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In der DDR war alles besser...

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Elster
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Wir haben auf Arbeit dieses Thema auch diskutiert.
Und unsere Kollegen aus dem Osten waren einhellig der Meinung:
Veränderungen ja und auf jeden Fall, aber das die Mauer weg muß das kam den nicht in den Sinn. Das waren mehr die Ostberliner die das wollten, der großen Mehrheit in der Ex-DDR war das eigentlich egal.
Eine normale Reise ins Ausland - wie viele sie auch mal sich wünschten -, wäre auch mit der Mauer möglich gewesen.
Das konnte man auch bei den Demos feststellen.
In Leipzig hieß es vorwiegend " Wir sind das Volk" in Berlin hieß es mehr "Die Mauer muß weg".

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09.11.2009 17:16 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
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RE: Heute vor 20 Jahren: Die Mauer wird geöffnet Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Feldlerche
Für mich war gestern ein Fernsehinterview mit Egon Bahr interessant. Selbst er kommt nicht umhin zuzugeben, dass die Welt seit dem "Mauerfall" nicht friedlicher und sicherer, sondern auch für deutsche Bürger unsicherer geworden ist. Er meinte sinngemäß, das im Kalten Krieg herrschende Kräftegleichgewicht zwischen den beiden Militärblöcken habe die Welt wie ein mächtiger Schutzschirm überspannt. Dagegen könnten heute quasi von irgendwelchen Leuten (meine Formulierung) in allen möglichen Gegenden Kriege geführt werden, und selbst die Beschaffung und Verwendung von Atomwaffen sei möglich.

Eine totale Sinnlos-Aussage. Auch ohne den Mauerfall hätte sich die Welt weiter entwickelt. Der Warschauer Pakt bröckelte auch an anderen Stellen. Ungarn wäre da so ein Stichwort. Auch ohne den Mauerfall hätte die "technologische", bzw "digitale" Revolution der letzten Jahre statt gefunden, hätten sich die Gesellschaft und die Lage auf der Welt verändert. Es hätten sich trotzdem Brennpunkte entwickelt. Vielleicht andere Brennpunkte. Die Taliban hätten vielleicht noch die Unterstützung der USA. Krisen wären aber wo anders ausgebrochen. Ich gehe sogar soweit zu behaupten, auch ohne den Mauerfall von 1989 gäbe es die Ost-West-Trennung in der damaligen Form heute nicht mehr.

Die heutigen Verhältnisse mit denen vor dem Mauerfall zu vergleichen verbietet sich schlicht und ergreifend. 2009 mit Mauer wäre anders gewesen als 2009 ohne Mauer, aber ebenso sicher auch anders als 1985. Ein "Schutzschirm basierend auf dem Gleichgewicht durch Atomwaffen 2er verfeindeten Seiten", so eine Perversion anzuführen, um daraus einen Vergleich mit der "Unsicherheit" der heutigen Lage zu anzustellen muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Du wirst sicher verstehen, dass ich die Gefahr eines realen Nuklearkriegs in den letzten 20 Jahren für wesentlich größer gehalten hätte, wenn die Mauer noch stehen würde.

Feldlerche, du kannst ja gerne z.B. ne Strichliste führen. Todesopfer an der innerdt. Grenze vs. Afghanistan-Tote der Bundeswehr. Bin mal gespannt, wann du da den Ausgleich erzielen wirst, der derzeitige Stand ist irgendwo bei 800:30 und gleichbedeutend mit einer souveränen Führung für die Grenztoten. Um es weiter zu erschweren: Gerne darst du auch einen dynamischem Faktor für die Zeit der fiktiven Mauer-Existenz ab 1989 für die bessere und sicherere Welt eben mit dem dauerhaften, eisernen Vorhang einbeziehen. Die Polemikbremse hindert mich, hier weiter zu schreiben.

Du hast dich ja bereits im anderen Thread nicht dazu durchringen können, mir zu antworten. Zur Erinnerung, die Frage war, warum es in der Bevölkerung der DDR trotz der von dir geschilderten, durchaus angenehmen sozialen Verhältnisse den Wunsch nach Veränderung und einer Wiedervereinigung auf Basis des gesellschaftlichen Systems Westdeutschlands gab. Sonst hast du doch auf jeden Themenschnipsel mit Bezug zur DDR eine passende Propaganda-Antwort bereit.
Bezeichnend.

Meine Gute, wegen Leuten wie dir scheitert der Prozess der Wiedervereinigung, der nach der Öffnung der Mauer in den Köpfen der Bevölkerung stattfinden muss. Wegen Leuten, die permanent in der Vergangenheit die Rosinen herauspicken und mit Fehlentwicklungen der heutigen Zeit vergleichen.

Wegen Leuten, denen bspw. der Zusammenhalt fehlt, wie er in der DDR mal existierte. Warum der Zusammenhalt existierte und so bemerkenswert war, wird mit keiner Silbe erörtert. Darüber wird nicht einmal nachgedacht. Dass es vielen eben gar nicht möglich war, außer im engsten Kreis der Freunde, die zusammen halten, offen und ehrlich und frei zu sprechen. Immerhin waren ca. 1% der DDR-Bürger Mitarbeiter der "alternativen Deutschen Welle". Zusammenhalt gab es, weil man zusammen halten musste, um mit dem, was es gab, auskommen zu können. Zusammenhalt gab es als Reaktion auf Unfreiheit. Auf Unterdrückung.
Damit stelle ich übrigens nicht die Tatsache und den positiven Wert des Zusammenhalts für jeden Einzelnen in Frage. Sondern den Zusammenhang her: Wer den "Zusammenhalt von Damals" wieder will, muss sich vergegenwärtigen, dass er ihn nicht ohne die äußeren Umstände bekommt, die zu ihm geführt haben. Und dass er damit letztlich die Unterdrückung durch eine Diktatur wieder zurück haben möchte.
Denn diesen Zusammenhalt findet der DDR-Bürger im Westen tatsächlich nicht in dieser Form, weil man dort diese Form der Unfreiheit in den gut 40 Jahren der dt. Teilung nicht erlebt hat.

