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Ist Vegetarismus nur Spinnerei?

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Zum Ende der Seite springen Ist Vegetarismus nur Spinnerei?
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 Ist Vegetarismus nur Spinnerei? Lonicera 30.07.2011 12:12
 RE: Ist Vegetarismus nur Spinnerei? Lonicera 30.07.2011 12:15
 Fleischkonsum verantwortlich Lonicera 22.08.2012 06:27
 Schutzbehauptung Lonicera 25.10.2012 18:22
 Flexitarier, (Lebensabschnitts-)Vegetarier? Lonicera 23.07.2013 11:19
 RE: Ist Vegetarismus nur Spinnerei? Lonicera 07.08.2013 04:55
 Fleischfresser-Politik Lonicera 29.09.2013 15:29
 Fleischfreie Ernährung fördert die Gesundheit nachhaltig Lonicera 01.10.2013 19:24
 Wo bleiben die Zumutungen? Lonicera 06.10.2013 05:48
 Ein fleischfreier Tag in der Kantine ist totalitär!? Lonicera 31.10.2013 05:48
 Der Aufstand der Satten Lonicera 03.05.2014 19:42
 RE: Der Aufstand der Satten Elster 04.05.2014 11:21
 RE: Der Aufstand der Satten don 04.05.2014 21:05
 RE: Ist Vegetarismus nur Spinnerei? Lonicera 21.05.2014 14:54
 RE: Ist Vegetarismus nur Spinnerei? Lonicera 21.05.2014 16:44
 RE: Ist Vegetarismus nur Spinnerei? Lonicera 22.05.2014 08:14
 RE: Ist Vegetarismus nur Spinnerei? Lonicera 22.05.2014 11:05
 RE: Ist Vegetarismus nur Spinnerei? don 22.05.2014 13:38
 RE: Ist Vegetarismus nur Spinnerei? Lonicera 22.05.2014 15:50
 RE: Ist Vegetarismus nur Spinnerei? Lonicera 22.05.2014 16:16
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Lonicera
unregistriert
Ist Vegetarismus nur Spinnerei? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Leider sind die vom Menschen an Tieren begangenen Verbrechen nicht zu leugnen, und je moderner und angeblich "aufgeklärter" die Menschheit wird, desto rasanter nehmen sie zu, obwohl sie uns in mehr als einer Beziehung schwer schaden.

Ich selbst bin nun seit mehr als 20 Jahren Vegetarierin, vermisse nichts, fühle mich ganz im Gegenteil in meiner 82jährigen Haut noch recht wohl und erhielt ärztlicherseits sogar das aktuelle Prädikat "biologisch viel Zwinker2 jünger als lt. Geburtsurkunde".

Man kann also durchaus vegetarisch leben, ohne Schaden zu nehmen.

Unangenehm ist lediglich das immer noch weit verbreitete Unverständnis gegenüber dieser subjektiven Entscheidung, die oft als lächerliche Spinnerei abgetan wird.

Ich selbst zähle nicht zu den "militanten" Vegetarierern, d. h. versuche niemanden krampfhaft vom "rechten Weg" zu überzeugen, registriere aber mit wachsender und manchmal schon an Verzweiflung grenzender Trauer, wie unsere Gesellschaft auch heute noch mit dieser entscheidenden Frage umgeht, zu der sich seit altersher hervorragende Denker und Künstler sehr eindeutig geäußert haben und die in der Gegenwart sogar engstens mit unseren Überlebenschancen auf diesem Planeten verbunden ist.

Dazu:
Enquete-Kommision
Untersuchungs-Kommision des Deutschen Bundestages zum Schutz der Erdatmosphäre.

