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Joachim Gauck

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Zum Ende der Seite springen Joachim Gauck
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Lonicera
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Zitat:
Original von Senna
ausschnitte aus der antrittsrede, die das thema "Frieden" betreffen:

...
Auch jener Teil unserer Geschichte darf nicht vergessen sein, der die Neugründung einer politischen Kultur der Freiheit, die gelebte Verantwortung, die Friedensfähigkeit und die Solidarität unseres Volkes umfasst.


Ja, bei diesem pastoralen Wortgeklingell fällt gar nicht auf, dass es sich ausschließlich auf die Vergangenheit bezieht.
Denn das vereinte Deutschland führt inzwischen bekanntlich wieder Krieg - und das ist eine offizielle Feststellung!

Zitat:
Original von Senna
Und wir finden dieses Gemeinsame in diesem unseren Staat in Europa, in dem wir in Freiheit, Frieden und in Solidarität miteinander leben wollen.


Niemand bezweifelt, dass wir Deutschen und die Europäer in Frieden leben wollen.
Die Afghanen und andere Völker aber ebenfalls, obwohl sie nicht zu Europa gehören.
Statt dessen bekommen sie bereits gegenwärtig und (und erklärter Maßen künftig verstärkt!) die Folgen der zielgerichteten Militarisierung der deutschen bzw. EU-Außenpolitik zu spüren.

Die Erwähnung des wichtigsten Wortes reicht doch wahrhaftig nicht!

Man muss es schon im Zusammenhang mit den sattsam bekannten Fakten und den regierungsamtlichen bzw. den präsidialen Erklärungen der Gauckschen Amtsvorgänger stellen, denen der neue BP mit keinem Wort widersprochen hat.

Nein, alles ist doch angeblich Bestens! Kopfpatsch

Der Christ und "Demokratielehrer" Gauck hat bisher sämtliche Kriege begrüsst, an denen sich die BRD direkt oder indirekt beteiligte.
Und es gibt kein Anzeichen dafür, dass er diese Haltung ändert.

Das zählt für mich.

Schöne Phrasen dienen nur der Vertuschung und Vernebelung.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 25.03.2012 17:26.

25.03.2012 17:20
aennie aennie ist weiblich
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Sehe ich auch so, leider. Nun da er unser BuPrä ist wird er auch genügend Berater um sich rumwuseln haben die ihm schon erzählen werden was er zu sagen hat. Für mich ist Herr Gauck ein politisches Leichtgewicht mit einem seit Jahren Gleichen Repartoire an Phrasen. Mit eben diesem Programm tingelt er seit Jahren durch die Weltgeschichte und läßt sich von einflussreichen Leuten hofieren.
Nun ist er halt unser Präsident und ich will hoffen, das da noch ein wenig mehr Substanz bei Ihm rüber kommt, nicht nur sein pastorales Freiheitsgeschwätz
27.03.2012 08:27 aennie ist offline E-Mail an aennie senden Beiträge von aennie suchen Nehmen Sie aennie in Ihre Freundesliste auf
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Warum Medien Werbung für Gauck machen

http://youtu.be/nMBPWT4NrYY

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Nemo me impune lacessit...
27.03.2012 09:16 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
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Ob der Bundespräsident nun was sagt oder in China ein Sack Reis umfällt - bisher hat noch nie ein Bundespräsident irgendwas geändert oder ändern können

Da können wir uns auch wieder ein repäsentatives Königspaar halten ... wirklich was zu sagen hätten und haben beide nicht

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von nise: 27.03.2012 10:35.

27.03.2012 10:34 nise ist offline Beiträge von nise suchen Nehmen Sie nise in Ihre Freundesliste auf
Lonicera
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Gespräch mit dem Bestseller-Autor und Mitherausgeber der NachDenkSeiten Albrecht Müller über sein neues Buch „Der falsche Präsident – Was Pfarrer Gauck noch lernen muss, damit wir glücklich mit ihm werden“.

