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In welcher Welt werden unsere Enkel und Urenkel leben?

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In welcher Welt werden unsere Enkel und Urenkel leben? Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Die Frage nach meinem persönlichen "Morgen" über den - sagen wir, 100. Geburtstag (2029) hinaus erscheint selbst mir Optimistin irrelevant. Zwinker2

Aber da ich inzwischen - Achtung: deutsche Leitkultur! - eine Mandel Enkel besitze und zur Urenkel-Mandel nur noch ein einziges Baby fehlt, mischt sich in die Freude über diesen familiären Reichtum doch auch beträchtliche Sorge.
Und ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass einigermaßen intelligente Omas/Opas/Uromas/Uropas wirklich mit ungetrübter Freude an die vermutliche Zukunft ihres geliebten Nachwuchses denken.
Denn das "Weiter so!" wurde von den "siegreichen" ökonomischen/politischen Eliten nach dem vorlaufigen Ende des europäischen Sozialismus scheinbar unabänderlich vorprogrammiert, und man muss kein Prophet sein um vorauszusagen, wohin das führen wird.
Unserer Hoffnung nochmals Ausdruck zu verleihen, dass Jüngere als wir diesen Todeskurs endlich beenden, heißt Eulen nach Athen tragen. Aber dazu müssten sie erst mal klare Sicht auf die zurückliegenden/derzeit eingeschlagenen Pfade der Menschheit gewinnen und verstehen, dass wir nun endgültig an der entscheidenden Kreuzung unserer Geschichte angelangt sind.
Wo ist der rettende Ausweg?
Dass sich Thorsten01 für mich unbedeutende Uralte eine "biologische Lösung" wünschte, um mein "altlinkes Geschwätz" nicht länger ertragen zu müssen - inzwischen geschenkt!
Ich bin nicht nachtragend und erwähne das auch nur wegen des Kontrastes zu einem der unbestritten herausragendsten Wissenschaftler der Menschheit, dessen Überlegungen ihn zu den gleichen Ergebnissen führten, mit denen ich kleines Licht mich identifiziere.
Seine Arbeit aus dem Jahre 1949 entdeckte ich erst vor wenigen Tagen.
Denn trotz aller Lobpreisungen ließ man sein wissenschaftliches Plädoyer für den Sozialismus - und dies nicht nur in den USA - ebenso unter den Tisch fallen wie das unermüdliche Engagement für Frieden und Völkerfreundschaft.
Lt. Wikipedia wurde er wegen seiner politischen Ansichten vom FBI überwacht. Agenten haben nicht nur das Telefon abgehört und die Post eingesehen, sondern auch den Müll durchsucht. Die FBI-Akte mit sog. „belastenden Informationen“ umfasst insgesamt 1800 Seiten.
Am 11. April 1955 - da war ich auf den Tag genau 26 Jahre alt - unterzeichnete er zusammen mit zehn weiteren namhaften Wissenschaftlern noch ein Manifest zur Sensibilisierung der Menschen für die Abrüstung, bevor er in der darauf folgenden Woche verstarb.

Seine wissenschaftliche Abhandlung(!) bitte selbst lesen unter
https://diefreiheitsliebe.de/politik/alb...um-sozialismus/

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(Bertolt Brecht)

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 06.09.2017 19:10.

06.09.2017 19:05 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Der Planet schlägt zurück Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Apokalypse Hunger, Stürme, Kriege und eine Sonne, die uns kocht: Wie der Klimawandel die Welt verändern wird
von David Wallace-Wells

Lesen unter
https://www.freitag.de/autoren/the-guard...chlaegt-zurueck

Passend dazu
Studie - Deutschland verfehlt Klimaziel 2020 drastisch

Lesen unter
https://de.reuters.com/article/deutschla...a-idDEKCN1BI1GD

Alles nur Panikmache?
Oder müssen sich unsere Nachkommden wirklich schnellstens einen neuen Planeten suchen, wie S. Hawking das allen Ernstes vorschlägt?