" * Bezogen auf die Klimabelastung ergibt sich bei der fleischhaltigen Komponente (z.B. Frikadelle) die 13fache Menge an CO2-Äquivalenten gegenüber der fleischlosen Komponente (z.B. Getreidebratling).
* Durch die Senkung des Fleischkonsums auf ein auch der Gesundheit förderliches Mass könnten ein viertel oder mehr der klimarelevanten Emissionen vermieden werden. Der Übergang zu einer stärker pflanzlich orientierten Ernährung eröffnet somit das mit Abstand grösste Einsparpotential (bis zu 100 Mio. t CO2-Äquivalente) im Ernährungssystem. Darüber hinaus würden die volkswirtschaftlichen Folgekosten der ernährungsbedingten Krankheiten (50 Mrd. DM/Jahr) erheblich reduziert."

Für näher Interessierte setze ich im nachfolgenden Post den Link zu einer (unvollständigen) Zitatensammlung, aus welcher auch die vorstehende Äußerung stammt.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 30.07.2011 12:23.

30.07.2011 12:12
Lonicera
unregistriert
RE: Ist Vegetarismus nur Spinnerei? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Und hier der Link zur Zitatensammlung sowie einige Auszüge daraus:

http://www.vegetarismus.ch/zitate.htm

da Vinci, Leonardo (1452-1519)
ital. Universalgenie

* Es wird ein Tag kommen, an dem die Menschen über die Tötung eines Tieres genauso urteilen werden, wie sie heute die eines Menschen beurteilen. Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.

Darwin, Charles (1809-1882)
Brit. Naturforscher

* Die Tiere empfinden wie der Mensch Freude und Schmerz, Glück und Unglück.

Einstein, Albert (1879-1955)
Entwickelte die Relativitätstheorie.

* Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.

Franziskus von Assisi (1182-1226)
Heiliger, Gründer des Franziskaner Ordens

* Alle Geschöpfe der Erde fühlen wie wir, alle Geschöpfe streben nach Glück wie wir. Alle Geschöpfe der Erde lieben, leiden und sterben wie wir, also sind sie uns gleich gestellte Werke des allmächtigen Schöpfers - unsere Brüder.

Gandhi, Mahatma (1869-1948)
Führer der ind. Selbständigkeitsbewegung, Nobelpreis 1913

* Für mich ist das Leben eines Lamms nicht weniger wertvoll als das Leben eines Menschen. Und ich würde niemals um des menschlichen Körpers willen einem Lamm das Leben nehmen wollen. Je hilfloser ein Lebewesen ist, desto grösser ist sein Anspruch auf menschlichen Schutz vor menschlicher Grausamkeit.
* Die Grösse und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.

Humboldt, Alexander von (1769-1859)
Begründer der wissenschaftlichen Erdkunde

* Dieselbe Strecke Landes, welche als Wiese, d.h. als Viehfutter, zehn Menschen durch das Fleisch der darauf gemästeten Tiere aus zweiter Hand ernährt, vermag, mit Hirse, Erbsen, Linsen und Gerste bebaut, hundert Menschen zu erhalten und zu ernähren.
* Dem Tier gegenüber sind heute alle Völker mehr oder weniger Barbaren. Es ist unwahr und grotesk, wenn sie ihre vermeintliche hohe Kultur bei jeder Gelegenheit betonen und dabei tagtäglich die scheusslichsten Grausamkeiten an Millionen von wehrlosen Geschöpfen begehen oder doch gleichgültig zulassen. Können wir uns wundern, dass diese sogenannten Kulturvölker immer mehr einem furchtbaren Weg des Abstieges entgegengehen?

Jackson, Michael (1958-2009)
Sänger

* Ich besitze selbst viele Tiere und liebe sie über alles, wie kann ich dann ihr Fleisch essen? Seit ich 20 Jahre alt bin, habe ich keinen Bissen Fleisch mehr angerührt.