Albrecht Müller:
"Mein Eindruck ist, dass einige Vertreter großer Interessen und mächtige Medienmacher sich Joachim Gauck ausgeguckt haben, um damit einen Bundespräsidenten zu bekommen, der immer wieder Zuckerguss über die Probleme und Schattenseiten unseres Landes kippt und damit den Eindruck erweckt, als sei eine Alternative zur jetzigen Politik und Ideologie nicht nötig." ...
Wahrscheinlich hat er nicht verstanden, oder will es nicht wahrhaben, wie sehr die von ihm gepriesene Demokratie und Freiheit von einer übermächtigen Finanzwirtschaft ausgehebelt und bedroht wird; er weiß offenbar auch nichts davon, wie sehr die Freiheit von uns Menschen in der Wirklichkeit von unserer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lage mitbestimmt wird; erst die soziale Sicherheit gibt vielen Menschen wirkliche Freiheit.
Wenn ein Schüler in einem einigermaßen ordentlichen Gymnasium im Abituraufsatz so über Freiheit sprechen würde, ohne den Spannungsbogen zur Sozialen Sicherheit und Gerechtigkeit zu würdigen, dann würde er mit Recht schlecht benotet."

http://erenguevercin.wordpress.com/2012/...auf-die-markte/
11.04.2012 09:08
Lonicera
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Glücksucht? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"... Wenn Gauck jetzt in Hamburg sagt „Und dass es wieder deutsche Gefallene gibt, ist für unsere glücksüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen”, dann unterstellt er damit den abwägenden Skeptikern, dass sie „glücksüchtig“ seien. ...

Es gibt offensichtlich die Lust an der schnellen Entscheidung, am schnellen Schlag, es gibt die Lust, nicht weiter denken zu wollen und zu müssen.
Der Bundespräsident gehört zur Gruppe jener, die diese Lust zu pflegen und sie genießen, andernfalls würde er solche Reden nicht halten."

http://www.nachdenkseiten.de/?p=13506#more-13506
12.06.2012 16:19
Lonicera
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Ehrenbürger von Rostock Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Am Donnerstag erhält Bundespräsident Joachim Gauck die Ehrenbürgerschaft Rostocks. Aus diesem Anlaß schrieb ihm das Mitglied der Bürgerschaft, des Stadtparlaments der Hansestadt, Günter Althaus (Die Linke) Ende Juli einen Brief. Darin heißt es:

"Sehr verehrter Herr Bundespräsident, ich bin der einzige Abgeordnete der Rostocker Bürgerschaft, der in Rostock-Brinckmansdorf wohnt, wo auch Sie lange Jahre lebten, und wo noch Angehörige von Ihnen wohnen. So bin ich aus Ihrem früheren Umfeld gut über Ihre Familie und Verwandte informiert. Auch Ihr Bruder konnte in der DDR studieren. Er mußte dazu nicht die Theologie wählen. Das alles trotz der nazibelasteten Herkunft von Eltern und Verwandten. Wenn ich vergleiche, wie Sie insbesondere nach 1990 alles Sozialistische verteufelten und die Existenz von Menschen zerstörten, dann kommt mir die DDR geradezu liberal vor ..."

Weiterlesen unter

http://www.jungewelt.de/2012/08-07/032.php
07.08.2012 09:19
Lonicera
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Vom Ärgernis der Feindesliebe Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Bei allen Streitereien über den rechten Glauben, die die Christen in den ersten drei Jahrhunderten untereinander austrugen, stimmten sie in einem Punkt alle überein: Der christliche Glaube ist mit dem »Kriegshandwerk« unvereinbar. ...
Die »Kirchenväter« verstanden als Zentrum der Verkündigung Jesu die »Regel der Feindesliebe« ... und die Ächtung der Gewalt beim Apostel Paulus: »Laß dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem« (Römerbrief, Kapitel 12 Vers 21). ...