Neben dem Zusammenhalt gabs außerdem die Vollbeschäftigung. Du bist doch sonst nicht auf den Kopf gefallen. Wage das Gedankenexperiment: Du bist Teil der diktatorischen Struktur eines Landes. Die Grundlage deiner Existenz, deines Machtapperats ist die Einschüchterung und Überwachung. Wie und wo lässt sich ein Mensch leichter kontrollieren? In einem Betrieb, in dem er eine mehr oder weniger notwendige Tätigkeit ausführt? Oder in seinen eigenen vier Wänden bzw auf der Straße, ohne Job und unzufrieden mit seiner Situation? Und schon erscheint Vollbeschäftigung in einem neuen Licht.
Das lässt sich noch einen Schritt weiter treiben: Wie meinst du, passt eine flächendeckende Jugendorganisation sowie Ganztagsbildungseinrichtungen und Kinderkrippen in diese Ideologie?

Weißt du, ich kann vieles tolerieren. Eine gewisse Verklärung der DDR, schön und gut. Nudossi mag gut geschmeckt haben und Spreewaldgurken feierten erst neulich sogar als "ökologisch hervorragend" ihr Comeback in den Supermärkten. Der Trabant als Kult-Fahrzeug - nix dagegen.

Aber ganz entschieden Einspruch einlegen muss ich, muss jeder mündige Bürger gegen die Verklärung der Politik und der grundlegenden Verhältnisse. Was du in dem oben zitierten Abschnitt machst ist folgendes: Du erklärst, offenbar ohne mit der Wimper zu zucken, dass die Situation eines geteilten Landes, in dem die eine Hälfte eine totalitäre Diktatur ist, deren Grenze von Dritten mehr oder weniger willkürlich gezogen wurde und die ein Volk auseinander gerissen hat, in deinen Augen sicherer und somit (das ist der Grundton all deiner Beiträge) besser wäre und ist, als die eines geeinten, freien Landes. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Einstellung. Ganz nebenbei trittst du damit das herausragende Andenken und Vermächtnis derer, die im Osten wie im Westen für die Wiedervereinigung, für die Freiheit gekämpft haben, im Osten unter wesentlich schwierigeren Bedingungen, mit Füßen.
In deinen Beiträgen ist die Wiedervereinigung nicht mehr als eine Kosten-Nutzen-Rechnung, die du vollkommen polemisch und nach deinem Gusto aufstellst, so dass der verliert, der nach deinem Gutdünken als Verlierer dastehen soll. Dabei geht es doch um viel mehr, als nur die Frage, ob das Bier in Dresden heute mehr als Doppelt so viel kostet wie noch 1980. Es geht um die Freiheit eines Volkes, um die Einheit eines Landes und seiner Menschen. So etwas ist in keiner Kosten-Nutzen-Rechnung aufzurechnen. Und wenn du der Meinung bist, es wäre im geeinten Deutschland 2009 nicht so sicher, nein, gefährlicher als im Deutschland 1988, dann fahr nach Berlin, mach einen Spaziergang über die eine oder andere Brücke und durchs Brandenburger Tor und frage dich, ob du diesen Gang vor 21 Jahren überlebt hättest.

Bei allem, was über die DDR geschrieben wird, darf man die Grundlage nicht aus den Augen verlieren: Die DDR war in ihrer Staatsform über die meiste Zeit eine totalitäre Diktatur. Die Handlungen der Herrscher waren von der Idee des (persönlichen) Machterhalts geprägt wie in jeder handelsüblichen Diktatur vorher und auch jetzt noch auf dieser Welt. Dergestalt waren die Maßnahmen und Institutionen in der DDR. Dass dabei auch Einrichtungen, Werte, Institutionen entstehen, die ohne die Ideologie, aus der heraus sie entstanden, sinnvoll und begrüßenswert sind, bestreitet niemand. Nur der Umkehrschluss in der Nachbetrachtung verbietet sich.

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Nuapurista kuulu se polokan tahti jalakani pohjii kutkutti. Ievan äiti se tyttöösä vahti vaan kyllähän Ieva sen jutkutti, sillä ei meitä silloin kiellot haittaa kun myö tanssimme laiasta laitaan.Salivili hipput tupput täppyt äppyt tipput hilijalleen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von WitzBolt: 09.11.2009 17:47.

09.11.2009 17:37 WitzBolt ist offline E-Mail an WitzBolt senden Beiträge von WitzBolt suchen Nehmen Sie WitzBolt in Ihre Freundesliste auf
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Welch ein Glück das es die Mauer gab, hätte man ja sonst auch kein anderes Thema. Die Mauer ist vor 20 Jahren friedlich eingefallen. Vor der Mauer gab es die Ausgesperrten, die mit ihrem toleranten Ego, mit ihrer zweifelhaften Arroganz und ihrem realen Kapitalismus gewachsen sind und keine Möglichkeit sahen den Bau der Mauer zu verhindern. Hinter der Mauer gab es die Eingesperrten, oder doch anders rum? Na egal, es kommt ja nicht mal auf den Standpunkt an. Die Freiheit ist auch nur relativ und von ganz bestimmten Faktoren abhängig. Aber vielleicht sollten „Alle“ froh sein, das es so friedlich gelaufen ist, ob es nun gewollt war oder nicht, ob da nun die Berliner schuldig sind oder die Menschen in Leipzig. Schuld war der Wille zu Veränderungen und die Mehrheit des Volkes und das sollte man nun langsam mal akzeptieren.

„Hurra die Mauer ist weg“ Na, wir sind ja vielleicht ein Völkchen.

Deutschland hat nun mal eine bewegte Geschichte und so grausam jede Diktatur ist, das Deutsche Volk wollte es nicht so, oder etwa doch? Wenn es aber so weiter geht, befinden wir uns schneller wieder in einer solchen Diktatur als wir denken können. Die Diktatur des Kapitals (des Geldes) haben wir zweifellos!

Die wirtschaftlichen Interessen der "Global - Players" auch aus Deutschland, beteiligen "uns" an Kriegen und Krisen der ganzen Welt. Kapitalismus bedeutet nun mal auch Kosten / Nutzen Rechnung, nur scheint der Rechenautomat kein gut funktionierendes Hirn zu haben und Adam Ries ist letztlich Schuld an dem Größenwahn weil er gestorben ist.

Die so genannte "soziale Marktwirtschaft" entwickelte sich schon vor dem Mauerfall zur Krisenwirtschaft, zusammen mit den globalen Entwicklungen "vom rheinischen zum schweinischen Kapitalismus."

