Nazis zum Opfer fiel, nahm Emma
das Kind auf und zog es liebevoll, wie
eine Tochter, groß. Die Väter waren
Genossen und Freunde gewesen.
Biermann folgte der Einladung seiner
Ziehschwester und kam in die DDR,
nahm, was er kriegen konnte und tat
den Undank und die Narrenfreiheit oben
drauf.
Seine Wohnung hatte er zu einem internationalen
Treffpunkt und einer medialen
Produktionsstätte ausgestaltet.
Die westlichen Journalisten und Produzenten
gingen bei ihm ebenso ein und
aus wie all die unzufriedenen Begabten,
die in der Chausseestraße geistige
Erbauung im Widerstand gegen
die DDR fanden. Auch Anknüpfungen
an den ersehnten Markt in der „Freiheit“:
Zeitungen, Medien und Verlage.
Das muß nicht minder bekannt gewesen
sein, jedenfalls setzte Biermann
es voraus und amüsierte sich darüber.
Gesetze? Die interessierten ihn nicht.
Später hat er geschrieben, er habe Manuskripte
im märkischen Sand versteckt.
Kopien vielleicht, denn es standen immer
genügend Empfänger für den Transport
nach drüben bereit. Zumal er darauf
baute, daß die DDR es sich wegen der
großen Augen der Weltpresse nicht leisten
konnte, ihm etwas zu verweigern
oder gar anzutun. Seine Absichten und
Handlungen und das Verhalten der alten
mächtigen Männer in der Partei und der
Regierung trafen zu einem gefährlichen
Stillstand zusammen.
Ich habe ihn noch einmal besucht und
wollte ihm sagen, daß ich unsere Freundschaft
aufkündige. Aber da schneite Professor
Havemann herein und erzählte
lachend, daß er in der Akademie der Wissenschaften
eben aus der Partei geworfen
worden war. Wie schwer die sich
damit getan hätten, wie sie gedruckst,
und auf ein alles wendendes erlösendes
Wort von ihm gewartet hätten.
07.11.2014 14:10
Lonicera
unregistriert
RE: Über die Biermann-Legende Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ich habe Biermann nicht wieder gesehen.
Dem ging noch etwas voran: Ihm
war klar, daß einige alte Kämpfer mit der
defensiven Politik der „Führung“, nicht
zurechtkamen. Er suchte die berühmten
alten Männer auf und legte im Namen
seines Vaters sowohl seine grenzenlose
Verehrung als auch sein Verständnis
der Konflikte in ihr Herz. Und sang
und sang. Sie holten dann den Bittersaft
ihrer Tagebücher und nicht verwendbaren
Ideen aus dem untersten Fach und
lasen vor, was zur Zeit nicht für das
öffentliche Auge bestimmt war.
Biermann hatte ein glänzendes Gedächtnis.
Er ging davon und machte sich Notizen.
Aus dem Material der Aufgesuchten
und Getäuschten knüpfte er ein langes
Lied, in dem er sie alle offenbarte und
denunzierte, sie zynisch aburteilte. Dieses
Lied schickte er auf einem Tonband
an Klaus Gysi, den damaligen Kulturminister.
Nach der Ablieferung rief Biermann
mich an und erzählte mir von seinem
Coup. Ich sagte: „Aber das ist Verrat.“
Er sagte: „In der Politik ist Verrat ein
Mittel wie jedes andere.“ – „Und warum
erzählst du mir das?“
Seine Antwort: „Weil du ein Weib bist
und es herumtratschen wirst.“
Ich habe es niemandem erzählt. Erst
Jahre später traf ich Klaus Gysi bei einer
Veranstaltung. Wir standen gelangweilt
am Buffet, allein. Ich fragte: „Was hast
du eigentlich mit dem Tonband von
Biermann gemacht, damals?“ Er sagte:
„Ich habe ihm einen Brief geschrieben.
Daß durch ein technisches Versehen
beim ersten Abspielen das Band leider
unbrauchbar geworden ist. Und er möge
von weiteren postalischen Sendungen
absehen.“ Ich glaubte ihm und habe ihm
das nie vergessen.
Daß Freundschaften wegen Biermann
auch unter den Schriftstellern zerbrochen
sind, daß wir uns nach seiner „Ausbürgerung“
alles gesagt haben, was
lange vorher schon auf der Zunge lag, das
war dramatisch. Denn der letzte Schachzug
von Biermann war, daß er jedem,
der schon lange nach einem Absprung
gesucht hatte, den Vorwand dafür lieferte.
Als Mitglieder des Vorstandes bekamen
wir von der Partei den Auftrag, unseren
Kollegen, auch Freunden, das auszureden.
Wir haben uns lächerlich gemacht
und konnten darüber in den Westzeitungen
lesen, die uns anonym zugestellt
wurden. Widerlegen durften wir nichts,
wir durften uns nicht wehren. Nicht
einmal in einer Anglerzeitung hätten
wir uns verteidigen dürfen. „Wir tragen
doch unsere schmutzige Wäsche
nicht vor den Klassenfeind.“ Doch, das
geschah, aber wir durften nicht aufdecken,
was wir wußten, keinen Einspruch
erheben gegen den Vorwurf, wir seien
nur zu feige gewesen, die undurchdachte
Kampagne für Biermanns Rückkehr zu
unterstützen.
07.11.2014 14:11
Lonicera
unregistriert
RE: Über die Biermann-Legende Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Lange vorher hatte es einer der Funktionäre
der Partei, Konrad Naumann, auf
den Punkt gebracht: „Es gibt drei Dinge,
die wir nicht überleben würden: Wenn
wir die Hundesteuer erhöhen, einen Feiertag
abschaffen oder den Biermann einsperren.
Dann gibt es einen weltweiten
Kampf, wie um Angela Davis.“
Nicht ganz so ist es gekommen. Biermann
hat es geschafft, daß der DDR
nichts anderes blieb, als den Sohn eines
ermordeten Widerstandskämpfers, Jude
noch dazu, entweder ein- oder auszusperren.
Max Frisch nannte Biermann, nach
einem Besuch, „Clown“ und „Poet“.
Hacks, aufgesucht, um konterrevolutionäre
Pläne zu schmieden, warf ihn
raus und hieß ihn einen wichtigtuerischen
Quatschkopf. Und zahlte diese
Meinung, nach Veröffentlichung, mit
einem Boykott seiner Werke.
Herr Wowereit hat Wolf Biermann zum
Ehrenbürger der Stadt Berlin ernannt.

