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Manipulationen der Woche

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Zum Ende der Seite springen Manipulationen der Woche
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Lonicera
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Ulfkottes „Gekaufte Journalisten“ Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

ist ein spannender Titel und ein enttäuschendes Buch,
meint ALBRECHT MÜLLER, Herausgeber der NachDenkSeiten

" ... Weil ich selbst schon vor 45 Jahren Zeuge des Kaufs von Journalisten geworden bin, warte ich seit jenem Jahr 1969 darauf, dass Ross und Reiter genannt werden. Ulfkotte nennt leider kaum neue Rösser und neue Reiter. ..."

Müllers zusammenfassende Meinung:
"Autor Ulfkotte schildert einige interessante Fälle von Käuflichkeit von Publizisten. Diese gründen vor allem auf eigener Erfahrung. Diese Passagen sind lesenswert. Er berichtet dann weiter über Vorgänge und Netzwerke, die schon seit längerem bekannt sind, die man also nicht seinen Recherchen und seinen Analysen zuschreiben kann. Ansonsten ist das Buch voll von Widersprüchen der skizzierten Art und von sonderbaren Bewertungen und Urteilen. ..."

Gesamte Rezension lesen unter
http://www.nachdenkseiten.de/?p=23539#more-23539

PK
Ich habe den Eindruck, dass Albrecht Müller sein Urteil nicht leichtfertig gefällt hat, und auch seine Beispiele für schwer wiegende Fälle von gekauftem Journalismus, die von Herrn Ulfkotte aus unerfindlichen Gründen nicht untersucht/erwähnt wurden, sind interessant.
Zu den "sonderbaren Bewertungen und Urteilen" gehört dann jedenfalls auch, dass nach Meinung Ulfkottes die deutschen Medien von "zumeist linksgestrickten Redaktionen" beherrscht würden. Auf so eine Idee muss man erst mal kommen! Lachen2  
12.10.2014 17:27
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RE: Ebola in Spanien Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Lonicera
P.S.
Dort wo die Sternchen stehen, hatte ich S-c-h-l-a-m-p-e-r-e-i-e-n geschrieben, das ist doch wohl erlaubt, oder?

S-c-h-l-a-m-p-e wird zensiert Zwinker2

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12.10.2014 21:38 Rottenmaier ist offline E-Mail an Rottenmaier senden Beiträge von Rottenmaier suchen Nehmen Sie Rottenmaier in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Lonicera
"Eine Reihe von Lesern haben Berichte darüber gelesen, dass die CIA in Westafrika gerade vor dem Ebola-Ausbruch besonders aktiv war, andere haben Berichte gelesen, nach denen der neue Ebola-Stamm eine zur Waffe umgemodelte Version ist, die auch über Luft und Oberflächenkontakt verbreitet wird. Einige Leser verlangen von mir, dass ich diese Berichte bestätige oder widerlege, andere wollen wissen, ob das Eine Prozent oder die Bilderberger damit begonnen haben, die überzählige Bevölkerung auszurotten. ..."

http://www.antikrieg.com/aktuell/2014_10_11_noch.htm

PK
Der Autor, PAUL CRAIG ROBERTS, war immerhin mal stellvertretender Justizminister der USA. Er weiß also, worüber er schreibt.



Zitat:
Original von Senna
Lasst uns doch mal nachschauen, wer das Patent auf dem Ebola Virus besitzt.

Click

Was für eine Überraschung! Als Erfinder sind Regierungsangestellte des Centers for Disease Control eingetragen. Ursprünglicher Bevollmächtigter: The Government of the US as Represented by the Secretary of the Dept.of Health and Human Services


... ein wirklich schönes Beispiel dafür, wie sich zwei Foristen ergänzen können.


Stresstest - "Großraum Krefeld"

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"Eine nicht manipulierte Lotterie ist in deinem Land leider nicht verfügbar!"
12.10.2014 22:33 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
Lonicera
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 ja   Das passiert des öfteren, nur merkt das der andere Forist leider nicht.

Kein Wunder, denn

ORIGINAL VON SENNA:

" ... Die von dir und den Deinen geposteten Artikel lese ich nur noch quer, da sie meiner Meinung diametral entgegen liegen. Ich prüfe sie auf Forenverträglichkeit. Mehr nicht. ..."  Pfeiffen  
13.10.2014 14:08
don
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Hab leider keine Zeit...