Auf welchen wackeligen Beinen der Kapitalismus heute steht, besagt nicht nur der Schuldenberg. Das bezieht sich auch nicht nur auf Deutschland.
Da ist z.Bsp. die soziale Verelendung, denn ohne Gegner hat der Kapitalismus ein schweres Handikap und der "reale Sozialismus" war doch der ideale Gegner. Am wirklichen Sozialismus wäre er gescheitert, der"reale" hingegen zwang ihn aber perfekt zu den ihm dienlichsten Verhalten, zu ein ihm wesensfremden Verhalten, zur sozialen Marktwirtschaft, zum "Sozialstaat".

Mit dem Wegfall des "realen Sozialismus" ist der Kapitalismus auf sich selbst zurückgefallen, und das war wohl oder übel das Dümmste, was ihm passieren konnte.
Na wenn das nicht so gewollt war, dann stecken da doch die dunkeln und bösen Mächte einer „Neuen Weltordnung“ dahinter.
Vielleicht bauen ja die Mächtigen dieser Welt längst eine neue Mauer, nicht zwischen Ost und West, aber zwischen arm und reich! Oder steht diese Mauer schon in Form von Stacheldraht und 4,50 Meter hohen Zäunen mit schwer bewaffneten Soldaten um dieses zu verhindern, na ist doch logo.

Die radikalste Form dieser Gesellschaftsordnung setzt sich weltweit brutal durch. Der immense Reichtum, den diese Gesellschaftsordnung, die von vielen Profiteuren noch immer verniedlichend "Marktwirtschaft" genannt wird, diesen Reichtum teilen sich weltweit ganz wenige Menschen. Die überwiegende Mehrheit, mehr als 75 Prozent der Menschheit bekommt von diesem System so gut wie nichts ab. In Deutschland halten etwa 10% der Bürger fast 90% des Volkseinkommens in den Händen. Der Rest der Menschen, immerhin etwa 90% der Deutschen, leben von den verbleibenden 10% des Volkseinkommens. Europaweit sieht die Verteilung nicht viel anders aus, von dem ungeheuren Verlust der Potenzen der Dritten Welt ganz zu schweigen.

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09.11.2009 19:57 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
Elster
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@don

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09.11.2009 20:15 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
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09.11.2009 20:20 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
Feldlerche
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RE: Heute vor 20 Jahren: Die Mauer wird geöffnet Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

smile Hallo, eigentlich möchte ich mein Programm für heute aus gesundheitlichen Gründen (offenbar allergische Reaktion auf irgendwelche Lebensmittel) lieber beenden, aber zu einer Kurzantwort muss es noch reichen.

@ **********: Ich habe mir gedacht, dass Du auf "Krenz" ablehnend/abwertend reagierst. Ich finde das nur schade, weil man für ein objektives Urteil doch zumindest auch die Meinung/Erfahrung der "Gegenseite" kennen sollte. Aber das ist Dein Problem smile

@ Elster Danke! Es ist prima, dass Du diese Fragen mit Deinen "Ostkollegen" diskutierst ja

@ WitzBolt
Na ja, was soll ich denn nun ernsthaft auf Dein langes Pamphlet erwidern?
Weißt Du, ich bevorzuge bei Auseinandersetzungen ein gewisses Niveau und den Verzicht auf Verdrehungen, Unterstellungen und andere unschöne Beimischungen. Zumindest erwarte ich so viel, dass man meine eigenen Texte zuvor liest und sie nicht willkürlich mit denen anderer vermengt. Ich habe geschildert, was ein Egon Bahr (und übrigens auch andere erfahrene westliche Politiker) zu den welpolitischen Fakten vor/nach Ende des "Kalten Krieges" äußerte (und worin ich mit ihm ausnahmsweise einer Meinung bin). Du antwortest mir darauf mit "Perversion" und anderen Nettigkeiten und ergehst Dich außerdem in für meine Begriffe ziemlich halt- und sinnlose Spekulationen über "wäre", wenn" und "gäbe".
Ich kann mich beispielsweise auch nicht an eine von mir stammende Kosten-/Nutzenrechnung der Einheit erinnern, und von Deiner ausgeprägten Phraseologie wird mir, ehrlich gesagt, übel.
Dein Problem, mei Gutster (= Leipz'sch), sind ein paar veritable Scheuklappen, die Du wie viele andere mit Sicherheit Euren Medien verdankst! Du fragst, weshalb Tausende oder Hunderttausende DDR-Bürger in den Westen gegangen und nicht etwa, weshalb 15 - 16 Millionen geblieben sind (und dies bis heute nicht bereuen, wie auch alle Umfragen zeigen). Du kommst Dir ganz toll objektiv vor, aber Dein Urteil steht von vornherein fest, denn selbstverständlich stehst Du auf der richtigen Seite. Deinesgleichen dünkt sich, ob jung oder alt, als Sieger und kann nicht verstehen, dass die Unterlegenen ihr eigenes gelebtes Leben anders beurteilen als Ihr.
Vielleicht ist Dir der Schriftsteller Christoph Hein ein Begriff. Im Gegensatz zu Angela Merkel hatte er es als Pfarrerskind in der DDR offenbar nicht ganz leicht, konnte aber schließlich trotzdem studieren. Im "Wendeherbst" stand er auf Seiten der Bürgerrechtler, sprach auch am 4. November auf dem Alex. Er wurde dieser Tage (sinngemäß) gefragt, ob nicht bestimmte merkwürdige Vorgänge nach der Wende (beispielsweise die Entsorgung von abertausenden DDR-Büchern auf dem Müll oder der Boykott der Eröffnungsrede des Bundestags-Alterspräsidenten Stefan Heym durch den überwiegenden Teil der Abgeordneten) eine Art Menetekel für die Zukunft des wiedervereinigten Deutschlands darstellten und antwortete darauf: "Es ist die Sicht der Sieger. Das ist sich durch die Jahrhunderte gleich geblieben.... Der Sieger schreibt die Geschichte.." Genau so ist es. Deshalb tust Du mir und meinesgleichen zu viel Ehre an, wenn Du meinst, dass ausgerechnet wir nun verhindern, worum wir bis weit in die 50iger Jahre des 20. Jahrhunderts gemeinsam mit vielen jungen Westdeutschen ehrlich gerungen haben. Aber Einheit verlangt zumindest gleiche Augenhöhe, nicht Unterwerfung. Das gilt für alle - ganz abgesehen davon, dass ich mich persönlich - und da stehe ich glücklicherweise auch nicht allein - mit einem großkapitalistisch dominierten Deutschland, das nun sogar ganz ungeniert militärische Auslandseinsätze in aller Welt zur Sicherung seiner "Interessen" ansteuert, niemals eins fühlen werde. Aber das soll jeder mit seinem Gewissen ausmachen.
Wie gesagt, zu viel der Ehre! Oder ist Dir beispielsweise das neueste Umfrageergebnis von T-Online entgangen? Da wurde sinngemäß gefragt, ob man Verständnis für "Ostalgie" habe. Knapp 30.000 hatten schon abgestimmt, und die mit "Ja" ("die DDR hatte auch gute Seiten" oder so ähnlich) lagen knapp vorn. Wirklich nur mein/unser Werk? lachen

