Tipps: DSDS und andere Castings Big Brother 2015 - Bundestagswahl 2017 Das Supertalent 2015 - Film & TV - Blog - Das Weihnachtsspezial - Computer & Internet - Gesundheit - Weihnachtsradio - Arbeit und Beruf

Medien Forum
Registrierung Kalender Mitgliederliste Teammitglieder Suche Häufig gestellte Fragen Zur Startseite





Medien Forum » Das Thema der Woche »

Hurrikan Harvey

» Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
Letzter Beitrag | Erster ungelesener Beitrag Forenarchiv | Thema zu Favoriten hinzufügen
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Zum Ende der Seite springen Hurrikan Harvey
Autor
Beitrag « Vorheriges Thema | Nächstes Thema »
Lonicera Lonicera ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3770.png

Dabei seit: 22.01.2015
Beiträge: 4.651
Herkunft: Brandenburg

Level: 45 [?]
Erfahrungspunkte: 4.812.123
Nächster Level: 5.107.448

295.325 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Hurrikan Harvey Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

The Guardian schreibt:

Zitat:
Was lässt sich über den Einfluss des Klimawandels auf die beispiellose Katastrophe sagen, die Hurrikan Harvey über Houston gebracht hat?
Nun, einige mit dem Klimawandel zusammenhängende Faktoren dürften die Überschwemmungen mit einiger Sicherheit verstärkt haben.
In den vergangenen Jahrzehnten ist der Meeresspiegel durch den Klimawandel um rund 15 Zentimeter gestiegen, unter anderem wegen der Küstensenkungen infolge menschlicher Eingriffe wie der Ölförderung. (Hervorhebg. Lon.)
Allein dadurch fiel die aktuelle Sturmflut 15 Zentimeter höher aus, als es noch vor einigen Jahrzehnten der Fall gewesen wäre. Das Ergebnis waren schwere Überschwemmungen und Zerstörungen.
Darüber hinaus ist in den letzten Jahrzehnten in der Region die Meeresoberflächentemperatur um rund ein halbes Grad gestiegen, von etwa 30 auf 30,5 Grad Celsius, was zu der gegenwärtigen Temperatur von 30,5-31 Grad Celsius beigetragen hat.

Weiterlesen unter
https://www.freitag.de/autoren/the-guard...der-zerstoerung

Ich finde den Text noch sehr vorsichtig formuliert. Aber auch Leuten vom Schlag D. Trump u.a. dürfte es nach derartigen Katastrophen immer schwerer fallen, den Klimawandel und die menschlichen Einflüsse auf ihn zu leugnen. Allerdings ist unter kapitalistischen Vehältnissen nicht damit zu rechnen, dass Ökonomie/Politik die notwendigen grundsätzlichen Schlussfolgerungen ziehen/umsetzen.
Eine weitere Frage ist, wie man auf diese nunmehr unausweichliche Situation reagiert und beispielsweise die Gefährdung von Menschenleben durch angemessenes/vernünftiges Handeln bereits vorausschauend weitestgehend vermeidet/reduziert. Das wäre durchaus möglich, ist jedoch unter kapitalistischen Verhältnissen allerdings trotz aller Schönrednerei ebenfalls nicht zu erwarten. Zumal derartige Katastrophen den Reichen/Mächtigen bisher nicht wirklich weh tun, während sie die große Teile der Bevölkerung bedrohen/in dauerhaftes Elend stürzen.
Der unten verlinkte Text vermittelt dazu Fakten/Eindrücke aus Houston.

__________________
Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden
(Bertolt Brecht)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 01.09.2017 14:58.

01.09.2017 14:48 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
Lonicera Lonicera ist weiblich
Foren Gott