Der "Schwarze Tod" hieß Ebola

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensc...a-a-146681.html

Mehr auf SPIEGEL ONLINE
Manipuliert: Forscher basteln neues Ebola-Virus (01.02.2001)
Killerviren aus dem Labor: Mörderische Wissenschaft (12.01.2001)
Pest: Rückkehr des Schwarzen Todes? (09.07.1999)

__________________
Nemo me impune lacessit...
13.10.2014 15:43 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
Lonicera
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Ebola – die Katastrophe hinter der Katastrophe und der erbärmliche Zynismus Deutschlands Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

" ... Wir Deutsche betreiben gerne Nabelschau und sehen die Welt aus deutscher Perspektive. Und da ist es nun einmal „wichtiger“, dass in Leipzig ein aus Westafrika ausgeflogener Uno-Mitarbeiter an den Folgen von Ebola verstorben ist, als auf die Folgen der Seuche in einer ohnehin vergessenen Ecke der Welt aufmerksam zu machen. ... Um wenigstens ein wenig Interesse und Empathie zu wecken, sollte man sich folgende Zahlen vor Augen halten: Wenn man das Worst-Case-Szenario der US-Regierungsorganisation CDC auf das bevölkerungsreiche Deutschland übertragen würde, dann hieße dies, das bis Ende Januar nächsten Jahres in Deutschland mehr als 11 Millionen Menschen an der Seuche sterben würden. ..."

Lesen unter
http://www.nachdenkseiten.de/?p=23600#more-23600

PK
Mit den abschließenden Worten des Verfassers JENS BERGER

" ... Geradezu erbärmlich ist vor allem die kaum vorhandene Hilfe der deutschen Regierung.
17 Mio. Euro, 50 Feldbetten und jede Menge heißer Luft – mehr hat Afrika aus dem reichen Deutschland offenbar nicht zu erwarten.
Was soll das ganze dumme Gerede von einem Deutschland, das „nicht abseits stehen darf“ und „internationale Verantwortung tragen muss“?
Offenbar versteht die politische Elite unter „internationaler Verantwortung“ lediglich das Führen von Kriegen und den Export von Waffen.
Afrika ist weit weg. Wenn dort hunderttausende Menschen sterben und die gesamte Region destabilisiert wird, interessiert dies im politischen Berlin – verzeihen Sie mir bitte die derbe Ausdrucksweise – keine Sau.
Das ist erbärmlich, das ist schäbig, das ist im höchsten Maße zynisch.
Manchmal muss man sich wirklich schämen, ein Deutscher zu sein."
15.10.2014 19:01
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RE: Ebola – die Katastrophe hinter der Katastrophe und der erbärmliche Zynismus Deutschlands Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Lonicera
" ... Wir Deutsche betreiben gerne Nabelschau und sehen die Welt aus deutscher Perspektive. Und da ist es nun einmal „wichtiger“, dass in Leipzig ein aus Westafrika ausgeflogener Uno-Mitarbeiter an den Folgen von Ebola verstorben ist, als auf die Folgen der Seuche in einer ohnehin vergessenen Ecke der Welt aufmerksam zu machen. ... Um wenigstens ein wenig Interesse und Empathie zu wecken, sollte man sich folgende Zahlen vor Augen halten: Wenn man das Worst-Case-Szenario der US-Regierungsorganisation CDC auf das bevölkerungsreiche Deutschland übertragen würde, dann hieße dies, das bis Ende Januar nächsten Jahres in Deutschland mehr als 11 Millionen Menschen an der Seuche sterben würden. ..."

Lesen unter
http://www.nachdenkseiten.de/?p=23600#more-23600

PK
Mit den abschließenden Worten des Verfassers JENS BERGER

" ... Geradezu erbärmlich ist vor allem die kaum vorhandene Hilfe der deutschen Regierung.
17 Mio. Euro, 50 Feldbetten und jede Menge heißer Luft – mehr hat Afrika aus dem reichen Deutschland offenbar nicht zu erwarten.
Was soll das ganze dumme Gerede von einem Deutschland, das „nicht abseits stehen darf“ und „internationale Verantwortung tragen muss“?
Offenbar versteht die politische Elite unter „internationaler Verantwortung“ lediglich das Führen von Kriegen und den Export von Waffen.
Afrika ist weit weg. Wenn dort hunderttausende Menschen sterben und die gesamte Region destabilisiert wird, interessiert dies im politischen Berlin – verzeihen Sie mir bitte die derbe Ausdrucksweise – keine Sau.
Das ist erbärmlich, das ist schäbig, das ist im höchsten Maße zynisch.
Manchmal muss man sich wirklich schämen, ein Deutscher zu sein."