Gisela Steineckert
07.11.2014 14:12
Lonicera
unregistriert
RE: Über die Biermann-Legende Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Noch ein PK zum vorstehenden Text:

Ich möchte das nicht bösartig verstanden wissen, aber nach jedem Biermann-Auftritt ab Ende 1989 kam mir der Gedanke, ob dieser Mensch überhaupt richtig tickt oder vielleicht professionelle Hilfe braucht. Denkbar wäre ja, dass seine durch die Naziverfolgung gezeichnete Kindheit entsprechende Spuren in seiner Psyche hinterlassen hat. So viel Bösartigkeit und Obszönitäten - Fäkalsprache war da fast noch geschmeichelt! Ich fand das allein schon derart abstoßend, dass ich über die eigentlichen Inhalte gar nicht mehr nachdenken musste. Kann mir auch selbst heute noch nicht vorstellen, dass sich einigermaßen gebildete, zivilisierte Menschen damit jemals identifizierten.
Nach meinem Eindruck war Biermann außerdem in seiner DDR-Zeit nur relativ wenigen Bürgern bekannt. Sein kometenhafter "Aufstieg" begann erst, als die DDR ihn aussperrte und er sich den hoch erfreuten BRD-Oberen als williges Werkzeug gegen unseren sozialistischen Staat andiente. Diesen Bonus versteht er bis heute zu nutzen. Für mich bleibt er einer der Menschen, denen ich niemals begegnen möchte, weil sie mich einfach anekeln.
07.11.2014 17:44
Lonicera
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Biermann als Sankt Georg Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die 25ste Beerdigung der verstorbenen DDR

"Die TV-Übertragung des Bundestag-Festivals zum 25. Jahrestag des Mauerfalls begann stilecht mit einem Verhör Gregor Gysis zum Unrechtsstaat: Ob er denn nicht doch dafür sei, gegen den DDR-Unrechtsstaat zu sein, wollte der Blockwart von Phoenix-TV wissen und schloss seine Vorab-Inquisition mit einer Warnung an die LINKEN: Gleich wolle er doch mal sehen, ob die denn auch die Nationalhymne mitsingen würden. Das würde er ganz genau beobachten! Leider gab es keine Bilder von den Abgeordneten zur Hymne, und so wissen wir denn auch nicht, wer nach dem Nicht-Singen auf dem Phoenix-TV-Scheiterhaufen gelandet sein könnte.

