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Der Klimavertrag von Paris

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Zum Ende der Seite springen Der Klimavertrag von Paris
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Der Klimavertrag von Paris Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
[...]
POSITIV: Die Staaten vereinbarten, die Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit auf klar unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, wenn möglich sogar auf 1,5 Grad. [...]
Zudem sollen in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts nicht mehr Treibhausgase ausgestoßen werden, als sogenannte CO2-Senken, also zum Beispiel das Pflanzen von Wäldern, ausgleichen können.

NEGATIV: Die vorgelegten nationalen Klimaziele reichen allenfalls, um die Erhöhung der Erdtemperatur auf rund drei Grad zu begrenzen. Und das Abkommen schreibt nicht vor, die Klimaschutzpläne schnell zu verbessern. [...]

DAS KANN PASSIEREN: Bereits eine Erderwärmung um zwei Grad hat lt. Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung große Folgen: Unter anderem sterbe ein großer Teil der Korallen weltweit. »Das arktische Meereis wird schmelzen und damit das Wetter auch in Deutschland beeinflussen«, erläutert der Klimaforscher.[...] Hamburg gäbe es seit mehr als 500 Jahren, es könnte innerhalb der kommenden 500 Jahre aber großteils unter dem Meeresspiegel liegen. [...]

DAS IST ZU TUN: »Die Klimaziele müssen jetzt schnell freiwillig erhöht werden, aber sie sind ja ohnehin freiwillig«, sagt Hans Joachim Schellnhuber (ebenfalls Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung). Das gelte auch für Deutschland und die EU. »Wenn Ministerin Barbara Hendricks sagt, wir wollen das 1,5-Grad-Ziel unterstützen, dann muss sofort der deutsche Klimaschutzplan nachgebessert werden.« [...]
Der Vertrag habe zwar keinen Sanktionsmechanismus, »aber man hat es sich gegenseitig in die Hand versprochen«, sagte Schellnhuber. [...]



Vollständigen Text lesen unter
http://www.neues-deutschland.de/artikel/...orpedieren.html

PK
Das liest sich alles zu schön, um wahr zu sein ...

Zitat:
[...]
Allerorten wird das neue Klimaabkommen als historisch gewertet - doch die US-Republikaner kündigen schon an, den wichtigen Vertrag wieder zu torpedieren.
Nach der Einigung am Samstag auf dem Weltklimagipfel kündigte der Mehrheitsführer im Senat, Mitch McConnell, die Einigung werde die Präsidentschaftswahl 2016 nicht überstehen. Präsident Barack Obama habe Schecks ausgestellt, die er nicht einlösen könne.
[...]


Die Umsetzung der Klimaziele verlangt nicht zuletzt die Bereitschaft der Bevölkerung der entwickelten Industriestaaten zur Veränderung des eigenen Verhaltens. Und die erkenne ich bisher nicht. Typisch dafür, dass die US-Republikaner darauf spekulieren, mit ihrer Anti-Haltung im Vorwahlkampf punkten zu können. suspekt

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13.12.2015 09:55 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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RE: Der Klimavertrag von Paris Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ein weiterer interessanter Analyseversuch der Ergebnisse von Paris:

Text unter
http://www.tagesschau.de/ausland/klimaabkommen-107.html

Unbedingt lesenswert die 26 Kommentare dazu.
Die meisten davon kommen meiner eigenen Meinung sehr nahe!

http://meta.tagesschau.de/id/106348/was-...rtrag-von-paris

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13.12.2015 12:18 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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RE: Der Klimavertrag von Paris Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Greenpeace:
„Paris gibt der Welt Hoffnung“, sagt deren Klimaexperte Martin Kaiser. „Doch der Text ist übersät mit den Fingerabdrücken von Industrielobbyisten, die unseren Planeten und seine Atmosphäre zerstören.“

https://www.freitag.de/autoren/felix-wer...chwaenglichkeit

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13.12.2015 12:49 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Dem Klima juckt der Mensch genau so wenig wie dem Elefanten ein Mückenstich... Pfeiffen
Verträge und Mutter Natur waren auch noch nie kompatibel Lachen2
Nur der Teufel weiß was die vielen Anbeten Anbeten Anbeten Gottesanbeter in Paris getrunken haben... Lachen2