McCartney, Paul (+ Linda) *1942
Sänger, ehem. Beatles Gitarrist

* Wenn die Mauern der Schlachthöfe aus Glas wären, würde jeder Vegetarier werden.
* Ich glaube an den friedlichen Protest, und keine Tiere zu essen ist ein gewaltfreier Protest.
* Wir sind Fast-Vegetarier geworden, als wir einmal auf einem schottischen Bauernhof unseren Sonntagsbraten assen und dabei fröhlich spielenden Lämmern zusahen. Auf einmal wurde uns bewusst, dass wir gerade eines dieser Lämmer verspeisten. Danach assen wir nur noch ab und zu Wurst. Später, in einem Urlaub auf Barbados, fuhren wir einem Laster mit prächtigen Hühnern hinterher. Plötzlich verschwand er in einer Hühnerverarbeitungsfabrik. Seitdem essen wir nichts mehr, was man vorher töten muss.

Tolstoi, Leo (1828-1910)
Humanist, Autor (u.a. "Krieg und Frieden")

* Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt und damit auch von der Tierquälerei zur Menschenquälerei.


* Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.


* Tolstoi hatte seine Tante, die eine passionierte Fleischesserin war, zu sich eingeladen. Sogleich nach ihrer Ankunft führte er sie ins Esszimmer, wo sie den Truthan lebend auf ihrem Teller gebunden vorfand. Er sagte zu ihr: «Umbringen musst du ihn schon selber, wir haben es nicht übers Herz bringen können.»



Abschließend zumindest ein Gegen-"Argument", über das sich bitte jeder selbst ein Urteil bilden sollte:

Papst, Johannes Paul II (1920-2005)
Oberhaupt der röm.-kath. Kirche.

* Es ist gewiss, dass Tiere zum Nutzen des Menschen geschaffen wurden; das heisst, dass sie auch für Experimente benutzt werden können. erstaunt nein
30.07.2011 12:15
Lonicera
unregistriert
Fleischkonsum verantwortlich Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Dürre in den USA hat die Getreidepreise nach oben getrieben.
Die Vereinten Nationen warnen bereits vor einer neuen Lebensmittelkrise.

Interview mit dem Ökonomen Gernot Klepper vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel.

"... In Deutschland geben die Menschen maximal zehn Prozent ihres Einkommens für Grundnahrungsmittel aus - in armen Ländern sind es 50 bis 80 Prozent.
Wenn sich dann die Preise verdoppeln, haben die Menschen schlichtweg zu wenig Geld, um sich Brot zu kaufen.
...
Viele Entwicklungsländer müssen mittlerweile ihre Nahrungsmittelpreise subventionieren, um soziale Unruhen zu verhindern."


"Frage von tagesschau.de: Welche Umstände sind denn für die Preissteigerungen verantwortlich?

Klepper:
Also der Biosprit, wie Entwicklungsminister Niebel sagt, ist es nicht. In der Welt werden derzeit gerade einmal ein bis zwei Prozent der Agrarfläche für Bioenergie eingesetzt. Fleischkonsum ist der zentrale Faktor. Er nimmt weltweit zu, vor allem in China. Und der Futtermittelanbau für die Tiere nimmt immer größere Flächen in Anspruch. Hier kommt die Nachfrage überwiegend aus Europa und Asien."
...

"Frage tagesschau.de: Was können wir in Deutschland tun?

Klepper:
Deutschland ist ein großer Importeuer von Agrarprodukten, vor allem von Futtermitteln. Wir importieren deutlich mehr, als wir selbst produzieren könnten. Vor allem, um Fleisch zu produzieren. Das heißt, unsere Verantwortung liegt vor allem darin, dass wir über die Futtermittelnachfrage weltweit bestimmte Flächen in Anspruch nehmen, auf denen auch Getreide angebaut werden könnte. Wenn wir das moralisch betrachten wollten, wäre hier der Hebel. Deutschland verbraucht etwa die doppelte Agrarfläche durch Importe, als es selbst produzieren kann."
22.08.2012 06:27
Lonicera
unregistriert
Schutzbehauptung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ingolf Bossenz
findet keinen Zusammenhang zwischen Tierschutz und Fleisch-»Produktion«

"Fleisch in deutschen Kaufhallen soll künftig mit einer speziellen Kennzeichnung versehen werden. Abschreckende Bilder aus Massenhaltung und Fließbandschlachtung werden das natürlich nicht sein. Im Gegenteil. Der Deutsche Tierschutzbund vergibt ab 2013 ein zweistufiges Tierschutzlabel, das – so der Verein – »tatsächliche Verbesserungen für die Tiere« bietet. Bereits bei der Einstiegsstufe liegen demnach die Anforderungen deutlich über den gesetzlichen Regelungen, bei der Premiumstufe werde »noch mehr Tierschutz« garantiert.