Aber als das Ruhrkohle AG-Aufsichtsratsmitglied Norbert Lammert, das im Nebenberuf Bundestagspräsident ist, zur Eröffnung der 25-Jahre-Sitzung aus seinem Zylinder ein altes Karnickel holte, dass sich umgehend als Drachentöter ausgab, wurde es dann doch lustig. Denn Sänger Wolf Biermann, der fest behauptete, er sei hauptberuflich Drachentöter, musste noch vor dem Singen die "Drachenbrut", er meinte die Linkspartei, mit seiner eingelegten Lanze anpöbeln. ..."

Weiterlesen unter
http://www.rationalgalerie.de/home/biermann-als-sankt-georg.html

PK
Ulrich Gellermann hat im vorstehend verlinkten Text genau auf den Punkt gebracht, was man in der Gegenwart von Wolf Biermann erwarten müsste, sofern er denn "echt" wäre. Aber er ist lediglich ein aufgeblasener Ochsenfrosch, der sich wichtig macht und nur für sich selbst interessiert.
07.11.2014 18:07
Senna Senna ist männlich
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Ja ja. Elster und Senna sind ja ach sooooo böse Mods die so gerne jeden noch so kleinen Beitrag aus dem ehemaligen Osten aus dem Forum löschen. Ich kanns nicht mehr hören oder lesen. Hör doch endlich mit deinem Gejammer auf. Es nervt.

[satire]Langsam wünsche ich mir die innerdeutsche Grenze mit Mauer und Schiessbefehl zurück. Kein Gejammer mehr aus der Zone, denn Internet wäre für diese Leute (ausser die Parteiprominenz natürlich) verboten. Zumindest das posten in westlichen Foren wäre streng verboten, es werden dann staatlich kontrollierte Foren eingerichtet. Gewisse Blauhemden, die jetzt schon hier schreiben würden dann aber wohl weiterhin Zugang zum weltweiten Internet haben und nicht nur zum Margotnet. Streng kontrolliert durch die reaktivierte Stasi natürlich. Würde aber kein Spass machen mit veralteten Modem mit höchstens 9600 baud und dieses wird auch erst nach einer Wartezeit von 20 Jahren geliefert. [/satire]

Biermann gefällt mir seit dem Tag, als er im Westen mir offenen Armen empfangen wurde.

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Zitat:
Original von Senna[...]

Biermann gefällt mir seit dem Tag, als er im Westen mir offenen Armen empfangen wurde.


... manchmal ist die einzige Chance für einen Protestsong-Schreiber und Interpreten als Held in die Geschichte einzugehen: Anfang 40 als Kettenraucher an Herzinfarkt zu sterben. So, wie Wladimir Semjonowitsch Wyssozki das vorgemacht hat. Sonst kann es leicht passieren (wenn man zu lange "wartet"), dass dies, wogegen man protestierte, sich als Illusion herausstellt. Wäre Biermann in Paderborn oder Rüsselsheim geboren und aufgewachsen, hätte er - wenn überhaupt - gegen NATO, Pershings und sonst was gesungen. Sein großes Pech - er wuchs in der DDR auf.

Übrigens, Bob Dylan wurde vor nicht so langer Zeit von einem jungen US-Cop nachts in einer dunklen Straße "angesprochen". Er stellte sich vor und... der Polizist konnte mit dem Namen Bob Dylan nichts anfangen.


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Lonicera
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@Senna

"Und ewig nervt die Lonicera"  Wut  

Selten so gelacht, danke!  Top    lachen  

Aber leider, leider dachte ich gar nicht an bösartige, ossophobe Mods, (was ich von @Elster nie behaupten würde, vielmehr ganz im Gegenteil; und an Dir gibt es andere interessante Eigenschaften zu beobachten), sondern schlicht und einfach an die Forenregeln  Regeln  

Immerhin habt Ihr beiden bzw. Naugthy wegen Nichteinhaltung kürzlich Unmassen Postings gelöscht.

