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Ist Vegetarismus nur Spinnerei?

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Lonicera
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Fleischfresser-Politik Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Vier Jahre lang zierte Ilse Aigner, CSU, das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Künftig will sie landespolitisch walten. Mit dieser Belastung müssen dann die Bayern fertig werden, doch die gesamte Republik hat ebenfalls keinen Grund zum Fröhlichsein. Auch nach dem 22. September wird sich kein fähiger Politiker für mehr Mitweltschutz engagieren, für gesündere Nahrungsmittel, für tauglichere Dienstleistungen. ..."

Weiterlesen unter
http://www.ossietzky.net/19-2013&textfile=2408
29.09.2013 15:29
Lonicera
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Fleischfreie Ernährung fördert die Gesundheit nachhaltig Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

ZDFheute 19:20

"Heute ist Weltvegetariertag: Seit 36 Jahren feiern Vegetarier weltweit am 1. Oktober den Verzicht auf Fleisch. Auch die deutsche Lebensmittelindustrie spürt, dass vegetarische Ernährung im Trend liegt. Der Vegetarierbund Deutschland geht von sieben Millionen Fleischverweigerern in der Bundesrepublik aus. Nach einer Untersuchung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat sich die Zahl der vegetarisch lebenden Menschen seit 1983 mehr als verfünfzehnfacht. Eine Londoner Studie ergab, dass fleischfreie Ernährung die Gesundheit nachhaltig fördert."
01.10.2013 19:24
Lonicera
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Wo bleiben die Zumutungen? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"Einen Veggie-Tag pro Woche? Fünf wären besser. Denn ein größeres und drängenderes Problem als den Klimawandel gibt es nicht. Dass Politiker sich nicht ernsthaft trauen es anzugreifen, ist kein Wunder. Sie werden keine Risiken eingehen, solange die Menschen es nicht von ihnen verlangen. ..."

Weiterlesen unter
http://www.sueddeutsche.de/politik/klima...ungen-1.1787481
06.10.2013 05:48
Lonicera
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Ein fleischfreier Tag in der Kantine ist totalitär!? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

"In Deutschland vertritt die Mehrheit der Menschen die Auffassung, dass ein per Gesetz verordneter vegetarischer Tag in Kantinen und Mensen totalitär wäre. Man würde in seinen Freiheiten eingeschränkt, Fleisch zu essen. Dabei wäre der Veggetarische Tag oder auch Veggiday nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für die Menschen. So würde ein Veggiday in vier Jahren 18,2 Millionen Tonnen Co² sparen, soviel wie bei Stilllegung von fast zwei Steinkohlekraftwerken. “Ein Kilo Fleisch ist zehnmal umweltbelastender als ein Kilo Gemüse.” ...

Weiterlesen unter
http://diefreiheitsliebe.de/umwelt-2/veg...taer#more-22582
31.10.2013 05:48
Lonicera
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Der Aufstand der Satten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Das Nachdenken über "unser täglich Brot" hat die Esstische und die Kinder der Mittelschicht erreicht. Aber die Politik verzagt vor der Aufgabe einer wirklichen Ernährungs- und Agrarwende. Dabei ist der "Aufstand der Satten" ähnlich explosiv wie die Anti-Atomkraft-Bewegung, schreibt Publizist Mathias Greffrath