Bei so viel geballtem Tierschutz könnte man glatt vergessen, dass Fleisch-»Produktion« nichts, aber auch gar nichts mit dem Schutz von Tieren zu tun hat. Denn die Zigmillionen Hühner, Schweine, Rinder und anderen »Nutztiere« sind nicht da, um geschützt, sondern um geschlachtet und »verbraucht« zu werden. Dass deren leidvolles Leben und Sterben unterschiedliche Grade von Elend aufweisen kann, ist unbestritten. (Bei Kerker, Zwangsarbeit und Folter ist das ebenso. Aber auch diese bleiben, was sie sind.) Womit nichts gegen die von Tierschützern hartnäckig erkämpften – leider meist marginalen – Verbesserungen für die gequälten Kreaturen gesagt sei. Aber sie ändern nichts grundlegend am grausamen und blutigen Wesen unserer Schlachthauskultur. Und daraus sollte man nicht auch noch ein Gütesiegel basteln. "

http://www.neues-deutschland.de/artikel/...behauptung.html
25.10.2012 18:22
Lonicera
unregistriert
Flexitarier, (Lebensabschnitts-)Vegetarier? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zahl der Vegetarier hat sich in den letzten sieben Jahren verdoppelt, viele wollen im Prinzip weniger Fleisch essen

"Nach einer repräsentativen Umfrage von Wissenschaftlern der Universitäten Göttingen und Hohenheim sind 3,7 Prozent der Deutschen über 18 Jahre Vegetarier und 0,5 Prozent Veganer. Auch eine Verdopplung der Zahl der Vegetarier seit der letzten Umfrage im Jahr 2006 zeugt nicht von einer wirklichen Wende, aber es gibt offenbar einen Trend, weniger Fleisch zu essen oder zumindest essen zu wollen, auch wenn 13,5 Prozent der Deutschen sagen, sie würden mehr als bislang essen, wenn es nur billiger wäre. ..."

Weiterlesen unter
http://www.heise.de/tp/blogs/10/154682
23.07.2013 11:19
Lonicera
unregistriert
RE: Ist Vegetarismus nur Spinnerei? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Vegetarier sind die besseren Umweltschützer
Wer ein Kilo Rindfleisch verspeist, verbraucht dadurch mehr als 75 Badewannen voller Wasser und enorm viel Fläche.
Gemüseesser leben sparsamer.

Lesen unter
http://www.zeit.de/wirtschaft/2013-08/fl...nsum-ressourcen
07.08.2013 04:55
Lonicera
unregistriert
Fleischfresser-Politik Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Vier Jahre lang zierte Ilse Aigner, CSU, das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Künftig will sie landespolitisch walten. Mit dieser Belastung müssen dann die Bayern fertig werden, doch die gesamte Republik hat ebenfalls keinen Grund zum Fröhlichsein. Auch nach dem 22. September wird sich kein fähiger Politiker für mehr Mitweltschutz engagieren, für gesündere Nahrungsmittel, für tauglichere Dienstleistungen. ..."