... folgenden Hirnfurz findet man im einem Artikel zum Thema: Ebola, im Blog new.euro-med.dk:

“Falls ich reinkarniert werde, möchte ich als ein tödliches Vrus zurückkehren, um etwas zur Lösung der Übervölkerung beizutragen" - Prince Philip 1988 vor der Deutschen Presse- Agentur.

("In the event that I am reincarnated, I would like to return as a deadly virus, to contribute something to solving overpopulation" - 1988)

http://www.theguardian.com/lifeandstyle/...y-prince-philip

In der Einleitung dieses informativen Artikels lesen wir:

"Der Evolutionsökologe, Dr. Eric R. Pianka, der Universität von Texas, hielt auf der 109. Tagung der Texas Academy of Science an der Lamar University in Beaumont, Texas, eine Ansprache, nachdem die Akademie ihn als hervorragenden Texas-Wissenschaftler ausgezeichnet hatte. Er wurde mit stehenden Ovationen begrüsst, nachdem er sich für die Vernichtung von 90 Prozent der Bevölkerung der Erde durch ein luft-befördertes Ebola-Virus ausgesprochen hatte."

http://new.euro-med.dk/20141013-ebola-an...e-world-p-2.php

Als Ergänzung zwei weitere Links. In der größten Zeitung von Liberia, Daily Observer, schreibt Dr. Cyril Broderick, dass der Ebola-Virus absichtlich kreiert wurde und Westafrika als Versuchsland dafür benutzt wird:

http://www.liberianobserver.com/security...euticals-us-dod

Der ehemalige Herausgeber von The Japan Times Weekly in Tokio und Pacific News Service in San Francisco,Yoichi Shimatsu, meint in seinem Bericht in GNN Liberia, die Verbreitung von Ebola stehe in Zusammenhang mit den Impf-Kampagnen:

http://www.gnnliberia.com/articles/2014/...lusive-rensecom


Stresstest - "Großraum Krefeld"

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16.10.2014 18:04 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
Lonicera
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Australische Flüchtlingspolitik Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

PK
Ich bin zwar kein Mitglied mehr, lese aber natürlich immer noch in anderen Threads mit. So diesmal die Debatte über die australische Flüchtlingspolitik.

Es war nicht schwer, dazu einen halbwegs aktuellen und aussagekräftigen Artikel zu finden.

" ... Regierungsangaben zufolge wurden im Zeitraum von Juli 2012 bis Juli 2013 etwa 18.100 Asylanträge von Bootsflüchtlingen gestellt, die vor allem aus Sri Lanka, Iran, Afghanistan, Pakistan und dem Irak kamen. ... Gemäß Regierungsangaben wurden ... rund 70 % der zwischen Juli 2012 und Juli 2013 über den Seeweg nach Australien eingereisten Menschen als Flüchtlinge anerkannt. ..."

Was ich insgesamt so verstehe, dass es sich entgegen @Elsters Vermutung auch in Australien bei der Mehrzahl um "echte" und nicht um "Wohlstands"-Flüchtlinge handelt.

Lesenswerter, sachlicher Text unter
http://www.migration-info.de/artikel/2014-05-15/australien-neue-regierung-s
etzt-abschreckende-asylpolitik
19.10.2014 06:23
Lonicera
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Und nochmals zum Thema Flüchtlinge in Australien

Zitat @Elster über Pakistan und Afghanistan:

"Der einzige Krieg der in diesen beiden Ländern herrscht ist der Drogenkrieg und es sind die ewigen Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen Volksgruppen bei dem es aber letztlich auch nur um Macht und Einfluss geht."

--------
Das ist auch wieder so eine m.E. allzu leicht geschriebene Formulierung. Letztlich ist es doch egal, wo die Ursachen der lebensbedrohlichen Zustände liegen, vor denen die einfachen Menschen massenhaft flüchten, kriminellen Schleuserbanden ihre letzte Habe opfern und auch auf dem Meer Gevatter Tod ins Auge schauen müssen. Denn Drogenbarone und mächtige Kriegsherren findet man gewiss nicht unter den Bootsflüchtlingen.
Und - nicht zu vergessen - in beiden Ländern fliegen die USA immer noch fast täglich rücksihtslose Drohnenangriffe, deren Opfer sehr häufig Zivilisten sind.

Ich habe mal ganz auf die Schnelle einige Artikel rausgesucht, FALLS sich jemand doch näher über die gegenwärtige Sicherheitslage in Sri Lanka, Pakistan und Afghanistan informieren will:

http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Sri-Lanka/common.html

https://www.jungewelt.de/ausland/schusswechsel-zwischen-indien-und-pakistan


http://www.auswaertiges-amt.de/DE/Laenderinformationen/00-SiHi/AfghanistanS
icherheit.html

http://www.spiegel.de/politik/ausland/afghanistan-taliban-toeten-soldaten-
a-996893.html

https://www.jungewelt.de/ausland/afghanistan-tote-und-verletzte-nach-anschl
%C3%A4gen
19.10.2014 07:20
Waldi Waldi ist männlich
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@Admins:

Warum darf man "********reien" nicht schreiben?
Weil "********" darin vorkommt?