Heute feiert das Wort vom »Einsatz des eigenen Lebens« Auferstehung. ...
Bundespräsident Gauck ... verkündigte ... für die kommenden Kriege auch dieses: »... Gewalt kann – solange wir in der Welt leben, in der wir leben – notwendig und sinnvoll sein, um ihrerseits Gewalt zu überwinden.«
Damit widerspricht er zwar den Worten des Paulus, aber Ex-Pastor Gauck weiß ohnehin immer alles besser, vor allem auch, wie man in Zeiten sprechen muß, in denen Deutschland wieder imperiale Kriege führt.
Von Feindesliebe predigt man da schon gar nicht; das würde nur stören."


http://www.ossietzky.net/15-16-2012&textfile=1963
19.08.2012 20:11
Lonicera
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Gauck findet Schuldige für Ausländerhass Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"... Für Gauck gibt es im Prinzip nur zwei Schuldige: Zum einen die DDR. »Gerade wir Ostdeutschen«, erklärt er, »blieben anfällig für ein Denken in Schwarz-Weiß-Schemata«, weil die SED keine »Kultur der offenen Bürgerdebatte« geduldet habe. Zum Glück gab und gibt es das Schwarz-Weiß-Denken im Westen überhaupt nicht.

Und wie es kommen konnte, daß auch im Westen der Republik – in Solingen, Mölln usw. – die Häuser von Migranten angezündet wurden? Dafür gibt es die zweite Schuldige: die Natur des Menschen. Zu viele Ausländer locken jene »Angst vor dem Fremden tief in uns« hervor, deren »zerstörerische Potentiale« nur schwer einzuhegen sind. In salbungsvolleren Worten hat der Präsident damit wiederholt, was 1992 Konsens war: Am Rassismus haben die Ausländer schuld – es sind halt zu viele.
Ihn dafür »Heuchler« zu nennen, ist fast ein Kompliment."

http://www.jungewelt.de/2012/08-28/040.php
28.08.2012 09:00
Lonicera
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Pastorales Pathos genügt nicht Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

meint Orlando Pascheit in den "Nachdenkseiten", obwohl er beispielsweise dieser Forderung Gaucks in dessen "Rostocker Rede" zustimmt:

“Aber vor allem brauchen wir auch einen Staat, der fähig und willens ist, Würde und Leben der Menschen zu schützen, die in ihm leben. Wenn unsere Demokratie Bestand haben soll, muss sie auch wehrhaft sein. Sie darf sich das Gewaltmonopol niemals aus der Hand nehmen lassen.”

Nur machen wir uns nichts vor, die Lösung liegt nicht in der Verschärfung der Kontrolle oder dem Verbot von Parteien, die Hauptverantwortung liegt bei der Politik, die ein Ausmaß an Prekarisierung und eine bis dato in Deutschland unbekannte Spaltung der Gesellschaft zu verantworten hat – an diesem Spalt ag(it)iert Menschenfeindlichkeit.

Zuvorderst gilt es also aus unserer selbstgewählten Unmündigkeit heraus zu treten und unsere Eigenverantwortung darin zu verwirklichen, indem wir Politiker wählen, die nicht durch das Bashing von faulen Hartz IV-Beziehern oder Griechen von ihren eigentlichen Aufgaben ablenken, sondern auch wider die eigenen kurzfristigen Karriereschritte eine Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik betreiben, die statt der Finanzmärkte und Eigeninteressen das Gemeinwohl in Auge haben. ..."

http://www.nachdenkseiten.de/?p=14305#more-14305
31.08.2012 09:46
aennie aennie ist weiblich
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Da kann man wohl lange drauf warten Augenrollen , es wird wieder die CDU gewinnen ( Merkel ist ja so beliebt ) und eine GroKo mit der SPD eingehen. Die Piraten und vor allem die LINKE werden noch ein bischen mehr " gebasht " und die Welt wird wieder in Ordnung sein wenn die Guten wieder an der Macht sind
09.09.2012 16:23 aennie ist offline E-Mail an aennie senden Beiträge von aennie suchen Nehmen Sie aennie in Ihre Freundesliste auf
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RE: Pastorales Pathos genügt nicht Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Lonicera