Na ja, jetzt habe ich doch noch mehr Zeit aufgewendet als ich eigentlich wollte/sollte. Das war's dann aber auch, speziell in Bezug auf WitzBolts bisherige (und wahrscheinlich auch künftige) Texte.
Wie gesagt, ein bißchen Niveau möchte schon sein!

@ don Hinsichtlich der DDR-Vergangenheit gehen unsere Meinungen offenbar auseinander. Aber in Bezug auf Gegenwart/Zukunft kann ich Dir nur zustimmen. Und darauf kommt es ja vor allem an Bussi2
09.11.2009 21:02
User-08-04-11
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Feldlerche du bist unverbesserlich.

Du schützt "deine" alte DDR, die einen Krieg nach innen gegen sein eigenes Volk führte in dem es hunderte andersdenkender inhaftierte oder ermordete um sie mundtot zu machen, und wirfst Westdeutschland die Teilnahme an einer "Kriegsmaschinerie" vor, wo es keine Teilnahme an einem Krieg in der Vergangenheit gab.

Gerade von ältern Mitmenschen, die die NS-Diktatur erlebten hätte ich eine andere Einstellung zum Regime der DDR erhofft und bin, jedenfalls was dich betrifft, bitter enttäuscht worden. Gott sei Dank gab es nicht nur solche Betonköpfe in der Ex-DDR die an alten Idealen so festhalten wollten wie du.

Ich stimme WitzBolt zu, dass es zu Veränderungen zwischen Ost und West gekommen wäre - auch ohne Mauerfall. Und ich bin froh, dass es so friedlich abging, dass alle die notwendige Ruhe bewahrten und nicht auf den Knopf drückten um die Atomwaffen abzufeuern. Wer weiß wie die letzten 20 Jahre verlaufen wären, wenn sich noch Pershings und SS20 gegenüber gestanden hätten...

Ich warne auch weiterhin, ein verklärtes Bild der DDR abzugeben, sich nur auf privates zu beschränken und die vielen Mauertoten zu vergessen!

Wenn ich heutzutage junge Leute mit Aufdruck des Staatsemblem der DDR auf einem T-Shirt sehe, geht mir ehrlich gesagt die Galle hoch. Sie denken wirklich wohl nur an Rotkäppchen-Sekt, Thüringer Bratwurst, Wartburg, Silly und Karat, wenn sie an die ehemalige DDR denken - an die vielen Gefangenen, an die Unterdrückung durch das Regime, an die Toten am Stacheldraht denken sie dabei nicht! Aber auch das ist Ostalgie!
09.11.2009 21:27
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@Feldlerche, ich hätte dir lieber eine PN geschickt zu diesem Thema, doch leider hast du dein PN - Fach ja zu.
OK, habe eigentlich auch nicht viel zu sagen weil mir in vielen Dingen das Hintergrundwissen fehlt....da ich mich nie so extrem für Politik interessiert habe wie du und einige andere hier.
ABER....was mir doch ein wenig bei deinen Post aufstößt....manchmal....du verlangst in vielen Sichtweisen Objektivität.....die hat aber keiner von uns.....geht gar nicht!
Du bist drüben aufgewachsen...manche von uns hier! OK, ich gehe mal von mir aus....ich hier! Ich kann sehr vieles nicht nachvollziehen was du verherrlichst an der ehemaligen DDR....eben weil ich hier im Westen aufwuchs.....zwar ganz nahe an der Grenze.....auch mit DDR Fernsehen....aber trotzdem im Westen! Du hast dein Leben dort verbracht....und es hat dir gefallen...warum auch immer ist egal!
Doch wie kannst du mit deiner Lebenserfahrung anderen vorwerfen sie würden Objektivität fehlen lassen die du doch auch nicht haben kannst???? Und auch nicht hast! Denn wie gesagt...du kannst das ganze doch auch nur von deinem Standpunkt aus betrachten. Den ich wirklich respektiere....und achte!!!! Ist denn nicht eher Toleranzfähigkeit und Akzeptanz der anderen Meinung angebracht???
Außerdem....du sagst Tausende oder Hunderttausende DDR-Bürger sind in den Westen gegangen ......doch 15 - 16 Millionen sind geblieben. Also ehrlich....wie kannst du das als Vergleich nehmen...oder als Begründung sogar dass die DDR doch nicht so schlecht war? Wer verläßt denn gerne seine Heimat? Noch dazu wo die Bedingungen des dort Lebens doch besser wurden???
Tschuldige...ich will dir wirklich nicht auf die Füße treten....aber hierbei verstehe ich dich nicht. Und du kannst doch schließlich auch nicht leugnen dass vor 20 Jahren Menschen panisch über die Mauer gesprungen sind.....geweint haben....und glücklich darüber waren. Du kannst nicht verleugnen dass ihr dort drüben eingesperrt wart.....dass dies ein Unrecht am Menschen war!!!