Warum darf man "Hirnfurz" schreiben?


Der Waldi
19.10.2014 11:04 Waldi ist offline E-Mail an Waldi senden Beiträge von Waldi suchen Nehmen Sie Waldi in Ihre Freundesliste auf
Senna Senna ist männlich
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Dieses Wort wurde während einer der letzten BB Staffeln auf den Index gesetzt. Es war damals so, dass einige weibliche Bewohnerinnen im Haus waren, die sich nichts geschenkt haben. Die Fan-Fraktionen im Forum haben sich dann entsprechend verhalten und mit diesem Begriff nur so um sich geworden. Die damaligen Admins haben sich dann dafür entschieden, dieses Wort auszusternen.

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Mietobjekt Arbeitsmotivation

19.10.2014 13:34 Senna ist offline E-Mail an Senna senden Homepage von Senna Beiträge von Senna suchen Nehmen Sie Senna in Ihre Freundesliste auf
Lonicera
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Halluzinatiionen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

ARD- und Focus-Tiefflieger halluzinieren Russland im NATO-Luftraum

Der NATO-Staat Estland hatte sich Anfang des Jahres in Washington und Brüssel unbeliebt gemacht. Premierminister Paet bestätigte nämlich, jenes Gespräch sei authentisch in welchem er sagt, die Scharfschützen vom Maidan hätten auf Polizei und die Kämpfer des Maidan geschossen: „Nun wird immer offensichtlicher, daß hinter diesen Scharfschützen nicht Janukowitsch, sondern jemand aus der neuen Koalition steckt.“.

Seit Monaten erleben wir, wie schier verzweifelte Dilettanten in Regimen und Medien der NATO-Staaten versuchen, Rußland am Zeug zu flicken. ..."

Weiterlesen unter
http://politik-im-spiegel.de/ard-und-focus-tiefflieger-halluzinieren-russla
nd-im-nato-luftraum/#more-21348

PK
Es ist doch immer wieder dieselbe uralte Masche: Erst riesengroße "Sensationsmeldungen" und später unauffällige Dementis oder Schweigen im Walde.
23.10.2014 16:36
Lonicera
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Der ordinäre Kohl Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Das war nun freilich eine sensationelle Enthüllung, die sofort auf den Titel des unterelbischen Blome-Magazins musste: »Frau Merkel konnte ja nicht richtig mit Messer und Gabel essen. Sie lungerte sich bei den Staatsessen herum, so dass ich sie mehrfach zur Ordnung rufen musste.« (Spiegel, Heft 41/2014) Genialisch formuliert nicht nur das ungewöhnliche, wenn auch masturbatorisch sehr aussagekräftige »sich« in Zusammenhang mit »lungern«, das wiederum 1885 im Deutschen Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm definiert wurde als »gierig sein, auf gelegenheit lauern, seine lüsternheit zu befriedigen«, beachtlich auch die ungestüme Offenheit, mit der unser großer Pfälzer ausspricht, warum sein Mädchen zu diesem Zwecke Messer und Gabel nicht benutzte.
Auch Helmut Kohl selbst, das aber verschweigt der Spiegel (und seine Quelle), hatte in seinen Lehrjahren Probleme im Umgang mit dem jeweils richtigen Besteck. ..."

Weiterlesen unter
https://www.jungewelt.de/thema/der-ordin%C3%A4re-kohl

PK
Eine äußerst sachkundige, aufschlussreiche und trotzdem unterhaltsame Rezension des bekannten Journalisten und Historikers Otto Köhler!
Danach müssten manche Leute eigentlich um einige Illúsionen ärmer sein - und dies sowohl im Hinblick auf Herrn Kohl samt seinen Mitstreitern als auch auf die so genannte "friedliche Revolution in der DDR" und die nachfolgende Entwicklung.
Sehr lesenswert!
24.10.2014 19:36
Lonicera
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Gab es da ein U-Boot in Schweden? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Man hat davon gehört, dass Schweden ein „U-Boot“ jagt, und dass es sich „angeblich um ein russisches handelt“.