Weiterlesen unter
http://www.ossietzky.net/19-2013&textfile=2408
29.09.2013 15:29
Lonicera
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Fleischfreie Ernährung fördert die Gesundheit nachhaltig Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

ZDFheute 19:20

"Heute ist Weltvegetariertag: Seit 36 Jahren feiern Vegetarier weltweit am 1. Oktober den Verzicht auf Fleisch. Auch die deutsche Lebensmittelindustrie spürt, dass vegetarische Ernährung im Trend liegt. Der Vegetarierbund Deutschland geht von sieben Millionen Fleischverweigerern in der Bundesrepublik aus. Nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat sich die Zahl der vegetarisch lebenden Menschen seit 1983 mehr als verfünfzehnfacht. Eine Londoner Studie ergab, dass fleischfreie Ernährung die Gesundheit nachhaltig fördert."
01.10.2013 19:24
Lonicera
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Wo bleiben die Zumutungen? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Einen Veggie-Tag pro Woche? Fünf wären besser. Denn ein größeres und drängenderes Problem als den Klimawandel gibt es nicht. Dass Politiker sich nicht ernsthaft trauen es anzugreifen, ist kein Wunder. Sie werden keine Risiken eingehen, solange die Menschen es nicht von ihnen verlangen. ..."

Weiterlesen unter
http://www.sueddeutsche.de/politik/klima...ungen-1.1787481
06.10.2013 05:48
Lonicera
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Ein fleischfreier Tag in der Kantine ist totalitär!? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"In Deutschland vertritt die Mehrheit der Menschen die Auffassung, dass ein per Gesetz verordneter vegetarischer Tag in Kantinen und Mensen totalitär wäre. Man würde in seinen Freiheiten eingeschränkt, Fleisch zu essen. Dabei wäre der Veggetarische Tag oder auch Veggiday nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Menschen. So würde ein Veggiday in vier Jahren 18,2 Millionen Tonnen Co² sparen, soviel wie bei Stilllegung von fast zwei Steinkohlekraftwerken. “Ein Kilo Fleisch ist zehnmal umweltbelastender als ein Kilo Gemüse.” ...

Weiterlesen unter
http://diefreiheitsliebe.de/umwelt-2/veg...taer#more-22582
31.10.2013 05:48
Lonicera
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Der Aufstand der Satten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das Nachdenken über "unser täglich Brot" hat die Esstische und die Kinder der Mittelschicht erreicht. Aber die Politik verzagt vor der Aufgabe einer wirklichen Ernährungs- und Agrarwende. Dabei ist der "Aufstand der Satten" ähnlich explosiv wie die Anti-Atomkraft-Bewegung, schreibt Publizist Mathias Greffrath


Lesen unter
http://www.deutschlandfunk.de/konsum-der...ticle_id=284119

" ... Eine nachhaltige Veränderung unseres Lebensmittelkonsums würde die gesamte Wirtschaft in den Zusammenbruch treiben. Übertrieben? Ich glaube nicht, denn die Art und Weise, wie wir ernährt werden, ist nicht nur gesundheitlich schädlich und unter dem Aspekt einer globalen Moral unanständig. Sie ist systemnotwendig für den Kapitalismus. Billiges Essen und Zufriedenstellung der Esser ist eine, vielleicht sogar die Hauptbedingung für die Aufrechterhaltung von Wachstum. Billiges Essen: Der Anteil der Ausgaben für Essen und Trinken in einem Durchschnittshaushalt hat sich in den letzten 50 Jahren mehr als halbiert, fiel von 40 Prozent auf unter 15 Prozent der Einkommen. Und diese billigen Lebensmittel sind eine Grundvoraussetzung von - wie es so schönfärbend heißt - vernünftigen Lohnforderungen. Aber mehr noch: Nur durch diese enorme Verbilligung des Essens wurden erst die Mittel frei für den Massenkonsum von Automobilen, Elektronik, Haushaltsgeräten, größeren Wohnungen und Reisen. Erst kam das Fressen und dann eben nicht die Moral, sondern die Entfesselung des Konsums.
Eine Umstellung unseres Fleischverzehrs vom Kilo Kasseler Kamm für 2,79 auf Fleisch von Rindern, Schweinen und Hähnchen, die nicht industriell gemästet und geschlachtet werden, und weiter noch: Weg von Fertigmahlzeiten und Kartonpizza hin zu Gemüse und Rohkost würde die Lebenshaltungskosten vor allem bei den Geringverdienern steigen lassen; bei ihnen und den notorisch herbeizitierten Unterschichten bliebe dann kaum etwas übrig für Kik-Klamotten, Flachbildschirme und Plastikkram aus China. Besseres, gesünderes Essen und eine nachhaltige Landwirtschaft wären die ultimative Wachstumsbremse. ..." Hilfe
03.05.2014 19:42
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RE: Der Aufstand der Satten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Lonicera
.... Besseres, gesünderes Essen und eine nachhaltige Landwirtschaft wären die ultimative Wachstumsbremse. ..." Hilfe


