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In der DDR war alles besser...

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watcher
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In der DDR war alles besser... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Es gab zwar ein viel geringeres Einkommen als im Westen, aber Grundnahrungsmittel waren soooooo günstig! lachen lachen lachen

Hab da grad was entdeckt.

Es wird ja immer behauptet, daß in der DDR alle Grundnahrungsmitte viel billiger waren. Wenn ich jetzt lese, daß ein Stück Tafelbutter von 250Gramm 2,40 Ostmarkt kostete oder Nudossi (Ost-Nutella) 3Ostmark, dann frag ich mich, wie haben das die DDR-Bürger nur alle geschafft?


Achja, Nudossi war ja sicher Bückware. Was es nicht gibt, brauch man auch nicht teuer bezahlen.

Zitat:
17,60 M eine Flasche Nordhäuser Doppelkorn (38 Prozent Alkohol)
18,00 M eine Dose Ananas (im Delikatladen)

1,50 M ein Liter Benzin („Vergaserkraftstoff“) 88 Oktan (VK 88, „Normal“)

etwa 4.000 M Farbfernseher aus DDR-Herstellung

Zur Einschätzung der Kaufpreise sollte man folgendes Nettoeinkommen berücksichtigen: der staatlich festgesetzte monatliche Mindestlohn (Vollzeittätigkeit) betrug in der DDR 400 Mark der DDR im Jahre 1976. Das tatsächliche Haushaltsnettoeinkommen betrug 1980 bei einem Einpersonenhaushalt 778 Mark der DDR, bei einem Vierpersonenhaushalt 1720 Mark der DDR (Statistisches Jahrbuch der DDR 1981).

Der Durchschnittsverdienst eines Industriearbeiters betrug im Jahr 1970 748 Mark pro Monat brutto.




http://de.wikipedia.org/wiki/Einzelhandelsverkaufspreis

Und bitte nicht vergessen, daß der Trabant 12`000 Ostmark kostete.

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20.08.2009 14:15 watcher ist offline E-Mail an watcher senden Beiträge von watcher suchen Nehmen Sie watcher in Ihre Freundesliste auf
babsi babsi ist weiblich
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RE: In der DDR war alles besser... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Es war auch im Osten nicht alles bezahlbar.

Das Nudossi war für uns auch nicht drin...3 Kinder...und so ein Glas hält ja nicht ewig...bei drei Naschkatzen... Lachen2

Ich hatte eine Klassenkameradin, die hatte das fast täglich auf dem Pausenbrot...leider hat sie nie mit mir auch nur eine Stulle getauscht. Heulen
20.08.2009 14:46 babsi ist offline E-Mail an babsi senden Beiträge von babsi suchen Nehmen Sie babsi in Ihre Freundesliste auf
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Hat das "Nudossi" (komisch, da steckt das Wort "Ossi" drin lachen ) denn wenigstens geschmeckt, für das teure Geld ratlos2
20.08.2009 15:07
watcher
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Hab mal gegoogelt, evtl. hieß es früher Naschi. ratlos

Leckerer solls sein, weil mehr Haselnüsse drin sein sollen. Lachen2


http://www.ciao.de/Naschi__Test_3007197

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20.08.2009 15:20 watcher ist offline E-Mail an watcher senden Beiträge von watcher suchen Nehmen Sie watcher in Ihre Freundesliste auf
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Keine Ahnung mehr wie es geschmeckt hat, aber man hat es gern gegessen, wenn es mal welches gab und man das Geld hatte.

Die Mieten waren ja billig, wenn ich mich recht entsinne habe ich für meine 2 Raum Whg 35 Ostmark gezahlt ca 45-50m².
Nach meiner Ausbildung habe ich 412,-- und nach 2 Jahren ne Erhöhung 448,-- nach ca 9 jahren hatte ich ca 580-600 Mark, das war für damals viel Geld.
Alkohol war grundsätzlich teuer, auch Wein und Sekt. Sekt war der billigste 8,--, Wein glaube ich 6,-- alles Ostmark. Ich habe übrigens bei Nahrung und Genußmittel gearbeitet.
20.08.2009 15:25 Spikey ist offline Beiträge von Spikey suchen Nehmen Sie Spikey in Ihre Freundesliste auf
babsi babsi ist weiblich
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Ja Watcher.... das war es love love love .... vor allem waren da nur 200g drin... da war es ja vom angucken schon alle. Lachen2