Zuvorderst gilt es also aus unserer selbstgewählten Unmündigkeit heraus zu treten und unsere Eigenverantwortung darin zu verwirklichen, indem wir Politiker wählen, die nicht durch das Bashing von faulen Hartz IV-Beziehern oder Griechen von ihren eigentlichen Aufgaben ablenken, sondern auch wider die eigenen kurzfristigen Karriereschritte eine Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik betreiben, die statt der Finanzmärkte und Eigeninteressen das Gemeinwohl in Auge haben. ..."



kopfkratz ... und in welchem Wahlkreis gibt es solche Politiker Pfeiffen
Ich kenne keine. ratlos2

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09.09.2012 19:03 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
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Ich glaube schon das die Menschen die Politik in Ihrem Wahlkreis machen mit Herzblut dabei sind ( Ausnahmen gibts natürlich ), bloß haben diese Leute mit der großen Politik nichts zu tun und müssen umsetzen was vorgeschrieben wird. In Berlin sitzen doch nur noch Abnicker in den etablierten Parteien ( Fraktionszwang ) und die paar People die mal irgendwann gegen irgendwas sind und anders stimmen wissen doch von vornherein das sich eh nichts ändern wird. Außer von Ihren eigenen " Parteifreunden " angemacht zu werden passiert doch nichts weiter
09.09.2012 21:35 aennie ist offline E-Mail an aennie senden Beiträge von aennie suchen Nehmen Sie aennie in Ihre Freundesliste auf
Lonicera
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Ein, zwei, viele Worthülsen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Zufrieden zeigten sich die offiziellen Kanäle, dass nun auch der Bundespräsident ein kritisches Wort zur NSA-Affäre gesprochen habe. Von ARD bis Springer zierte sein "Es beunruhigt mich sehr"-Sermon die Schlagzeilen. Damit gilt Gauck nun plötzlich als Kritiker der Kontrolletti-Praxis.

Dabei hat der Mann wie immer nur zungenfertiges Wischiwaschi geredet, kam nicht auf den Punkt, sprach zwischen den Zeilen mehr als in ihnen. ...

Wieder mal hat der Mann viel geredet und nichts gesagt. Wie gelingt es ihm immer wieder, als kritischer Zeitgenosse durchzugehen, obgleich er kein kritisches Wort sagt? Obwohl er sich vor klaren Aussagen drückt, durch die Gazetten laviert und ein, zwei, viele ungezählte Worthülsen wirft?

Es scheint das Schicksal dieses Mannes zu sein, dass man seine geübte Schwammigkeit ständig als Ausdruck eines kritischen Charakterkopfes voll revolutionärer Courage wertet. Er äußert sich regelmäßig zu spät, redet dann zu allem Überfluss auch noch um den heißen Brei herum, sieht dabei aber recht gut aus, klingt vornehm und wird letztlich als bürgerlicher Held hingestellt. Auf dieser Grundlage wurde er einst zum Bürgerrechtler, später zum Bundespräsidenten und nach und nach wird er so auch noch zum "kritischen Sachverstand" emporgeschrieben."

Vollständiger Text unter
http://ad-sinistram.blogspot.de/2013/07/...worthulsen.html
29.07.2013 09:54
Lonicera
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Todesmelodie Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Deutschland, 23 Jahre nach dem Ende der DDR: Während vor der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa ein Schiff mit rund 500 Flüchtlingen sinkt und in Säcke gehüllte Leichen den Strand füllen, feiert die politische Spitze der BRD – mit verantwortlich für die aus der rigiden Abschlottungspolitik der EU resultierenden Toten – sich, Deutschland und ein starkes Europa. Bundespräsident Joachim Gauck bekundet beim Festakt zum »Tag der Deutschen Einheit« in Stuttgart: »Unser Land ist keine Insel.« ... Deutschland müsse sich stärker an der Lösung politischer, wirtschaftlicher und militärischer Konflikte beteiligen. »Weniger Verantwortung geht nicht länger, an mehr Verantwortung müssen wir uns erst noch gewöhnen«, macht der Bundespräsident am Jahrestag des DDR-Endes die kriegsablehnende Bevölkerung mobil.
Deutschlands neue »Grundmelodie« sei die einer »Nation, die ›Ja‹ sagt zu sich selbst«. Und, »zusammen einzigartig« ...

Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt, erschallte das früher. ..."

Weiterlesen unter
http://www.jungewelt.de/2013/10-04/033.php

PK
Ja, die zuletzt zitierte Liedzeile kenne ich noch und auch die voran gegangene "Wir werden weiter marschieren, bis alles in Scherben fällt ..." Und das haben "wir" damals ja auch gründlich geschafft. Vor allem die Elterngeneration, aber auch wir Jüngeren waren bereits mit Naziideologie vollgestopft, wurden zunehmend zu Tätern und hätten mit Sicherheit noch gräßlichere Schuld als die Altenauf uns geladen, wenn der deutsche Faschismus damals nicht besiegt worden wäre.
Ist er es aber wirklich, und zwar auf Dauer?
Zwar ist der Sohn nicht für seine Nazi-Eltern verantwortlich, aber derartige Tiraden machen mir den Mann immer mehr suspekt suspekt .
Es stinkt förmlich nach Nationalismus und "Deutschland, Deutschland über alles".
Er wird alles mitmachen und mit pastoralen Gequatsch sogar zielstrebig fördern, was in diese Richtung geht! down
---------------
Und als Nachtrag noch zwei Kommentare in den NachDenkSeiten, die buchstäblich ins Schwarze treffen:

"...Die rhetorischen Fragen des Bundespräsidenten zum Tag der Deutschen Einheit, fordern vor allem eins: Widerspruch!
Es geht eben nicht darum, ob Deutschland sich groß oder klein macht; es geht auch nicht um ein Zuviel oder Zuwenig an internationaler Verantwortung. Es geht – weniger schlicht – um das Wie. Hätte ein militärisches Eingreifen in Libyen der Rolle Deutschlands in der Welt mehr entsprochen? Soll ein „selbstbewusstes“ Deutschland in Syrien Weltpolizist spielen? Was immer den Bundespräsidenten geritten haben mag, über ein „größeres“ Deutschland zu fabulieren; es wird von den Kriegstreibern dieser Welt genau so verstanden werden: Die Bundeswehr als führende Kraft in den Kriegs- und Krisenregionen dieser Welt. Das alte Gerede vom ökonomischen Riesen und militärischen Zwerg feiert bei Gauck Wiederauferstehung; als wäre Deutschlands Zurückhaltung, politische Konflikte eben nicht zuvörderst militärisch zu denken, kein Ausdruck von Größe.
Gaucks Rede, und das ist das Schlimme daran, trifft tief ins Unterbewusste eines Minderwertigkeitskomplexes, der bei all jenen schlummert, die von einem wahrhaft großen Deutschland träumen, an dem der Rest der Welt genesen soll. Wer meint, davon seien wir weit entfernt, soll sich nur an die aufgepeitschte Volksseele erinnern, die faulen Griechen und trägen Spaniern deutsche Tugenden empfiehlt.
Angesichts der großen europäischen Krise steht Deutschland vor allem eines gut zu Gesicht: Bescheidenheit. Das Gerede von einem größeren Deutschland sollte sich verbieten – hundert Jahre nach Ausbruch eines Krieges, der als Folge deutscher Großmannsucht einen ganzen Kontinent verheerte. ..."

Vollständige Texte unter
http://www.nachdenkseiten.de/?p=18828#h01

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 04.10.2013 10:15.

04.10.2013 09:40
Lonicera
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Gaucks Welt – immer noch “Neuling in der Marktwirtschaft” Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Der Bundespräsident – ich schreibe bewusst nicht unser Bundespräsident – hat heute auf dem Arbeitgebertag der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände eine Rede gehalten, in der er auf seine Zeit nach der Wiedervereinigung als “Neuling in der Marktwirtschaft” zurückblickt [...]
Was Gauck da so leutselig fabuliert, hört sich für jeden einigermaßen informierten Menschen natürlich an, als ob da jemand verkehrte Welt spielt. Leider sind nicht zuletzt wegen eines solchen Bundespräsidenten nicht so viele Menschen einigermaßen informiert, wie einigermaßen nicht informiert sind. Weder stellt Gauck kritisch heraus, was denn den “konsequenten Modernisierungsprozess” charakterisierte, noch hat der Bundespräsident (!) offenbar wahrgenommen, wie Deutschland vom Ausland wahrgenommen wird. Das schlägt sich unter anderem auch in diesem unglaublichen Satz nieder: ..."