Lesen unter
http://www.deutschlandfunk.de/konsum-der...ticle_id=284119

" ... Eine nachhaltige Veränderung unseres Lebensmittelkonsums würde die gesamte Wirtschaft in den Zusammenbruch treiben. Übertrieben? Ich glaube nicht, denn die Art und Weise, wie wir ernährt werden, ist nicht nur gesundheitlich schädlich und unter dem Aspekt einer globalen Moral unanständig. Sie ist systemnotwendig für den Kapitalismus. Billiges Essen und Zufriedenstellung der Esser ist eine, vielleicht sogar die Hauptbedingung für die Aufrechterhaltung von Wachstum. Billiges Essen: Der Anteil der Ausgaben für Essen und Trinken in einem Durchschnittshaushalt hat sich in den letzten 50 Jahren mehr als halbiert, fiel von 40 Prozent auf unter 15 Prozent der Einkommen. Und diese billigen Lebensmittel sind eine Grundvoraussetzung von - wie es so schönfärbend heißt - vernünftigen Lohnforderungen. Aber mehr noch: Nur durch diese enorme Verbilligung des Essens wurden erst die Mittel frei für den Massenkonsum von Automobilen, Elektronik, Haushaltsgeräten, größeren Wohnungen und Reisen. Erst kam das Fressen und dann eben nicht die Moral, sondern die Entfesselung des Konsums.
Eine Umstellung unseres Fleischverzehrs vom Kilo Kasseler Kamm für 2,79 auf Fleisch von Rindern, Schweinen und Hähnchen, die nicht industriell gemästet und geschlachtet werden, und weiter noch: Weg von Fertigmahlzeiten und Kartonpizza hin zu Gemüse und Rohkost würde die Lebenshaltungskosten vor allem bei den Geringverdienern steigen lassen; bei ihnen und den notorisch herbeizitierten Unterschichten bliebe dann kaum etwas übrig für Kik-Klamotten, Flachbildschirme und Plastikkram aus China. Besseres, gesünderes Essen und eine nachhaltige Landwirtschaft wären die ultimative Wachstumsbremse. ..." Hilfe
03.05.2014 19:42
Elster
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RE: Der Aufstand der Satten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Lonicera
.... Besseres, gesünderes Essen und eine nachhaltige Landwirtschaft wären die ultimative Wachstumsbremse. ..." Hilfe


Das Problem ist einfach die ungenügende Verteilung von Nahrung.
Dort, wo die Weltbevölkerung am stärksten wächst ist zu wenig und dort wo sie sinkt ist zu viel vorhanden.
Abgeben geht nicht, also bleibt nur der stärkere Anbau in diesen Ländern.
Geht aber auch nicht, da die das Geld lieber für mehr Waffen ausgeben damit einzelne Clans sich den wenigen Reichtum sichern.
Und da die reichen Länder Lebensmittel wegen ihrer Haltbarkeit nicht exportieren können, exportieren sie eben Waffen.

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04.05.2014 11:21 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
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RE: Der Aufstand der Satten Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Elster
[quote]Original von Lonicera
.... Besseres, gesünderes Essen und eine nachhaltige Landwirtschaft wären die ultimative Wachstumsbremse. ..." Hilfe

Zitat:
Original von Elster
Das Problem ist einfach die ungenügende Verteilung von Nahrung.
Dort, wo die Weltbevölkerung am stärksten wächst ist zu wenig und dort wo sie sinkt ist zu viel vorhanden.
Abgeben geht nicht, also bleibt nur der stärkere Anbau in diesen Ländern.
Geht aber auch nicht, da die das Geld lieber für mehr Waffen ausgeben damit einzelne Clans sich den wenigen Reichtum sichern.
Und da die reichen Länder Lebensmittel wegen ihrer Haltbarkeit nicht exportieren können, exportieren sie eben Waffen.


Mit den Freihandelsabkömmlingen ändert sich das bald und wenn dann noch der Meeresspiegel durch die Klimaerwärmung um 4 Meter steigt ändert sich das noch schneller. Pfeiffen

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04.05.2014 21:05 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
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Pythagoras (um 582–496 v. Chr.), der zu den größten abendländischen Universalgenies gehört, gilt als Urvater des Vegetarismus in Europa. In seinen Schulgemeinschaften, in denen auch Frauen gleichberechtigt zugelassen waren, galt es als Selbstverständlichkeit, daß man kein Fleisch aß. Aus diesem Grund wurden Vegetarier bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts (als es den Begriff «Vegetarier» noch nicht gab) in Fachkreisen als «Pythagoräer» bezeichnet.