Lachen2 Öhrchen...wahrscheinlich heißt es deshalb jetzt so. Lachen2
20.08.2009 15:28 babsi ist offline E-Mail an babsi senden Beiträge von babsi suchen Nehmen Sie babsi in Ihre Freundesliste auf
Feldlerche
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RE: In der DDR war alles besser... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

smile Bei allem Respekt vor Deiner Meinung, watcher - sie sei Dir unbenommen - , aber so einfach klappt das mit dem Vergleichen nun wirklich nicht.
Was reißt beispielsweise heutzutage das größte Loch ins Haushaltbudget? Richtig, die Miete (sofern man kein eigenes Haus besitzt). Und die erforderte in der DDR eben nur einen weitaus geringeren Anteil des Arbeitseinkommens. Als Großfamilie bewohnten wir z. B. in Erfurt eine recht moderne Vierraumwohnung und bezahlten (einschließl. Nebenkosten, so weit ich mich erinnere) unter 100 Mark Miete. Nimm weiter die Fahrpreise: 15 Pfennig in der Erfurter Straßenbahn, auch die Reichsbahn war billig. Praxisgebühren, Zu- bzw. volle Bezahlung von Arzneimitteln usw. usf. ? Für uns damals sämtlich Fremdworte. Teure Ferienaufenthalte für die Kinder, Schulspeisung, Kindergartenplätze u. a. ? Entweder ganz kostenlos oder zu einem rein symbolischen Preis! Theater- und Kinokarten? Spottbillig. Fahrerlaubnis, z. B. für Motorräder? Machten die meisten jungen Leute fast kostenlos bei der GST. Jede Menge Sportarten, Freizeitbeschäftigungen und selbst aufwändige Hobbys wie Segel- und Motorflug, Reiten usw. dito! (Auch meine Kinder machten davon rege Gebrauch)
Mir fiele da noch jede Menge ein, aber dazu fehlt mir heute wirklich die Zeit.
In der DDR-Politik hatte die Sicherung der menschlichen Grundbedürfnisse Vorrang, und das durchzuhalten war manchmal nicht einfach. Doppelkorn würde ich persönlich allerdings nicht unbedingt zu den Grundnahrungsmitteln rechnen, und für Ananas mussten wir harte Devisen aufbringen. -
Unser Problem, liebe watcher, war nach meinem Eindruck eigentlich weniger, dass es den meisten Menschen an Geld fehlte (obwohl es das auch gab, siehe babsis Text), sondern dass die "Warendecke" für Dies oder Das manchmal nicht ausreichte, und zwar gar nicht so selten auch infolge unberechenbarer psychologischer Effekte:
Mancher ältere "Neubundesbürger" wird sich an die Zeit erinnern, wo auf einmal Bettwäsche, Handtücher etc. knapp wurden. Das hing, so viel ich damals mitgekriegt habe, ursächlich erst mal mit sprunghaft gestiegenen Baumwollpreisen auf dem Weltmarkt zusammen. Aber dann setzte eben auch eine allgemeine wilde Hamsterei ein, die den "Bedarf" noch sprunghafter steigen ließ und auf die weder unser Außenhandel noch die Industrie so schnell reagieren konnten. (Und meist trugen dann auch noch bestimmte Westmedien durch genüssliche Kommentare das ihre zu derartigen Panikkäufen bei.)
Vorteil bei der Sache für manchen Hamsterer (z.B. von Bettwäsche): Er hatte, nachdem sich die Lage wieder normalisierte, dann noch jahrelang Reserven, die er bei passender Gelegenheit an Verwandte/Bekannte verschenken konnte. lachen

Dies von mir alles so zu sagen aus dem Ärmel geschüttelt, unvollständig und "nicht druckreif". Aber mir fehlt heute echt die Zeit. Winken

Und zur Nudossi, liebes Öhrchen: Sie schmeckte - und wie!!! Und sie schmeckt heute noch phantastisch und wird sogar in den Altbundesländern zunehmend gern gekauft. Hat auch wesentlich mehr Haselnussanteil als Nutella. (Siehste, mittlerweile hat's auch watcher bestätigt) Probiert's mal, aber achtet auf Eure Linie! Ich selbst habe meine pralle Nudossidose immerhin schon ganze vier Wochen nicht angetastet smile Winken

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Feldlerche: 20.08.2009 15:36.