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08.09.2017 07:29 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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RE: Der Planet schlägt zurück Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Überlegungen zur Rettung der Menschheit/des Lebens auf unserem Planeten vor Fortschreiten und Folgen des Klimawandels würden sich im Falle eines Atomkrieges selbstverständlich erübrigen.
Aber nehmen wir mal ganz optimistisch an, dass die menschliche Vernunft wenigstens in dieser Frage siegt und wenden uns der deutschen Klimapolitik zu, beispielsweise den in Wahlprogrammen formulierten Vorstellungen/Forderungen der wichtigsten Parteien:

Zitat:
CDU/CSU
Die Union präsentiert sich und die Kanzlerin als Pionierin in Sachen Umweltschutz. Wachstum und Klimaschutz sehen CDU und CSU in einem Einklang, "dirigistische staatliche Eingriffe" in diesem Bereich lehnen die Parteien ab und setzen sich keine neuen Ziele. Vielmehr verweist das Wahlprogramm auf den Klimaschutzplan 2050, in dem bis zu diesem Jahr weitgehende Treibhausgasneutralität formuliert wird.

SPD
Die SPD bekennt sich zu den Klimaemissionszielen aus dem Pariser Klimaabkommen. Um die Ziele zu erreichen, wollen die Sozialdemokraten den Ausbau erneuerbarer Energien und die Elektromobilität weiter voranbringen sowie zukunftsweisende Technologien fördern.

DIE LINKE
Ein Umstieg auf erneuerbare Energien und eine ökologische Verkehrswende sollen den Klimawandel stoppen. Ein eigenes Gesetz schreibt verbindlich fest, wie weit der Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren ist. Eine Vormachtstellung von Großkonzernen in der Energieversorgung will die Partei beenden. Trotz Kohleausstieg, dezentraler Energieversorgung und Ausbau von Speichersystemen wird der Strompreis stärker kontrolliert – und Energie soll für alle bezahlbar sein.

BÜNDNIS 90/GRÜNE
Den Klimaschutz wollen die Grünen zum Schwerpunkt ihres Bundestagswahlkampfes machen. Zentrale Forderung ist ein Ausstieg aus der Kohleförderung. Die 20 dreckigsten Kraftwerke sollen sofort vom Netz genommen werden. Der komplette Ausstieg soll bis 2030 organisiert werden. Ziel ist, die Energieversorgung zu 100 Prozent mit Sonne, Wind, Wasser, Bioenergie und Erdwärme zu decken. 2030 ist auch ein zentrales Datum für den Umstieg auf Elektroautos. Von da an sollen nämlich nur noch abgasfreie Neuwagen zugelassen werden.

FDP
Die FDP will auch beim Klimaschutz mehr Marktwirtschaft. Nur, was sich am Markt durchsetzt, soll auch realisiert werden. Langfristige Subventionen einzelner Stromerzeuger lehnen die Liberalen ebenso ab wie feste Einsparziele für den Schadstoffausstoß. Die Stromsteuer soll sinken, um die Verbraucher zu entlasten. Nationale Alleingänge beim Klimaschutz hält die FDP für falsch.

AfD
Die AfD will das Pariser Klimaabkommen kündigen und den Klimaschutzplan aufheben. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz will sie streichen. Kernkraftwerke sollen bis zum Ende ihrer Nutzungsdauer in Betrieb bleiben. Elektromobilität soll sich auf marktwirtschaftlicher Basis entwickeln.

Quelle:
http://www.mdr.de/wahl2017/bundestagswah...-100.html#Klima

Finde ich sehr aufschlussreich!

Was ich bei den Grünen trotzdem nicht verstehe: Wieso enthält ihr Wahlprogramm dann offenbar nichts zu NATO und Auslandseinsätzen der Bundeswehr, obwohl Kriege/moderne Waffentechnik die schlimmsten Umweltzerstörer sind?
Immerhin:
Zitat:
Die Grünen sagen Nein zum Nato-Plan, zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts fürs Militär auszugeben.

Aber reicht das?