Weiterlesen unter
http://www.wirtschaftundgesellschaft.de/...arktwirtschaft/
20.11.2013 12:31
Crani
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Aus Washington ins Bellevue

Wer Thomas Kleine-Brockhoff ein wenig kennt, wird zu dem Schluss kommen, dass Gauck und seine Leute
eine ideale Wahl getroffen haben könnten.
Als Journalist von bestem Ruf weiß er mit Texten umzugehen, und nach sechs Jahren in der Spitze
des German Marshall Fund ist er ein mit den großen strategisch-politischen Debatten zutiefst vertrauter, global bestens vernetzter Denker.
In den vergangenen zehn Jahren hat er sich zudem als ein herausragender Amerikakenner profiliert.
Vor seiner Zeit beim Marshall Fund leitete er das Zeit-Büro in Washington und glänzte mit bestechenden Reportagen und USA-Analysen.

In der Union wird man sich seiner eher ungern erinnern. Er ist Co-Autor des Buches „System Leuna – wie Politiker gekauft werden“,
das sich vor allem mit dubiosen Praktiken der Regierung von Helmut Kohl befasst.

http://www.berliner-zeitung.de/politik/t...8,23744192.html
21.07.2014 14:44 Crani ist offline Beiträge von Crani suchen Nehmen Sie Crani in Ihre Freundesliste auf
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RE: Gaucks Welt – immer noch “Neuling in der Marktwirtschaft” Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Er wird zwar noch bis 18. März 2017 im Amt sein und sich vermutlich auch danach trotz seines auskömmlichen Ehrensoldes (mehr als 200.000 € jährlich) in die Politik einmischen wollen. Aber ich bin sehr froh, dass die "Ära Gauck" zumindest offiziell bald überstanden sein wird.
In diesem Thread wurde bereits so viel über diesen Menschen geschrieben, dass ich mich relativ kurz fassen und vor allem auf drei interessante Texte verweisen kann, die sich von den überschwänglichen Lobgesängen seiner Anhänger in dem Sinne positiv unterscheiden, dass sie die negativen Seiten seines Wirkens beleuchten.

Beispielsweise schreibt Daniela Dahn u.a.
Zitat:
"[...]Auch erinnert man sich, wie er nach 1990 seine Macht genoss, als Millionen unter Generalverdacht gestellte Menschen mit nicht selten eigenwilliger Akteninterpretation nach Stasi-Belastendem für Beruf und Rente „gegauckt“ wurden. Von „öffentlichen Treibjagden“ und „evangelischem Großinquisitor“ war damals auch unter Sozialdemokraten die Rede. Nicht nur der Willy-Brandt-Kreis kritisierte, dass die von ihm geleitete Behörde durch ihr selektives Geschichtsbild zu Fehlurteilen und Legendenbildungen beigetragen habe.[...]
„Schwerter zu Pflugscharen“ war seine Losung nie. Obwohl seit Jahren drei Viertel aller Befragten für Abrüstung sind, rügte er, dass wir Deutschen uns der „finanziellen Auszehrung“ der NATO „nicht entgegenwerfen“. Dass ein Bruchteil dieses jährlichen Schwindsucht-Etats von etwa 700 Milliarden Euro reichen würde, um die schlimmsten Fluchtursachen zu mildern, kam ihm nicht in den Sinn.
Unser Herz für die Flüchtlinge ist angeblich weit, „aber unsere Möglichkeiten sind endlich“. Welches Ende, wo genau? Wer Kriege sät, wird Flüchtlinge ernten. Auslandseinsätze befürwortete der Bundespräsident überall dort, wo es zum Schutz bedrohter Menschen geboten sei. Leider ist kein einziger Fall bekannt, in dem das militärische Eingreifen der NATO nicht tausendfach mehr Menschenleben gekostet hat, als zu schützen vorgegeben wurde. Den gern von Werten Redenden trieb dagegen die Angst um, Deutschland könne wegen seiner gelegentlichen militärischen Zurückhaltung als „Drückeberger der Weltgemeinschaft“ angesehen werden. Dabei sein ist alles. Er hätte Thomas Mann vertrauen sollen: „Krieg ist nichts als Drückebergerei vor den Aufgaben des Friedens.“[...]
Nach Moskau ist der Bundespräsident nie gereist. Zumindest der 70. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus wäre eine Gelegenheit gewesen, den vielen Millionen sowjetischen Soldaten, die ihr Leben dafür gegeben haben, dass wir heute Demokratie preisen können, Respekt und Dankbarkeit zu erweisen. Jungen Männern und Frauen, die nie zu ihren wartenden Familien zurückkehrten, auch nach vier Jahren nicht, wie Vater Gauck aus russischer Gefangenschaft.