Das Problem ist einfach die ungenügende Verteilung von Nahrung.
Dort, wo die Weltbevölkerung am stärksten wächst ist zu wenig und dort wo sie sinkt ist zu viel vorhanden.
Abgeben geht nicht, also bleibt nur der stärkere Anbau in diesen Ländern.
Geht aber auch nicht, da die das Geld lieber für mehr Waffen ausgeben damit einzelne Clans sich den wenigen Reichtum sichern.
Und da die reichen Länder Lebensmittel wegen ihrer Haltbarkeit nicht exportieren können, exportieren sie eben Waffen.

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RE: Der Aufstand der Satten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Elster
[quote]Original von Lonicera
.... Besseres, gesünderes Essen und eine nachhaltige Landwirtschaft wären die ultimative Wachstumsbremse. ..." Hilfe

Zitat:
Original von Elster
Das Problem ist einfach die ungenügende Verteilung von Nahrung.
Dort, wo die Weltbevölkerung am stärksten wächst ist zu wenig und dort wo sie sinkt ist zu viel vorhanden.
Abgeben geht nicht, also bleibt nur der stärkere Anbau in diesen Ländern.
Geht aber auch nicht, da die das Geld lieber für mehr Waffen ausgeben damit einzelne Clans sich den wenigen Reichtum sichern.
Und da die reichen Länder Lebensmittel wegen ihrer Haltbarkeit nicht exportieren können, exportieren sie eben Waffen.


Mit den Freihandelsabkömmlingen ändert sich das bald und wenn dann noch der Meeresspiegel durch die Klimaerwärmung um 4 Meter steigt ändert sich das noch schneller. Pfeiffen

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Pythagoras (um 582–496 v. Chr.), der zu den größten abendländischen Universalgenies gehört, gilt als Urvater des Vegetarismus in Europa. In seinen Schulgemeinschaften, in denen auch Frauen gleichberechtigt zugelassen waren, galt es als Selbstverständlichkeit, daß man kein Fleisch aß. Aus diesem Grund wurden Vegetarier bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts (als es den Begriff «Vegetarier» noch nicht gab) in Fachkreisen als «Pythagoräer» bezeichnet.

Von Pythagoras ist folgende Aussage überliefert: «Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat – wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?»

Quelle für dieses und nachfolgende Zitate bis auf Weiteres: vegetarisch-leben.de

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21.05.2014 14:54
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"Genau wie bei den Griechen gab es auch bei den Römern große Philosophen, die Vegetarier waren, wie etwa Horaz, Ovid, Seneca und Plutarch. In seiner bemerkenswerten Abhandlung «Über das Fleischessen» schreibt Plutarch (45–125 n. Chr.): «Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erstemal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. […] Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen.»

Dann fordert Plutarch die Fleischesser offen heraus: «Wenn ihr nun behaupten wollt, daß die Natur solche Nahrung für euch vorgesehen hätte, dann tötet selbst, was ihr zu essen gedenkt – jedoch mit euren naturgegebenen Mitteln, nicht mit Hilfe eines Schlachtmessers, einer Keule oder eines Beils.»"
Quelle s.o.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 21.05.2014 16:45.