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Nemo me impune lacessit...
15.12.2015 21:31 don ist offline E-Mail an don senden Beiträge von don suchen Nehmen Sie don in Ihre Freundesliste auf
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http://adam.curry.com/enc/20151213170555...listsgonuts.mp3

Hier ein Beispiel, wie die gehirngewaschenen Reporter auf die Nachricht reagierten, dass ein Abkommen unterzeichnet wurde. Das sagt für mich schon alles.

Nochmals zum nachdenken. Das sind nicht etwa begeisterte Bürger auf der Strasse oder die 36,000 extra angereisten Verhandler, die für eine Unterschrift gesorgt haben. Das sind REPORTER, die eigentlich unbefangen über das Geschehen berichten sollten.

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15.12.2015 21:40 Senna ist offline E-Mail an Senna senden Homepage von Senna Beiträge von Senna suchen Nehmen Sie Senna in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von don
Dem Klima juckt der Mensch genau so wenig wie dem Elefanten ein Mückenstich... Pfeiffen [...]


Na wenn Du meinst ...
Ob die Klimapaniker oder die Klimaskeptiker Recht haben, kann ich nicht wirklich beurteilen.
Aber ich bin erstens dafür, auf Nummer sicher zu gehen. Egal ob mehr oder ob weniger vom Menschen verursacht - irgendein Klimawandel ist wohl im Gange, und man muss ihn nicht noch durch unser Verhalten befördern.
Zweitens bedeutet doch schon allein das "Weg von fossilen Brennstoffen!" eine unmittelbare Verbesserung der Luft-/Lebensqualität für viele Millionen Menschen, vor allem in den Städten. Hinzu kommen Reduzierung/Vermeidung von Auto- und weiteren Abgasen. Als Asthmatikerin weiß ich, wovon ich schreibe.
Und drittens würde der auch von den Weltmächten perspektivisch anvisierte Verzicht auf Kohle, Gas und Öl doch logischer Weise auch den erbitterten Kampf um diese Ressourcen, Pipelines usw. überflüssig machen.
Keine us-amerikanischen Ölkriege mehr - Frieden in Nah- und Mittelost!
Aber diese Gedankengänge sind wohl derart weltfremd, dass nicht mal die euphorischsten Journalisten sie äußern.
. Augenrollen

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 16.12.2015 05:07.

16.12.2015 04:37 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
Elster
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Bis heute ist noch nicht einmal der Kyoto Vertrag von 1994 umgesetzt und da bejubeln alle den neuen Vertrag von Paris.
Auch der wird im wesentlichen nur auf dem Papier stehen bleiben. Pfeiffen

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16.12.2015 19:53 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
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Leider muss ich Dir da Recht geben.
Der Weg ist noch sehr lang, voller nahezu unüberwindlich erscheinender Hindernisse, und die Zeit läuft.
Eine detaillierte Übersicht zu den anstehenden Problemen enthält der Artikel von Wolfgang Pomrehn in der heutigen jW

Lesen unter
http://www.jungewelt.de/2015/12-17/051.php

Zitat:
[...]
Wie geht es nun auf der internationalen Ebene weiter?

Das Abkommen wird ab April 2016 für ein Jahr zur Unterschrift bei den Vereinten Nationen in New York ausgelegt. In dieser Zeit können die Staaten eine Urkunde hinterlegen, mit der sie ihren Beitritt erklären.
In Kraft treten wird das das Abkommen 30 Tage nachdem mindestens 55 Unterzeichnerstaaten der Klimakonvention diesen Schritt vollzogen haben, und wenn diese zugleich für mindestens 55 Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich sind.
Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn die vier größten Verursacher China (30 Prozent), die USA (15 Prozent), die EU (10 Prozent) und Indien (7 Prozent) an Bord sind. (Zahlen jeweils gerundet.) Mit fünf, drei und zwei Prozent folgen übrigens Russland, Japan und Deutschland in der Liste der größten Treibhausgas-Emittenten.