Vollständigen Text lesen unter
https://www.freitag.de/autoren/daniela-d...-der-maechtigen
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12.02.2017 18:49 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Mein Kommentar vor allem zu Gaucks unheilbarer Russland-Phobie. Er hat sich damit als deutscher Bundespräsident selbst disqualifiziert. Behauptete ein Christ zu sein und redete ständig von Versöhnung, brachte es aber selbst nicht fertig, sich mit dem russischen Volk zu versöhnen, besser gesagt: es aus tiefstem Herzen um Verzeihung für das ihm durch Deutsche angetane unsagbare Leid zu bitten. Statt dessen führten ihn seine erste und auch die letzte Auslandsreise symbolträchtig ausgerechnet ins russlandfeindliche Baltikum. Wo beispielsweise in Riga mit Billigung der Regierung noch immer jährliche Aufmärsche der ehemaligen lettischen SS-Angehörigen stattfinden, die während des 2. Weltkriegs Tausende einheimischer Juden ermordeten und gegen die Rote Armee eingesetzt wurden! Und wo nunmehr im Rahmen der hinterhältigen NATO-Osterweiterung auch deutsche Truppen für den nächsten Krieg gegen Russland trainieren.
So blieb denn auch das ihm von Daniela Dahn zu Gute gehaltene Gedenken an die Opfer der SS- und Wehrmachtsmassaker selektiv. Er weinte bis zum Ende seiner Amtszeit an allen Gräbern - es durften nur keine russischen sein. Damit hat er mit seinen nunmehr 77 Jahren nicht geschafft, was unsereins bereits in frühester Jugend verstehen lernte: Dass nämlich unsere eigenen Leiden in Krieg und Nachkrieg - egal, ob sie von Briten, Amerikanern oder "Russen" verursacht wurden - verblassten vor der ungeheuren Schuld, die wir Deutschen auf uns geladen hatten. Herrn Gauck verurteilt ja wegen des väterlichen Schicksals nicht etwa nur Stalin und seine Umgebung, sondern das gesamte russische Volk - das ist unerträglich.
Und selbst Stalin sollten vor allem wir Deutschen auch aus einer anderen als der "Gulag-Perspektive" sehen. Denn während die führenden Politiker der westlichen Alliierten den deutschen Staat buchstäblich vernichten wollten (einer schlug sogar vor, alle Deutschen zu kastrieren) , setzte sich Stalin auf sämtlichen internationalen Konferenzen mit großem Nachdruck für ein entmilitarisiertes, neutrales, einheitliches Deutschland ein.
Aus seinem Befehl an die Soldaten der Sowjetarmee (1942)
"Es wäre aber lächerlich, die Hitlerclique mit dem deutschen Volke, mit dem deutschen Staate gleichzusetzen. Die Erfahrungen der Geschichte besagen, dass die Hitler kommen und gehen, aber das deutsche Volk, der deutsche Staat bleibt.“

Mit anderen Worten: Herr Gauck wäre niemals deutscher Bundespräsident geworden, wenn nicht Stalin usw. Zwinker2

