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Die letzten 10 Beiträge
hoffi

@Lonicera
Lach´doch einfach drüber, das sollte doch gehen! Bis später.
Elster

Die kommt schon wieder.
Lonicera hat schon härtere Zeiten überstanden. ja

( ... und zu Torstens persönlicher Meinung kann ich mich nicht einmischen, ob mir das nun gefällt oder auch nicht. Ich muss mich auch an Regeln halten)
hoffi

...das ist jetzt erst 2 Tage her. Mir fehlt Lonicera jetzt schon

Aber dir solange auch alles Gute!! Winken
Lonicera

@hoffi
Ja sicher sehr interessant, danke!
Aber im Moment habe ich keine Lust, hier irgendwas zu posten.
Manchmal bringt eben ein Tropfen das Fass zum Überlaufen.
Und wenn dann so ein Jungspund wie Thorsten01 nun schon seit geraumer Zeit nichts anderes von sich gibt als gegen mich gerichtete Gemeinheiten, ohne dass jemand vom Team sich mal einschaltet, wird mir schon beim Gedanken an das Forum übel.
Vielleicht legt sich das ja auch wieder.
Anderenfalls soll Thorsten01 sich ruhig freuen, mich endlich zum Verstummen gebracht zu haben.
Ich wünsche ihm, dass er an mich denkt, wenn er je mein Alter erreichen sollte.
Was aber aus meiner ewiggestrigen Weltsicht ziemlich unwahrscheinlich ist.

Dir erst mal alles Gute @hoffi !
Ich warte ab, wie sich das hier weiter entwickelt, und vielleicht liest man sich ja doch mal wieder.
Winken
hoffi

@Lonicera
...ich hab´ mal eine Bitte an dich. Ich weiss ja und verstehe auch zu einem Teil deine häufigen Richtigsstellungen bzgl. des Ostens und wie er wirklich tickt.
Ich habe neulich eine Talksendung mit Sandra Maischberger verfolgt, die jetzt schon zum x.Mal in verschiedenen Progammen ausgestrahlt wird.
Ich mache mir erst gar nicht die Mühe, dir im Einzelnen das Für und Wider des Vergangenen zu schildern, dazu ist es zu umfangreich - das würde nicht gut werden durch mich. Die Sendung ist sehr gut, Politiker aus dem Osten kommen zu Wort, mir erschien es so objektiv, wie nur möglich. Und, wie gesagt, sehr spannend.

Das Thema der Sendung: Tage der Uneinheit - ist Deutschland gespalten?

Leider gibt des keine Numerierung, nur das Thema. Ich wäre wirklich neugierig, wie du die Sendung aufnimmst.
Lonicera

Hätte gar nichts dagegen, wenn @Elster den Thread umbenennt. ratlos2

Aber vielleicht/hoffentlich würde er Dich dann gleichzeitig um Deine eigene Meinung zu den aufgeworfenen konkreten Fragen bitten und darauf hinweisen, dass Diskreditierungs- und Beschimpfungsversuche gegenüber anderen Usern generell unerwünscht sind. Pfeiffen
Thorsten01

99% der "Ostler" würden deine Aussagen beschämend empfinden: Immer noch nichts dazu gelernt, ewig gestrig.
Der Thread sollte eher heißen: Wie Lonicera den Osten sieht.
Lonicera Vergessene Lebenswege

Plötzlich ist der Erfolg einer rechtsradikalen Partei ein Grund, sich mal kurz dem Frust im Osten zuzuwenden.

Von Katrin Rohnstock

Sehr gute Darstellung der Ursachen für die Stimmungslage vieler Ostdeutscher!

Lesen unter
https://www.freitag.de/autoren/der-freit...sene-lebenswege

sowie passend dazu unter
http://www.huffingtonpost.de/michael-bit..._hp_ref=germany

und
http://www.neulandrebellen.de/2017/10/li...der-einkriegen/

Bezeichnend auch die Forderung westdeutscher Politiker/Bürger, man müsse die Ossis eben künftig besser "integrieren".
Unter "Vereinigung" stelle ich mir Augenhöhe und nicht die Forderung nach völliger Identitätsaufgabe eines der Partner vor!
Lonicera RE: Gedanken zum 3. Oktober

Der Meinungsvielfalt zuliebe auch der Link zu einem Interview mit dem Theologen und DDR-Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer, in dem er den besonderen Wahlerfolg der AfD in Ostdeutschland kommentiert, einerseits zwar durchaus zutreffende Feststellungen zu den Ursachen trifft, andererseits aber die SPD-Politik beschönigt und sämtliche mit den Ergebnissen der Einheit unzufriedenen Ostdeutschen förmlich "abkanzelt".

Zitat:
[...] Und die Ostdeutschen haben sich nicht genug mit der Geschichte auseinandergesetzt. [...] Die SPD-Minister haben gute Politik gemacht. Aber das wird nicht honoriert. [...] Und dann gibt es eine Undankbarkeit vieler Ostdeutscher. Sie sollten sich mal vergleichen mit den 140-Mark-Rentnern in der DDR [...]