Da positioniert sich die LINKE jedenfalls eindeutiger

Zitat:
Die Bundeswehr wird schrittweise aus Auslandseinsätzen abgezogen, abgerüstet, die Militärausgaben sinken deutlich. Bundeswehr-Einsätze im Innern lehnt die Linke entscheiden ab.

Quelle s.o.

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08.09.2017 11:13 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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US-Komplexitätsforscher: Interplanetares Projekt gegen Klimawandel Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Das Santa Fe Institute in New Mexico startet eine weltweite Initiative zur Rettung der Erde vor globalen Bedrohungen wie Klimawandel und Ressourcenverknappung
Während die US-Regierung das Weltklimaschutzabkommen gekündigt hat, fossile Energien fördert und Forschungsetats streicht, wollen die Wissenschaftler des Santa Fe Institute in New Mexico den schleichenden Suizid der Menschheit nicht länger hinnehmen.
Das "Welthauptquartier der Komplexitätsforschung", so Instituts-Präsident David Krakauer, betrachte es als seine Aufgabe, eine Lösungsstrategie für das "komplexeste aller Probleme" anzubieten: das langfristige Fortbestehen komplexen Lebens auf der Erde.
Die transdisziplinäre Forschungseinrichtung am Fuße der Rocky Mountains hat daher das Projekt InterPlanetary gestartet. Die weltweite Initiative hat nichts Geringeres zum Ziel als die Rettung der Erde vor der Zerstörung durch den Menschen.
Das Projekt umfasst eine gesellschaftlich-kulturelle Mission, eine Motivationsstrategie, ein wissenschaftliches Programm, eine Open-Source-Plattform und ein jährliches Festival im Stil von Burning Man.
Globale Bedrohungen wie Umweltzerstörung, Rohstoffverknappung, ökonomische und soziale Ungleichheit, Bevölkerungswachstum und Kriege sind hochkomplexe Phänomene, die durch Vernetzung, vielfältige Wechselbeziehungen und Wandel gekennzeichnet sind. Sie erfordern fachübergreifende und problemorientierte Bewältigungsstrategien. Eben diese ganzheitliche, transdisziplinäre Herangehensweise ist Kernkompetenz des Santa Fe Institute.
Die privat finanzierte Forschungsanstalt bündelt ein weltweites Netzwerk von Wissenschaftlern verschiedenster Fachrichtungen, die komplexe, adaptive Systeme wie den menschlichen Organismus, Finanzmärkte und Ökosysteme erforschen.
InterPlanetary stellt die globalen Bedrohungen in einen in einen "radikal neuen Kontext": Weltraumfaszination, Technikbegeisterung, Neugier, Abenteuerlust und Spieltrieb sollen als Vehikel dienen, um kreative Lösungen für die existenziellen Probleme des Planeten zu finden.
"InterPlanetary will die kollektive Intelligenz der Erde aktivieren - jenseits von Landesgrenzen, Politik und Wirtschaft", erklärt Krakauer. [...]

Weiterlesen unter
https://www.heise.de/tp/features/US-Komp...el-3821726.html

kopfkratz
Liest sich erst mal ganz interessant.
Aber: Privat finanziert? Von wem und mit welchen sonstigen Interessen außer "Rettung der Erde"?
Außerdem: "Jenseits von Politik und Wirtschaft" geht gar nichts, wenn man die Probleme an der Wurzel packen will.
"Weltraumfaszination, Technikbegeisterung, Neugier, Abenteuerlust und Spieltrieb als Vehikel" - damit könnte man die Welt "jenseits von Landesgrenzen" auch in eine gigantische Spielwiese verwandeln, die Jugend von den zur Rettung des Planeten unverzichtbaren gesellschaftlichen Umbrüchen ablenken oder beispielsweise auch weitere "Regime Changes" in missliebigen Staaten einleiten.
Also, ich weiß nicht recht ... ratlos2

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 10.09.2017 01:57.

10.09.2017 01:42 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Der Klimaschmutzplan Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

International redet die Bundeskanzlerin viel über Klimaschutz, doch zu Hause handelt sie nicht.

