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USA: Der militärisch-industrielle Komplex

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Zum Ende der Seite springen USA: Der militärisch-industrielle Komplex
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Lonicera Lonicera ist weiblich
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[...]
Zitat:
bereits im ersten Jahr seiner Regentschaft, 1953 nämlich, nutzte Eisenhower die Gunst der Stunde. Der sowjetische Diktator Josef Stalin war gestorben, und der US-Präsident hielt vor dem Verband der Zeitungsverleger eine Rede mit dem Titel: "Chance for Peace". Die Chance für den Frieden sah der kriegsmüde General darin, die Kosten für die Aufrüstung zu senken:

"Jedes angefertigte Gewehr, jedes zu Wasser gelassene Kriegsschiff, jede abgeschossene Rakete bedeutet im Endeffekt einen Diebstahl an jenen, die hungern und die nicht ernährt werden und an jenen, die nichts anzuziehen haben. Diese waffenstarrende Welt verausgabt nicht nur Geld. Es kostet den Schweiß seiner Arbeiter, die Erfindungsgabe seiner Wissenschaftler, die Hoffnungen seiner Kinder Die Kosten eines einzigen modernen Kampfbombers entsprechen dem Wert von: einer modernen Schule aus Stein für mehr als 30 Städte. Es bedeutet zwei Kraftwerke, von denen jede den Bedarf einer Stadt mit 60.000 Einwohnern versorgt."

Im Kontext des aufgeheizten Kalten Krieges sind diese Worte scheinbar auf die Sowjetunion gemünzt. Die Sowjets sollen doch aufhören, die Rüstungsspirale immer weiter nach oben zu schrauben. Ein Musterbeispiel US-amerikanischer Propaganda. Denn die Sowjetunion war nach dem Zweiten Weltkrieg, nach dem Verlust von annähernd 25 Millionen Menschenleben und der Umwandlung ihres westlichen Territoriums in eine Mondlandschaft, vollkommen erschöpft und wollte nichts lieber, als die ihnen verbliebenen Ressourcen für einen Wiederaufbau des eigenen Landes nutzen. Stalin hatte bei US-Banken sogar um einen Megakredit zum Wiederaufbau nachgesucht. Wirtschaft und Politik der USA hatten sich indes dafür entschieden, die Sowjetunion zu einem bedrohlichen, kriegslüsternen Popanz aufzubauschen.


Das ist ein sehr wichtiger Artikel, der die Drahtzieher der US-Politik in Vergangenheit und Gegenwart benennt und sich dabei sogar auf das Urteil eines früheren US-Präsidenten stützen kann.
Den obigen Abschnitt habe ich nur deshalb ausgewählt, weil ich mich angesichts der darin erwähnten und allseits bekannten Fakten bereits Jahrzehntelang frage, wie ein halbwegs intelligenter Westeuropäer oder US-Amerikaner jemals glauben konnte oder sogar jetzt noch glauben kann, dass die UdSSR oder andere ebenfalls derart mit Kriegsfolgen belastete sozialistische Staaten jemals eine Aggression planten.

Ich empfehle aber eine vollständige Lektüre
http://www.heise.de/tp/artikel/47/47131/1.html

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18.01.2016 06:37 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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http://www.nachdenkseiten.de/?p=32745

https://www.youtube.com/watch?v=UFzVn740rf8

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06.04.2016 15:41 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
Waldi Waldi ist männlich
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Man sollte schon allein bei den Zahlen - zig Millionen Menschenleben - verstummen und versuchen nachzudenken.

Aber die Standardbürger dieser "freiheitlichen Demokratie" - die eigentlich eine egoistische und unmenschliche Verdummung darstellt - gehen den "einfachen" Weg, sie versuchen sich an Zugeständnissen zu erfreuen und flüchten sich in fragwürdigen Spaß.

Aber - jeder der diesen Weg einschlägt - sollte auch die Konsequenzen tragen und nicht meckern ...


Der Waldi
09.04.2016 11:24 Waldi ist offline E-Mail an Waldi senden Beiträge von Waldi suchen Nehmen Sie Waldi in Ihre Freundesliste auf
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