20.08.2009 15:34
User-08-04-11
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Zitat:
Original von watcher
Hab mal gegoogelt, evtl. hieß es früher Naschi. ratlos

Leckerer solls sein, weil mehr Haselnüsse drin sein sollen. Lachen2


http://www.ciao.de/Naschi__Test_3007197


Danke für den Link, da steht ja ein ausführlicher Erfahrungsbericht drin.

Jetzt weiß ich auch was Bückware ist lachen

Mal gucken ob ich das "Naschi" bei uns im REWE finde, dann kauf ichs mal sobald meine Diät rum ist... Freude
20.08.2009 16:04
User-08-04-11
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Zitat:
Original von babsi
Lachen2 Öhrchen...wahrscheinlich heißt es deshalb jetzt so. Lachen2


Wahrscheinlich, du Schlecker-Nasch-Schnäutzchen Bussi2
20.08.2009 16:05
User-08-04-11
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RE: In der DDR war alles besser... Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Feldlerche
smile Bei allem Respekt vor Deiner Meinung, watcher - sie sei Dir unbenommen - , aber so einfach klappt das mit dem Vergleichen nun wirklich nicht.
Was reißt beispielsweise heutzutage das größte Loch ins Haushaltbudget? Richtig, die Miete (sofern man kein eigenes Haus besitzt). Und die erforderte in der DDR eben nur einen weitaus geringeren Anteil des Arbeitseinkommens. Als Großfamilie bewohnten wir z. B. in Erfurt eine recht moderne Vierraumwohnung und bezahlten (einschließl. Nebenkosten, so weit ich mich erinnere) unter 100 Mark Miete. Nimm weiter die Fahrpreise: 15 Pfennig in der Erfurter Straßenbahn, auch die Reichsbahn war billig. Praxisgebühren, Zu- bzw. volle Bezahlung von Arzneimitteln usw. usf. ? Für uns damals sämtlich Fremdworte. Teure Ferienaufenthalte für die Kinder, Schulspeisung, Kindergartenplätze u. a. ? Entweder ganz kostenlos oder zu einem rein symbolischen Preis! Theater- und Kinokarten? Spottbillig. Fahrerlaubnis, z. B. für Motorräder? Machten die meisten jungen Leute fast kostenlos bei der GST. Jede Menge Sportarten, Freizeitbeschäftigungen und selbst aufwändige Hobbys wie Segel- und Motorflug, Reiten usw. dito! (Auch meine Kinder machten davon rege Gebrauch)
Mir fiele da noch jede Menge ein, aber dazu fehlt mir heute wirklich die Zeit.
In der DDR-Politik hatte die Sicherung der menschlichen Grundbedürfnisse Vorrang, und das durchzuhalten war manchmal nicht einfach.


Also da muss ich der DDR auch mal Lob zollen. Wenn es darum ging die Menschen mit den Grundbedürfnissen zu versorgen waren sie schon große Klasse.
Sie subventionierten ja alle die Dinge die von dir aufgelistet wurden, drum waren sie ja auch kurz vor der Pleite. Denn so ähnlich verfuhr damals auch die Weimarer Republik und der Folgestaat in Deutschland, die faktisch auch bankrott waren und im 3. Reich nur durch die Rüstung, den Menschen Arbeit und Brot brachten.


Zitat:
Original von Feldlerche
Doppelkorn würde ich persönlich allerdings nicht unbedingt zu den Grundnahrungsmitteln rechnen (...)


Das kann man so jetzt aber nicht sagen... Prost Zwinker2 Lachen2


Zitat:
Original von Feldlerche
Und zur Nudossi, liebes Öhrchen: Sie schmeckte - und wie!!! Und sie schmeckt heute noch phantastisch und wird sogar in den Altbundesländern zunehmend gern gekauft. Hat auch wesentlich mehr Haselnussanteil als Nutella. (Siehste, mittlerweile hat's auch watcher bestätigt) Probiert's mal, aber achtet auf Eure Linie! Ich selbst habe meine pralle Nudossidose immerhin schon ganze vier Wochen nicht angetastet smile Winken


Wenn ich es bei uns im Supermarkt bekomme, kaufe ich es, versprochen ja
20.08.2009 16:14
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Langer Text wegen myvideo abgeka***! mad

Jetzt keine Kraft mehr, melde mich später oder die Tage.