Von Pythagoras ist folgende Aussage überliefert: «Wer mit dem Messer die Kehle eines Rindes durchtrennt und beim Brüllen der Angst taub bleibt, wer kaltblütig das schreiende Böcklein abzuschlachten vermag und den Vogel verspeist, dem er selber das Futter gereicht hat – wie weit ist ein solcher noch vom Verbrechen entfernt?»

Quelle für dieses und nachfolgende Zitate bis auf Weiteres: vegetarisch-leben.de

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 21.05.2014 14:55.

21.05.2014 14:54
Lonicera
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"Genau wie bei den Griechen gab es auch bei den Römern große Philosophen, die Vegetarier waren, wie etwa Horaz, Ovid, Seneca und Plutarch. In seiner bemerkenswerten Abhandlung «Über das Fleischessen» schreibt Plutarch (45–125 n. Chr.): «Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erstemal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. […] Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen.»

Dann fordert Plutarch die Fleischesser offen heraus: «Wenn ihr nun behaupten wollt, daß die Natur solche Nahrung für euch vorgesehen hätte, dann tötet selbst, was ihr zu essen gedenkt – jedoch mit euren naturgegebenen Mitteln, nicht mit Hilfe eines Schlachtmessers, einer Keule oder eines Beils.»"
Quelle s.o.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 21.05.2014 16:45.

21.05.2014 16:44
Lonicera
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Laotse (um 604–517 v. Chr, chinesischer Philosoph): «Seid gut zu den Menschen, zu den Pflanzen und zu den Tieren! Hetzt weder Menschen noch Tiere, noch fügt ihnen Leid zu.»
22.05.2014 08:14
Lonicera
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Buddha (um 560–480 v. Chr., indischer Philosoph und Erleuchteter): «Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keines möge ein Unheil treffen! Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen. Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein, und quäle nicht und töte nicht.»
«Kein Fleisch mehr zu essen bedeutet, in jenen Strom einzutauchen, der ins Nirvana führt.»
22.05.2014 11:05
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Zitat:
Original von Lonicera
Buddha (um 560–480 v. Chr., indischer Philosoph und Erleuchteter): «Die Wesen mögen alle glücklich leben, und keines möge ein Unheil treffen! Möge unser ganzes Leben Hilfe sein an anderen. Ein jedes Wesen scheuet Qual, und jedem ist sein Leben lieb. Erkenne dich selbst in jedem Sein, und quäle nicht und töte nicht.»
«Kein Fleisch mehr zu essen bedeutet, in jenen Strom einzutauchen, der ins Nirvana führt.»


Tolle Sprüche! Top
Trotzdem gibt es heute Abend "Echte Thüringer Bratwurst"!
Buddha, Laotse, Plutarch, Pythagoras und seine Pythagoräer würde der Zahn tropfen...

Mit der Fleischfreien Ernährung, die die Gesundheit nachhaltig fördern sollte, das ist ein Witz, auch Vegetarier sterben an den fürchterlichsten Krankheiten.
Aber jeder wie er will und kann... ja

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22.05.2014 13:38 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
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Brecht, Bertolt (1898-1956)
Ich bestelle ein Steak, und der Unmensch von Schlachter tötet ein Rind. Welche Krankheit könnte so gefährlich sein, wie es der Mensch ist?

Bertha von Suttner (1843–1914, österreichische Schriftstellerin und Pazifistin; Friedensnobelpreisträgerin 1905): «Von hundert gebildeten und feinfühlenden Menschen würden schon heute wahrscheinlich neunzig nie mehr Fleisch essen, wenn sie selber das Tier erschlagen oder erstechen müßten, das sie verzehren.»