images/avatars/avatar-3770.png

Dabei seit: 22.01.2015
Beiträge: 4.651
Herkunft: Brandenburg

Level: 45 [?]
Erfahrungspunkte: 4.812.123
Nächster Level: 5.107.448

295.325 Erfahrungspunkt(e) für den nächsten Levelanstieg

Themenstarter Thema begonnen von Lonicera
RE: Hurrikan Harvey Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
[QUOTE][...] Offiziell sind 30 Menschen ertrunken, aber Dutzende werden noch vermisst. Fünf Tage, nachdem die Sturmflut die Küste erreicht hat, ist immer noch unklar, wie viele Menschen noch auf Rettung warten.
Während im Südosten von Texas die Zahl der Toten und das Ausmaß der Zerstörung ansteigen, behaupten Behörden und Medien steif und fest, eine bessere Vorbereitung wäre nicht möglich gewesen, und man hätte nichts tun können, um die Folgen abzumildern.
Der Leiter der staatlichen Katastrophenschutzbehörde FEMA, William „Brock“ Long, erklärte am Montagabend, es sei unmöglich gewesen, die Katastrophe vorauszusehen oder sich darauf vorzubereiten: „Das hätte man nicht vorhersagen können. Daran hätte man nicht im Traum denken können.“
Die Washington Post übernahm seine Behauptungen in einem Leitartikel mit der Überschrift: „Rettungsdienste: Man hätte sich nicht auf das Ausmaß der Überschwemmung vorbereiten können“.
Die New York Times schrieb am Dienstag in ihrem Leitartikel, die Rettungsarbeiten gingen „so gut vonstatten, wie man es erwarten kann“. Weiter heißt es dort, das Land solle „nach vorne blicken“, statt „zu klagen, dass vor langer Zeit Warnungen ignoriert wurden“. Dann wird in drohendem Ton angedeutet, dass die Stadtverwaltung die Arbeiterviertel von Houston im Stich lassen könnte: „[Die Stadtverwaltung] wird schwere Entscheidungen treffen müssen, was wiederaufgebaut werden soll, und wann.“
Zwölf Jahre sind seit Hurrikan Katrina vergangen, und nichts wurde unternommen, um den Hochwasserschutz auszubauen und die Infrastruktur gegen künftige Sturmfluten zu verbessern. Ebenso wenig wurde getan, um Notfall- und Schutzmaßnahmen für künftige extreme Wetterverhältnisse zu planen und die Bevölkerung darauf vorzubereiten.
Im Jahr 2014 hat die American Society of Civil Engineers in einem Bericht unter dem Titel „Aufruf zu einer nationalen Strategie zur Verringerung des Hochwasserrisikos“ dringende Empfehlungen ausgesprochen. Die Warnungen wurden völlig ignoriert.
Professor Robert Bea nannte die Behauptung der Stadt Houston, ihr Hochwasserschutzsystem könne die Bevölkerung vor einem Jahrhundertsturm schützen, eine „Jahrhundertlüge“.
Bea ist emeritierter Professor für Bauwesen an der Universität Berkeley und Experte für Hurrikan-Risiken an der Golfküste. [...]
Die Frage, warum die Warnungen schlicht ignoriert wurden, ist leicht zu beantworten. Die Interessen der Immobilienbranche, der Wall Street und der Ölkonzerne standen ihnen diametral entgegen. Ihre Fähigkeit, die simpelsten Maßnahmen zum Schutz der amerikanischen Bevölkerung zu verhindern, ist ohne Beispiel. [...] Texas und vor allem die Stadt Houston galten als Musterbeispiel für den „Erfolg“ einer vollständig deregulierten, kapitalistischen freien Marktwirtschaft.
Houston ist die Heimatstadt der Bush-Dynastie und ein Zentrum der Öl- und Gaskonzerne. Außerdem ist es die größte Stadt, in der keinerlei Flächennutzungspläne die städtebauliche Entwicklung regulieren. Es gibt keine ernsthaften Einschränkungen für Immobilienspekulanten und Baufirmen. Sie haben Prärieböden und Feuchtgebiete zubetoniert und dabei systematisch die Warnungen von Ingenieuren und Wissenschaftlern, dass diese Böden den schweren Regen nicht mehr aufsaugen können, in den Wind geschlagen. [...]


Weiterlesen unter http://www.wsws.org/de/articles/2017/08/31/pers-a31.html

__________________
Frieden ist nicht alles, aber alles ist nichts ohne Frieden
(Bertolt Brecht)

01.09.2017 14:51 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
Share |
Baumstruktur | Brettstruktur
Gehe zu:
Neues Thema erstellen Antwort erstellen
Medien Forum » Das Thema der Woche » Hurrikan Harvey

Bilder hochladen in der Fotogalerie




© 2004-2017 bb6.org - Impressum - AGBs - Forensoftware: WoltLab GmbH



Gerstengras - Weihnachtsradio - Blog