Und JAMMERN?  ratlos  
Da musst Du etwas aber vollkommen falsch verstehen  Moin  

Was war sonst noch? Naja, "Im Westen nichts Neues".  ja  

Aber immerhin erfreulich, dass Du wegen meiner "Jammerei" schöpferische Phantasie bewiesen hast.  Danke  

Dies bestätigt den Eindruck einer interessant strukturierten Persönlichkeit, welchen ich sehr gern noch ergänzen würde.

Also leg endlich mal r-i-c-h-t-i-g los und zeig, wer Du wirklich bist, Avanti!  Winken  
08.11.2014 02:22
Malin2
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Daumen hoch! RE: Doppelagent Steinmeier enttarnt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Augenrollen

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Malin2: 08.11.2014 10:35.

08.11.2014 10:34 Malin2 ist offline E-Mail an Malin2 senden Beiträge von Malin2 suchen Nehmen Sie Malin2 in Ihre Freundesliste auf
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RE: Doppelagent Steinmeier enttarnt Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Malin2
Augenrollen

Mensch Malin2 das ist doch
"Streng geheim". Lachen2 Lachen2 Lachen2
Codewort: "Eikonal".
Der BND sicherte das Projekt mit einer "Abschirmungsverfügung" ab.

http://www.sueddeutsche.de/politik/gehei...erung-1.2157432
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08.11.2014 10:49 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
Lonicera
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@don
Interessanter Artikel, und er stammt nicht mal aus der links-radikalen, -extremen oder "-randigen" Medienlandschaft!  Pfeiffen    Top  

--------------
Ich verlinke hier mal aus aktuellem Anlass einen Text, der im ersten Teil eine sachlich recht objektive Bilanz von 25 Jahren deutscher Einheit, vor allem in Bezug auf Ostdeutschland, zieht.

Dagegen entspricht der anschließende zweite Teil sowohl in Inhalten als auch Begrifflichkeiten nicht meinen eigenen Erkenntnissen/Überzeugungen.

Ich würde gern darüber diskutieren, doch dazu fehlen im Forum bislang leider ein paar überzeugte Trotzkisten. Aber was nicht ist, kann ja noch werden.  Zwinker2  


" ... Der Versuch, das Ende der DDR als freiheitliche Revolution zu verklären und die euphorische Stimmung anlässlich des Mauerfalls zu beschwören, dient vor allem einem Ziel: Er soll verhindern, dass nach einem Vierteljahrhundert eine nüchterne Bilanz der Wiedervereinigung gezogen und darüber nachgedacht wird, was im Herbst 1989 tatsächlich geschah. Je trüber die Gegenwart, je fortgeschrittener der soziale Zerfall der Gesellschaft, der Niedergang ihrer demokratischen Institutionen und die Rückkehr des Militarismus, desto heller soll sie im Licht einer „freiheitlichen Revolution“ erstrahlen.

Sozial war das Ende der DDR keine Revolution, sondern eine Konterrevolution. Mit dem Kapitalismus hielten auch Arbeitslosigkeit, krasse Ausbeutung, schreiende soziale Ungleichheit und bittere Armut wieder Einzug im Osten Deutschlands. ..."

Weiterlesen unter
http://www.wsws.org/de/articles/2014/11/08/25ja-n08.html
08.11.2014 11:47
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grenzenlose Freude??? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ja @Lonicera, so sieht das aus... ja
Keines der damaligen Probleme ist gelöst. Die Arbeiterklasse ist heute überall auf der Welt mit sinkenden Einkommen,
Arbeitslosigkeit, Sozialabbau, Staatsaufrüstung und Kriegsgefahr konfrontiert.

Die Diktatur der SED und der Stasi wurde nach der Wende durch die Diktatur der Banken und Konzerne abgelöst,
samt ihren gekauften Politikern, ihren gelenkten Medien und ihren rechtslastigen Geheimdiensten.

Rückblickend erscheint die DDR-Staatssicherheit neben der amerikanischen NSA und ihren deutschen Partnern, deren gewaltiges Überwachungsnetz
der Whistleblower Edward Snowden aufgedeckt hat, wie ein Amateurverein.
Das ehemalige Stasi-Hauptquartier an der Normannenstraße nimmt sich neben der neuerbauten BND-Zentrale an der Chausseestraße geradezu bescheiden aus.