PK
Für mich steht zwar mittlerweile außer Frage, dass die vegetarische Lebensweise gesund ist und sicher auch dem Klima gut tun würde. Aber meine eigene Entscheidung beruhte ausschließlich auf der Sichtweise, die aus den von mir hier verwendeten Zitaten hervorgeht - mit anderen Worten: Vegetarismus ist für mich eine Sache menschlicher Ethik und Moral (für manchen jedenfalls wieder ein Grund mehr, verächtlich über solch "realitätsfernes Gutmenschentum" herzuziehen).
Dabei bilde ich mir auf meinen Vegetarismus gar nichts ein, denn 1. bin ich diesen Schritt viel zu spät gegangen (erst vor 25 Jahren, da war ich 60), 2. befinde ich mich auch als Verbraucherin von Milchprodukten immer noch unentrinnbar im höllischen Kreislauf der modernen industriellen Tierhaltung, anstatt konsequenter Weise Veganerin zu werden 3. füttere ich Hund und Katzen artgerecht. Allerdings sind sie geborene Raubtiere, während der Mensch ja angeblich nur ein entarteter Pflanzenfresser ist.
Meine eigene Erfahrung mit der vegetarischen Ernährung ist durchweg positiv - ich fühle mich sowohl physisch als auch psychisch sehr viel besser als vorher.

Und wenn es keine Einwände gibt, werde ich hier weitere Zitate bestimmter historischer bzw. zeitgenössischer Anhänger des Vegetarismus posten, deren Intelligenz und Lebenstüchtigkeit unter ihrer fleischlosen Ernährung offenbar nicht gelitten hatte/hat. Pfeiffen

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 22.05.2014 15:50.

22.05.2014 15:50
Lonicera
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Horaz (65–8 v. Chr., klassischer Dichter Roms): «Wage es, weise zu sein! Höre auf, Tiere zu töten! Wer die Stunde des rechten Lebens hinausschiebt, gleicht nur dem Bauern, der darauf wartet, daß der Fluß versiegt, ehe er ihn überquert.»
22.05.2014 16:16
Elster
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Eigentlich gibt es nur eine "Richtschnur", die aus gesundheitlichen Gründen wichtig ist: Unsere Nahrung sollte so vielseitig wie möglich sein. Dann enthält sie alle Nährstoffe, die der menschliche Organismus braucht.
Und dazu gehören sowohl Fleisch als auch Obst, Gemüse, Fisch, usw..

Jede andere Verschiebung unserer Nahrung in Richtung Einseitigkeit verschiebt auch die Zuführung der notwendigen Nährstoffe in eine gewisse Einseitigkeit.

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22.05.2014 16:51 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
Lonicera
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Vegetarische Ernährung muss überhaupt nicht einseitig sein, denn alle notwendigen Nährstoffe findet man auch in vegetarischen Produkten, zumal wenn man - wie ich - kein Veganer, sondern ein (Ovo-)Lactovegetarier ist. (Das Ovo in Klammern, weil ich keine Eier, sondern nur Milchprodukte esse). Schau Dir mal die vegetarischen Kochbücher an, da gibt's viel mehr Leckeres und vor allem Appetitlicheres als in denen für Euch Fleischfresser!

Und weiter mit
Voltaire (1694–1778, französischer Philosoph und Schriftsteller): «Gewiß ist es, daß dieses scheußliche Blutbad, welches unaufhörlich in unseren Schlachthäusern und Küchen stattfindet, uns nicht mehr als ein Übel erscheint; im Gegenteil betrachten wir diese Scheußlichkeiten […] als einen Segen des Herrn und danken ihm in unseren Gebeten für unsere Mördereien. Kann es denn aber etwas Abscheulicheres geben, als sich beständig von Leichenfleisch zu ernähren?»

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 22.05.2014 19:11.

22.05.2014 18:31
WitzBolt WitzBolt ist männlich
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Lecker und appetitlich sind ausdruck individuellen Geschmacks und im Sinne eines sinnvollen Austausches leider Totschlagargumente.