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09.11.2009 22:53 mondfrau ist offline Homepage von mondfrau Beiträge von mondfrau suchen Nehmen Sie mondfrau in Ihre Freundesliste auf
Feldlerche
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Ja, das ist so eine Sache mit den Verstorbenen. Früher hieß es, sie gehen so lange um, bis ihnen Gerechtigkeit widerfährt.
Jedenfalls ist das auch mit der DDR so, die das Werk ihrer Millionen anständiger und kluger Bürger war, welche aber lt. Eurem Fernseh-Profi-"Historiker" Prof. Arnulf Baring leider ausnahmslos als "verhunzt und verzwergt" zu gelten haben.
Diese Einstellung drückte und drückt sich denn ja auch in der praktischen Politik aus. Habt Ihr Euch denn beispielsweise schon mal mit dem Nachwende-Schicksal unserer Intelligenz befasst? Nahezu vollständig abgewickelt, entlassen, vergrault und verleumdet. Auch Matthias Platzeck, Regierungschef Brandenburgs, musste neulich eingestehen, dass Leitungspositionen in Ostdeutschland selbst noch nach 20 Jahren zu mehr als 80 % von Westdeutschen besetzt sind. Die westdeutschen Gesetze wurden der Ostbevölkerung einfach übergestülpt, die im Grundgesetz geforderte neue, gemeinsame Verfassung gibt es nicht. Durch die Festlegung "Rückgabe vor Entschädigung" wurden Tausende gnadenlos von ihren Grundstücken vertrieben. Nachdem die ostdeutschen Betriebe plattgemacht wurden, mussten und müssen Abertausende, Millionen im Westen und fern ihrer Heimat (anfangs meist als nicht ganz vollwertige "Ossis" ) ihr Auskommen suchen usw. usf.
Jetzt hat die neue Regierungskoalition sogar ein Schlupflöchlein für die beginnende Rücknahme der 1946 in Übereinstimmung mit dem Potsdamer Abkommen der Siegermächte sowie eines sächsischen Volksentscheides durchgeführte demokratische Bodenreform "Junkerland in Bauernhand" vereinbart.
Dies alles geht tief in jede Familie hinein, und Ungezählte haben sich wegen alledem schon das Leben genommen.
Glaubt Ihr wirklich, dass die DDR-Bürger dies alles oder beispielsweise eine Verstrickung in neue imperialistische Kriegsabenteuer wollten, als sie 1989 ehrlich begeistert die Einheit feierten? Aber Ihr wundert und empört Euch immer wieder über ostdeutsche Umfrage- und Wahlergebnisse!
Oder eben darüber, dass solch "alte Betonköpfe" wie ich nicht einfach in den "gesamtdeutschen" Jubelchor einstimmen können.
Aber bleibt ruhig - die Zeit wird's richten. Die Jugend schaut nach vorn, und das ist gut so.
Was jedoch meine angebliche "Verherrlichung der DDR" betrifft: Ich habe hier nie behauptet, dass sie vollkommen oder nicht erneuerungsbedürftig war. Man muss allerdings die Bedingungen berücksichtigen, unter denen sie zu existieren gezwungen war. Doch nicht zufällig stieß Gorbatschows Perestroika/Glasnost auch - und gerade - bei überzeugten, engagierten DDR-Bürgern ( bei meinem Mann und mir ebenfalls) anfangs auf große Sympathie. Aber da wurde dann ja buchstäblich das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Und um dieses hoffnungsvolle Kind - ich bleibe dabei, und da treffe ich mich durchaus mit manchem ehemaligen Bürgerrechtler - ist es sehr schade.
Und mittlerweile wachsen die Gefahren für die westlichen Demokratien.
Selbst Friedrich Schorlemmer schrieb vor kurzem: "Mit dem Ende des Sowjetsystems verlieren die westlichen Demokratien immer mehr das Gleichgewicht zwischen bürgerlichen und sozialen Freiheitsrechten. Das rührt inzwischen an die Grundfragen des Rechtsstaates ..."

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Feldlerche: 10.11.2009 06:00.

10.11.2009 05:22
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RE: Heute vor 20 Jahren: Die Mauer wird geöffnet Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Feldlerche
@ WitzBolt
Na ja, was soll ich denn nun ernsthaft auf Dein langes Pamphlet erwidern?

Nichts, wie du es auch bisher schon getan hast. Du bist unfähig, andere Sichtweisen als die deine (die damit per Definition subjektiv ist, das aber nur am Rande) überhaupt zu akzeptieren. Falls du versucht hast, das bislang zu verbergen, ist diese "Maske" in deiner Antwort auf mondfrau's Beitrag gefallen.

Du zitierst halbfertige Aussagen und Sätze von Personen, gerne DDR-Funktionäre oder regimeverbundene, gesellschaftliche Größen, ohne irgendeine Form der Quellenkritik, wertest aber alles, was dir entgegnet wird, als durch "westmedienbedingte Scheuklappen" falsch interpretiert ab.
Ein Beispiel, zum üben. Walter Ulbricht sagte einmal: "Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten." Quellenkritik erfordert nun die Verknüpfung dieser Aussage mit historischen Ereignissen. Ich helfe dir kurz, das dazu korrespondierende Ereignis war der, wie paradox, Mauerbau. Was sagt uns beiden nun diese Abfolge von Zitat und Handlung? Mir sagt es, Ulbricht's Aussage war das Papier nicht wert, auf dem sie aufgeschrieben wurde. Dir sagt sie, dass jemand anderes diese Mauer gebaut haben muss.

Entschuldige meine nun folgende, für dich erneute, "Niveaulosigkeit": Dein restlicher Beitrag ist erneut weitgehend inhaltsleeres Geschwurbel, das überhaupt nichts mit meinem Beitrag zu tun hat. Kaum zu glauben, dass da ein @WitzBolt davorstand.

Und dann eine bedeutungsschwere Umfrage auf t-online. Quellenkritik, meine Liebe. Auch ich hätte hier "Ja, es gab auch gutes in der DDR" angeklickt. Kein Staat, kein Land, keine Gesellschaft ist "nur schlecht", genauso wie kein Staat "nur gut" ist.

Und deine Kritik an den imperialistischen Kriegsfeldzügen des Westens ist phantastisch. Als glühende Verfechterin eines Landes, das als Mitgliedsstaat des Warschauer Paktes den millionenfachen Mord an der Bevölkerung der eigenen Mitgliedsstaaten, oder die Niederschlagung von Volksbewegungen die einfach nur wollten, dass sich ein paar Dinge ändern, mitgetragen hat, zeigst du anklagend mit dem Zeigefinger auf andere. Aber wenn man mit dem Finger auf einen anderen zeigt, richten sich drei auf einen selbst. Die NVA führte bis zuletzt Übungen für den Abschuss von weit über 50 Atomraketen auf Schleswig-Holstein durch. Ist das Ausdruck der Antikriegshaltung der DDR-Bürger? Gewalt und Krieg ist kein Phänomen, mit dem die Bürger der DDR erst mit Öffnung der Mauer und die Wiedervereinigung mit den bösen Westlern in Kontakt kamen. Versuch bitte nicht solch plumpe Art und Weise der Geschichtsfälschung.