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20.08.2009 16:18 watcher ist offline E-Mail an watcher senden Beiträge von watcher suchen Nehmen Sie watcher in Ihre Freundesliste auf
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Huhu Feldlerche Winken

Mit den billigen Mieten hast du schon Recht....aber so billig sahen die meisten Häuser leider auch aus. Augenrollen
...Und überhaupt erstmal eine Wohnung zu bekommen...heiraten sie, dann haben sie größere Chancen...wollte man eine größere Wohnung...die Antwort, bekommen sie ein Kind, dann erhöhen sich die Chancen....
Ich wohnte (erste Wohnung mit meinem "immernoch" Mann Lachen2 ) in einer 2 Zimmer parterre Wohnung. (ca. 60qm)
Einen Sammelofen für alle Zimmer, Küche und Bad (Toilette war extra)... die Küche hatte nur Einfachverglasung... es war im Winter kaum auszuhalten vor Kälte... aber die KWV (Kommunale Wohnungsverwaltung) konnte uns da auch nicht weiter helfen...weil eben das Geld fehlte um irgendwas an den Häusern zu modernisieren. Ich hätte lieber mehr Miete (29,50 Mark...ich habe noch einen alten Kontoauszug Lachen2 ) bezahlt um es wenigstens wärmer zu haben.

Ich bin auch der Meinung, dass gerade die Subvestionen die größte Ursache waren, für den Bankrott der DDR.

Was ich mir heute von der Zeit zurück wünsche... mehr Freizeitangebote für die Kinder... kostenlose Schulspeisung... finanzielle Unterstützung bei der Nachhilfe bei bedürftigen Familien... meine Aufzählung könnte ich noch weiter ausführen... Lachen2
20.08.2009 16:32 babsi ist offline E-Mail an babsi senden Beiträge von babsi suchen Nehmen Sie babsi in Ihre Freundesliste auf
User-08-04-11
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Zitat:
Original von babsi
(...)Ich wohnte (erste Wohnung mit meinem "immernoch" Mann Lachen2 ) in einer 2 Zimmer parterre Wohnung. (ca. 60qm)
Einen Sammelofen für alle Zimmer, Küche und Bad (Toilette war extra)... die Küche hatte nur Einfachverglasung... es war im Winter kaum auszuhalten vor Kälte... aber die KWV (Kommunale Wohnungsverwaltung) konnte uns da auch nicht weiter helfen...weil eben das Geld fehlte um irgendwas an den Häusern zu modernisieren. Ich hätte lieber mehr Miete (29,50 Mark...ich habe noch einen alten Kontoauszug Lachen2 ) bezahlt um es wenigstens wärmer zu haben.(...)


Hättest damals mit deinem "immernoch" Mann noch mehr kuscheln sollen love dann hättest du nicht gefrorenLachen2
20.08.2009 17:02
Feldlerche
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Doch mal zwischen Staubsaugen und Wischen reinschau:

@ ********** Na ja, ein weites Feld das mit den Subventionen - müsste man ausführlicher drüber texten. Aber dass Du die Weimarer Republik in diese Zusammenhänge (Sicherung der Grundbedürfnisse) bringst, kapier ich dann doch nicht, da lass' Dir mal von ein paar alten Arbeitslosen oder ähnlichen Habenichtsen von damals - sofern Du sie noch findest - erzählen, was in dieser Zeit los war. Die miese Lage breiter Bevölkerungsschichten war ja auch ein wesentlicher Grund dafür, dass sie dann den Naziversprechen auf den Leim gingen. Und zu deren Sozialpolitik (ganz abgesehen von allem Sonstigen) ließe sich auch eine Menge sagen, aber - ich zitiere watcher sinngemäß - dazu fehlt mir heute die Kraft (bei 38 Grad im Schatten!)
Was ich vorhin vergaß, aber mir persönlich besonders zugute kam, waren die sagenhaft niedrigen Buchpreise und die riesige Palette des diesbezüglichen Angebots. Ich bin 1949 DDR-Bürgerin mit einem popligen Mittelschulabschluss geworden, Literaturunterricht so gut wie Fehlmeldung, auch wegen häufiger Fliegeralarme, Einberufung von Lehrern zur Wehrmacht usw., aber von vornherein dürftig konzipiert - , noch dazu für Mädchen! Die DDR war ein Leseland und ich eine Leseratte - auch meine Kinder sind mit guter Literatur "aus aller Herren Länder" aufgewachsen, und wir zehren heute noch davon. Mein Steckenpferd waren übrigens die deutschen bzw. europäischen und amerikanischen Klassiker bzw. früh- bis spätbürgerlichen Schriftsteller. Eine herrliche Sache!