Zitat:
Die Bundesregierung kann ihr Klimaziel für 2020 kaum mehr erreichen. Die Lobbymacht der größten Klimasünder hat notwendige Gesetze verhindert [...]

Die Europäische Kommission will Deutschlands nationalen Klimaschutzplan nicht direkt kommentieren, lässt aber Zweifel erkennen. Sie hebt in einer schriftlichen Antwort zum Beispiel hervor: Autos in Deutschland produzieren heute mehr Emissionen als noch vor wenigen Jahren.

Mojib Latif, ein international anerkannter Klimaforscher an der Universität Kiel, wird deutlicher: „Die Bundesregierung hat in den letzten vier Jahren beim Klimaschutz nichts geleistet.“ Im ersten Halbjahr 2017 seien die energiebedingten CO2-Emissionen gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum sogar um 1,2 Prozent gestiegen. Für Latif gibt es nur eine Erklärung: „Ambitionierte Vorschläge aus dem Umweltressort wurden von anderen Ressorts blockiert, insbesondere vom Wirtschafts- und Verkehrsministerium – und auch vom Kanzleramt.“

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) schiebt den Klimaschutz in die nächste Legislaturperiode: „Nach der Wahl brauchen wir endlich eine echte Verkehrswende und eine nachhaltigere Landwirtschaft, um unser Land fit für die Zukunft zu machen,“ sagte die SPD-Politikerin auf Anfrage - und zeigt damit das Kernproblem beim Klimaschutz: Lobbyisten sorgen dafür, dass die wichtigsten Punkte in klimarelevanten Gesetzen gestrichen werden. Aus dem Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung sind zum Beispiel diese Punkte verschwunden – obwohl sie laut Wissenschaftlern dringend nötig wären: der Verzicht auf die Neuinstallation fossiler Heizsysteme „spätestens mit dem Jahr 2030“, eine Kampagne für geringeren Fleischkonsum, strengere Standards für den Energiebedarf von Gebäuden, eine Quote für Elektro-Autos und die Kohle-Abgabe.

Unsere Recherchen zeigen: Klimaschutz findet in Deutschland nur dort statt, wo er niemandem weh tut. Gebäude wurden saniert, weil Immobilienbesitzer durch die Dämmung Geld sparen können und die Bauwirtschaft Interesse an den Aufträgen dafür hat. Dieser Bereich hat daher am meisten schädliche Klimaemissionen eingespart, aber immer noch weniger als geplant.

Alle anderen Klimasünder – der Verkehr, die Energie aus Kohle, die Landwirtschaft – haben ihre Emissionen kaum gesenkt oder sie sogar gesteigert wie im Falle der Verkehrsbranche.

Vollständiger Text unter
https://www.freitag.de/autoren/klimarett...limaschmutzplan

Frau Merkel hat zwar die Kündigung des Pariser Klimaschutzabkommens durch US-Präsident Trump heftig kritisiert, aber das war es dann wohl auch schon. Augenrollen

Zitat:
Grünen-Fraktionschef Hofreiter: "Klimaschutz interessiert Merkel einen Dreck" [...] Die CDU-Politikerin habe zunächst versucht, die Atomkraft zu retten, dann die Kohle, jetzt versage sie beim Verbrennungsmotor. [...]

http://www.t-online.de/nachrichten/deuts...nen-dreck-.html

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12.09.2017 02:09 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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»Wir brauchen eine fünfte Internationale« Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ökonom Samir Amin sieht den Kapitalismus an sein historisches Ende gekommen.
Samir Amin ist einer der bedeutendsten Theoretiker und bekanntesten linken Intellektuellen. Der gebürtige Ägypter lebt in Dakar im Senegal und leitet dort das Third World Forum. Der Ökonom wendet sich gegen die Sichtweise, dass die kapitalistische Moderne ihre Wurzeln allein in Europa hat, und kritisiert die imperialistische Ausbeutung des globalen Südens.