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12.02.2017 20:07 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Weitere kritische Veröffentlichungen zu Bilanz und Weltbild des bisherigen Bundespräsidenten

Zitat:
[...] Er selber sprach gerne von der »Freiheit in Verantwortung«. Und das tat er häufig. Aber die Leitlinie seiner Amtszeit war sie bestenfalls sekundär. Das primäre Thema seiner Ära stellte eher so ein Cocktail aus ökonomischer Ahnungslosigkeit, alltäglichem Unwissen und multilateraler Einfältigkeit dar. Wenn man ihm schon Freiheit als Thema unterstellen wollte, dann höchstens die Freiheit, die er sich nahm, die Nation mit seinem fesch phrasierten Halbwissen zu beglücken. Gauck war unbeständig und flatterhaft. Seine Präsidentschaft war eine Präsidentschaft des Muckertums. Er lobte stets die Proteste der Ostdeutschen gegen das System des real existierenden Sozialismus, hielt aber die Proteste von Occupy gegen den realen Kapitalismus für lächerlich. In Sonntagsreden sprach er pathetisch von der verantwortungsvollen Freiheit, nannte aber die gewhistleblowerte Verantwortung für Freiheit kleinkariert einen »puren Verrat«. Er sprach von der Bewahrung der Schöpfung, war aber gegen einen voreiligen Atomausstieg und nannte die Energiewende verächtlich eine »planwirtschaftliche Verordnung«. Diese Liste der Doppelmoral wäre beliebig erweiterbar. Dieses Unbeständige war ein wesentliches Merkmal seiner Präsidentschaft. Eine Leitlinie geradezu.[...]


Vollständiger Text unter
http://www.neulandrebellen.de/2017/02/da...der-praesident/
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Zitat:
[...]»Er ist sanft und empfindlich, wenn es um seine Wertvorstellungen geht, aber bisweilen auch hämisch und zynisch, wenn andere ihren Schmerz, ihre Wünsche oder Hoffnungen an ihn herantragen«[...]


Vollständiger Text unter
https://www.jungewelt.de/2017/02-11/069.php

Ähnlich wie Donald Trump halte ich auch Joachim Gauck für einen selbstverliebten Narziss und Egomanen, bei dem sich alles um die Außerordentlichkeit der eigenen Person dreht.
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Zitat:
Er steht für eine „Vergangenheitsbewältigung“ spezifischer Prägung, sozusagen die vergangenheitspolitische Wende in Deutschland. Deren Zentrum bildet die Denkfigur von den „zwei Diktaturen“, welche die Bundesrepublik nach dem Untergang der DDR zu bewältigen habe. Die wie selbstverständlich daherkommende Formel hat es in sich. Inwiefern, das verdeutlicht in seltener Klarheit ein Gespräch, das „Blätter“-Mitherausgeber Günter Gaus 1991 im Rahmen seiner legendären „Porträt“-Serie mit dem damals gerade ein Jahr amtierenden „Bundesbeauftragten“ führte.[…] …wenn Gauck erklären möchte, warum die Verantwortlichen für „Leichenberge“ in seinen Augen nach 1945 schonender zu behandeln waren als 1989 ff. die Verantwortlichen für „Aktenberge“, wie sie „die zweite Diktatur“ ihren Nachlassverwaltern hinterließ. Hitler war, lässt der von Gaus Interviewte en passant einfließen, möglicherweise weniger schlimm als Stalin. …”

https://ochneindanke.wordpress.com/tag/faschismus/

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Und abschließend eine noch ausführlichere Kommentierung des erwähnten Gaus-Interviews, in dem Herr Gauck Verständnis für die mangelhafte Aufarbeitung der Nazi-Diktatur in der BRD äußerte, während er Emigranten, die nach Kriegsende in das "falsche" Deutschland - die sowjetische Besatzungszone bzw. DDR - zurückkehrten, scharf verurteilte.

https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaeng...li/yes-we-gauck

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Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden
(Bertolt Brecht)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 12.02.2017 20:53.

12.02.2017 20:52 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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