Weiterlesen unter
http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Schweden1/u-boot.html

Nachbemerkung der AG Friedensforschung:
Am 25. Oktober 2014 meldeten die Medien, dass die schwedische Regierung die Suche nach dem angeblichen U-Boot ohne Ergebnis abgeblasen hat. War also wieder nichts mit einem russischen U-Boot, der in schwedischem Hoheitsgewässer spioniert oder andere böse Dinge im Schilde führt! Eine ähnliche Geschichte erlebte die Welt 1981/82 und danach fast im Jahrestakt. Gefunden wurde nie etwas.
Die U-Boot-Jagd fand just in den Tagen statt, als im schwedischen Parlament die neue Militärvorlage diskutiert wurde. Konservative Rüstungsbefürworter nutzen den Vorfall, um mehr Geld für das Militär zu fordern. Und was passiert? Im Haushaltsentwurf vom 22. Oktober sind zusätzliche Millionen für das Militär eingesetzt worden.
Das war's wohl.

PK
Leider war's das nicht. Denn viel schwerer wiegt nach meiner Auffassung der Eindruck, den auch diese Aktion weltweit hinterlassen hat: "Obama hat Recht, die größten Gefahren für uns alle gehen von Ebola, Russland und IS aus!"
26.10.2014 05:26
Stresstest Stresstest ist männlich
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RE: Gab es da ein U-Boot in Schweden? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Lonicera
"Man hat davon gehört, dass Schweden ein „U-Boot“ jagt, und dass es sich „angeblich um ein russisches handelt“.

Weiterlesen unter
http://www.ag-friedensforschung.de/regio...en1/u-boot.html

Nachbemerkung der AG Friedensforschung:
Am 25. Oktober 2014 meldeten die Medien, dass die schwedische Regierung die Suche nach dem angeblichen U-Boot ohne Ergebnis abgeblasen hat. [...]
Die U-Boot-Jagd fand just in den Tagen statt, als im schwedischen Parlament die neue Militärvorlage diskutiert wurde. Konservative Rüstungsbefürworter nutzen den Vorfall, um mehr Geld für das Militär zu fordern. Und was passiert? Im Haushaltsentwurf vom 22. Oktober sind zusätzliche Millionen für das Militär eingesetzt worden.
Das war's wohl.

PK
Leider war's das nicht. Denn viel schwerer wiegt nach meiner Auffassung der Eindruck, den auch diese Aktion weltweit hinterlassen hat: "Obama hat Recht, die größten Gefahren für uns alle gehen von Ebola, Russland und IS aus!"


... als eine Art Antwort auf Obamas: "Die größten Gefahren für die Welt gehen von Russland, Ebola und IS aus", die große Rede von V. Putin für eine humanere Welt beim Treffen des "Waldai Clubs" 2014:

"Verehrte Kollegen! Meine Damen und Herren, liebe Freunde! Ich freue mich, Sie auf der 11. Konferenz des Diskussionsklubs “Waldai” zu begrüßen.

Es wurde hier schon gesagt, dass es in diesem Jahr neue Mit-Organisatoren des Klubs gibt. Darunter sind russische Nichtregierungsorganisationen und Fachverbände, führende Universitäten. Außerdem wurde die Idee eingebracht, außer den rein russischen Fragen auch Fragen der globalen Politik und Wirtschaft zur Besprechung einzubringen.[...]

In diesem Zusammenhang möchte ich sagen, dass ich Sie auch nicht enttäuschen werde: ich werde direkt und offen sprechen. Einige Dinge werden Ihnen möglicherweise zu hart erscheinen. Aber wenn wir nicht offen und direkt, ehrlich sagen, was wir wirklich und in Wahrheit denken, dann hat es keinen Sinn, uns in einem solchen Format zusammenzufinden. [...]

Das Thema des heutigen Treffens, der Diskussionen, die hier stattfanden, wurde schon benannt: “Neue Spielregeln oder Spiel ohne Regeln”. [...]

Sicher, viele der Mechanismen, die der Weltordnung zugrunde liegen, sind vor schon ziemlich langer Zeit entstanden, einschließlich – und vor allem – als Resultat des Zweiten Weltkriegs. Die Stabilität dieses Systems gründete übrigens nicht nur auf einer Kräftebalance, und das möchte ich auch unterstreichen, nicht nur auf dem Recht der Sieger, sondern auch darauf, dass die “Gründerväter” dieses Sicherheitssystems einander in Achtung begegneten, und nicht versucht haben, sich alles einzuverleiben, sondern miteinander geredet haben. [...]