Die Verfassungsschutzämter, die die Stasi im Innern ablösten, haben sich als Brutstätten des Rechtsextremismus entpuppt.
So hat das Bundesverfassungsgericht 2003 ein Verbot der rechtsextremen NPD abgelehnt, weil jeder siebte Funktionär
auf den Gehaltslisten des Verfassungsschutzes stand und es sich bei ihr „der Sache nach um eine Veranstaltung des Staates“ handelte.
Der thüringische Verfassungsschutz hat die rechtsextreme Szene des Landes,
aus der die Terrorgruppe NSU hervorging, mit Hunderttausenden Euro finanziert.
Die verheerendste Folge der kapitalistischen Wiedervereinigung ist die Rückkehr des deutschen Militarismus.

Weiterlesen unter
http://www.wsws.org/de/articles/2014/11/08/25ja-n08.html

Nur noch so am Rande...
Ekkehard Maaß, ein angeblicher Freund von Biermann hat sich über den Vogel so geäußert: "Biermann hat sich seit seiner Ausbürgerung kontinuierlich zum Antikommunisten entwickelt
und begrüßt heute regelmäßig imperialistische Militäreinsätze. Vogel2
Was war der Biermann denn vor seiner Ausbürgerung?
Ob Saebelzahnbiber das wohl weiß? Pfeiffen

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08.11.2014 14:58 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Senna
[satire]Langsam wünsche ich mir die innerdeutsche Grenze mit Mauer und Schiessbefehl zurück. Kein Gejammer mehr aus der Zone, denn Internet wäre für diese Leute (ausser die Parteiprominenz natürlich) verboten. Zumindest das posten in westlichen Foren wäre streng verboten, es werden dann staatlich kontrollierte Foren eingerichtet. Gewisse Blauhemden, die jetzt schon hier schreiben würden dann aber wohl weiterhin Zugang zum weltweiten Internet haben und nicht nur zum Margotnet. Streng kontrolliert durch die reaktivierte Stasi natürlich. Würde aber kein Spass machen mit veralteten Modem mit höchstens 9600 baud und dieses wird auch erst nach einer Wartezeit von 20 Jahren geliefert. [/satire]
Biermann gefällt mir seit dem Tag, als er im Westen mir offenen Armen empfangen wurde.

@Senna, da bist du nicht der Einzige der sich DIE Mauer wieder wünscht... Lachen2
(satire)Die Merkel wäre keine Bundeskanzlerin geworden, der Gauk wäre eventuell immernoch ein Prediger, natürlich nur in seiner Kirche...
Kohl wäre nicht der Kanzler der Einheit und Genscher hätte in Prag nichts verkünden können.
Biermann hätte vielleicht in Bonn einen Auftritt bekommen...Die Schweiz hätte vielleicht ihr Bankgeheimnis noch.(satire)
Angela Merkel wäre mit dem Vaterländischen Verdienstorden der DDR ausgezeichnet. Sie lieferte mit ihrer Grundlagenforschung wesentliche Beiträge zur Entwicklung der Halbleitertechnologie.
Was im Osten kaum bekannt ist: Nur drei Prozent der Westbürger würden im Falle eines Atomkrieges einen Platz in einem Bunker bekommen.

In Amerika spricht man in Bezug auf die DDR-Computerindustrie erstmals von der möglichen „Werkbank des Westens“. Namhafte Konzerne wie IBM lassen bald schon in der DDR produzieren,
um auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig zu bleiben.
24. März 2001
KGB-Chef Wladimir Putin warnt vor einem erstarkenden muslimischen Extremismus. Besondere Gefahr ginge von „Schläfern“ aus,
die auch in Westdeutschland wohnten.
Niemand nimmt ihn ernst, die CIA tut seine Äußerungen als „Propaganda“ ab.
Wie sähe die Welt aus, wenn die Mauer nicht gefallen wäre?
Ein nicht ganz abwegiges Gedankenspiel...
http://www.huffingtonpost.de/2014/11/08/...ref=mostpopular

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09.11.2014 10:12 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
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Rolf Hochhuth: "Gewaltakt namens Wiedervereinigung" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"... Die Treuhand war angetreten, nicht der DDR auf die Beine zu helfen, wie die Amerikaner absolut vorbildlich den Westdeutschen nach dem Hitlerkrieg, sondern sie kaputtzumachen und aufzulösen. Das ist der entscheidende Unterschied. Das geschah durch die brutale Enteignung der Ostdeutschen durch die Wirtschaftsbonzen in Westdeutschland. Potenzielle Konkurrenzbetriebe im Osten wurden vernichtet oder denen schutzlos ausgeliefert. Die BRD war eine feindliche Besatzungsmacht in der Ostzone. ..."