@ babsi Ja, das gab's eben leider auch, und bei meinen eigenen Kindern lief das anfangs nicht viel anders, sie haben ihr "junges Glück" allesamt erst mal in Altbauwohnungen begründen müssen.
Ich hatte viel mit dem Bauwesen zu tun, da reichte es oft hinten und vorne nicht, auch materialmäßig. Und für die Baubetriebe waren Neubauten allemal lukrativer als Reparaturen, in dieser Beziehung fehlte ihnen lange der "ökonomische Anreiz", und das haben wir dann nicht mehr richtig hingekriegt.
Ich behaupte hier ja auch nicht, dass wir diesbezüglich alles "im Griff" hatten, und es sind von zentral Verantwortlichen nach 1990 dazu allerhand selbstkritische Veröffentlichungen erschienen. Aber es wurde auch auf diesem Gebiet trotzdem viel geleistet, zumal wir - wie in meiner Heimatstadt Dresden - nach dem Krieg meist bei Null beginnen mussten. Und die heute so verschrienen "Plattenbauten" waren nicht nur modern und zweckmäßig, sondern ein großer Schritt auf dem Weg zur Lösung unseres Wohnungsproblems. Ich finde es reinen Wahnsinn, dass sie heute größtenteils "entsorgt" werden, obwohl es trotz der neuen Fluchtwelle aus dem Osten vielerorts an preiswerten Wohnungen fehlt. Aber so ist das eben in einer "Wegwerfgesellschaft", zu der ich auch meine spezielle Meinung habe.

Und nu mach' ich erst mal weiter!
20.08.2009 17:33
Feldlerche
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Zitat:
Original von **********

Also da muss ich der DDR auch mal Lob zollen. Wenn es darum ging die Menschen mit den Grundbedürfnissen zu versorgen waren sie schon große Klasse.
Sie subventionierten ja alle die Dinge die von dir aufgelistet wurden, drum waren sie ja auch kurz vor der Pleite.


Na ja, zur vorgeblichen Pleite der DDR hatte ich ja auf den jW-Artikel verwiesen, der dieser Behauptung (an Hand vorwiegend westdeutscher Quellen) widerspricht. Der Verfasser ist Mitglied der hoch angesehenen Leibnitz-Societät Berlin (ich guck jetzt nicht nach, ob ich das richtig geschrieben habe), und ich bin nicht mal sicher, ob er überhaupt aus dem Osten stammt. Es gibt erfreulicherweise nämlicheine ganze Menge westlicher Wissenschaftler, die sich nicht dem politischen Mainstream anpassen, sondern ihren Forschungsergebnissen, d.h. der Objektivität verpflichtet fühlen - und eben deshalb von bestimmten Blättern nicht gedruckt werden (trifft auch für andere Bereiche zu - beispielsweise plädierte in der jW bereits mancher "bürgerliche" Prominente für die Beendigung des deutschen Afghanistan-Einsatzes, eine ehrliche Zweistaatenlösung im Nahen Osten, Wege zum Umweltschutz usw.) D. h. die jW vertritt selbstverständlich - wie jede andere Zeitung auch - eine eigene redaktionelle Meinung, bietet aber durchaus auch unabhängigen Autoren eine Plattform zur Darlegung ihrer Auffassungen. - Also, lieber Schlappi, überwinde doch einfach mal Deine Vorurteile, gib' Dir einen Ruck und lies!

Und jetzt gönne ich mir noch eine halbe Stunde in der Spielecke!
Tschüs! smile
20.08.2009 20:19
User-08-04-11
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Na OK Feldlerche, vlt. war die DDR nicht Pleite, bzw. stand auch nicht ganz knapp davor, aber ihren Dispo haben sie schon weit überzogen gehabt... Prost
20.08.2009 22:45
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Zitat:
Original von Feldlerche
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@ ********** Na ja, ein weites Feld das mit den Subventionen - müsste man ausführlicher drüber texten. Aber dass Du die Weimarer Republik in diese Zusammenhänge (Sicherung der Grundbedürfnisse) bringst, kapier ich dann doch nicht, da lass' Dir mal von ein paar alten Arbeitslosen oder ähnlichen Habenichtsen von damals - sofern Du sie noch findest - erzählen, was in dieser Zeit los war. Die miese Lage breiter Bevölkerungsschichten war ja auch ein wesentlicher Grund dafür, dass sie dann den Naziversprechen auf den Leim gingen. Und zu deren Sozialpolitik (ganz abgesehen von allem Sonstigen) ließe sich auch eine Menge sagen, aber - ich zitiere watcher sinngemäß - dazu fehlt mir heute die Kraft (bei 38 Grad im Schatten!)