Zitat:
[...]
Alles ist dem Monopolkapital untergeordnet. Und zwar nicht nur in den alten Industriestaaten, sondern auch im globalen Süden. Dies bedeutet eine Proletarisierung und Fragmentarisierung der Arbeit - international und auf allen Ebenen. Mit einer immer kleiner werdenden, einigermaßen abgesicherten Kernarbeiterschaft und mit einer immer größer werdenden Mehrheit von Prekarisierten. [...]
Die Kleinbauern sind jetzt überall auf der Erde von den großen Konzernen abhängig, die ihnen Dünger und Samen verkaufen und sie so an sich binden. Sie sind quasi zu Subunternehmern des Monopolkapitals geworden. [...]
Die bürgerliche Demokratie bewegt sich immer mehr hin zu einem Ein-Parteien-System. Egal ob Konservative, Liberale oder Sozialdemokratie [...] Alle diese Parteien akzeptieren die gleichen Regeln, nämlich die des Finanzkapitals. [...]
Wir leben heute in einer Phase, die Karl Kautsky vor 100 Jahren als Hyperimperialismus beschrieben hatte. [...] Es gibt zwar bis zu einem gewissen Grad einige Ausnahmen wie Kuba, Russland, China und Vietnam, doch im Grunde akzeptieren heutzutage alle die Aufteilung der Welt, so wie sie ist.
Bis zum Zweiten Weltkrieg [..] gab es nicht den einen Imperialismus, sondern zum Beispiel den deutschen, englischen, US-amerikanischen oder französischen Imperialismus. Doch nun sind sich die herrschenden Klassen rund um den Globus im Grunde einig, wie das System laufen soll. [...]
Das kapitalistische System fußt auf einem wahnsinnigen Wachstum der Ungleichheit. [...] Dies betrifft auch den reichen Westen und bedeutet wachsende Unsicherheit, Arbeitslosigkeit und Armut. Und das System wird immer zerstörerischer, weil es sich nicht mehr ausdehnen kann.
Hinsichtlich der Zerstörung der Natur sind wir da schon an einem sehr gefährlichen Punkt angekommen. [...]
Es gibt genügend Atombomben, um die Menschheit zigmal auslöschen zu können. Insofern hatte Putin recht, als er einmal auf die Frage, ob Russland einen Atomkrieg gewinnen würde, antwortete: »Niemand wird ihn gewinnen. Wir werden alle verschwinden.« [...]
Alle Strategien, die derzeit angewendet werden, haben nichts Vorwärtsweisendes. Sie sind rein defensive und hilflose Reaktionen auf den Zerfall.
Am Ende werden wir vor der Alternative »Sozialismus oder Barbarei« stehen, wie es Rosa Luxemburg einst formulierte. [...] Das Zerstörerische am Kapitalismus ist unübersehbar geworden und deswegen brauchen wir eine positive Alternative zum Bestehenden!

Und das ist der Sozialismus?

Als bloße theoretische Alternative reicht er nicht aus. Wir müssen wissen, wie wir dorthin kommen. Wir werden nicht innerhalb von 24 Stunden das Paradies auf Erden schaffen können. Wir brauchen eine Strategie, wie wir über viele verschiedene Etappen dorthin kommen. Und diese Etappen werden in Deutschland und Zentralafrika sehr unterschiedlich sein.
Letztlich bedeutet das, dass wir eine neue, eine fünfte Internationale brauchen. [...] Dabei geht es nicht darum, alte Strukturen wieder aufzubauen, sondern sich wieder an alten Zielen zu orientieren.
Wir müssen gleichzeitig erfinderisch sein, um den Problemen begegnen zu können, denen die arbeitenden Menschen überall auf der Welt ausgesetzt sind. [...] Wir müssen unsere Kämpfe organisieren, eine positive Alternative schaffen und vor allem einige wichtige Lehren aus der Geschichte im Kopf behalten. [...]

Vollständiger Text
https://www.neues-deutschland.de/artikel...rnationale.html

Dem kann ich nur zustimmen!

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15.09.2017 01:07 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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