Lesen unter
http://www.heise.de/tp/artikel/43/43275/1.html

PK
Diese und andere Passagen beweisen Klarsicht.
Unverständlich ist mir dagegen, dass Hochhuths Text den Eindruck erweckt, als hätte nach seiner Meinung auch in der DDR irgend eine infame Ausbeutung der Massen stattgefunden.
Zu wessen Gunsten sollte das denn geschehen sein? Die privaten Konten der leitenden Funktionäre waren regelrecht mickrig im Vergleich zu den von Handwerkern, Bauern und privaten Unternehmern (die es immer noch gab). Und die Reparationen für die UdSSR waren zwar in den ersten Nachkriegsjahren (berechtigter Weise!) außerordentlich hart, aber im Jahre 1954 erfolgte von sowjetischer Seite ein Verzicht auf weitere Leistungen. Es kann also keine Rede davon sein, dass die DDR von "den Russen" bis aufs Letzte ausgenommen wurde.
Es ist ganz einfach so, dass alles unter oft schwierigsten Bedingungen (dazu zählen außer den Kriegs-und Reparationsfolgen vor allem westliche Boykotts, Embargos, Sabotageakte usw.) Erwirtschaftete der Bevölkerung zu Gute kam, beispielsweise in Leistungen, die wir als "zweite Lohntüte" bezeichneten - wie kostenlose ärztliche, Krankenhaus- und Arzneimittelversorgung, Bildung, Kultur, Sport, Kinderbetreuung und vieles andere mehr - mit denen die reiche BRD bereits damals nicht im Entferntesten mithalten konnte und heute schon gleich gar nicht kann.

Und weshalb die Ossis sich nicht gegen die Treuhandpraktiken und andere bundesdeutsche Gemeinheiten wehrten, ist doch auch kein Rätsel: Anders als ihre im Westen sozialisierten Brüder und Schwestern waren sie gewohnt, einander und sogar der Staatsmacht zu vertrauen - in hohem Maße vertrauensselig, und das unter angeblich ständiger brutaler Unterdrückung und einem Leben in Angstpsychosen?!
Alllein schon diese vorgefundene (und von Altbundesbürgern arg verspottete) Ossi-Mentalität führt doch, wie ich auch ifrgendwo schon mal geschrieben habe, alle Lügen über das "schreckliche" Leben in der DDR ad absurdum!

Übrigens - und das schreibe ich jetzt speziell für@Senna und @Antipode (falls sie je wieder hier reinschaut) - zielte die westliche Embargopolitik gegenüber der DDR sicher nicht zufällig unter vielem anderen auch auf etwas, das Euch beide bei Euren Kurzbesuchen in Ostberlin bzw.Karl-Marx-Stadt besonders negativ beeindruckt hat: das eintönige Grau der Häuserfassaden!
Es hatte bei uns - ganz im Gegensatz zur reichen BRD gestern und heute - zwar jeder wenigstens ein Dach über dem Kopf, aber dieses Grau - nein, d-a-s ging ja wohl gar nicht!
Gestern las ich, was u. a. auch auf der bundesdeutschen Embargoliste für, d.h. GEGEN die DDR stand: Hochwertige Fassadenfarben! Was für ein Zufall aber doch!

Sehr schade, dass Leute wie Rolf Hochhuth sich nicht auch mit DIESEN Zusammenhängen befassen, sondern ebenfalls immer noch Vorurteilen gegen die DDR "als solche" verhaftet bleiben.
09.11.2014 12:56
Lonicera
unregistriert
RE: Rolf Hochhuth: "Gewaltakt namens Wiedervereinigung" Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

P.S.
Im Zusammenhang mit "zweiter Lohntüte" muss man natürlich auch auf die ungaublich umfangreiche staatliche Subventionierung nicht nur der o. g. Leistungen, sondern vor allem von sagenhaft billigen Mieten sowie aller Dinge des täglichen Bedarfs - angefangen von Grundnahrungsmitteln bis zu Kinder-und Säiuglingsbedarf usw. verweisen. Einiges davon war aus heutiger Sicht übertrieben bzw. wirkte sogar kontraproduktiv - aber von "Böswilligkeit" oder gar "Ausbeutung" kann auch da wahrhaftig nicht die Rede sein!
09.11.2014 13:27
Lonicera
unregistriert
Lammerts Flüstertüte Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Biermanns Auftritt im Bundestag lässt wissen, wie sehr doch Sozialisten-Bashing zur Staatstugend gehört und dem Zeitgeist zur Hand geht

" ... Ausgerechnet Lammert, der sich sonst gern als geschmeidiger Kritiker der Regierung inszeniert und mit Intellektualität nicht zu geizen, sondern zu brillieren wünscht, schrumpft zum Bürokraten der Macht. Demaskierung hat etwas Eindrucksvolles, sobald sie sich für nichts zu schade ist. ..."