Allerdings haben die Vereinigten Staaten, die sich zu den Siegern des Kalten Kriegs erklärt haben, wie ich meine selbstsicher angenommen, dass daran einfach kein Bedarf besteht. Und anstelle der Einrichtung einer neuen Balance der Kräfte, die eine unabdingbare Voraussetzung für Ordnung und Sicherheit ist, wurden ganz im Gegenteil Schritte unternommen, die zu einer enormen Vertiefung des Ungleichgewichts führten. [...]

Objektivität und Gerechtigkeit wurden der politischen Zweckmäßigkeit geopfert. Rechtliche Normen wurden durch willkürliche Interpretationen und befangene Urteile ersetzt. Dabei gestattete es die totale Kontrolle über die globalen Massenmedien auf Wunsch Weiß für Schwarz, und Schwarz für Weiß auszugeben. [...]

Lassen Sie uns die Frage aufwerfen, inwieweit es für uns annehmbar, sicher und angenehm ist, in einer solchen Welt zu leben, inwieweit eine solche Welt gerecht und vernünftig ist. [...]"


http://www.chartophylakeion.de/blog/2014...4/#.VE0BC1elit-


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26.10.2014 15:38 Stresstest ist offline E-Mail an Stresstest senden Beiträge von Stresstest suchen Nehmen Sie Stresstest in Ihre Freundesliste auf
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Es war Ove, der Fischer Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Die Suche nach einem russischen U-Boot vor Stockholm erweist sich im Nachhinein als eine Farce: Ein russischer Spezialkämpfer wurde enttarnt - es handelte sich um einen harmlosen Fischer namens Ove. Eine bewaffnete Einheit flog auf - es war ein Reporter-Team der Zeitung Dagens Nyheter. ...

Jedenfalls war die U-Boot-Jagd der schwedischen Marine die größte Militär-Aktion des Landes seit dem Ende des Kalten Kriegs. Die fast zweitägige PR-Aktion für einen höheren Verteidigungshaushalt hat die schwedischen Steuerzahler 2,2 Millionen Euro gekostet.

Lesen unter
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/25/schwedische-u-boot-ja
eger-blamiert-es-war-ove-der-fischer/

PK
Und das nehmen die lieben Schweden einfach so hin? Wahrlich ein freundliches Völkchen  Augenrollen  
27.10.2014 12:55
Lonicera
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BP Gauck: Versuchte Meinungsmanipulation Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Dazu fand ich eben in der morgigen jW einen Leserbrief aus Essen, der meine volle Zustimmung besitzt  Top  

"Brachiale Einmischung
Zu jW vom 3. November: »Gauck stellt
Vertrauensfrage«

"Gauck äußerte im TV »Zweifel an der demokratischen Zuverlässigkeit der Linkspartei«.
Ich habe angesichts der brachialen Einmischung in das politische Tagesgeschäft Zweifel an der Eignung des Herrn Gauck als Bundespräsidenten.

Gauck sagt: »Na ja, Menschen, die die DDR erlebt haben und in meinem Alter sind, die müssen sich schon ganz schön anstrengen, um dies zu akzeptieren.«

Na ja, Menschen, die die ehemalige BRD mit ihrem Antikommunismus als Staatsräson erlebt haben und in meinem Alter sind, die müssen sich ganz schön anstrengen, um diesen antikommunistischen verbalen Amokläufer zu tolerieren.

Gauck stellt die rhetorische Frage: »Ist die Partei, die da den Ministerpräsidenten stellen wird, tatsächlich schon so weit weg von den Vorstellungen, die die SED einst hatte (…)?«

Ich frage: Ist Gauck schon so weit weg von den Vorstellungen, die sein Vater einst hatte, der (laut Online-Lexikon) als NSDAP-Mitglied seit 1934 als Offizier der faschistischen Besatzungsarmee im polnischen Gdynia tätig war?"

Heinz-W. Hammer, Essen
05.11.2014 20:06
Lonicera
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Über die Biermann-Legende Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

PK
Nachdem ich mir eben den "historischen" Auftritt Wolf Biermanns im Bundestag angetan habe (m.E. weitgehend sinnfreies Geschwätz und ein Lied, das eher auf die Verhältnisse in der heutigen BRD als der "ehemaligen" DDR zutrifft), fiel mir ein bemerkenswerter Bericht der bekannten DDR-Schriftstellerin GISELA STEINECKERT ein, die diesen Herren einst sehr gut gekannt hat. Sie beschreibt ihn, zurückhaltend gesagt, als charakterlich ziemlich unerfreulich. Ich setze den vollständigen Text mal in Fortsetzungen hier rein, da er im Mai-RotFuchs-Extra erschienen und nicht direkt zu verlinken ist. Da @Senna oder @Elster dies evtl. löschen werden (obwohl garantiert weder RotFuchs noch G. Steineckert Einwände gegen mein Tun haben), für besonders Interessierte hier trotzdem die Anleitung zum Auffinden des Berichts:

Link zum RotFuchs Archiv:
http://www.rotfuchs.net/zeitung/archiv.html
Danach RotFuchs Extra Mai 2014 anklicken (PDF)


"Anfang der sechziger Jahre bekam ich
einen neuen Freund. Damals war ich
leicht zu begeistern, und der neue Freund
bot dafür Anlässe. Wolf Biermann kam
als junger Kommunist aus Hamburg in
das bessere Deutschland, zunächst als
Gast, dann als Bürger, stellte sich also
unter die Gesetze dieses Landes – was
für eine begeisternde Entscheidung!
Damit alles so schön blieb, brauchte er
gute Freunde. Wir liebten Lieder und die
anderen schönen Künste, waren beide
begabte Wichtigtuer am Anfang einer
möglichen Karriere, also schwelgten wir
in Plänen und setzten einige um. Der
Barde war klein, dicklich und verfressen,
für einen Studenten – Wunschstudium:
Philosophie! – nichts Besonderes
an unserem beliebten Freitisch.
Es gab viele Gründe, den begabten Neuen
zu verteidigen, auch gegen Mahner, die
ihn zu frech, obszön und anmaßend
nannten, auch unerträglich eitel.
Das war er freilich. Aber die Mauer war
gebaut, ihre Nötigkeit eingesehen, jedenfalls
von uns. Wir fanden nur, daß es
enger wurde, ideologisch, geistig und
kulturell. Das hatten wir uns anders
erhofft. Frischer Wind tat gut, und es
hätte doch ein wenig entspannter sein
können. Denn nun hauten die Absolventen
nach teurer Ausbildung nicht mehr
sofort ab, wir wurden nicht mehr alltäglich
ausverkauft, und nach draußen
funktionierte der antifaschistische
Schutzwall fast perfekt. Nach innen, rein
zu uns, konnte allerdings nahezu jeder.
Eben auch dieser junge Kommunist aus
Hamburg, der einzige Sohn eines ermordeten
jüdischen Widerstandskämpfers.
Welch ein „Enkel“ für unsere alten, oft
einsam gewordenen Antifaschisten, Politiker
wie Künstler.
Wir dachten nicht darüber nach, als er
sofort eine komfortable Wohnung bekam,
eine, die später für eine große Familie
reichte.
Sein Auto hatte er mitgebracht, er verdankte
es sicher Emma, seiner lebensstarken
Mutter, deren einzige schwache
Stelle die Liebe zum Sohn war.
Ich lernte diesen jungen Wolf kennen, als
ich mir für eine Anthologie ein paar Liebesgedichte
aussuchen wollte. Das war
wichtig, denn Liebesgedichte waren
gerade als überflüssig ausgegeben worden:
kleinbürgerlich, Liebe ist schließlich
Privatsache, so wie Kleingarten, wir brauchen
revolutionäre Begeisterung unserer
Künstler, nicht sentimentales Rumdichten
über Gefühle. So etwa hatte es auch in
der „Neuen Deutschen Literatur“ gestanden.
Dagegen wollte ich etwas tun. Und
es kam auch zu einer ersten Auflage, mit
Texten von sechzehn Dichtern der DDR,
von Maurer bis Biermann, und Werken
unserer Maler und Zeichner. An einer
Grafik von Harald Metzkes und einem
Gedicht von Biermann ist die zweite Auflage
gescheitert. Ich machte mich sofort
an die Arbeit für ein neues Buch zum selben
Thema, diesmal ohne Gedichte von
Biermann. Warum? Darum geht es, das
ist die Geschichte. Aber ich bin noch bei
der Freundschaft.
Wir haben in der Belforter Straße in Berlin
einen Saal ausgebuddelt, mit Schippe
und Besen. Ronald Paris war dabei, Heinz
Kahlau, auch Biermann, der sang zu unserer
Arbeit. An viele andere Helfer kann
ich mich namentlich nicht mehr sicher
erinnern.
07.11.2014 14:03
Lonicera
unregistriert
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Wir führten die Erstpremiere des Stückes
„Der Schuhu und die Prinzessin“ von Peter
Hacks auf. Es war ein großer Erfolg, so
wie unsere Freundschaft mit Biermann.
Wir hörten oft das jeweils neue Lied als
Erste und bewahrten es auf Band. Die
U-Bahn in der Schönhauser ist darauf zu
hören, und unser Beifall, unser „Bravo“.
Heinz Kahlau und ich organisierten in
Herbert Sandbergs Veranda ein vormittägliches
Sonderkonzert mit Manfred
Krug, Wolf Biermann und Perry Friedman.