Eines ist aber jetzt schon klar: Mit den bisherigen Selbstverpflichtungen werden wir in einer im Vergleich zum 19. Jahrhundert um knapp drei Grad wärmeren Welt landen. Und die Zeit wird langsam knapp.

Wenn wir eine Zwei-Drittel-Chance haben wollen, dass die globale Erwärmung zwei Grad Celsius nicht übersteigt, dann können global noch etwa 560 Milliarden Tonnen CO2 in die Luft geblasen werden. Derzeit sind es weltweit 37 Milliarden Tonnen pro Jahr, eine knappe Milliarde davon in Deutschland. In diesem Tempo hätten wir nur noch etwas mehr als 15 Jahre.

Was müsste geschehen?

Jedes Land muss entsprechend seiner Verantwortung seinen Ausstoß klimaschädigender Gase zurückfahren.
In Deutschland ist er deutlich überproportional.
Die hiesigen Pro-Kopf-Emissionen sind noch immer mehr als doppelt so hoch wie der globale Durchschnitt, und zwar auch, wenn sie tatsächlich bis 2020 um 40 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden, wie es die Bundesregierung vorhat. Zudem hat Deutschland überproportional zu den bereits in der Atmosphäre angesammelten Treibhausgasen beigetragen, die in den nächsten Jahrtausenden dort ihre Wirkung entfalten werden.

Nötig wäre erstens ein Kohleausstiegsprogramm. Doch Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) rudert schon wieder zurück, nachdem sie von Regierungskollegen und der eigenen Partei wegen einer entsprechenden Ankündigung gerüffelt worden war. [...]
Neben dem schnelleren Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energieträger wären dafür auch mehr Speicher notwendig. [...]

Zweitens müsste der Personentransport auf öffentliche Verkehrsmittel und diese wie die verbleibenden Pkw auf elektrische Antriebe umgestellt werden.

Drittens müsste die Wärmeversorgung – wo möglich – durch kleine Blockheizkraftwerke gesichert werden, die idealerweise mit Biogas und synthetisiertem »Windgas« betrieben werden.

Viertens müsste schließlich massiv in die Wärmedämmung investiert werden, um den Energiebedarf fürs Heizen drastisch zu senken.

Das alles würde nebenbei noch für viele Jahre etliche Hunderttausend, wenn nicht gar über eine Million neuer Arbeitsplätze schaffen.

Selbst wenn das skizzierte Programm durchgesetzt werden könnte, würde unser Land in den nächsten Jahrzehnten immer noch mehr klimaschädigende Gase ausstoßen, als ihm zusteht. Deshalb und wegen seiner historischen Emissionen hat es eine erhebliche moralische Verpflichtung, anderen beizustehen, zum Beispiel mit Technologietransfer, Ausgleich für die Schäden, die der Klimawandel anrichtet, und mit Hilfe beim Küstenschutz und ähnlichem.

Das sollte es im übrigen auch aus wohlverstandenem Eigeninteresse tun, denn schließlich sollten wir alle, Waffenhändler vielleicht ausgenommen, ein Interesse an mehr Frieden und Sicherheit in der Welt haben.


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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 17.12.2015 04:15.

17.12.2015 04:12 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
Waldi Waldi ist männlich
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Ja - und warum ist Kyoto noch immer nicht Realität?
Weil die Beteiligten nur ihre Theaterrolle spielen und alle Lügner sind.

Jedes Volk wählt sich seine Lügner selbst ...