Das ist es übrigens, was ich mit dem Aufrechnen meine. Du rechnest existierende Fehler "der einen Seite" mit ungefilterten, positiven Propaganda-Beiträgen für die "andere Seite" auf und möchtest dadurch ein Unrechtsregime, das die Bürger der DDR nicht verdient hatten, verharmlosen bzw., viel schlimmer: legitimieren. Und nennst es Objektivität. Wie schon irgendwo in meinem letzten Beitrag geschrieben, es passt auch hier wieder: Herzlichen Glückwunsch.

Du brauchst mir übrigens nicht (mehr) zu antworten. Streng genommen hast du das ja ohnehin noch gar nicht getan. Ich hatte anfangs gedacht, mit dir wäre ein fruchtbarer Diskurs möglich. Da hab ich mich leider getäuscht.

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Nuapurista kuulu se polokan tahti jalakani pohjii kutkutti. Ievan äiti se tyttöösä vahti vaan kyllähän Ieva sen jutkutti, sillä ei meitä silloin kiellot haittaa kun myö tanssimme laiasta laitaan.Salivili hipput tupput täppyt äppyt tipput hilijalleen.

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Elster
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Ich muß mich mal mit einer eindringlichen Zwischenbemerkung hier reinhängen.


Ich finde es große Klasse, daß hier aktuell und aus unterschiedlichen Sichtweisen über ein Thema diskutiert wird was besonders in diesen Tagen sehr vierle Menschen in Deutschland , aber auch in der übrigen Welt interessiert.

Ich kann es aber überhaupt nicht in Ordnung finden wenn wir hier User im Forum wegen einer Meinung, wegen einer festen Überzeugung von anderen schlecht gemacht, nicht für voll genommen oder anderweitig runtergemacht werden.


Feldlerche hat ihre Meinung, hat ihre Erlebnisse und ihre Sichtweisen. Ob und wie sie immer mit der Realität übereinstimmen spielt an sich keine Rolle und darf ihr nicht als Charakterschwäche ausgelegt werden. Sie hat es so wie sie schreibt erlebt, sie hat ihre Meinung zu den gegenwärtigen Verhältnissen zwischen den alten und neuen Bundesländern und deren Bevölkerung.
Und sie hat an keiner Stelle ihrer Ausführungen jemals auch nur andeutungsweise die Tragödien der Maueropfer oder der politisch Gefangenen für gut geheißen.

Don, WitzBolt u.a. haben ihre Meinung und trotzdem kann es nicht sein das wie zuletzt WitzBolt gegen Feldlerche die große Keule rausholt.

"Du bist unfähig andere Sichtweisen überhaupt zu akzeptieren..."

Aber auch eine Usermeinung als "Pamphlet" zu bezeichnen ist nich grade das was wir hier haben wollen, Feldlerche.


So was halte ich bei einer sachlichen Diskussion auf einer gleichwertigen Ebene an die Adresse der anderen User für nicht grade taktvoll und für eine Diskussion nicht grade förderlich.
Ich erwarte daher etwas Zurückhaltung bei der Bewertung der jeweiligen Userpersönlichkeit aber keine Zurückhaltung bei der eigenen Bewertung der historischen und auch aktuellen poltischen Ereignisse.

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10.11.2009 19:01 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
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@ Elster Top


Aus: " Ghandi und der Kampf gegen den Imperialismus."

Punkt 1: Fürchte niemals den Dialog

Punkt 2: Fürchte niemals den Konflikt. Er birgt mehr Möglichkeiten als Gefahren.

Punkt 3: Kenne die Geschichte, oder du bist dazu verdammt, sie zu wiederholen (Burke)

Punkt 4: Stell dir die Zukunft vor, sonst erreichst du sie nie.

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10.11.2009 19:48 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von elster

Aber auch eine Usermeinung als "Pamphlet" zu bezeichnen ist nich grade das was wir hier haben wollen, Feldlerche.


erstaunt ratlos2

Lt. "Bertelsmann - Die deutsche Rechtschreibung" 1999:

Pamphlet (lat.-engl.) Streitschrift smile
10.11.2009 20:38
Elster
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o.k. ich nehme diesen Passus zurück, Feldlerche nachdem die Übersetzung geklärt ist Pfeiffen

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10.11.2009 20:52 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
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Eine Diskussionsverlagerung auf Nebenschauplätze. Psychologie aus dem Lehrbuch. lachen

Elster: Hier finden mit "Top " und so ständig Bewertungen von Beiträgen und Aussagen statt. Es gibt aber bei weitem nicht nur inhaltliche Top Beiträge. Auch das muss angesprochen werden dürfen. Ansonsten glauben Leser, die bspw. Feldlerches Beiträge nicht kritisch hinterfragen, ungefiltert, was die Gute da schreibt.

Wenn sich zeigt, dass User Diskussionen permanent umgehen, sobald dazu andere Meinungen auftauchen, ist das ein deutliches Signal. F's Antworten beziehen sich so gut wie nie auf die Beiträge, denen sie antwortet, sondern eröffnen, eingeleitet durch krude, nicht hinterfragte Zitate ständig neue Themenaspekte. Die Punkte, die in vorangegangenen Beiträgen aufgegriffen wurden, bleiben weitestgehend unbeachtet. Dieses Verhalten zeigt, dass eine Diskussion des selbst präsentierten Standpunkts nicht erwünscht ist, da er gar nicht als "diskussionswürdig" wahrgenommen wird. Es ist wirklich kaum übertrieben festzustellen, dass eine Foristin, in diesem Fall Feldlerche, sich somit nicht in der Lage zeigt, mit konträren Meinungen zu diesem Thema umzugehen und sie zu akzeptieren. Nein, in solchen Fällen greift allerhöchstens der Grundsatz "Wer eine andere Meinung vertritt, ist mit - Zitat: "ein paar veritable[n] Scheuklappen, die Du wie viele andere mit Sicherheit Euren Medien verdankst", ausgestattet. Immerhin: Das ist die Reaktion auf einen Beitrag, in dem ich die DDR als Diktatur und die Bedrohung der Welt durch Atomwaffen im Kalten Krieg als real und vorhanden bezeichne. Sei mir bitte nicht böse, dass ich in diesem Fall keinem "Diskussionspartner" für diese Reaktion den Allerwertesten mit Puderzucker bestäuben möchte.