Illustres Publikum sollte Ruhm verbreiten.
Krug und Biermann konnten sich sofort
nicht ausstehen. Platzhirsche, die den
anderen als Dieb der Zeit für eigene Darbietung
sahen. Das blieb auch. Sie wußten
damals ja noch nicht, daß Biermann
einmal den Nagel bieten würde, an den
sich der eigene Hut hängen ließ. Als Krug
viel später ausreisen wollte, lange und gut
vorbereitet, hat er Biermann zum Opfer
der DDR und zum Freund erklärt.
Aber zurück zu den schönen Anfängen. Ich
wollte Biermann bekannt machen, und da
wir Krug gerade mit der Hauptrolle in „Auf
der Sonnenseite“ durchsetzen konnten,
hielten wir uns für stark. Perry Friedman
allerdings war für gemeinsame Veranstaltungen
mit den beiden anderen nicht
mehr zu gewinnen, er hielt sie für politische
Spinner. Er förderte die Singeklubs.
Ohne die zu kennen, nannte Biermann die
jungen Leute, die auch sangen und Lieder
schreiben wollten, „Kaisergeburtstagssänger“.
Nun, an seine Vorbilder konnten
die natürlich nicht ran. Er hielt sich an
Brecht, Bellmann und Villon, Heine und
Rimbaud. Seine Vorbilder waren, Zitat
„… auch so direkt, so unverschämt“.
Wir waren Freunde, und also öffnete ich
auch um drei Uhr nachts die Tür, als Biermann
schwitzend erschien und mich an
die Schreibmaschine drängte, um seinen
grad in einer Veranstaltung gesungenen
Text umzuschreiben.
Er war sicher, daß beim Heimkommen
die Stasi auf ihn wartet, und er mußte
sie mit dem geänderten Text überzeugen,
daß sie sich verhört hatten. Also habe ich
den originalen Text versteckt, denn ich
dachte, begabte Leute müssen übertreiben,
und es tut nicht gut, wenn Eierköpfe
sie schon beim Über-Mut abgreifen. Zu
viele Begabte waren weggegangen. Von
jenem Plenum, das andere Opfer kostete,
soll hier nicht die Rede sein.
07.11.2014 14:05
Lonicera
unregistriert
RE: Über die Biermann-Legende Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Biermann gab sich wenig Mühe, die Paten
seiner Lieder zu verschleiern, er ahmte
nach, oder nahm fast wörtlich. Seine
„Kompositionen“ ähnelten sich, aber das
Ganze war originell, sehr sinnlich und
anders, neu und frisch.
Er wird sich noch zügeln, dachten wir und
nahmen ihn mit zu Veranstaltungen, zu
denen er nicht geladen war. Wir verlangten
vor Ort, ihn auftreten zu lassen, sonst
würden wir streiken. In Halle waren Rainer
und Sarah Kirsch dabei und erpreßten
ebenfalls. Erik Neutsch versuchte, uns
gütig, nachsichtig sogar, von unserem
Vorgehen abzubringen, aber wir gaben
nicht nach. Biermann war dann nicht wieder
von der Bühne zu kriegen – und die
Leute wollten ihn hören, ihn, nicht uns.
Wenige Tage später trugen wir in einem
Vorort von Berlin unsere Beiträge zuerst
vor, damit er dann das Publikum nach
Belieben unterhalten konnte. Nach dem
dritten Lied forderte er die Anwesenden
auf, endlich mal die Regierung abzusetzen
und die Mauer einzureißen, sie sollten
nicht so feige Arschlöcher sein.
Das war unsere letzte gemeinsame Veranstaltung.
Ich dachte damals, daß manche
kritische Biographie über einen Künstler
wohl noch sehr milde ist. Mir fiel zum
ersten Mal auf, wie schnell Biermann mit
dem erwünschten Tod anderer zugange
war. Er ist jung, schränkte ich das Unbehagen
ein, ist ein Hitzkopf, ein übertreibender
Idealist. Er sieht sich umstellt
von Gegnern. Auch Feinden? Wer waren
die? Das hätte ich gern gewußt. Frauen
waren entweder seine potentiellen Geliebten,
auf deren Nacken er gern seinen Fuß
setzte, oder er denunzierte sie als dumm,
dick und überflüssig. Ein Teil seines Charakters
aber schien es zu hassen, wenn
er seinen Willen bekam, und sich nach
neuer Schwierigkeit umsehen mußte, die
es wiederum zu zerstören galt.
07.11.2014 14:06
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