Der Waldi
26.12.2015 11:03 Waldi ist offline E-Mail an Waldi senden Beiträge von Waldi suchen Nehmen Sie Waldi in Ihre Freundesliste auf
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RE: Der Klimavertrag von Paris Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

US-Präsident Trump hat den Pariser Klimavertrag aufgekündigt und damit vor allem in europäischen Regierungskreisen einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, der aber nach Auffassung von Harald Klimenta (und nach meiner eigenen ebenfalls) ziemlich scheinheilig ist.
Lesen unter
https://www.heise.de/tp/features/Es-lebe...it-3733658.html

Realpolitiker Putin sieht die Entscheidung des US-Präsidenten etwas gelassener und witzelte sogar, diesen ab sofort für jedes Schlechtwetter verantwortlich zu machen.
https://de.sputniknews.com/politik/20170...n-trump-wetter/

Der ganze Tumult hat m.E. aber insofern etwas Gutes, als die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit verstärkt auf den Klimawandel gelenkt und zumindest erst mal die bisherige Reaktion von Politik und Wirtschaft kritisch hinterfragt wird. Bleibt zu hoffen, dass diese Bewegung nicht nur anhält, sondern unaufhaltsam weiter wächst und zu dem vom o.g. Autor zu Recht für notwendig gehaltenen allgemeinen Bewusstseinswandel und dem folgerichtigen Schritt einer weltweiten Mobilisierung/Organisierung führt.
Anderenfalls ist unser Planet verloren. Und ob der Ausweg für die Menschheit darin besteht, sich schnellstens einen neuen zu suchen - der angeblich superkluge Stephen Hawking hat diesen Vorschlag ja bereits allen Ernstes gemacht -, wage ich denn doch zu bezweifeln.
Allerdings steht wohl fest, dass der Kampf gegen den Klimawandel und seine Folgen innerhalb der gegenwärtigen gesellschaftlichen Verhältnisse nicht erfolgreich sein wird.
Dazu ein Artikel von Bryan Dyne, in dem ich viele meiner eigenen Überlegungen wiederfinde.
http://www.wsws.org/de/articles/2017/06/05/pers-j05.html

Wer, wie ich, einen vormals herrlichen und nun scheinbar unaufhaltsam austrocknenden Binnensee einschließlich der damit verbundenen tragischen Auswirkungen auf Fauna und Flora täglich vor Augen hat, dürfte kaum weiter daran zweifeln, dass sich noch Verhängnisvolleres anbahnt. Während der unverantwortliche Umgang mit den verbliebenen Ressourcen ungebremst weitergeht und sogar wächst, ohne dass die zuständigen Stellen - wie im Fall unseres sterbenden Sees - etwas dagegen unternehmen. Denn die überall grassierende und weiter steigende Verschwendung steigert schließlich die Profite.
Auch diese Entwicklung erfordert - wie alle übrigen drängenden Weltprobleme - eine neue, die sozialistische Gesellschaftsordnung, in der die menschliche Vernunft regiert.
Ich selbst werde dabei immer wieder an die DDR und meine Tätigkeit in ihren Planungsorganen erinnert.
Wir waren bereits auf einem guten Weg, beispielsweise im Verkehrswesen.
Dafür zitiere ich nun zuletzt mal aus meinem in einem (leider nicht digitalisierten) Band der "Spurensicherung" erschienen Artikel.

Zitat:
[...]Wir bemühten uns um ein möglichst hohes territoriales „Eigenaufkommen“ bei der Versorgung mit täglichen Konsumgütern. In diesem Zusammenhang entstanden beispielsweise im Bezirk Erfurt riesige Obstplantagen. Insgesamt führten diese Anstrengungen zur beträchtlichen Reduzierung der LKW-Transporte, d. h. zur Verringerung des Treibstoffbedarfs und der Umweltbelastung.
In ihrer positiven Wirkung kaum zu überschätzen ist die erfolgreiche Verlagerung des Großteils der Gütertransporte „von der Straße auf die Schiene“.
Für den Personenverkehr galt, dass jeder auch ohne eigenen PKW möglichst bequem und schnell an sein Ziel gelangen sollte. Dazu wurden beispielsweise der öffentliche Nahverkehr ausgebaut und die Taxipreise subventioniert.
Mittlerweile eröffnen die Fortschritte in Wissenschaft und Technik neue Möglichkeiten, und ihre Nutzung würde in jeder sozialistischen Gesellschaft nach ähnlichen, d. h. rationelleren und gerechteren Prinzipien als im Kapitalismus erfolgen.[...]