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11.11.2009 11:17 WitzBolt ist offline E-Mail an WitzBolt senden Beiträge von WitzBolt suchen Nehmen Sie WitzBolt in Ihre Freundesliste auf
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Na ja, was soll's. Es ist mit der Diskussion hier im Forum halt so wie im wirklichen Leben: Man kann miteinander reden, findet einen Draht zueinander - oder eben auch nicht, warum auch immer. Und wenn nicht, sollte man doch besser möglichst höflich von Weiterem Abstand nehmen.

Vorhin musste ich über mich selbst lachen, weil ich mir wie eine alte Indianersquaw vorkam, die vor ihrem Wigwam sitzt und in einem Feuer herumstochert in dem sie ihre Erinnerungen auftauchen sieht, während ein erfreulich wissbegieriger, aber - bei aller Nachsicht - leider auch etwas selbstgerechter Enkel sie zu einer "Diskussion" herausfordert. Sie hat ihm zu antworten versucht, aber nun schweigt sie, während solche Formulierungen an ihrem Ohr vorüberziehen wie "Eine totale Sinnlos-Aussage", "Meine Gute, wegen Leuten wie dir...", "Du bist doch sonst nicht auf den Kopf gefallen...", "Inhaltsleeres Geschwurbel", "Quellenkritik, meine Liebe", "(Nicht) den Allerwertesten mit Zuckerstaub bestäuben".
Ja, was wird die alte Squaw da wohl denken?
Vielleicht: "Eigentlich ein netter Junge. Aber er muss noch einiges lernen. Ein bißchen mehr Anstand und Achtung vor älteren Menschen beispielsweise."
Und bevor sie sich wieder stumm ihrem Feuer zuwendet, wird ihr vielleicht kurz der Gedanke durch den Kopf huschen, den unsere (leider stets traurige Carina) in diesem Forum als Signum verwendet:
"Bevor du urteilen willst über mich, ziehe meine Mokassins an und laufe meinen Weg .... und erst dann kannst du über mich urteilen".

Also, wie gesagt, WitzBolt: Lassen wir es doch beide beim Bisherigen!

Es bringt doch letztlich nichts, wenn ich Dir nochmals zu erklären versuchen würde, dass es ein gewaltiger Unterschied ist,
ob man hier von einer 80jährigen Lebenserfahrung zehrt (obwohl man gelegentlich Zitate von klugen/bekannteren Leuten verwendet, die das eine oder andere treffend formulierten, obwohl sie eben nicht DDR-"systemverbunden" waren. S. Egon Bahr, Friedrich Schorlemmer, Christoph Hein und beispielsweise auch Peter Scholl-Latour, den ich noch nicht mal zitiert habe. Falls Du sie und ihre Vita nicht kennst - Google hilft!)

oder ob da tendenziöse Behauptungen als unumstößliche Tatsachen dargestellt werden.

Was bringt es, wenn ich hier niederschreibe, was von unabhängigen Militärexperten verifiziert ist: dass nämlich eine NATO-Übung während des Kalten Krieges einen Atomschlag auf meine Heimatstadt Dresden simulierte.
Neulich hat irgendein bekannter Mensch geäußert (sinngemäß): Kalter Krieg? Es war der III. Weltkrieg. (Quellenkritik: Ja, wer - da muss ich im Moment passen. Ich lese zwar viel, archiviere aber zu wenig. Aber vielleicht stoße ich ja doch noch mal auf den Verfasser). Wie schon gesagt, eigentlich zitiere ich derartige Äußerungen nur, wenn ich sie ernst nehme.
Aber der Kalte Krieg ist vorbei.

Und zu Walter Ulbrichts "Keiner hat sie Absicht, eine Mauer zu bauen" kurz vor dem Mauerbau: Mit der exakten Quelle kann ich erneut nicht dienen, aber es gab wohl danach eine Beratung in Moskau, wo man U. schließlich von der Notwendigkeit überzeugt hat. Und - das ist nun aber wieder völlig subjektiv - ich glaube das sogar.

Ich verstehe mich hier nicht als wissenschaftliche Institution, kann bestenfalls Hinweise vermitteln. Denn über alle diese Probleme sind seriöse Veröffentlichungen erschienen. Man findet sie auch, wenn man sich die Mühe macht, entgegen dem Mainstream zu suchen.

"Hugh," sagte die erschöpfte alte Squaw und begab sich an ihrem erbosten Enkel vorbei bis auf Weiteres in ihrem Wigwam zur wohl verdienten Ruhe. smile

P.S. Und zur Frage des "mysteriösen" Zusammenhalts der DDR-Bürger wird die alte Squaw ein andermal vielleicht doch noch was aus ihrem angestaubten Büffel-Nähkästchen hervorkramen. Falls sie den Eindruck hat, dass sich die Mühe lohnt - und sie es nicht vergisst. schlafen

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Feldlerche: 11.11.2009 16:21.

11.11.2009 15:42
Feldlerche
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Weiteres P.S.
Ja, bei alten Squaws funktioniert der Denkapparat zwar manchmal partiell wie eine Spätzündung, aber irgendwann kommt dann doch die Erleuchtung
Idee
Eine der WitzBoltschen Attacken galt ja der Nationalen Volksarmee der DDR, die bis zuletzt Übungen für den Abschuss von über 50 Atomraketen auf Schleswig Holstein durchgeführt haben soll.
Das ist nun aber wirklich ein Witz von Herrn Bolt, weil die DDR bekanntlich ebenso wenig Zugriff auf Atomwaffen hatte wie die BRD. Darüber verfügten nur die Großmächte der beiden feindlichen Militärblocks, d. h. vor allem die USA und die UdSSR.
Dass Atomsprengköpfe auf deutschem Boden lagerten, ist dagegen unbestritten. Erich Honecker sprach in diesem Zusammenhang mal von "Teufelszeug" und forderte den beiderseitigen Abzug.
Die Atomsprengköpfe der Sowjetunion/Russlands wurden bereits vor beinahe 20 Jahren vollständig aus Deutschland abgezogen, die USA sind dem bisher leider nicht gefolgt. Ihre Atomraketen zielen nach wie vor auf Russland.
Hoffen wir, dass Obamas Träume von einer atomwaffenfreien Welt sich in Taten niederschlagen (können) und - als einer der ersten Schritte - dieses Teufelszeug nun ganz schnell und endgültig von deutschem Boden verschwindet ja .