Lesen unter
https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/lammerts-fluestertuete

PK
Mit den Worten eines des Kommentars von Ratatörskr zum o.g. Text:

" ... Ich dachte zunächst, das kann doch nicht wahr sein, dass sich der Bundestagspräsident von einem alten hasstriefenden Kerl in die Pfanne hauen läßt. Ausgerechnet für diese Feierstunde im BT habe er ihn, den Marktschreier Biermänneken, bestellt! Und nun liefert Lammert seine stumme Zustimmung zu dieser Offenbarung die ihn, den Hausherrn, als "Gleichgesinnten" ins Boot nimmt! ...

Lammert schuldet der Die Linke eine überzeugende Entschuldigung, wenn er selbst noch diese Blamage unbeschadet überstehen will!

BIERMANNS VATER BEZAHLTE SEINE ÜBERZEUGUNG MIT SEINEM LEBEN.

VIELLEICHT HÄTTE ER SONST MIT AUF DER BANK DER VON SEINEM SOHN SO GESCHMÄHTEN GESESSEN UND ERLEBT, WIE SEIN SOHN DEN VATER VERRIET!

SCHÄMEN SIE SICH, WOLF BIERMANN, VOR IHREM VATER!"
10.11.2014 17:18
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Und ich dachte schon, huch, gar kein Biermann-Gegeifer hier im Forum? Unmöglich! Gott sei Dank habe ich hier noch reingelesen!

Zum Gegeifer selbst: Wie stehts eigentlich grade bei der Schach-WM?

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Nuapurista kuulu se polokan tahti jalakani pohjii kutkutti. Ievan äiti se tyttöösä vahti vaan kyllähän Ieva sen jutkutti, sillä ei meitä silloin kiellot haittaa kun myö tanssimme laiasta laitaan.Salivili hipput tupput täppyt äppyt tipput hilijalleen.
12.11.2014 22:27 WitzBolt ist offline E-Mail an WitzBolt senden Beiträge von WitzBolt suchen Nehmen Sie WitzBolt in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von WitzBolt
Und ich dachte schon, huch, gar kein Biermann-Gegeifer hier im Forum? Unmöglich! Gott sei Dank habe ich hier noch reingelesen!

Zum Gegeifer selbst: Wie stehts eigentlich grade bei der Schach-WM?


... 1 : 0 für Putin?


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"Eine nicht manipulierte Lotterie ist in deinem Land leider nicht verfügbar!"
13.11.2014 02:27 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
Lonicera
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Getürkte Statistiken Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Wie Regierungen sich rund um den Globus schönrechnen

Sind die Wachstumszahlen in den USA getürkt? Erzählt die US-Delegation beim G20-Gipfel in Australien an diesem Wochenende Märchen, wenn sie sich damit brüstet, ihr Land wäre derzeit die einzige wirtschaftliche Zugmaschine auf dem Planten? Die Zweifel am Zahlenwerk wachsen. Und sie werden immer lauter geäußert.

Lesen unter

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/markus-gaertner/getu
erkte-statistiken-wie-regierungen-sich-rund-um-den-globus-schoenrechnen.htm
l;jsessionid=17FB7A2CB684FB762ED3455F3079D9F9

PK
Ein, wie ich finde, besonders nettes Beispiel:

" ... Seit dem Sommer bezieht die Europäische Union Sex und Drogen in ihre Berechnung des Bruttoinlandsproduktes mit ein.
Italien berücksichtigt schon seit 2013 Drogenhandel, Schmuggel, Prostitution und die Geschäfte der Mafia in der Statistik. Die neue Zählweise ließ die Wirtschaftsleistung auf einen Schlag um 170 Milliarden Euro steigen, was elf Prozent des BIP entspricht. ..."
 Lachen2  
17.11.2014 10:15
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