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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Lonicera: 05.06.2017 04:33.

05.06.2017 04:30 Lonicera ist offline Beiträge von Lonicera suchen Nehmen Sie Lonicera in Ihre Freundesliste auf
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Der Klimavertrag erledigt sich von selbst. Macron hat ganz andere heiße Probleme, den Franzosen gehen die Gelben Westen aus. Nun tourt er durch Europa und sucht Nachschub.
Wovon will er diese Versprechen finanzieren?
Auch seine beste Freundin Frau Merkel verkauft ihm keine Gelben Westen. kopfkratz
Und dabei hat es in Deutschland genug von diesen Dingern.
Vieleicht helfen ihm die Holländer. Pfeiffen
12.12.2018 17:41 Amazoni ist offline E-Mail an Amazoni senden Beiträge von Amazoni suchen Nehmen Sie Amazoni in Ihre Freundesliste auf
Benn Benn ist männlich
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Sozialer Neid ist keine gute Basis für ein besseres Leben.
Wer nur neidet kriegt nichts gebacken. Die Gelben Jacken sind für mich ein Ausdruck des Neides.

Mit der Energie die da bei Krawallen vergeudet wird könnten sie richtig Kohle machen. Aber arbeiten ist eben nicht so einfach wie Krawall machen.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Benn: 14.12.2018 00:36.

14.12.2018 00:25 Benn ist offline E-Mail an Benn senden Beiträge von Benn suchen Nehmen Sie Benn in Ihre Freundesliste auf
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Sehe ich ähnlich.

Ein nicht gerade kleine Gruppe von "Umweltaktivisten" würde ich eher als Profidemonstranten mit erheblichem Gewaltpotenzial bezeichnen.

Und nach eigenem Bekunden, z.T. vor Gerichten, leben etliche von ihnen von Hartz 4 weil sie ja keine Zeit zum Arbeiten haben. Pfeiffen

__________________

15.12.2018 12:33 Elster ist offline Beiträge von Elster suchen Nehmen Sie Elster in Ihre Freundesliste auf
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Woher kommt der soziale Neid?
Woher kommt dieses Gewaltpotenzial?

Die Klimaverträge sind nicht das Papier wert auf dem sie gedruckt werden.
Für mich drücken die Gelben Westen keinen Neid aus.
Kohle machen ganz andere.  ja  
Klappern gehört eben zum Handwerk wie Hartz4 zu einer modernen
fortschrittlichen und gierigen Gesellschaft die sich einen Scheissdreck um das Klima kümmert.
Der Dieselskandal ist da nur ein kleines Beispiel.  Pfeiffen  

Gesegnete soziale kulturelle und vor allem gerechte neidlose Weihnachten 2018
ohne Gewaltpotenzial und Waffenexporte.  Zwinker2  
15.12.2018 17:18
Benn Benn ist männlich
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Ist ziemlich egal woher der Neid kommt.
Neid bringt nichts positives. Was bringt es dir einem Dicken Bonzen den Wagen zu zerkratzen? Nicht das ich hier etwas unterstellen will.
Sicher die ganzen Klimaversammlungen dienen nur dazu den Harmlosen Frieden zu schenken. Die Grünen würden einen Größeren Effekt haben wenn sie jedem aufzeigen das ein geringere Fleischkonsum einen Unterschied macht. Das man den Wagen auch mal stehen lassen kann, etc.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Benn: 15.12.2018 22:18.

15.12.2018 22:16 Benn ist offline E-Mail an Benn senden Beiträge von Benn suchen Nehmen Sie Benn in Ihre Freundesliste auf
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