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Feldlerche: 11.11.2009 21:10.

11.11.2009 21:07
don
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Atomraketen auf Bremen: Die Angriffspläne gegen Deutschland während des Kalten Krieges Von Gerhard Gnauck 9. Mai 2006, 00:00 Uhr

Der Warschauer Pakt plante einen Blitzkrieg gegen Westeuropa. Bremen wäre mit Atomraketen beschossen worden - Polen gibt streng geheime Akten frei


Hier lesen
http://www.welt.de/print-welt/article215...en_Krieges.html



Was war denn nun besser in der DDR, also "Alles" wäre ja wohl eine Übertreibung, nur um mal wieder zum Thema zu kommen.

Mein Opa sagt, der Auslandsgeheimdienst der DDR war besser, denn von 1956 bis 1974, also 18 Jahre, spionierte der DDR - Agent G.Guillaume und seine Frau in der BRD und sogar im Bundeskanzleramt. Der damalige Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willi Brand trat u.a. mit folgenden Worten zurück. “Es ist und bleibt grotesk, einen deutschen Bundeskanzler für erpressbar zu halten. Ich bin es jedenfalls nicht!“ Ossi Genscher war damals Innenminister, das BKA und der BND sprachlos und ohne Fassung.

Georg Leber, damals Bundesverteidigungsminister hatte auch keinen Plan, aber 1993 sagte er folgendes: „Lernt, was ihr für Euer Leben nötig habt! Geht nicht gebückt und gebeugt, geht aufrecht wie Freie! Geht mit erhobenem Kopf, aber erhebt euch nie über andere! Auf die Idee den Honecker und seinen Sozialismus zu bespitzeln das der freiwillig zurück tritt kam der BND nicht.

Besser war in der DDR auch die Schulbildung, wäre ja sonst auch ein Unding gewesen, das eine Ossifrau Bundeskanzlerin geworden wäre. Denn die Frau Merkel hat sich das Zitat vom Herrn Leber sicher sehr zu Herzen genommen. Da muss man schon Köpfchen haben, um ein Volk wie das Deutsche über die Toleranzinflation und Wahrheitsschwindsucht aufzuklären.
Die Zwangsverrentung wäre den Politikern in der DDR garantiert nicht eingefallen. Heute sollen die einen bis 67 oder noch länger arbeiten und die anderen sollen Zwangsverrentet werden. Nie hätte auch nur einer für eine lumpige Ost-Mark gearbeitet.

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12.11.2009 09:41 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Feldlerche
Eine der WitzBoltschen Attacken galt ja der Nationalen Volksarmee der DDR, die bis zuletzt Übungen für den Abschuss von über 50 Atomraketen auf Schleswig Holstein durchgeführt haben soll.
Das ist nun aber wirklich ein Witz von Herrn Bolt, weil die DDR bekanntlich ebenso wenig Zugriff auf Atomwaffen hatte wie die BRD. Darüber verfügten nur die Großmächte der beiden feindlichen Militärblocks, d. h. vor allem die USA und die UdSSR.

Du solltest inzwischen gemerkt haben, dass ich trotz meines Nicknames in diesem Thread keine überflüssigen Witze einbaue. Es stimmt aber in sofern, dass es nicht um 50 Atomsprengköpfe ging, das hatte ich falsch in Erinnerung. Es waren 76. Informiere dich doch einmal über den Vorgang "Stabstraining 89". Einzig die DDR hielt nach 1986, als Gorbatschow eine Abkehr von einer nuklearen Erstschlagsstrategie vollzog, an eben jener in ihren Übungen und Planungen fest. Ob sie den Abschuss selbst hätte initiieren können ist dabei völlig zweitrangig.

Ich habe hier nur deine Beiträge, alte Squaw, um mir ein Bild von dir zu machen. Aus meiner Sicht gehörst du in das Video, in dem Margot und Andere den 60. Jahrestag der DDR feiern. Du identifizierst dich offenbar so sehr mit der DDR, dass die Kritik, die von mir ausschließlich in Richtung der politischen Zustände und der Führung, nochmal, einem diktatorischen Regime, gerichtet ist, auf dich und jeden Einzelnen DDR-Bürger beziehst. Dem ist nicht so, und damit mögen wir's jetzt auch belassen.

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12.11.2009 09:48 WitzBolt ist offline E-Mail an WitzBolt senden Beiträge von WitzBolt suchen Nehmen Sie WitzBolt in Ihre Freundesliste auf
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Nur kurz!

Ich bin froh, dass die Mauer "weg" ist.

Ich verabscheue jede Form der Gewalt.

Letztendlich wurden Menschen in einem großen Käfig gehalten und wenn sie ausbrachen, verurteilt oder am Zaun "hingerichtet". Die Staatsform der DDR war krank, auch wenn sie vorgegeben war, wie oft behauptet wird! Ein Hort von Verbrechern? Wie krank müssen alle beteiligte Menschen gewesen sein, einen Zaun zu ziehen - von Besatzern, Gründern und Stiefelleckern angefangen, bis hin zu allen fleißigen Helfern und Spatenstecher? Hatte man vom Dritten Reich noch nicht genug? Die Menschen innerhalb des Zauns machten das beste draus (das war der soziale Zusummenhalt) - @witzbold hat es sehr schön, in einem seiner Postings beschrieben - was blieb ihnen auch anderes übrig. Mit dem Fall der Mauer kam die Freiheit - nur das zählt.

Die Verantwortlichen sind verschwunden oder abgetaucht. Sicherlich werden in vielen Stuben insgeheim noch Feiern abgehalten und die Schicht derer, die von dieser Staatsform profitiert haben, weinen der guten alten Zeit nach. Verständlich, aus ihrer Sicht.

Der Slogan "in der DDR war alles besser" ist bedeutungslos. Aus "zich" Erzählungen von Verwandten und Freunden aus der ehemaligen Ostzone weiß ich, dass es anders war - oder diejenigen haben gesponnen, gelogen und übertrieben - was ich allerdings nicht glaube.
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