Ich meinte auch mehr die Subventionen durch den Staat bzw. der damaligen Republik und nicht die Grundbedürfnisse der Bürger.


Und noch eins Lerche. Ich finde es gut dass du hier bist und auch uns "Jüngeren" aus deinem reichen Erfahrungsschatz als Nachkriegskind (so wie ich es hier deute) berichtest. Mein Vater (Jahrgang 1940) hat mir vor seinem Ableben schon einiges über seine Kindheit erzählt.

Es ist einfach für mich interessant, den Lauf und die Erfahrungen der Geschichte quasi aus "Erster Hand" zu hören und zu lesen.

Bussi2
20.08.2009 22:53
Senna Senna ist männlich
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da kann ich schlappi nur zustimmen. auch ich finde die berichte von zeitzeugen immer interessant (auch wenn sie eben schon sehr subjektiv sind).

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20.08.2009 23:54 Senna ist offline E-Mail an Senna senden Homepage von Senna Beiträge von Senna suchen Nehmen Sie Senna in Ihre Freundesliste auf
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Wenn ich es heute rückblickend sehe höre ich meine Mum noch schimpfen wie teuer die Butter war. Das Brot dagegen kostete 0,78 Pfennig, Brötchen 0,05 Pfennig, das Bier (mein Dad nannte es Plärre *g*) eine Flasche 1,22 M. Was Bananen kosteten wenn es sie mal gab weiss ich nicht mehr, meine Oma besorgte die immer. Bei Erdbeeren standen die Leute Schlange und der Korb 11 Mark. Wenn man selber pflückte dann waren es weniger Mark, aber man hatte nen krummen Rücken danach oder Bauchweh weil man schon beim pflücken zuviel gegessen hatte *gg* ähnlich bei den Kirschen und Äpfeln.

Nudossi love die kaufe ich heute noch gerne und löffel die aus, muss gestehen schmeckt mir auch besser wie Nutella. Dann mag ich noch Hallorenkugeln, Knusperflocken von Zetti, die Gewürzgurken aus dem Spreewald (verzerre ich grad sehr viel) schaemen und vieles mehr was ich heute auch selbst noch in meinem Haushalt führe.

Kosmetikartikel waren teuer. Haarspray aus der Dose war da nicht drin, meine Mum kaufte sich so nen flüssig Haarlack, ab in den Zerstäuber damit und die Frisur saß auch wenn man die Trockenzeit beachtet hat. Einmal hat sie sich gerade frisiert schön mit Locken und so, draussen war es windig und meine Mum wollte noch zur Post bevor die zumachte. Vergaß wohl das sie die das Haarspray frisch drauf hatte und flitzte los. Mein Dad und ich hingen am Fenster und man sah wie die Frisur in einem hoch ging, meine Mum sah aus als hätte sie in die Steckdose gegriffen Lachen2 die war natürlich hin und mein Dad meinte nur was schmierste dir auch so ein Schmarn auf den Kopf Augenrollen Grinsen

Die Schoki mochte ich nicht, Schlagersüsstafel nannte die sich. Weiss auch nicht, die schmeckte irgendwie nach nix ratlos2

So, das reicht von meiner Seite aus, an was ich mich noch erinnern kann so als Kind smile
21.08.2009 01:03 Nutella ist offline Beiträge von Nutella suchen Nehmen Sie Nutella in Ihre Freundesliste auf
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Hallo Schlappi, und zum frühen Morgen ausnahmsweise Prost

Na ja, ich bin sogar noch ein paar Jährchen älter als Dein lieber Papa es war. Seinen Jahrgang nahm unsereins überhaupt nicht ernst, das waren Babys.

@ Senna Klar sind wir subjektiv, aber trotzdem nicht doof. Und wenn uns jemand sagen will, wie wir gelebt haben, kriegen wir Pickel. smile

@ Nutella Habe laut gelacht bei Deiner Schilderung. lachen Aber, Du heimliche Nudossi-Verehrerin, warum bekennst Du Dich öffentlich zur Konkurrenz? Augenrollen smile
21.08.2009 03:26
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