21.05.2014 16:44
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Laotse (um 604–517 v. Chr, chinesischer Philosoph): «Seid gut zu den Menschen, zu den Pflanzen und zu den Tieren! Hetzt weder Menschen noch Tiere, noch fügt ihnen Leid zu.»
22.05.2014 08:14
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Buddha (um 560–480 v. Chr., indischer Philosoph und Erleuchteter): «Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keines möge ein Unheil treffen! Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen. Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein, und quäle nicht und töte nicht.»
«Kein Fleisch mehr zu essen bedeutet, in jenen Strom einzutauchen, der ins Nirvana führt.»
22.05.2014 11:05
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Zitat:
Original von Lonicera
Buddha (um 560–480 v. Chr., indischer Philosoph und Erleuchteter): «Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keines möge ein Unheil treffen! Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen. Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein, und quäle nicht und töte nicht.»
«Kein Fleisch mehr zu essen bedeutet, in jenen Strom einzutauchen, der ins Nirvana führt.»


Tolle Sprüche! Top
Trotzdem gibt es heute Abend "Echte Thüringer Bratwurst"!
Buddha, Laotse, Plutarch, Pythagoras und seine Pythagoräer würde der Zahn tropfen...

Mit der Fleischfreien Ernährung, die die Gesundheit nachhaltig fördern sollte, das ist ein Witz, auch Vegetarier sterben an den fürchterlichsten Krankheiten.
Aber jeder wie er will und kann... ja

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22.05.2014 13:38 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
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Brecht, Bertolt (1898-1956)
Ich bestelle ein Steak, und der Unmensch von Schlachter tötet ein Rind. Welche Krankheit könnte so gefährlich sein, wie es der Mensch ist?

Bertha von Suttner (1843–1914, österreichische Schriftstellerin und Pazifistin; Friedensnobelpreisträgerin 1905): «Von hundert gebildeten und feinfühlenden Menschen würden schon heute wahrscheinlich neunzig nie mehr Fleisch essen, wenn sie selber das Tier erschlagen oder erstechen müßten, das sie verzehren.»

PK
Für mich steht zwar mittlerweile außer Frage, dass die vegetarische Lebensweise gesund ist und sicher auch dem Klima gut tun würde. Aber meine eigene Entscheidung beruhte ausschließlich auf der Sichtweise, die aus den von mir hier verwendeten Zitaten hervorgeht - mit anderen Worten: Vegetarismus ist für mich eine Sache menschlicher Ethik und Moral (für manchen jedenfalls wieder ein Grund mehr, verächtlich über solch "realitätsfernes Gutmenschentum" herzuziehen).
Dabei bilde ich mir auf meinen Vegetarismus gar nichts ein, denn 1. bin ich diesen Schritt viel zu spät gegangen (erst vor 25 Jahren, da war ich 60), 2. befinde ich mich auch als Verbraucherin von Milchprodukten immer noch unentrinnbar im höllischen Kreislauf der modernen industriellen Tierhaltung, anstatt konsequenter Weise Veganerin zu werden 3. füttere ich Hund und Katzen artgerecht. Allerdings sind sie geborene Raubtiere, während der Mensch ja angeblich nur ein entarteter Pflanzenfresser ist.
Meine eigene Erfahrung mit der vegetarischen Ernährung ist durchweg positiv - ich fühle mich sowohl physisch als auch psychisch sehr viel besser als vorher.

Und wenn es keine Einwände gibt, werde ich hier weitere Zitate bestimmter historischer bzw. zeitgenössischer Anhänger des Vegetarismus posten, deren Intelligenz und Lebenstüchtigkeit unter ihrer fleischlosen Ernährung offenbar nicht gelitten hatte/hat. Pfeiffen

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22.05.2014 15:50
Lonicera
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Horaz (65–8 v. Chr., klassischer Dichter Roms): «Wage es, weise zu sein! Höre auf, Tiere zu töten! Wer die Stunde des rechten Lebens hinausschiebt, gleicht nur dem Bauern, der darauf wartet, daß der Fluß versiegt, ehe er ihn überquert.»
22.05.2014 16:16
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