Vollständiges Interview unter
http://www.mz-web.de/politik/bundestagsw...ge-da--28480450

Dazu - ganz in meinem Sinn - der Kommentar eines jW-Lesers

Zitat:
Ach, hätte Friedrich Schorlemmer doch geschwiegen. Ich habe ihn sehr viel besser und politisch ausgewogener in Erinnerung.
Wo haben denn die SPD-Politiker mit ihrer Zustimmung zur verheerenden »Agenda 2010« gute Politik gemacht?
Hinzu kommt die völlig desaströse Entscheidung, Martin Schulz von Brüssel zu holen und zum Kanzlerkandidaten zu küren. Er konnte nur verlieren.
Völlig unterhalb seines intellektuellen Niveaus ist dann die Beschimpfung vieler Ostdeutscher als »undankbare« Wähler.
Wofür sollen sie denn dankbar sein?
Etwa für den rigorosen Anschluss nach dem Recht der ökonomisch und politisch in der BRD Herrschenden mit der Folge von über zwei Millionen Arbeitslosen bereits 1991?
Oder für den Eintritt der BRD in den Jugoslawien-Krieg nach dem Motto »Verantwortung in der Welt« übernehmen?
Weitere Kriegsteilnahmen folgten bis jetzt.
Kennenlernen konnten sie völlig unbekannte Dinge wie Leiharbeit, Kurzarbeit, ständige Umschulungen, Unmündigkeit im Betrieb, gebrochene Erwerbsbiographien, verbunden mit den ununterbrochenen Belehrungen durch die bundesdeutschen Wunderdemokraten über die DDR-Diktatur.
85 Prozent der DDR-Produktionsmittel rissen sich die neuen Herren sehr schnell unter den Nagel, den Ostdeutschen fehlte dazu das Kapital.
Schließlich betritt er mit der Behauptung zur 140-Mark-DDR-Rente das Reich der Lügen.
Ein ganz kleiner Blick in die DDR-Wirklichkeit: Ab 1.12.1984 betrug die Mindestrente ab 15 Arbeitsjahren 310 DDR-Mark, sie stieg bis auf 370 Mark ab 45 Arbeitsjahren.
Gewiss keine hohen Beträge, aber Schorlemmer unterschlägt, dass alle Waren für das tägliche Leben stark subventioniert wurden, also Lebensmittel, Mieten, die Teilnahme an Kultur und Sport usw. Das Gesundheitswesen war völlig kostenlos, Zusatzbeiträge unbekannt. (…)
Übrigens: Fast alle Rentner, die BRD-Besuche bei Verwandten machten, kamen zurück, weil sie in der DDR besser leben würden. Meine Mutter ist ein Beweis dafür. Flaschensammeln musste in der DDR kein Rentner, jetzt sehe ich täglich Menschen, die das tun.
Zum Schluss: Wie lebt man mit Renten unter 600 Euro in dieser reichen BRD? Da ist der Gang zum Sozialamt programmiert, da muss die Rente aufgestockt werden, da muss Auskunft zu Konten, Einkünften, Geschenken gegeben und nur ein Schonbetrag darf behalten werden – entwürdigend.
Peter Lachmann, Halle/Saale

https://www.jungewelt.de/artikel/319240.aus-leserbriefen-an-die-redaktion.h
tml
Lonicera Gedanken zum 3. Oktober

Zitat:
[...]Nicht einer der an jenem Tage vor 27 Jahren frenetisch feiernden Ostdeutschen hatte auch nur die Spur einer Ahnung davon, was ihn tatsächlich erwarten würde.
Der Journalismus in Deutschland ist bei dem Thema auf Erfolgspropaganda fixiert.
Was sich seit 1990 jedoch für die Ostdeutschen verschlechtert hat, ist weniger im Fokus. Die Aufzählung lohnt also.
Übrigens ist die Liste der Verschlechterungen in etwa so lang wie die der Verbesserungen. Denn vielfach ergeben sie sich auseinander.
Der DDR-Bürger lebte in einem Land, das Frieden hielt und dessen Politik Friedenspolitik war. Nun ist er Bürger eines deutschen Staates, der Krieg führt.
Es mag Menschen geben, denen das gleichgültig ist.
Es gibt aber auch Menschen, für die ist das die Frage aller Fragen.
(Hervorherbg. Lon.) [...]

Und zu denen gehöre ich!
Das Einzige, was ich damals der Einheit abgewinnen konnte war, dass damit die Kriegsgefahr gebannt schien. Aber seitdem arbeiten sämtliche Bundesregierungen in treuer Gefolgschaft zu USA und NATO zielstrebig auf eine neue Konfrontation mit Russland hin, mischen sich bereits weltweit militärisch ein und bereiten sich darauf vor, auch auf diesem Gebiet eine Führungsrolle zu übernehmen.

Vollständigen Text "The dark site of the wende" lesen unter
https://www.jungewelt.de/artikel/319309....-the-wende.html
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