Meine persönliche Einstellung ist, dass sich jeder so ernähren können soll, wie er es für sich und seine Gesundheit am besten empfindet. Wer dies mit regelmäßigem Fleischkonsum erreicht, der soll dies genau so leben wie der Vegetarier, Veganer oder wie auch immer die 130 verschiedenen Spielarten des Verzichts auf tierische Produkte heißen.

Was ich jedoch überhaupt nicht gut heiße ist es, seinen Fleischbedarf mit Billigsterzeugnissen aus der Kühltheke des Discounters zu decken, bei dem das Kilo feinsten Schweinefilets für sagenhafte 1,99€ über die Kasse gezogen wird, da vergeht mir persönlich der Appetit. Dann lieber 2x weniger pro Woche Fleisch, dafür aber von nem Metzger / einem Bauern aus der Region, was halt einfach seinen Preis hat.

Gilt übrigens auch unisono für die Leute, die sich als ach so umweltbewusste Veganer positionieren, den letzten Gemüsedreck von der Real-Angrabbel-Theke zum Angebotspreis in sich rein spachteln und meinen, jetzt hätten sie aber hallo was für die Natur getan. Heuchelei sondergleichen.

Vielen ist nur leider gutes Essen nicht mehr das Geld wert, das es eigentlich wert ist. Lieber jedes Jahr das neue I-Phone, anstatt auf etwas mehr Qualität auf dem Tisch zu achten. Und die Leute, die in dieser Diskussion reflexartig sofort losschreien, das wäre ja alles so teuer und als kleiner Mensch ohne großes Einkommen könne man sich sowas gar nicht (mehr) leisten, sind (aus meiner persönlichen Erfahrung heraus) diejenigen, die die ersten sind, sich für die Fußball-WM doch noch schnell den neuen 50-Zoll-Ultraflachfernseher zu kaufen, um Sky Sports HD in höchster Farbbrillanz genießen zu können, weil das bisschen Luxus muss dann doch sein. Heuchelei, wie gesagt.

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Nuapurista kuulu se polokan tahti jalakani pohjii kutkutti. Ievan äiti se tyttöösä vahti vaan kyllähän Ieva sen jutkutti, sillä ei meitä silloin kiellot haittaa kun myö tanssimme laiasta laitaan.Salivili hipput tupput täppyt äppyt tipput hilijalleen.
22.05.2014 19:21 WitzBolt ist offline E-Mail an WitzBolt senden Beiträge von WitzBolt suchen Nehmen Sie WitzBolt in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Lonicera
Vegetarische Ernährung muss überhaupt nicht einseitig sein,
Schau Dir mal die vegetarischen Kochbücher an, da gibt's viel mehr Leckeres und vor allem Appetitlicheres als in denen für Euch Fleischfresser!


Wie Elster und Witzbold schon geschrieben haben, ausgewogen muß sie sein, die Nahrung. Eben alles Geschmacksache und eine Frage des Vertrauens zum Metzger.
Zigeunerschnitzel, Jägerschnitzel, Kassler und dazu das passende Gemüse aus der Region oder frische Forelle
aus natürlichen Gewässern der Region ist doch was leckeres, nicht zuvergessen die Leckereien vom Pferd...
Den Grünzeugfressern mit ihren vegetarischen Kochbüchern ist das auch nicht zu empfehlen.

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22.05.2014 20:53 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
Crani
Tripel-As


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Das Wort VEGETARIER, kommt aus dem Indianischen, und heisst, Zu blöd zum Jagen. Lachen2

http://www.google.de/imgres?imgurl=http%...0CDYQrQMwEDjIAQ
22.05.2014 21:37 Crani ist offline Beiträge von Crani suchen Nehmen Sie Crani in Ihre Freundesliste auf
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... und jetzt ein Jägerschnitzel!


www.roth-cartoons.de
23.05.2014 05:48
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Baumstruktur | Brettstruktur
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